Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Johnny Reb(el) und Billy Yank - the common Soldiers 4
2.1 Die Vereinigten Staaten von Amerika 1861: ein geteiltes Land
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2.2 Johnny Reb Der Soldat der Konföderation
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2.3 Billy Yank Der Soldat der Union
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3. Off to the War 13
3.1 Why they fought - Motivation und Kriegsbegeisterung der Soldaten 13
3.2 Alltag Lagerleben und Versorgung der Soldaten
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3.3 Die Realität des Schlachtfeldes
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4. Stereotypen Propaganda und Wirklichkeit 24
5. Fazit 28
6. Literaturverzeichnis 29
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1. Einleitung
It’s not the kings and generals that make history - but the masses, the people”
– Nelson Mandela
Geschichte ist immer mit Namen verbunden. Auch der amerikanische Bürgerkrieg zwischen 1861 und 1865 wird von den Lincolns, Lees und Davis‘ dominiert. Dabei waren die eigentli- chen Träger des Krieges: Farmer, Handwerker, einfache Menschen sämtlicher sozialer Schichten aus allen Teilen der Vereinigten Staaten. Mit der Sezession South Carolinas im Dezember 1860 und der anschließenden weiteren Abspaltung von Südstaaten, schien ein Bür- gerkrieg auf dem amerikanischen Kontinent unausweichlich. Mit der Affäre um Fort Sumter, einer Festung der Union unmittelbar vor der Hauptstadt South Carolinas - Charleston, brach der Krieg zwischen der am 4. Februar 1861 gegründeten Konföderation und der Union offen aus. Eine Nation wurde gespalten und was ursprünglich zusammengehörte, stand sich nun auf dem Felde gegenüber. Auf beiden Seiten meldeten sich die Menschen freiwillig, um an die- sem Krieg teilzunehmen, denn zu Beginn wurde dieser Krieg vielfach als das große Abenteu- er, als die große Chance sein Leben zu verändern wahrgenommen und man war auf beiden Seiten fest davon überzeugt, innerhalb kürzester Zeit seinen Gegenüber niederzuringen. Doch es entwickelte sich nicht nur einer der blutigsten sondern auch kontroversesten Konflikte hin- sichtlich der Kriegsführung, die den amerikanischen Bürgerkrieg zum modernsten Krieg sei- ner Zeit machte und der als Beginn des industriellen Konfliktzeitalters gewertet werden kann (McPherson 1993: 183).
Getrieben von Abenteuerlust, Langeweile aber auch im Glauben, für eine gerechte Sache, für den Erhalt eines bestimmten Lebensgefühls zu kämpfen, meldeten sich auf beiden Seiten tau- sende Männer, aber auch Frauen und Kinder freiwillig zum Krieg. „So impatient did I become for starting, that I felt like ten thousand pins were pricking me in every part of the body, and started off a week in advance of my brothers“, schreibt im Frühjar 1861 ein junger Freiwil- liger aus Arkansas (Wiley 1989: 15). Diese durchaus repräsentative Schilderung veranschau- licht die Kriegsbegeisterung der Freiwilligen zu Beginn des Konfliktes, die sich jedoch mit zunehmender Dauer und Intensität des Bürgerkriegs rasch wandelte. Doch, was blieb nach vier Jahren Krieg? Ein New Yorker Soldat fasste 1864 die Stimmung beider Lager zusammen: „If the question was left to the two contending armies here, we would restore the Union to- morrow and hang both cabinets at our earliest convenience afterwards.” (Shannon 2006: 369).
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Deutlich werden hier die Spuren, die dieser Krieg bei allen Beteiligten hinterlassen hatte, sichtbar. Johnny Reb(el) und Billy Yank, die abstrakte Personifizierung der Soldaten der Kon- föderation und der Union, erlebten das Ende des Bürgerkriegs aus einer ähnlich ernüchternden Perspektive.
Der im amerikanischen Bürgerkrieg kämpfende gemeine Soldat steht im Mittelpunkt der vor- liegenden Arbeit. Wer waren die Menschen hinter Johnny Reb und Billy Yank? Was trieb Menschen wie sie dazu, sich in Scharen freiwillig zu melden und so moderne Massenheere zu formieren? Wie erlebten sie den Krieg und den Alltag in diesem? Anhand ausgewählter Zeit- zeugenberichte sollen Aspekte des Bürgerkriegs aus der Perspektive der Frontsoldaten rekapi- tuliert und so veranschaulicht werden. In dieser Hinsicht stellt der Amerikanische Bürgerkrieg eine Besonderheit dar, denn es gibt eine Menge unverfälschter Zeitzeugenberichte, aufgrund von relativ geringem Analphabetismus unter den Soldaten sowie keiner verfälschenden Zen- sur wie in Folgekriegen. Dazu wird zunächst ein kurzer Exkurs ins Amerika der 1860er Jahre nötig sein, der die Ursachen möglicher Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Soldaten ver- deutlichen soll. Sodann werden die Soldaten des Südens und die des Nordens ausführlicher vorgestellt und schließlich deren Motive und Beweggründe, sowie deren Kriegsimpressionen analysiert. Abschließend wird auf die Stereotypen und Feindbilder beider Seiten eingegangen und ein Fazit gezogen.
2. Johnny Reb(el) und Billy Yank - the common Soldiers
In den folgenden Kapiteln wird zunächst genauer auf die Besonderheiten des amerikanischen Bürgerkrieges eingegangen, sodann die Herkunft, Sozialisation; allgemein die Personen hinter Johnny Reb und Billy Yank beschrieben.
2.1 Die Vereinigten Staaten von Amerika 1861: ein geteiltes Land?
Die Vereinigten Staaten von Amerika wurden nicht erst 1861 geteilt. Zumindest aus Sicht der Südstaaten war die Loslösung von der Union die logische Konsequenz grundsätzlicher Unter- schiede zwischen den Staaten des Nordens und des Südens hinsichtlich Gesellschaft, Kultur, aber auch aufgrund der klimatischen und geografischen Lage. Bereits mit der Entdeckung und der dann ab circa 1607 planmäßigen Besiedlung Nordamerikas offenbarten sich höchst unter- schiedliche Entwicklungen der einzelnen Kolonien und ab 1776 der einzelnen Bundesstaaten
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im Norden und Süden. Während sich der Süden, aufgrund der klimatischen Verhältnisse, eher auf eine von Monokulturen abhängige wirtschaftliche Grundlage stützte und dadurch ein landwirtschaftlich-patriarchalisches Gesellschaftsmodell dominierte, entstanden im Norden urbane Zentren und ein eher industriell-liberal geprägtes Gesellschaftssystem. Diese regiona- len Unterschiede und damit unterschiedlichen Identitäten sorgten schließlich für zusätzlichen Zündstoff in beiden Lagern, als es um die Sklavenfrage und damit indirekt um die Macht der sklavenhaltenden Südstaaten und der sklavenfreien Nordstaaten im Kongress und im Senat ging (Mitchell 1988: 2). Der Versuch des Nordens, die Sklaverei allein auf die bereits etab- lierten Südstaaten zu begrenzen, schürte im Süden Ängste, in einer von sklavenfreien Staaten dominierten Union Macht und damit schließlich auch auf Dauer den immer wieder betonten besonderen Lebensstil des Südens einzubüßen. Der Historiker Reid Mitchell scheibt außer- dem: „Whatever caused the Civil War, it was fought in the name of freedom. By the time re- bels fired on Fort Sumter, Americans North and South believed their liberties were most threatened not by the despots of Europe or the Indians on the frontier but by one an- other.“ (ebd. 1988: 2). Geschickt manipuliert und einzig auf die existenzielle Frage reduziert, ob Sklaverei legitim sei oder nicht, suchten die Politiker des Südens ein Schreckensszenario auszumalen, in dem die kulturelle und gesellschaftliche Integrität des Südens gefährdet schien. Mit der intelligenten Ausspielung von Ressentiments wussten die Südstaaten ihre Bewohner zu mobilisieren und erklärten sich mit der Gründung der Konföderation im April 1861 für unabhängig (ebd. 1988: 4-5).
Diese knappe Rekapitulation ist für die folgenden Betrachtungen meines Erachtens bedeutend, handelt es sich doch um einen Bürgerkrieg, in dem Lokalpatriotismus im Kleinen, aber auch im Großen von enormer Bedeutung war und auf der unterschiedlichen Nord-Südentwicklung der Vereinigten Staaten von Amerika beruhte. Denn beim Ausbruch des Krieges war es der Patriotismus, die bewusste Stilisierung des eigenen kulturellen Hintergrundes, der ein Feind- bild, wie es in den folgenden Kapiteln erläutert wird, erst ermöglichte und so für die Kriegs- mobilisierung sorgte. Dabei übersahen die Freiwilligen auf beiden Seiten, dass trotz individu- eller und regionaler Unterschiede, die Gemeinsamkeiten und die verbindenden Elemente ü- berwogen. Schließlich hatten sowohl der Norden, als auch der Süden, den gleichen histori- schen Kontext, die gleichen ethnischen Wurzeln, die gleiche Religion und Sprache. Dies alles geriet, ob des Krieges, jedoch aus dem Fokus der Menschen und es bleibt die Tatsache das der Bürgerkrieg allein nicht ohne eine breite gesellschaftliche Verankerung hätte stattfinden kön- nen (Mitchell 1988: 3).
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„The Yankee host with blood-stained hands Came Soutward to divide our lands This narrow & contracted spot Is all this Yankee scoundrel got’ So May it be” (Wiley 1989: 308).
2.2 Johnny Reb – Der Soldat der Konföderation
Die Soldaten der Konföderation waren höchst unterschiedlichen Charakters und bildeten ei- nen gesunden Querschnitt der südstaatlichen Gesellschaft. Bemerkenswert für den amerikani- schen Bürgerkrieg war das Phänomen, dass auf beiden Seiten zunächst Massenheere, gestellt von Freiwilligen, kämpften. In diesen waren sämtliche Alters- und Berufsgruppen sowie ge- sellschaftlichen Facetten des Südens, trotz seiner enormen Individualität, repräsentiert. Der amerikanische Historiker und Experte zum Thema Johnny Reb und Billy Yank, Bell Irvin Wiley schreibt dazu: „The men who marched under the Stars and Bars were impressively di- verse in character. The full range of their variation can never be known.” (Wiley 1989: 322). Grundlage dieser Feststellung sind die Musterungen und Kompanielisten, die teilweise un- vollständig ausgefüllt sind, verloren gegangen oder zerstört wurden. Doch malen die erhalten- den Quellen, Tagebücher sowie Akten usw. ein relativ sicheres und authentisches Bild von der Armee des Südens. Der Großteil der Soldaten verließ zum ersten Mal den heimischen Hof oder das Dorf und erlebte für seine Begriffe die große weite Welt. Die Armee der Konfödera- tion setzte sich aus Männern verschiedenster Abstammung und Volksgruppe zusammen und kann streng genommen als bunt zusammengewürfelte Truppe bezeichnet werden (Wiley 1989: 322).
Die überwiegende Mehrheit der Soldaten waren natürlich Südstaatler, aber es gab auch eine Reihe von Nordstaatlern oder gar Ausländern, die auf Seiten des Südens kämpften und auf- grund ihrer zahlenmäßigen Vertretung eigenständige Verbände bildeten. Kompanielisten von
21 Regimentern offenbaren 86 Namen von Rekruten, die im Norden geboren waren. Wiley
schreibt dazu: „An estimate of the total number of Yankee-born men who served the cause of the South could be no more than a guess, but the figure must have run into the thousands.” (Wiley 1989: 322). Genau wie Nordstaatler, gab es auch große Anteile an Ausländern: Fran- zosen, Deutsche und vor allem Iren bildeten die größten ausländischen Truppenverbände, die teilweise in ihrer Sprache kommandiert wurden, aber auch Polen, Briten, Kanadier und Nie-
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derländer fanden sich in den Reihen der Südstaatler wieder (ebd. 1989: 324). Doch auch für den Anteil an Ausländern gilt das Gleiche wie für die Nordstaatler. Ihre vollständige Zahl bleibt unbekannt wie Wiley feststellt: „The total number of foreigners enrolled in the Confed- erate Army unfortunately must remain unknown, but there can be no doubt that the figure ran well up into the tens of thousends.” (ebd. 1989: 324). Auch Indianer und Schwarze dienten innerhalb der Armee des Südens, doch während Indianer durchaus an Kämpfen beteiligt wur- den, verrichteten die Schwarzen entweder als billige Arbeitskraft in den Militärcamps Dienst: „The duties of these Negroes consisted mainly of cooking, washing, and of cleaning quar- ters.“ (Wiley 1989: 327), oder aber schwere Arbeit für das Militär, wie z. B. zum Bau von Forts und Befestigungsanlagen (ebd. 1989: 328-329). Zu diesem Zweck wurden Sklavenhalter regelmäßig verpflichtet Arbeitskräfte zu stellen. So wurden 1864 per Gesetz 20.000 Schwarze zum Arbeitsdienst rekrutiert. Doch forcierte die harte Arbeit und die dadurch bedingte Ver- letzten- und Todesrate der Sklaven den Widerstand der sklavenhaltenden Pflanzer (ebd. 1989: 329).
Das Alter der Soldaten war, wie die komplette Armee des Südens, ebenfalls höchst unter- schiedlich und deckte ein breites Spektrum ab: „The ages of those who wore the gray were no less diverse than their vocations.“ (Wiley 1989: 330). Die Rekrutierungslisten von 11.000 Freiwilligen aus dem gesamten Süden zwischen 1861 und 1862 zeigen, dass alle Altersgrup- pen vertreten waren – vom jungen Knaben bis hin zum alten Mann. So war einer der Freiwil- liger erst 13, drei waren 14, 200 waren 16, und 12 waren zwischen 60-69 Jahre alt. Der Ältes- te war 73 Jahre alt. Die Mehrheit dieser Rekrutierungsliste bildeten die 18-jährigen, nämlich 971 Freiwillige. Bell Irvin Wiley schätzt, dass von diesen gemusterten Freiwilligen, Vierfünf- tel zwischen 18-29 Jahre alt waren (ebd. 1989: 331). Die Altersstruktur zeigt, dass der Kampf des Südens von sämtlichen Altersgruppen mitgetragen und unterstützt wurde. Hinsichtlich der Bevölkerung von knapp neun Millionen Einwohnern, wovon knapp dreieinhalb Millionen schwarze Sklaven waren, scheint dieses durchaus plausibel, verfügte der Süden über ein we- sentlich schmaleren Rekrutierungspool als der Norden mit seinen 22 Millionen Einwohnern (Hattaway 1998: 33). Außerdem muss die anfängliche Begeisterung in den ersten Kriegsjah- ren berücksichtigt werden, die vor allem junge oder alte Männer in den Krieg zog. Mit anhal- tendem Konflikt ebbte diese Bereitschaft ab und viele der extrem jungen oder alten Freiwilli- gen verließen die Armee und konnten auch Mangels der nachlassenden Sogkraft der Kriegs- begeisterung nicht ersetzt werden. Auch die 1862 eingeführte Wehrpflicht zeigte hier ihre Auswirkung, in dem Männer unter 17 und über 46-50 Jahre nicht mehr eingezogen wurden.
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Dennoch schreibt Wiley: „The overwhelming bulk of the Southern Army from beginning to end appears to have been made up of persons ranging in age from 18 to 35.“ (Wiley 1989: 331).
Genauso facettenreich wie das Alter, präsentieren sich auch die Professionen der Soldaten auf höchst unterschiedliche Weise. Stellvertretend für sieben Südstaaten zeigen Kompanielisten, dass 9.000 Soldaten aus 28 Regimentern, über 100 Berufsgruppen vertraten. Der Großteil der einfachen Soldaten jedoch waren Farmer, nämlich 5.600 der 9.000 Soldaten (Wiley 1989: 330). Andere Berufsgruppen waren nach Wiley: 474 Soldaten waren im Zivilleben Studenten; 472 Soldaten waren Arbeiter, 222 Soldaten waren Zimmermann und 75 Soldaten waren Ärzte gewesen usw. (ebd 1989: 330). Auch hier zeigt sich die Unterstützung und Kriegsbereitschaft sämtlicher Schichten der südstaatlichen Gesellschaft.
Doch Johnny Reb war nicht nur relativ jung und von eher schlichter Natur, er war auch relativ religiös. Zumindest im Vergleich zu seinem Kontrahenten im Norden: „Southerners of the nineteenth century were religious people. Church affiliation was regarded as a badge or re- spectability; for both private functions and public enterprise the presence of the clergy was sought.“, resümiert Wiley (Wiley 1989: 174). Trotz dessen war zu Beginn des Krieges von religiöser Begeisterung wenig zu spüren. Wiley konstatiert: „In spite of these auspicious be- ginnings, religion did not thrive in camp during the first year or two of conflict.“ (ebd. 1989: 74). Einer der Gründe für dieses Paradoxon scheint nach Wiley die anfängliche Begeisterung für das Soldatenleben zu sein, dass eine komplette Umstellung des Lebens davor bedeutete, er schreibt: „They might have been good boys when they left, and they would be good boys after they returned, but in the meantime they wanted to have a fling at gambling, drinking and swearing, and they did not wish to be bothered with preachers.“ (ebd. 1989: 175).
Die überwiegende Mehrheit der jungen Freiwilligen verließ, wie bereits erwähnt, zum ersten mal Haus und Hof. Der junge Südstaatler J. B. Lance aus Buncombe County in North Caro- lina, schreibt 1861 aus Beaufort, South Carolina nach Hause: „Father I have Saw a rite Smart of the world Sence I left home But I have not Saw any place like Buncomb and henderson yet.” (Wiley 1989: 26). Diese Feststellung scheint durchaus repräsentativ für den Großteil der Soldaten des Südens zu sein. In dieser Unerfahrenheit lag dann auch eine der Hauptmotivati- onen, sich am Krieg aktiv zu beteiligen, schien er doch eine nicht unerhebliche Abwechslung zu bieten und Abenteuer zu versprechen, wie in Kapitel 3.1 genauer dargestellt ist.
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Arbeit zitieren:
Alexander Boettcher, 2008, Billy Yank und Johnny Reb, München, GRIN Verlag GmbH
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