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Die Emotion der Liebe

Theorien der Liebe

Title: Die Emotion der Liebe

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Janine Katzberg (Author)

Psychology - General
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Was ist die Liebe? Diese Frage ist eine der am meisten gestellten seit Anbeginn der Menschheit. Jahrhunderte lang haben Poeten, große Denker und Verliebte versucht dieses Mysterium zu verstehen. Nicht messbar, nicht wiederholbar, nicht generalisierbar scheint sich die Liebe jeder wissenschaftlichen Untersuchung zu entziehen. Dennoch haben sich in der Psychologie einige Forscher daran gewagt, die Liebe messbar zu machen. Die wichtigsten Theorien und Ansätze sollen in dieser Arbeit vorgestellt werden, um so einen Überblick über die Forschung auf diesem Gebiet geben. Zu Beginn sollen Vergleiche mit ähnlichen zwischenmenschlichen Empfindungen die Liebe definitorisch eingrenzen, umso ihre Spezifika herauszuarbeiten. Ob die Liebe auch wirklich zu den Emotionen gehört, soll im dritten Kapitel überprüft werden. Anschließend gibt die Darstellung unterschiedlicher Theorien einen Eindruck der bisher auf diesem Gebiet erarbeiteten Ansätze. Da eine empirische Überprüfung und Diskussion jeder der Theorien den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, soll exemplarisch nur eine der Theorien durch Forschungsergebnisse vertieft werden.

2 Die Erforschung der Liebe in der Psychologie
Nachdem nur Dichter und Philosophen den Versuch wagten sich dem Mysterium Liebe zu nähern, weckte es in den 60er und 70er Jahren auch das Interesse in der Psychologie. Anfänglich richtete, v.a. die empirische Forschung ihre Aufmerksamkeit auf die Attraktion. Mees (1991) unterscheidet in 2 Phasen, die Vorläufer der Liebesforschung in der Psychologie sind. Bis Anfang der sechziger Jahre widmeten sich die Untersuchungen vorrangig der Attraktionssphäre als Teilaspekt zwischenmenschlicher Beziehungen, um sich danach auf deren Entstehung zu konzentrieren. Jedoch wurde die Betrachtung längerer Zeiträume ausgespart. Seit Mitte der siebziger Jahre versucht nun die Psychologie diese Lücke zu schließen, indem sie die Sozialbeziehung stärker in den Mittelpunkt rückt. Neben intensiven Forschungen über Freundschaft ist auch die Liebe als Beziehung verstärkt Betrachtungsgegenstand geworden (ebd.). Das ist einerseits nicht nur untersuchenswert um das Wunder der Liebe zu ergründen, sondern auch dringend nötig um in der Therapie einer sich verändernden Gesellschaft Rechnung zu tragen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Erforschung der Liebe in der Psychologie

3 Definitionsansätze

4 Die Liebe als Emotion

5 Theorien der Liebe

5.1 Das Intensitätsindikatorenkonzept von Mees

5.2 Die evolutionspsychologische Theorie

5.3 Liebe und Mögen nach Rubin

5.4 Die triangulare Theorie der Liebe von Sternberg

5.5 Die Liebesstile von Lee

6 Forschungsprogramm „Persönliche Beziehungen“

7 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, einen Überblick über den aktuellen Stand der psychologischen Liebesforschung zu geben, indem sie grundlegende Definitionen, die Einordnung von Liebe als Emotion sowie zentrale theoretische Erklärungsmodelle analysiert und kritisch hinterfragt.

  • Differenzierung zwischen Liebe, Verliebtheit und Zuneigung
  • Einordnung der Liebe innerhalb der Emotionspsychologie
  • Evolutionspsychologische Ansätze zur Partnerwahl
  • Strukturelle Modelle der Liebe (Sternberg, Rubin, Lee)
  • Empirische Untersuchung von Liebesstilen in persönlichen Beziehungen

Auszug aus dem Buch

5.4 Die triangulare Theorie der Liebe von Sternberg

Die Theorie von Sternberg legt der Liebe drei Komponenten zu Grunde, die gemeinsam ein Dreieck bilden (Sternberg, 1986). Die linke Ecke des Dreiecks ist die Leidenschaft. Sie bildet die motivationale Komponente und umfasst Gefühle der Romantik, die physische Anziehung und die sexuelle Erfüllung (Mees, 1991). Zeichen der Leidenschaft sind physiologische und psychologische Erregung (Freudenfeld, 2003). Die obere Spitze des Dreiecks bildet die emotionale Komponente Intimität (Sternberg, 1986). Sie umfasst Gefühle der Nähe, der Verbundenheit und des Zusammengehörens (Mees, 1991). Komplettiert wird diese Triangel durch die kognitive Komponente der Entscheidung bzw. Verbindlichkeit, die zwei Aspekte beinhaltet. Einerseits die kurzfristige Entscheidung, dass die Partner sich gegenseitig lieben und andererseits die Entscheidung für die Aufrechterhaltung dieser Liebe und zu einer längerfristigen Bindung (Freudenfeld, 2003).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Komplexität der Liebe als wissenschaftliches Forschungsfeld und erläutert die Absicht, die wichtigsten psychologischen Theorien zu diesem Thema vorzustellen.

2 Die Erforschung der Liebe in der Psychologie: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Liebesforschung nach, von ersten Ansätzen in den 60er Jahren hin zur Etablierung als zentrales Thema psychologischer Sozialbeziehungsforschung.

3 Definitionsansätze: Hier werden Abgrenzungen zwischen Liebe, Verliebtheit und Zuneigung vorgenommen, um das Konstrukt der Liebe als emotionale Empfindung und soziale Bedingung zu präzisieren.

4 Die Liebe als Emotion: Das Kapitel prüft die Klassifizierung der Liebe als Emotion anhand psychologischer Definitionskriterien und kommt zu dem Schluss, dass Liebe als dauerhafte interpersonelle Einstellung zu betrachten ist.

5 Theorien der Liebe: Ein Überblick über verschiedene Ansätze, darunter Mees' Intensitätskonzept, evolutionäre Erklärungen, Rubins Unterscheidung von Liebe und Mögen sowie die Modelle von Sternberg und Lee.

6 Forschungsprogramm „Persönliche Beziehungen“: Vorstellung einer empirischen Untersuchung, die auf Basis von Lees Liebesstilen die Stabilität und interpersonelle Natur von Liebesempfindungen in Partnerschaften analysiert.

7 Zusammenfassung: Abschließende Synthese der Ergebnisse, die die Schwierigkeit einer einheitlichen Definition betont und die Notwendigkeit weiterer Forschung hervorhebt.

Schlüsselwörter

Liebe, Emotionspsychologie, Partnerwahl, Liebesstile, Sternberg, Leidenschaft, Intimität, Verbindlichkeit, Evolutionspsychologie, Interpersonelle Beziehung, Verliebtheit, Zuneigung, Forschungsprogramm, Persönlichkeitsmerkmal, Sozialbeziehung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der psychologischen Erforschung des Phänomens Liebe und versucht, dieses komplexe Gefühl wissenschaftlich einzuordnen und zu definieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten gehören die Definition von Liebe als Emotion, evolutionsbiologische Erklärungsansätze für Partnerwahl sowie verschiedene psychologische Strukturmodelle wie Sternbergs Dreieckstheorie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu geben und verschiedene theoretische Ansätze zur Liebe vergleichend darzustellen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf Literaturanalysen und den Vergleich existierender psychologischer Studien sowie empirischer Forschungsprogramme zu Liebesstilen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Liebe als Emotion, erläutert die evolutionspsychologische Theorie, Rubins Konzept von Liebe und Mögen, Sternbergs triangulare Theorie und die Liebesstile von Lee.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben dem Kernbegriff Liebe sind Begriffe wie Liebesstile, Intimität, Leidenschaft, Verbindlichkeit und Beziehungspsychologie entscheidend.

Wie unterscheidet sich Sternbergs Modell von Lees Ansatz?

Während Sternberg eine „vollkommene“ Liebe als Idealzustand in einem Dreieck definiert, betrachtet Lee die verschiedenen Liebesstile als gleichwertige, persönliche Ausprägungen.

Welche Bedeutung hat die evolutionspsychologische Theorie in diesem Kontext?

Die evolutionspsychologische Theorie interpretiert Liebe und Partnerwahl als Mechanismen, die der Sicherung des Reproduktionserfolges unter natürlichem Selektionsdruck dienen.

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Details

Title
Die Emotion der Liebe
Subtitle
Theorien der Liebe
College
Martin Luther University  (Institut für Psychologie)
Course
Einführung in die Theorien der Emotionspsychologie
Grade
1,0
Author
Janine Katzberg (Author)
Publication Year
2006
Pages
18
Catalog Number
V94437
ISBN (eBook)
9783640106325
ISBN (Book)
9783640117635
Language
German
Tags
Emotion Liebe Einführung Theorien Emotionspsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Janine Katzberg (Author), 2006, Die Emotion der Liebe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94437
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