2
dargestellt. Im dritten Teil der Arbeit werden die CIM-Konzeptionen für die industrielle Fließfertigung unter betriebswirtschaft-lichen Gesichtspunkten
bewertet. Dabei sollen erst technisch-organisatorische Einführungsbarrieren beschrie-ben werden. Schließlich wird eine wirtschaftliche Betrachtung vorgenommen.
2. Grundlegende Begriffserläuterungen
2.1. Begriff des CIM
Je nach Abgrenzung der unmittelbar
produktionsbezogenen Unternehmensfunktionen fallen die vielfältigen Defini-tionsansätze und graphischen Darstellungen zu CIM unter-schiedlich aus.
Weiterführende Grundlage soll hier die Definition des Ausschusses für Wirtschaftliche Fertigung e.V. (AWF) sein: Danach wird der Begriff Computer Integrated Manufacturing (CIM) als integrierter EDV-Einsatz in allen mit der Produktion zusammenhängenden verstanden 3 . Betriebsbereichen Das produktionswirtschaft-liche Informationssystem soll dabei mit dem verfahrens-technischen Informationssystem zu einem betrieblichen Gesamtkonzept integriert werden. Integrationsmerkmal von CIM sind die Datenintegration und die Vorgangsintegration 4 . Bei der Datenintegration wird eine teilsystemübergreifende Datenverwaltung mit einer gemeinsamen Datenbasis angestrebt, die durch Datenkon-sistenz, optimale Redundanz und Aktualität gekennzeichnet sein soll. Zusätzlich müssen die einzelnen Teilsysteme über Rechnernetze die Möglichkeit zur Kommunikation mit kontrolliertem
Datenaustausch haben 5 . Die Vorgangsinte-gration hebt die tayloristische Arbeitsteilung auf, legt mehrere Teilfunktionen wieder zusammen und überträgt so dem
3 Vgl. Venitz, U.: CIM-Rahmenplanung. Berlin/Heidelberg 1990. S. 17.
4 Vgl. Sinz, E.J., Esswein, W.E.: Computer Integrated Manufacturing. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lexikon der BWL. München 1992. S. 158.
5 Ebenda.
3
Mitarbeiter mehr Verantwortung im Produktionsprozeß 6 . Dies ist möglich, weil die Kapazität des Menschen zur Datenverarbeitung durch Computer-und
Datenbankunterstüt-zung deutlich zugenommen hat. CIM liegt eine mehr ganzheitliche und
interdisziplinäre Betrachtung der Zusammenhänge in zugrunde 7 . Dies wird mit der einer Unternehmung
interdependenten Verknüpfung der Aufgaben der Planung, Steuerung und Kontrolle in einem Fertigungsprozeß begründet, die auch über die Grenzen der verschiedenen Betriebsbereiche hinausgeht: Die Mitarbeiter sind auf die Informationen aus dem gesamten Produktionsprozeß angewiesen, genauso wie ihre Arbeitsergebnisse bei anderen betrieblichen Entschei-dungen benötigt werden. Einerseits sind produktionswirtschaftliche Funktionen wie Produktionsplanung, Termin- und Kapazitätsplanung sowie Auftragssteuerung verknüpft. Andererseits sind die verfahrenstechnischen Bereiche wie die Konstruktion, die Arbeitsplanung oder die
Montagesteuerung aneinander-gekoppelt. Der Schritt zu CIM-Konzepten besteht darin, technische, kaufmännische und ablauforganisatorische Systeme integrieren 8 . anwendungsübergreifend zu Eine
Schnittstelle zwischen den Bausteinen ist nötig, weil die Einsatzplanung für die Produktionsfaktoren durch jeden Teilbereich anders determiniert sein kann 9 . Ohne die gegenseitige Berücksichtigung der jeweiligen
Vorgaben und Leistungsgrenzen drohen auf dem Weg zu einem realisier-baren Fertigungsplan Zeitverluste, die durch die nötige Abstimmung der vorläufigen Einzellösungen der verschie-denen Teilbereiche verursacht werden.
6 Vgl. Scheer, A.-W.: CIM - Der computergesteuerte Industriebetrieb. Berlin und Heidelberg 1990. S. 5.
7 Vgl. Dürr, H.H.: Wettbewerbsfähig trotz CIM. In: VDI-Gemeinschaftsaus-schuß CIM: Integrierte Informationsverarbeitung in Produktionsunterneh-men. Düsseldorf 1988. S. 1-15, hier S. 2.
8 Vgl. Häcker, R.: Die Integration von CIM-Bausteinen durch gemeinsame Datenbanken. In Scheer, A.-W. (Hrsg.): Computer Integrated Manufacturing, Einsatz in der mittelständischen Wirtschaft. Berlin/Heidelberg 1988. S. 165-
186, hier S. 166.
9 Vgl. Scheer, A.-W., a.a.O. S. 57ff.
4
Die computergestützten Instrumente und Bausteine von CIM sind in ihrer Grundkonzeption unabhängig vom Organisa-tionstyp der Fertigung, wenn auch die speziellen Software-Lösungen jeweils anders sind 10 . strukturiert Die Ausgestaltung dieser
Konzeptionen muß individuell den Betriebsgegebenheiten angepaßt werden.
2.2. Fließfertigung als Rahmenbedingung für CIM-Konzeptionen
Bei Fließfertigung durchläuft jedes Produkt eine fest vorgegebene Maschinenfolge, in der die Arbeitssysteme in der Abfolge der für die Produkterstellung
erforderlichen Verrichtungsarten aufgestellt sind 11 . Dabei verlangt die Fließfertigung eine gleichmäßige zeitliche Aufteilung der gesamten Arbeitsaufgabe auf die einzelnen Arbeitssysteme. Eine bestimmte Taktzeit kann für alle Arbeitssysteme vor-geschrieben werden, nach deren Ablauf die Erzeugnisse in einem
einheitlichen Rhythmus weitergegeben werden müssen. Wenn diese Taktzeit eingehalten werden muß, um einen fließenden Produktionsrhythmus zu ermöglichen, handelt Zeitzwang 12 . es sich um Fließfertigung mit Bei
Fließferti-gung ohne Zeitzwang sind die einzelnen Arbeitsausführun-gen zeitlich nicht unmittelbar voneinander abhängig. Unterschiede in den
Bearbeitungszeiten der Arbeitssysteme werden durch Pufferlager ausgeglichen. Bei Fließfertigung werden die standortgebundenen
Arbeits-systeme u nmittelbar nebeneinander angeordnet, wodurch nicht nur der Raumbedarf 13 , sondern auch die Transport-wege, -zeiten und damit Transportkosten
10 Vgl. Hahn, D., Laßmann, G.: Produktionswirtschaft, Controlling industrieller Produktion, Band 1. Heidelberg 1990. S. 103.
11 Vgl. Steffen, R.: Produktionsplanung bei Fließbandfertigung. Wiesbaden
1977. S. 19ff.
12 Vgl. Hahn, R.: Produktionsplanung bei Linienfertigung. Berlin/New York
1972. S. 19.
13 Vgl. Jansen, F.J. u.a.: Rechnergestützte Betriebsorganisation. Heidel-berg
1993. S. 8.
5
reduziert werden 14 . Sie ist geprägt durch starke Arbeitsteilung, die in Verbindung mit Lerneffekten bei hohen Erzeugnis-mengen zu Produktivitätsvorteilen führt.
Auch funktionsgleiche Arbeitssysteme werden an unterschiedlichen Stellen der Fertigungslinie eingesetzt. So ist die Fließfertigung sehr anlagenintensiv 15 und führt zu hohen Investitionskosten und hohen Fixkosten. Nachtei-le sind darüber hinaus die hohe Störanfälligkeit und die geringe
Anpassungsflexibilität der Fertigungslinie 16 . Wegen der mangelnden Flexibilität haben Kundenwünsche kaum
Einfluß auf die Produktgestaltung 17 . Zusätzlich muß deshalb das zu fertigende Produkt in seiner Konstruktion ausgereift sein, denn während der
Fertigung sind Änderungen nur noch bedingt möglich und meist mit hohen Kosten verbunden 18 . Daher ist die Fließfertigung in erster Linie bei Massen-, Großserien-und Sortenproduktion vorteil-haft 19 . wirtschaftlich Deshalb ist
Voraussetzung an den Markt das gleichmäßige Aufnehmen großer Erzeugnismengen 20 .
3. Ausgestaltung von CIM-Konzeptionen für die industrielle Fließfertigung
3.1. Die verfahrenstechnische CIM-Komponente
3.1.1. Computer Aided Design (CAD)
Die Komponenten des verfahrenstechnischen Teilsystems der Fertigung sind in ihrer Aufgabenstellung sehr unter-schiedlich, jedoch interdependent verknüpft. Ein Baustein ist die rechnergestützte Konstruktion von
14 Vgl. Steffen, R., a.a.O. S. 19ff.
15 Vgl. Hahn, D., Laßmann, G., a.a.O. S. 36.
16 Vgl. Jansen, F.J. u.a., a.a.O. S. 8.
17 Vgl. Hahn, D., Laßmann, G.,a.a.O. S. 36.
18 Vgl. Steinle, H.: Die Umstellung der Fließfertigung auf Einzel- oder Gruppenfertigung. Berlin 1978. S. 15.
19 Vgl. Hahn, D., Laßmann, G., a.a.O. S. 40ff.
20 Vgl. Steinle, H., a.a.O. S. 15.
6
Produkten Computer Aided Design (CAD) 21 . Hier werden die zu fertigenden Produktarten entworfen und ihre geometri-schen Daten sowie die Stücklisten für die Produkte erstellt 22 . Nicht nur bei der Neukonstruktion, sondern besonders für die Anpassungskonstruktion und die Konstruktion von Produktvarianten ist CAD eine leistungsfähige Hilfe. Vorteilhaft sind dabei die Zugriffsmöglichkeiten auf gleiche oder ähnliche
Konstruk-tionen aus der Vergangenheit, wodurch der Konstrukteur durch standardisierte Arbeitsabläufe entlastet wird 23 . Wegen der mangelnden Anpassungsflexibilität der Fließfertigungslinie ist die Fließfertigung
traditionell an die Massen- und Großserienproduktion gebunden. In diesem Fall hat CAD nur geringe Bedeutung für die Fließfertigung, denn vor dem Hintergrund hoher Umrüstkosten ist häufige Neukonstruktion und auch Anpassungs- oder Variantenkonstruktion von Produkten wirtschaftlich nicht vertretbar. Erst durch den Einsatz rasch umrüstbarer und
vielseitig einsetzbarer Automaten und Industrieroboter ist auch für die Fließfertigung die Variantenfertigung geworden 24 . ökonomisch sinnvoll Sie stellt eine
Kopplung von Fließfertigung und Berücksichtigung von Kundenwünschen dar. CAD gewinnt in diesem Fall durch die notwendige Aufgabe der Variantenkonstruktion für die Fließfertigung wesentlich an Bedeutung.
3.1.2. Computer Aided Planning (CAP)
Computer Aided Planning (CAP) übernimmt die Aufgaben der Planung der Arbeitsvorgänge und der
Arbeitsgangfolge: CAP begleitet das Werkstück in allen
21 Vgl. Mesina, M. u.a. (Hrsg.): CIM-Einführung: Rationalisierungschancen durch die Anschaffung und Integration von CA-Komponenten. Ehningen 1990. S.
10.
22 Vgl. Venitz, U., a.a.O. S. 90.
23 Vgl. Steffen, R.: CIM - Bausteine und (noch) fehlende Elemente der Kostenrechnung. In: Kostenrechnungspraxis 1/1987. S. 8-12, hier S. 8.
24 Vgl. Dorninger, C. u.a.: PPS - Produktionsplanung und -steuerung: Konzepte, Methoden und Kritik. Wien 1990. S. 21f.
7
Reifestadien bei seiner Die Arbeitsplanung wählt dabei die Verfahren und
Betriebsmittel aus und ermittelt Vorgabezeiten oder Lohngruppen. Ergebnis dieser Arbeit sind
Arbeitsablaufpläne und technologische Daten über die Produktionsmittel 26 .
Mit CAP soll eine Standardisierung von Produktionsstrukturen erreicht werden, indem auf bewährte
Arbeits-pläne zurückgegriffen wird. So werden die Durchlaufzeiten der Produkte und die Erstellungszeiten und -kosten der Pläne reduziert und die Qualität der Planungsergebnisse verbessert, weil die Planer von Routinetätigkeiten befreit werden. Wichtig ist CAP in der Werkstattfertigung, wenn bei Einzelfertigung Arbeitspläne jeweils individuell für einen Auftrag erstellt werden müssen. Bei
Fließfertigung kommt CAP wie auch CAD erst sinnvoll zum Einsatz, wenn die Fertigungslinie durch
automatisierte Systeme auch zur Variantenfertigung fähig ist.
3.1.3. Computer Aided Manufacturing (CAM)
Das System zur rechnergestützten Fertigung Computer Aided Manufacturing (CAM) steuert und koordiniert den Einsatz von Transport-, Lager-und Produktionsprozeß 27 . Produktionsmaschinen im Dazu
werden die Technologiedaten aus CAP, die sich auf die bei der Produktion einzusetzenden Werkzeuge und Betriebsmittel beziehen, und die geometri-schen
Konstruktionsdaten aus CAD übernommen. Anschließend werden die Industrieroboter und Numerical-Control(NC)-Maschinen, die computergesteuert und schnell
umrüstbar sind, mit diesen Informationen im CAM-System program-miert.
Industrieroboter und NC-Systeme eröffnen neue Möglichkeiten im Produktionsprozeß. Besonders die
25 Vgl. Mesina, M. u.a. (Hrsg.), a.a.O. S. 50.
26 Vgl. Gottschalk, E., Wirth, S.: Bausteine der rechnerintegrierten Produktion. München 1989. S. 42.
27 Vgl. Scheer, A.-W., a.a.O. S. 49ff.
8
Fließfertigung bietet sich dafür an, weil die
Arbeitsaufgaben meist mechanisch gleichförmig sind, so daß sie leicht von Automaten durchgeführt werden können. Durch die Kombina-tion verschiedener
computergestützter Automaten sind in der Fertigung flexibel automatisierte Fertigungssysteme als neue Organisationsformen entstanden. Flexible Fertigungszellen sind eine Kombination aus mehreren NC-Maschinen. Werkstücke können aus einem Pufferlager automatisch entnommen und auf diesen NC-Maschinen bearbeitet werden. Flexible Fertigungszellen können ein begrenzte Variantenzahl ähnlicher Werkstücke bearbeiten 28 . In Flexiblen Fertigungssystemen sind mehrere
automatische Arbeitsstationen durch ein automatisches Werkstücktrans-portsystem miteinander verknüpft. Die Werkstücke können je nach geforderter Produktvariante die Fertigungslinie auf verschiedenen Wegen über verschiedene Arbeits-stationen durchlaufen. Während an einem Arbeitssystem umgerüstet wird, kann die Fertigung bei den anderen ungestört fortgesetzt
werden. So ist ein kontinuierlicher Produktionsfluß bei einer sehr großen Anzahl von Varianten und wechselnden Losgrößen möglich 29 . Flexible Transferstraßen sind starr miteinander
verbundene Bearbeitungszentren oder NC-Maschinen 30 . Wie bei der Fließfertigung ist die Materialflußrichtung vorgegeben, und die Arbeitsaufgaben werden abgearbeitet 31 . taktgebunden Durch die Verkettung
mehrerer schnell umrüstbarer NC-Maschinen ist eine hohe Anzahl an Produktvariationen möglich. Eigenschaft dieser flexibel automatisierten Fertigungs-systeme ist die starke Tendenz zur Produktionsdurchlauf 32 . Vorgangsintegration im Sie
28 Ebenda, S. 53.
29 Vgl. Hedrich, P. u.a.: Flexibilität in der Fertigungstechnik durch Computereinsatz. München 1983. S. 127.
30 Vgl. Knof, H.-L.: CIM und organisatorische Flexibilität. Freiburg und Marburg 1991. S. 34.
31 Vgl. Hedrich, P. u.a., a.a.O. S. 191.
32 Vgl. Scheer, A.-W., a.a.O. S. 52.
9
koppeln die hohe Produktivi-tät als Merkmal der Fließfertigung an das Ziel der hohen Flexibilität 33 . Flexibel automatisierte Fertigungssysteme sind eine Weiterentwicklung der Fließfertigung und eine wichtige Voraussetzung für CIM.
Die Programmierung, Steuerung und Kontrolle dieser Systeme geschieht mit Hilfe von CAM. CAM bekommt also bei flexibel automatisierter Fließfertigung eine
zentrale Rolle zugewiesen. Mit Hilfe von CAM können dann ebenfalls rechnergestützte Simulationsverfahren angewandt werden, um sowohl Zeitwerte als auch
ablauftechnische Engpässe prognostizieren zu können.
3.1.4. Computer Aided Quality Assurance (CAQ)
Flankiert wird die verfahrenstechnische Komponente des CIM-Konzeptes von der rechnergestützten Qualitätssicherung Computer Aided Quality Assurance (CAQ) 34 . CAQ setzt bei der Wareneingangsprüfung, in der Fertigung und in der Endprüfung an und begleitet so den gesamten Materialfluß 35 . Die Rechnerunterstützung von CAQ ermöglicht dabei einerseits die Nutzung online verbunde-ner automatisierter Prüfeinrichtungen wie
Sensoren oder Analyseinstrumente und andererseits den Einsatz statisti-scher Verfahren, deren Anwendung in einem üblichen Prüfverfahren sehr aufwendig wäre 36 . Analyseinstrumente können ein Werkstück prüfen, ohne die Durchlaufzeit wesentlich zu erhöhen. Desweiteren kann ein Kontroll-system, das im Rahmen von CIM vernetzt ist, unmittelbar auf Solldaten für das Produkt aus dem CAD-Bereich zugreifen. Die Prüfkosten werden durch den Einsatz
automatisierter Prüfeinrichtungen gesenkt. Gerade für Fließfertigung mit großen Produktionsmengen ist es relevant, daß durch CAQ 100%-Kontrollen wirtschaftlich vertretbar werden. Vorher wurden meist nur
33 Vgl. Knof, H.-L., a.a.O. S. 33.
34 Vgl. Mesina, M. u.a. (Hrsg.), a.a.O. S. 63.
35 Vgl. Scheer, A.-W., a.a.O. S. 56.
36 Vgl. Mesina, M. u.a. (Hrsg.), a.a.O. S. 66.
10
Teilkontrollen durchgeführt, bei denen ein gewisser Fehleranteil in der Erzeugnismenge akzeptiert werden mußte. Zusätzlich kann CAQ ergänzt werden durch eine rechnerge-stützte Instandhaltung der
Produktionsanlagen. Frühwarn-systeme können helfen, den Abnutzungszustand zu überwa-chen, indem Maschinenparameter kontrolliert werden. Bei
Überschreitung kritischer Werte wird dann eine Warnung ausgelöst.
Für die anlagenintensive und sehr störanfällige Fließfertigung ist dies besonders wichtig: die
Anlagennutzung kann verstetigt und ein Totalausfall in der Produktion verhindert werden. Die optimale
Maschinengüte sichert damit die Erzeugnisqualität, weil selbst minimale Störungen im Produktionsdurchlauf bemerkt und rechtzeitig behoben werden können 37 .
3.2. Die produktionswirtschaftliche CIM-Komponente
Das System zur Produktionsplanung und -steuerung (PPS) ist als das umfassendste betriebliche
Informationssystem eine wesentlicher Baustein in einem CIM-Konzept. Es umfaßt rechnergestützte Funktionen zur mengen-, termin-, und kapazitätsgerechten Planung, zur Veranlassung und zur Überwachung der Produktionsabläufe 38 . Das PPS-System flankiert den
Produktionsprozeß von der Angebotslegung bis zum Versand des Auftragsobjekts 39 . In der Phase der Produktionsplanung werden vom PPS-System bei der Programmplanung die Bestimmung von Art, Menge und Termin für die Produkte sowie bei der Mengenplanung die Beschaffung von nötigen Bauteilen für die Produktion unterstützt 40 . Zusätzlich überprüft
37 Vgl. Gottschalk, E., Wirth, a.a.O. S. 109ff.
38 Vgl. Hoff, H., Förster, H.U.: Die Auswahl von PPS-Systemen. In: Fortschrittliche Betriebsführung/Industrial Engineering. Heft 4/1985. S. 118.
39 Vgl. Dorninger, C. u.a., a.a.O. S. 33.
40 Ebenda, S. 35.
11
das PPS-System in der Terminplanung, ob die Aufträge zeitlich und kapazitäts-mäßig durchführbar sind. In der Phase der Produktionssteuerung veranlaßt es die Aufträge zur Produktion oder zur Bestellung von Bauteilen und überwacht den angelaufenen
Produktionsprozeß, ob geplante Termine und Mengen eingehalten werden. Die Rückmeldungen aus der Phase der Fertigungssteuerung werden mit der Betriebsdatenerfassung (BDE) in den gemeinsamen
Datenbestand des Gesamtsystems transferiert. So können auch andere computergestützte Anwendungen diese Informationen nutzen, und beispielsweise
maschinenbezoge-ne Daten von CAM oder materialbezogene Daten von CAP verwendet werden 41 . Mit der Kopplung an den Vertriebsbereich können durch die Berücksichtigung der Auftragsverwaltung in der Produk-tionsplanung die zu erstellenden
Produktionsmengen besser prognostiziert werden. Darauf aufbauend kann in der Materialbeschaffung, der
Lagerverwaltung sowie bei der zeitlichen Verteilung der Produktionskapazität genauer geplant werden 42 . Auch eine Vorkalkulation kann über den gemeinsamen
Datenbestand mit den Kosteninformationen aus den anderen Bereichen besser erstellt werden. PPS-Systeme sind ein entscheidender Fortschritt für die Fließfertigung. Sie entlasten von den Aufgaben der Programmplanung und Zeitplanung. Neue PPS-Ansätze sind sogar in der Lage, diese Aufgaben simultan statt wie bisher sukzessiv zu bearbeiten, so daß Planungsmängel aufgrund von Interdependenzen zwischen Programm- und Zeitplanung beseitigt werden können. Auch neue Ansätze der Prozeßplanung bei Fließfertigung wie Kanban-Systeme oder Fortschrittszahlenkonzepte 43 , die in erster Linie bei montageorientierter Serienfertigung z.B. in der Automobilindustrie
eingesetzt werden, können mit PPS realisiert werden 44 .
41 Vgl. Scheer, A.-W., a.a.O. S. 27.
42 Ebenda, S. 24f.
43 Zu Kanban und Fortschrittszahlenkonzepten vgl. Wiendahl, H.-P.:
Belastungsorientierte Fertigungssteuerung. München 1987. S. 322ff.
44 Vgl. Scheer, A.-W., a.a.O. S. 31ff.
12
Möglich wird dies erst durch die informationelle Vernetzung von PPS innerhalb des CIM-Systems.
4. Betriebswirtschaftliche Beurteilung von CIM-Konzeptionen bei industrieller Fließfertigung
4.1. Technisch-organisatorische Einführungsbarrieren
Flexibel automatisierte Fertigungssysteme sind bei Fließ-fertigung notwendige Bedingung für die
Einführung von CIM. Beim Konzipieren des CIM-Systems muß aber die Gefahr der Überautomatisierung beachtet werden. Der Produktions-betrieb kann zunehmend
unflexibel und anfällig werden, wenn der Mensch mit seiner Kontrollfähigkeit an zu vielen Stellen ersetzt wird. Die betrieblichen Synergieeffekte durch die
Datenintegra-tion und die Vorgangsintegration eröffnen ein bedeutendes Rationalisierungspotential. Das kommt jedoch nur zur Entfaltung, wenn gleichzeitig die aufbau-und ablauforga-nisatorische
Unternehmensstrukturen angepaßt werden 45 . Deshalb muß einer CIM-Realisierung immer eine Systemana-lyse der vorausgehen 46 . Unternehmung Unter strategischen
Aspekten wird dann ein Gesamtkonzept erstellt, das die vorhandenen Elemente berücksichtigt, auf zukünftige Entwicklungen vorbereitet ist und finanzierbar bleibt 47 . Die Systemanalyse verursacht Unruhe im
Betrieb, denn auch organisatorische Strukturen, die bisher gut funktionier-ten, können den Maßnahmen des Systemumbaus zum Opfer fallen. Die Phase der Systementwicklung und vor allem der techni-sche Umbau zu einem CIM-System können wegen der vielen Details, die aufeinander abgestimmt werden müssen, wie der Codierung oder der
Übertragungsbedingungen für Daten sehr lange dauern 48 .
45 Vgl. Mesina, M. u.a. (Hrsg.), a.a.O. S. 7.
46 Vgl. Venitz, U., a.a.O. S. 196.
47 Ebenda, S. 197.
48 Vgl. Ott, M.C.: Hier stecken die kritischen Engpässe bei CIM-Projekten. In: io Management Zeitschrift 56 (1987), Nr. 11. S. 497-499, hier S. 497.
13
Gerade Betriebe mit Fließfertigung sind in dieser langwierigen Übergangsphase besonders betroffen: Eine Störung in einem Teilstück der Ferti-gungslinie, die durch Maßnahmen des Systemumbaus verur-sacht wird, beeinträchtigt den gesamten Produktionsprozeß und kann ihn sogar erheblich unterbrechen. In der problematischen Situation des Systemumbaus ist es besonders wichtig, das Absinken der Motivation und Akzep-tanz der Mitarbeiter gegenüber dem
einzuführenden CIM-System zu verhindern. CIM bedeutet in einem Betrieb mit Fließfertigung einen Wandel in der meist traditionellen Unternehmenskultur, auf den die Mitarbeiter sich erst einstellen müssen. Die Unternehmensleitung und das Bereichsmanagement müssen geschlossen hinter dem Projekt stehen und dies auch nach außen deutlich machen 49 . Zusätzlich ist die Einführung höher automatisierter Produktionsstrukturen wie CIM durch §§ 99, 106 und 111 bis 113 des Betriebsverfassungsgesetzes der
Mitbestimmung unterworfen 50 . Sozial unerwünschte Folgen wie Arbeits-platzabbau oder Steigerung der geistigen und psychischen Belastungen des Personals können damit von Arbeitnehmer-seite verträglich gestaltet werden. Der Einführung von CIM geht also schon aus
gesetzlichen Gründen eine intensive innerbetriebliche Diskussion voraus.
4.2. Wirtschaftliche Betrachtung
4.2.1. Qualitative Aspekte
Wegen der jeweils individuellen betriebsinternen
Bedin-gungen und des weiten Planungshorizontes ist schwierig 51 . eine Nutzen-prognose Dennoch können
49 Vgl. Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) e.V. (Hrsg.): Mit CIM die Zukunft gestalten. Frankfurt/Main 1988. S. 40.
50 Vgl. Drumm, H.J.: Mechanisierung und Automatisierung. In: Kern, W. (Hrsg.): Handwörterbuch der Produktionswirtschaft. Stuttgart 1979. Sp. 286-292, hier S. 291.
51 Vgl. VDMA e.V. (Hrsg.), a.a.O. S. 30.
14
zumindest tenden-zielle Aussagen über CIM-Konzeptionen getroffen werden.
Die Transparenz im Unternehmen von der Auftragsannahme bis zur Auslieferung ist mit wachsender Betriebsgröße immer schwieriger geworden. Dies führte zu Papierflut sowie zu innerbetrieblichen Kommunikationsproblemen, zu Reibungsverlusten und damit auch zu hoher Kapitalbindung. CIM als unternehmensweiter Informationsverbund liefert durch Vorgangs-und
Datenintegration auch in größeren Unternehmen wieder die für die einzelnen Aufgaben erforderliche Transparenz und Übersichtlichkeit der Ablauforganisation 52 .
CIM steigert mit dem Baustein der Automatisierung durch Vielseitigkeit und schnellere Umrüstung die Produktions-flexibilität in der Fließfertigung 53 . So wird bei diesem Organisationstyp der Produktion neben der Massen-und Großserienfertigung auch die
Variantenfertigung wirt-schaftlich vertretbar 54 . Die Fließfertigung, die ihre Produktivitätsvorteile gerade bei hohen Produktions-mengen zeigen konnte, ist so auch in der Lage, eine Losgröße 1 ökonomisch sinnvoll zu realisieren.
Bei der Variantenfertigung wird der traditionelle Nach-teil des Fließprinzips aufgelöst und die Ziele der Kundenorientierung und der hohen Produktivität mitein-ander verbunden. Die Automatisierung ermöglicht der Fließfertigungslinie, spezifische Kundenwünsche zu berücksichtigen. Diese positive Eigenschaft, die sonst nur der Werkstattfertigung zuzuschreiben ist, finden durch CIM auch Eingang in die Fließfertigung. Die Kommunikationsmöglichkeiten zwischen den CIM-Komponenten steigern die Kundenorientierung
zusätzlich: Mit Hilfe des vernetzten PPS-Systems können sofort und in Abstimmung mit dem Kunden zuverlässige Aussagen zur Maschinenbelegung, zum
Termin und zum Preis getroffen werden, weil auch
52 Vgl. Dürr, H.H., a.a.O. S. 5 und 7.
53 Vgl. Hahn, D., Laßmann, G., a.a.O. S. 103.
54 Vgl. Steffen, R. (1987), a.a.O. S. 10.
15
aktuelle verfahrenstechnische Informa-tionen bereits bei der Auftragskalkulation verfügbar sind 55 . Die Fließfertigung kann durch CAQ auf den in Zukunft zunehmend wichtigen Marktparameter Qualität eingestellt werden. CAQ ermöglicht eine bessere Qualitätskontrolle der Erzeugnisse. Bei vergleichsweise kostengünstiger rechnergestützten
Prüfung werden Nacharbeitungs-, A usschuß- und damit auch Materialkosten reduziert. Zusätzlich kann gerade bei der störungsanfälligen Fließfertigung ein computergestütztes Frühwarnsystem die
störungsbedingten Unterbrechungen verringern. Produktionsfehlerquoten werden dadurch gesenkt, daß Anlagendefekte frühzeitig erkannt und behoben werden. Die Auslastung der Produktionskapazität und die Nutzung des gebundenen Kapitals werden so gesteigert 56 .
4.2.2. Quantitative Aspekte
Wie in der Werkstattfertigung ist auch bei der Fließfertigung ein w esentliches Ziel von CIM-Konzeptionen die Reduzierung der Durchlaufzeit im Produktionsprozeß 57 . Dies geschieht durch die
Vorgangsintegration, die die Anzahl der notwendigen Kommunikationswege im Betrieb verringert 58 . Durch das Zusammenlegen von Arbeitsaufgaben wird ebenfalls die Notwendigkeit reduziert, Vorgänge und Entscheidungen von mehreren Stellen bearbeiten zu lassen. Dadurch fällt Zeit weg, die verschiedene Personen für die jeweils erneute Aneignung des Sachverhaltes
benötigten. Ein schnellerer Entscheidungsprozeß ist möglich. Die Datenintegration beschleunigt die übrige Kommunikations-zeit durch die papierfreie
55 Vgl. Niedermann, W.: Einsatz eines PPS-Systems mit Integration zu CAD. In Scheer, A.-W. (Hrsg.): Computer Integrated Manufacturing, Einsatz in der mittelständischen Wirtschaft. Berlin/Heidelberg 1988. S. 85-110, hier S. 110.
56 Vgl. Fritzius, R.: Integrierte technische Datenaufbereitung und -abwicklung. In: VDI-Gemeinschaftsausschuß CIM: Integrierte Informationsverarbeitung in Produktionsunternehmen. Düsseldorf 1988. S. 99-133, hier S. 120.
57 Vgl. Dorninger, C. u.a., a.a.O. S. 26.
58 Vgl. Sinz, E.J., Esswein, W.E., a.a.O. S. 158.
16
Datenübertragung zwischen den Abteilungen 59 . Durch die kürzeren Vorgangszeiten können auch Liefertermine
besser disponiert und das Risiko ter-minabhängiger Konventionalstrafen verringert werden 60 . Durch den oben erläuterten beschleunigten Produktionsdurchlauf wird auch eine präzisere Mengenplanung ermög-licht, mit der die Lagerkosten reduziert werden können 61 . Die Lagerbestände werden gesenkt, ohne eine ausreichende Materialverfügbarkeit zu gefährden 62 . In einem vernetzten betrieblichen System greifen alle Bereiche auf einen gemeinsamen Datenbestand zu. So fallen geringere Informationskosten an, weil die mehrfache Erfassung derselben Daten wegfällt und Informations-suchenden eine breitere Datenbasis zur Verfügung steht 63 .
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg von CIM sind die Personen, die damit arbeiten müssen. Je
umfassender das betriebliche Gesamtkonzept ist, desto mehr sind die einzelnen Mitarbeiter gefordert. Diese müssen auf die neu zugeschnittenen Gesamtverantwortlichkeiten, die durch die
Vorgangsintegration entstehen, rechtzeitig vorbereitet und auch ständig in funktionsübergreifenden
Fähigkeiten weiterqualifiziert werden 64 . Zwar werden dabei hohe Kosten verursacht, ein
Qualifikationsdefizit würde jedoch im betrieblichen Alltag das gesamte CIM-System in Frage stellen 65 . Die Rationalisierung durch Vorgangs-und Datenintegration entlastet von Routine-und
Abstimmarbeiten. Sie führt an vielen Stellen der Steuerung und Kontrolle des Fließfer-tigungsprozesses zu Freisetzungseffekten 66 . Dadurch werden einerseits die Personalkosten reduziert, die neu entstandenen
59 Vgl. Scheer, A.-W., a.a.O. S. 4.
60 Vgl. Hahn, D., Laßmann, G., a.a.O. S. 93f.
61 Ebenda, S. 93f.
62 Vgl. Mesina, M. u.a. (Hrsg.), a.a.O. S. 36.
63 Vgl. Süssenguth, W.: Methoden zur Planung und Einführung rechnerintegrierter Produktionsprozesse. Berlin 1991. S. 34.
64 Vgl. Drumm, H.J., a.a.O. Sp. 291.
65 Vgl. Bachmann, G., a.a.O. S. 72.
66 Vgl. Dürr, H.H., a.a.O. S. 13.
17
CIM-Arbeitsplätze beinhalten aber anderer-seits komplexere Planungs-, Steuerungs-und Kontrollaufgaben, die höher entlohnt werden müssen. Bei den vielen Vorteilen, die CIM für einen
Produktionsbetrieb bringt, ist der hohe finanzielle Investitions-, Einführungs- und Serviceaufwand gerade für mittlere Unternehmen allerdings abschreckend 67 . Zwar sind bei richtiger Strategie spätere Anpassungen und Erweiterungen günstiger, im schnell veränderlichen Wettbewerbsumfeld sind aber strategische Entscheidungen dieser finanziellen Größenordnung
schwierig. Da CIM jedoch eine Überlebensfrage für alle Unternehmen der Branche mit vergleichbarem Umfeld sein wird, stehen auch viele Mitbewerber vor den Investitionen. Diese Tatsache relativiert die Kostenfrage.
5. Fazit und Ausblick
CIM ermöglicht mit seinen Bausteinen auch in der Fließfertigung die Variantenfertigung,
Produktionsflexi-bilität und Kundenorientierung. Die betroffenen Betriebe können damit die in vielen Bereichen verlorengegangene Wettbewerbsfähigkeit zurückerlangen und sogar ausbauen. CIM darf allerdings nicht als Erfolgsgarantie
verstanden, sondern muß als Chance begriffen werden. Um CIM zu realisieren, müssen sehr komplexe
organisatorische Voraussetzungen erfüllt sein. Bevor nach der Einführung Nutzeneffekte sichtbar werden können, muß das CIM-System jahrelang auf die
betriebliche Situation eingespielt und die Mitarbeiter mit CIM vertraut gemacht werden. Gerade ein Betrieb mit der störungsanfälligen Fließfertigung kann bei diesem Übergang auf das neue System in schwierige Probleme geraten.
Dennoch ist CIM ein guter Ansatz, einen Betrieb mit Fließfertigung an die veränderten Anforderungen des
67 Vgl. Bachmann, G., a.a.O. S. 72.
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Marktes anzupassen und gleichzeitig die Möglichkeiten moderner Technologie zu nutzen. Einige Entwicklungstendenzen, die von CIM ausgehen, beziehen sich auf das wirtschaftliche Umfeld von Kunden und Lieferanten, mit dem eine Unternehmung intensiv interagiert. Diese Beziehungen führen zu zwischenbetrieb-lichen Just-in-Time-Vernetzungen und
müssen in Zukunft noch stärker berücksichtigt werden. Sie werden schließ-lich zur Integration der
Fertigungsindustrie insgesamt führen 68 . Starke Fortschritte sind auch von der weiteren
Entwicklung der Informationstechnologie zu erwarten. Systeme der Künstlichen Intelligenz, die Bilder oder menschliche Sprache verstehen und interpretieren
können, ersetzen den Menschen in Planungs- oder Kontroll-funktionen, wo er bislang unverzichtbar war. Dieser Weg ist allerdings nur theoretisch denkbar, in der betrieb-lichen Praxis ist er zur Zeit nicht einmal ansatzweise durchführbar 69 .
68 Vgl. Frischkorn, H.-G.: Die Rolle von Netzwerken und Datenbanken in CIM-Systemen. In: Scheer, A.-W. (Hrsg.): Computer Integrated Manufacturing, Einsatz in der mittelständischen Wirtschaft. Berlin und Heidelberg 1988. S.
153.
69 Vgl. Venitz, U., a.a.O. S. 30.
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Torsten Kleiber, 1995, Ausgestaltung und betriebswirtschaftliche Beurteilung von CIM-Konzeptionen für die industrielle Fließfertigung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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