Autorin:
Vanessa Weydemans
Deutsch GK 12/1
Johann Wolfgang von Goethe
1. sein Werdegang
2. seine Schreibmotive
3. Aufteilung in zwei Schaffensperioden
3.1 der junge Goethe
In seiner Jugend schrieb Goethe einige Liebeswerke und auch Komödien wie zum Beispiel "Die Laune der Verliebten". In allen diesen Werken spielte die Liebe eine wichtige Rolle. Er hat ebenfalls alchemistische Studien betrieben, die man in "Faust" wiederfinden kann. Goethe entdeckte die Schönheit für Homer, Shakespeare, für Volkslieder und er laß die Bibel. In dieser Zeit, während den Gesprächen mit Herder und den einsamen Spaziergängen, steigen zum ersten Mal die Gestalten des Götz und des Faust in ihm auf. Jedoch durch seine Liebe zur Pfarrerstochter Friederike Brion entstehen Lieder wie "Willkommen und Abschied".
"Ich sah dich, und die milde Freude
Floß aus dem süßen Blick auf mich.
Ganz war mein Herz an deiner Seite,
Und jeder Atemzug für dich.
Ein rosenfarbes Frühlingswetter
Lag auf dem lieblichen Gesicht
Und Zärtlichkeit für mich, ihr Götter,
Ich hofft′ es, ich verdient′ es nicht.
Der Abschied, wie bedrängt, wie trübe!
Aus deinem Blicken sprach dein Herz.
In deinen Küssen welche Liebe,
O welche Wonne, welcher Schmerz!
Du gingst, ich stund und sah zu Erden
Und sah dir nach mit nassem Blick,
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden,
Und lieben, Götter, welch ein Glück!"
(Originalversion von "Willkommen und Abschied" (1771),
abgeänderte Version wurde erst 1789 veröffentlicht)
Danach entstand das Drama "Der Götz von Berlichingen". In diesem Stück geht es um die Bevormundung eines Bischofs, gegen die der Götz gegen ankämpft. Die Figur des Götz ist ein Kämpfer der Freiheit.
3.2 Goethes spätere Werke
Goethe erzählt in seinem Stück "Die Leiden des jungen Werthers" nicht nur über eine unglückliche Liebe, sondern auch über die Tragik der Jugend und der Liebe im Allgemeinen. Viele Menschen fühlten sich von diesem einfühlsam geschriebenen Werk in einseitiger Briefform verstanden. Leider kam es auch zu Idealisierung der Werther-Figur. Dieses war der erste Roman, der über die Grenzen hinaus bekannt wurde und in ganz Europa Anerkennung fand.
In weiterer Folge schrieb Goethe noch zwei Gesellschaftsdramen, nämlich "Clavigo" und "Stella". In dieser Zeit gingen in seinem Elternhaus viele berühmte Persönlichkeiten ein und aus, mit denen er einen Gedankenaustausch pflegte.
Die alte Literatur, die er aus seinen Reisen nach Rom kannte, faszinierten ihn immer mehr. So schrieb er das Stück
"Iphigenie" in jambische Verse um und beginnt damit seine klassische Zeit.
4. Vorstellung des Werkes "Götz von Berlichingen"
4.1 Entstehung des Werkes
Die Grundlage des Dramas "Götz von Berlichingen" war das Jurastudium in Straßburg. Goethe interessierte sich sehr für die Ritter im Mittelalter. Eine weitere Grundlage waren Shakespeares Vernachlässigungen der drei Einheiten des Dramas (Ort, Zeit und Handlung). Goethe las zufällig die Biographie von Götz von Berlichingen, und schrieb diese innerhalb von sechs Wochen neu. So entstand der 1771 der "Urgötz".
4.2 Die Personen
4.3 Der Inhalt
4.4 Sprache des Dramas
Götz von Berlichingen ist in altertümlicher Ausdrucksweise geschrieben. Goethe hat selbst alte Ausdrücke verwendet. Die Sprache ist also nicht nur auf das 18. Jahrhundert zurückzuführen. Goethe hat Bibelausdrücke und die Autobiographie von Götz von Berlichingen verwendet. Ausdrücke und Dialekte aus seiner Kindheit hat Goethe ebenfalls in diesem Drama benutzt. Der Götz spricht hauptsächlich altertümlich, was zwar derbe ist, jedoch das natürliche Wesen zum Ausdruck bringt. Bei der Überarbeitung des Götz 1787 gingen viele alte Ausdrücke verloren. Es wurden sogar Zitate entschärft. So findet man das berühmte "Götz-Zitat" nicht mehr, sondern an dieser Stelle nur noch drei Platzhalter. "Er aber, sag′s ihm, er kann mich - - - "[Zitat, S.73, Z1f].
5. Quellenangabe
Johann Wolfgang von Goethe: Götz von Berlichingen, Philipp Reclam jun., Stuttgart, 1993
Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 4. Auflage November 1999
CD-ROM, Bertelsmann Universallexikon, Bertelsmann Lexikon Verlag, München, 1994
Microsoft ® Encarta 98 Enzyklopädie, © 1993-1997, Microsoft Corportation
Neues grosses Lexikon in Farbe von A-Z, 1992 genehmigte Sonderausgabe
Wissen, Das große Lese- und Nachschlagewerk, Band 1, 5, 9; Gondrom Verlag, Bindlach 1991
Quote paper:
Vanessa Weydemans, 1999, Goethe, Johann Wolfgang von, Munich, GRIN Publishing GmbH
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