Autorin:
Silke Tappiser
Geobotanik
(Idio)Botanik
Phytologie
Geobotanik
Botanik:
Morphologie Geobotanik: Chorologie
Anatomie Phytocoenologie
Cytologie Phytoökologie
Physiologie Historische Geobotanik
Systematik Angewandte Geobotanik
Chorologie:
-> Arealkunde
Phytocoenologie:
Phytoökologie:
Beziehungen der Einzelpflanzen u/o Gesellschaften
-> Ursachen
-> Kreisläufe
-> Energiefluß
vergleichend beobachtend
Historische GB:
Vergleich heutige/ frühere Vegetation
3 große Bereiche:
-> Paläobotanik: Auswertung von Abdrücken
-> Palynologie: Pollenanalyse, -niederschläge
-> Paläoethnobotanik:
Angewandte GB: Aufbereitung und Anwendung der vorherigen 4 Bereiche
-> z. B. Landwirtschaft, Umweltschutz, Landespflege
Biogeocoenose -> s. Bild Mitschrift
Vegetation: - Wald
- Laub-, Nadelwald
- Buchenwald, Kiefernwald
- Bruchwald
- Hoch-, Mittel-, Niederwald
Def. (Klapp): Vegetation heißt die Gesamtheit der Pflanzengemeinschaften, d.h. gesetzmäßig von ihrer Umwelt abhängiger, konkurrenzbedingter Kombinationen von Pflanzenarten, die sich als Folge eines historischen Ausleseprozesses unter zahlreichen Wettbewerbern in einem definierten Zeitraum in einem bestimmten Gebiet gebildet haben.
Aufnahme der Vegetation:
1. nach Braun - Blanquet
2. Frequenzmethode
Merkmale:
-Sippe oder Taxon
-Mengenmerkmale
-Lebensform
-Ökologische Gruppe
-Zeigerwerte
-Schichtung/Struktur
-Höhe des Bestandes
-Produktion
-Populationsparameter
Pflanzenaufnahme:
1. wo mache ich die Aufnahme ?
-> nach Homogenität (Artenzusammensetzung, Mikrorelief, Boden, Wasserhaushalt, keine Störungen)
2. wie groß muß die Aufnahmefläche sein?
-> Minimumareal:
Kryptogameng esellschaften (reine): 0,1-1qm
Salzwiesen, Dünen Röhrichte : 1-5qm
Zwergstrauchheiden, Weiden : 5-10qm
Ruderalgesellschaften, Wiesen : 10-25qm
Magerrasen : 10-50qm
Äcker : 100qm (mind. wg. Verarmung durch Herbizide)
Wälder : 100-500qm
HOMOGENITÄT GEHT VOR FLÄCHENWAHL!
3. welche Gestalt soll die zu untersuchende Fläche haben?
-> z.B Quadrat, Saum, zusammengesetzte Einzelteile...
4. wann mache ich meine Aufnahme?
a) wenn Kryptophyten gerade noch, andere gerade erst da sind
b) zweimal: einmal im Frühjahr, einmal im Herbst
(c) Erfahrungen über steriele Zustände der Pflanzen aneignen)
5. wie artenreich ist die Fläche?
a) Grobe Abschätzung des Deckungsgrades:
r sehr selten; D<< 1%
+ spärlich; D < 1
1 zahlreich (6-50); D 1-5%
2 sehr zahlreich (>50); D 5-25%
3 26-50%
4 51-75%
5 76- 100%
v vorhanden (Pflanze ist in der Fläche, aber Menge nicht abschätzbar -> verblüht etc.)
( ) Sippe außerhalb der Aufnahmefläche
b) Arithmetischer Mittelwert:
+ 0,2%
1 2,5%
2 15%
3 37,5%
4 62,5%
5 87,5%
V 16. 6. 1998
Soziabilität
Soziabiliät: Geselligkeit, Häufigkeit der Pflanze auf der Fläche
1 Einzelsprosse; gleich über die Fläche verteilt
2 kleine Gruppen, Horste
3 große Horste, Trupps, Polster (z.B. Seggen)
4 Kolonien, Teooiche (z.B. Waldmeister, Wald-Bingelkraut)
5 große Herden
Bsp. Fagus sylvatica : 5.5 (vor Komma = Artmächtigkeit; hinter Komma = Soziabilität)
Andere Möglichkeit:
+ Wuchs ganz kümmerlich ; nicht blühend
+ spärlich ; wenn blühend nur mit einer Blüte
+ besonders üppig
4 verteilt; scattered
4 Wuchs besonders dicht
Zusatzinformationen (hinter Artnamen):
a ausreichend
b blühend (od. cfl = cum floribus)
e entlaubt
f fruchtend (od. cfr)
j juvenil (od. juv)
K Keimling (od.Kmlg)
S als Same
t tot (od. )
v vergilbend (z.B. Frühjahrsgeophyten, d.h. Deckung nicht mehr vollständig)
[ ERGÄNZUNG ANDERE METHODEN S. MITSCHRIFT ]
Frequenzmethode:
1m²- Fläche: Artenauszählung (d.h. im Wald 50-100 solcher Quadrate)
-> eigentlich objektive Methode, jedoch Auswahl der Fläche subjektiv
=> aber: zufällige oder gleichmäßige Verteilung der Rahmen -> +/- gleiches Ergebnis
-> FREQUENZKLASSEN WERDEN AUSGERECHNET
Point- Quadrat (Goodall):
-> Stock:-> welche Pflanze berührt Stock?
- hier: weniger pflanzensoziologisch, eher populationsökologisch
=> wlche Pflanze duldet welche Pflanze neben sich?
Schemazeichnungs-Methode (Bitransekt):
- z.B. trop.RW: 1: sehr einfache Darstellung (Schemata)
2: deutlichere Darstellung mit genauerer Zeichnung der Pflanzen und Nummerierung
- aber auch Grünlandbitransekte, unterirdische B., etc.
Stott: Stufen : -> Arbeitsschritte des Vegetationskundlers
1. Sammeln => Vegetationsaufnahme
2. Ordnen => Tabellenarbeit => Ergebnisse sind bestimmte Typen
3. Klassifizieren => Synsystematik (Name der Pflanzengesellschaft)
4. Analysieren => Symmorphologie, (Strukturen)
=> Synökologie : Standortbedingungen
=> Synphysiologie : physische Vorgänge
=> Syndynamik : Beobachtung über viele Jahre, Sukzession
=> Synchorologie : Verbreitung der Pflanzengesellschaften
Ordnen :
(Phytocoenose: konkreter Bestand, Pflanzengemeinschaft)
- aus vielen Aufnahmen von Phytocoenosen
Phytocoenose: Pflanzengesellschaft
Rohtabelle:
Aufnahme: 1 2 3 .........................n
Arten: 4 3 5
_ 2 + 2
_ + 4 +
_ + +
_ + 1
_ +
_ 1 + +
_ + +
_ 1
V 17. 6. 1998
Systeme Begründer Grundeinheit (aber nicht kleinste E.)
Physiognomie Humboldt /Schmithüsen Formation
(über Lebensformen)
Dominanz Sukatschew Soziation
(vorherrschende Sippen
am Standort)
Dynamisch-Floristisch Clemens /Tansley Klimax
(über Entwicklung,
Sukzession)
Floristisch-Physiognomisch Braun-Blanquet Assoziation
(Artenkombination unter
best. Standortbedingungen)
Formationsbegriffe:
z.B. - Tundra
- Taiga
- Immergrüner Nadelwald
- Tropische Tieflandsteppe
Soziation:
- Heidelbeer-Kiefernwald
- Flechten-Kiefernwald
Klimax: = Schlußgesellschaft
- z.B. Buchenwald (bei uns immer)
-> Catena: = Entwicklungsreihe
System der Synusien: = kleine einheitliche Lebensräume einheitlicher Lebensformen
-> völlig von den anderen Systemen getrennt
-> Grundeinheit: Union
- Bsp.: - Borke
- Baumstämme
- Maulwurfsbauten
Assoziation: in wieweit halten sich Arten an Assoziation?
-> verschiedene Frequenzgrade:
- treu : nur in einer Formation vorkommend
- fest : vorwiegend in einer Formation
- hold : Schwerpunkt in einer Formation, aber auch in meheren anderen
- vag : ohne deutlichen Gesellschaftsanschluß
- fremd : zufällige Arten
Treuegrad kann sich ändern:
-> je nach Region verschieden
-> muß nicht immer gleich sein
Kennarten (Charackterarten):
-> zumindest regional treu, z.B.:
-> Medica uniflora => Waldmeister -Buchenwaldes
-> Luzula albida => Hainsimsen -Buchenwaldes
Trenn-(Differential-) Arten:
-> Primula veris => Orchideen -Buchenwald
- Diff.-Arten d. niederen Niveaus:
-> Stachys sylvatica => zeigt feuchte Varianten an, aber keine feste
Gesellschaft
-> Farne => "
Begleiter:
-> charackteristische Zeiger, z.B. für "Wald":
-> Polygonatum
-> Fragaria vesca
Zufällige:
-> keinerlei Bedeutung, z.B Weißenstein:
-> Taraxacum officinale
Synsystematische Tabelle:
Rangstufe Endung Name Autor dt. Name
Klasse - etea Molinio-Arrhenatheretea Tx.1937 Wittschaftsgrünland
Ordnung - etalia Arrhenateretalia Pawl.1928 Fettwiesen und Weiden
Verband - ion Arrhenatherion (elatoris) W.Koch 1926 Glatthaferwiesen
U-Verband - enion Filipendulenion ulmariae Passarge 1971 Mädesüßfluren, wenn Wiesen nicht mehr gemäht werden
Assoziation - etum Dauco-Arrhenatheretum Br.-Bl. 1915 Tieflands-Glatthaferwiesen elaterioris
Sub.Ass. - etosum D.-Arrhenatheretosum ohne
elaterioris
Variante / Salvia (pratensis) ohne - var.d.e.B.
Fazies - osum A.e.Br.Bromosum erecti ohne
V 19. 6. 1998
Soziologische Progression:
Geringe Organisationshöhe: - niedrige Artenzahl, kaum Wechselbeziehungen, kaum Schichtung
[ Je höher die Schichtung, desto höher die OH]
Kriterien für OH:
- Wälder (aber Luzulo-Fagetum nur 10 Arten)
- Artenreichtum
- hohe Wechselbeziehungen
- wenn Boden reif ist
- mehrstöckige Schichtung
- Aufbau aus Holzgewächsen
Primitive offene Gesellschaften:
- freischwimmende G.
- Felsspaten -G.
- Queller -G.
Biotop -Typen -Konzept:
wie sind die Pflanzen im Gelände untereinander vernetzt?
Vegetationseinheiten (Abstufung):
- Haliner Komplex
- Limnischer K.
- Semiterrestrischer K. (Moore)
- Terrestrischer K.
- Urban-Industrieller K. (künstlich, anthropogen und abhängig)
Haliner Komplex:
[Halophyten urspr. aus Innerem Eurasiens eingewandert]
(=> Diagramm siehe "Paint- unbenannt")
Vegetationsklassen im halinen Berich:
- Zosteretea (2) :
Meergrasgrundrasen
(= Posidonia - auf Schlick
im MM-Raum) - bis 1m
- Hauptdetrius
- bilden Sauerstoff
- Schlüsselvegetation (bilden best. Strukturen für Tierwelt)
- Ruppietea (2-4):
Meersalden-Gesellschaften
- in ruhigen Gezeitentümpeln
- wenig bewegtes Wasser
- hohe Amplitude im bezug auf Salzgehalt (Poikilohydre)
- kleinflächig
- (Thero)Salicornietea (3):
Quellerrasen (Queller obligat halophyt.)
- in kurzlebigen Wattfluren
- bei Abnahme Überflutung: => Verdrängung durch Andel
- wichtiger Schlickfänger => Auflandung (Deichbau, Landgewinnung, Lahnungen)
- Spartinetea (1): Schlickgras- Pioniergesellschaften
- S. maritima (2n=60) + S. alterniflora (2n=62) => S. *townsendii (2n=61, => steriler Bastard)
=> (Autopolyploidie) => S. anglica (2n=122)
(- Bolboschoenetea (1): Brackenwasserröhrichte => umstritten )
- Asteretea (7): Salsmarschrasen
- am höhsten entw. Gesellschaft auf Salz
- Grenze sehr scharf: oben: SpTHW
unten:
1. Andelrasen
2. andere Salzmarschrasen
- Saginetea maritimae (2): Strandmastkraut
- nur allerkleinste Flächen
- vom Salzwasser nur gelegentlich überspült (brackig)
=> Maulwurf-, Ameisenbauten
- Cakiletea maritimae (2): Senfspülsaumgesellschaften
- Spülsaum: - hohe Dynamik => nur Annuelle möglich (Sturmflut)
- wenig NaCl, viel N
- im Sommer trockenfallend => kein Queller
- Sand wird sständig umgelagert => kein Queller
(- Beta vulgaris)
Vegetationsfreie Fläche-
- Honchenyo- Flymetea (1): Strandquecken-Vordünen
- bilden Primärdünen (Pionierpflanzen)
- halten Sand fest => durchwachsen ihn => Dünen; ab 1m Höhe =>
- Ammophiletea: Strandhafer-Dünen
- an allen Sandstränden der Holarktis
- halten Sand fest => durchwachsen ihn sofort => Dünenaufbau
- => Weis-, bzw. Sekundärdünen
- fakultative Halophyten
- Nährstoff: Sand reicht nur 1 Jahr => Pflanze braucht jährl. best. Menge neuen Sand (Sandantragung, ca. 16m) => wenn <16m Neusand: Wechselspiel zw. Pfl. u. Nematoden gestört
=> Nematoden nehmen Oberhand u. Strandhafer stirbt ab
Spülsaum
Primärdünen
Weißünen (kein Humus, => Pfl.aus Ansandung angewiesen)
Graudünen (Humusbildung; Anpassung an Trockenheit, z.B. Haarkleid; Pfl. grau-grün)
Braundünen ( Humus- u. Eisenoxid -Bildung => Braunfärbung; HEIDEN( braun-grüne Krähenbeeren-Heiden):
Klimaxgesellschaft auf Braundünen (aber gefähhrdet durch konkurrenzstarkes eingeschlepptes Moos)
[ Mangrove gehöhrt zum halinen Komplex: Bsp. Watt Florida]
V 23. 6. 1998
Lebensformen:
Lebensform: = Anpassungsform
- Basis physiognomisch => m. od. w. gleichartige Anpassung an bestimmte Lebensbedingungen
- abhängig von Erneuerungsknospen
Wuchsform: = Organisationsform
Gesamtheit des morphologisch bedingten Bauplans
- z.B.: - Horst
- Liane
- cespitos (grasartig)
- capitos
- repent
- Verzweigungstyp: - akroton
- basiton
Lebensform nach Raunkier:
1. Phanerophyten: Bäume
- EK sichtbar (ca. 2-3 m über der Erde)
2. Chamaephyten: Zwergsträucher
- EK zw. 10-50m über der Erde (von mittl. Schneehöhe geschützt)
3. Hemikryptophyten: Halbverborgene
- EK über der Erde (Schutz durch Laubstreu)
4. Kryptophyten: = Geophyten, Verborgene
- EK unter der Erde (gut geschützt, Anpassung an trockene Standorte)
5. Therophyten: Einjährige
- Überdauern als Samen (perfekteste Anpassung)
=> Ergänzung:
Phanerophyten: - Makrophanerophyten : Bäume
- Nanophanerophyten : Sträucher (basiton)
- Sukkulente Phaneroph.: Säulenkakteen
Chamaephyten: - holzige
- krautige : Polsterpflanzen
Kryptophyten: - Wurzel-
- Rhizom-
- Zwiebel-
- Helophyten (Sumpfpflanzen)
Hydrophyten
Lebensformen können sich ändern:
Beispiele:
Ricinus:
- bei uns in Anlagen annuell => Therophyt
- Mediterran => Nanophanerophyt (verwildert)
- Afrika (Heimat) => Phanerophyt
Efeu (Liane):
- bei uns => Makrophanerophyt
- im Osten => Chamaephyt
Löwenmäulchen:
- bei uns => Therophyt (normal), aber mildes Klima => jedes Jahr
- Mediterran => Chamaephyt
=> Änderung der Lebensform nicht genetisch, sondern ökologisch- physiognomisch !
Eigene Lebensformen bei Kryptogamen:
Kryophyten : einzellige Algen in Eis (und Schnee)
Edaphophyten : einzellige Pflanzen im Boden
Endophyten : einzellige Pflanzen in anderen lebenden Organismen (extremste Form)
Lebensraum Breite P C H K T vorherrsch.Typ
Tropen 5° 61 6 12 5 16 P -Klima
Arid 28° 12 21 20 5 42 T -Klima
(Tropen)
Mediterran 40° 12 6 29 11 42 T/H -Klima
(Italien)
Temperat 47° 10 5 50 15 20 H -Klima
(Schw. M.-Land)
Arktisch 77° 1 22 60 15 2 H/C -Klima
(Spitzbergen)
Nival --- 0 25 68 4 4 H/C -Klima
(Alpen)
Konvergenz : unter gleichen klimatischen Lebensbedingungen entstehen ähnliche Formen
1. Stammsukkulenz:
- Cactaceae
- Euphorbiaceae
- Asclepiadaceae
- Asteraceae
- Vitaceae
2. Hartlaubvegetation: immergrüne, kleinlaubige, hartblättrige Vegetation
-> Ilex-ähnlich (keinHLG!!!)
- Konvergenz im mediterranen Raum
(HLGe nicht ursprüngliche Vegetation !)
Diaserie zur Konvergenz :
Nebelwald:
- Wuchs der Bäume krüppelig (~ 8m)
- Krautschicht von Farnen dominiert
Tropisch-subtropisch:
- Neuguinea
- Indien
- Afromontane Wälder S-Afrikas
- Equador
- Hawaii
- China
- Kanarische Inseln
- Azoren
Temperat:
- Neuseeland
- NW-USA (aus Gymnospermen!)
!!![Einziger echter RW-Typ Nebelwald in Europa :
NW-Irland (Quercus robur)] !!!
Größenverhältnisse einiger Bäume :
Eukalyptus: höchster Baum der Welt, bis zu 150m
Mammutbaum: 110 bis 120m
Tropischer RW: bis 60m
Buchenwald: 20 bis 30m
Einige Makrophanerophyten-Typen :
Flaschenbaum:
- Affenbrotbaum
Schopfbaum:
- Köcherbaum
Wollkerzenschopfbaum:
- (Bromeliaceae)
Baumgras:
- Bambus
Krautstamm:
- Banane
(M)P-Liane:
Clematis vitalba
Baumwürger:
- Ficus
Weitere Typen:
Verholzter Chamaephyt:
- Andromeda
- Vaccinium
Hemikryptophyt:
- Schwingel
Rhizom-Kryptophyt:
- Anemone nemorosa
Therophyt:
- Impatiens noli-tangere
- Sonnenblende
Bienne:
- Königskerze
Hemikryptophytischer Hydrophyt:
- Wasserhyazinthe
Bei uns dominant: Hemikryptophyten!
V 24.6. 1998
Zonobiome:
Insgesamt gibt es 9 Zonobiome, die durch charackteristische Klimadiagramme unterscheidbar sind.
Zonoökotone: Übergangsbereiche, in denen sich die Klimadiagramme nicht exakt einordnen lassen.
Orobiome: Großlebensräume mit zunehmender Höhe.
Zonale Vegetation:
Azonale Vegetation: nicht ans Klima gebunden, sondern an den Boden -> z.B. Auwälder, Salzwiesen
Extrazonale Vegetation: außerhalb des Zonobioms -> z.B Kaiserstuhl - submediterran
Saisonwälder: laubabwerfend wegen der Trockenperiode oder halb-immergrün
Savanne: schirmförmige Bäume, Grasland, große Tierherden
ZB II und ZB III ungefähr +/- 30° vom Äquator: - ZB II : küstennah
ZB III: im Kontinentinneren
ZB I : TIEFLANDSREGENWÄLDER :
- keine Knospen, keine Borkenbildung => glatte Stämme
- Blätter sehr ähnlich von 26 Baumfamilien a 20-50 Arten => schwierige Vegetationsaufnahme
- Bäume gleicher Art stehen weit auseinander, haben aber zur gleichen Zeit Blüten und Früchte
- Blätter wachsen schnell (ohne Festigungsgewebe)
- Cauliflorie / -fructie
- Brettwurzeln lediglich zur Stabilisierung
- Wasserkelche - Blütenhülle verklebt, im Wasser
- 25 % des Niederschlags durch Passate von außen zugeführt, 75% durch Evatranspiration = kl. Wasserkreislauf
- sehr instabiles System, das sich nicht regenerieren kann
- Überhälter können das Kronendach noch weit übergipfeln
- Schlagfluren/ Lichtungen mit zahlreichen Lianen
=> so entstand bei den Entdeckern das des undurchdrinbaren RW, da sie über die Flüsse (=lichte Bereiche) vorgedrungen sind; der RW selbst ist eigentlich gut durchdringbar
- anthropogene Eingriffe: Shifting Cultivation
- RW der Höhe epiphyten- u. lianenreich, sowie Polstermoose
-> Paramo (Wollschopfkerzengesellschaft)schließt sich bei zunehmender Höhe an
ZB 2 : SAVANNEN :
- Wald teilweise nur als Galeriewald vorhanden
- Palmsavanne (S-Amerika, Kuba)
- Saison-RW
- Miombowald (Afrika)
- Flaschenbaumwald
ZB 3 : HALBWÜSTEN :
- Didieraceen-Wald
- Cactaceen, Euphorbiaceen blühen bei den episodischen Niederschlägen auf
- Konkurrenzkampf der Pflanzen unterirdisch
- Kontrahierte Vegetation, z.B.Oase (Dattelpalmen etc.)
ZB 4 : HARTLAUBWÄLDER :
- Chaparal= Macchie (Gebüschformation) : ERSATZGESELLSCHAFT (syn. für Hartlaubbuschwald)
-> häufig Brände: auch unter nat. Bed. => Pflanzen angepaßt => Pyrrophyten (Samen etc.) => abh. vom Feuer
=> Feuer nötig zur Verjüngung (z.b. Samen zu hart -> brauchen Feuer zum Öffnen -> Bsp. Zapfen)
-> zu häufige Brände oder Übernutzung: Phygana stellt sich ein -> Zistrose
-> noch weiter: => Verkarstung, Boden verschwindet => keine Vegetation mehr
ZB 5 : LORBEERWÄLDER :
- hier: höchsten Bäume der Welt (nicht in den Tropen!)
- dominierent: Persea spec.
- Teneriffa, Florida, Japan
- Japan: hier ausgedehnteste Lorbeerwälder (aber nur um Tempel, ansonsten verdrängt wg. Bewrtschaftung)
- Teneriffa: Hochwald, im Alter merkwürdige Baumform: Zentralstamm mit 4-5 Tochterstämmen => Polycormonbildung (auch beim Mammutbaum)
(- laubabwerfende Koniferen: -> azonal (im Wasser): Sumpfzypressenwälder
ZB 6 : SOMMERGRÜNE LAUBWÄLDER :
- N-Deutschland : - Perlgras-Buchenwald
- Orchideen-Buchenwald (steile Hanglage, sklettreiche Böden, ohne Waldmeister od. Perlgras)
- Luzulo-Fagetum
- Waldgrenze : Wald -Mantel- krautiger Saum- Ersatzgesellschaft (Rasen, anthropogen bedingt)
=> EG : Kalk- Magerrasen : - sehr artenreich (Orchideen)
- Beweidungsform vom Menschen geschaffen => Problem: will sich wieder bewalden
Tieflandsheide : - auf saurem Boden
- => Calluna vulgaris (vergreisende, vergrasende)
- Sukzession : Rudewälder: - ganz offene Wälder
- im Mittelalter beweidet => nur Bäume für Mast gefördert => Eichen (Eicheln als
Schweinenefutter)
=> Mittelwaldnutzung (unten Niederwaldnutzung)
=> heute: Eiche stirbt ab => Pionierpflanzen (Birke ) => pot. nat. Veg.: Buche
=> in ein paar 100 Jahren: Hainsimsen- Buchenwald
- Nemoral : - Japan: - Buchenwald
- Eichen- Hainbuchenwald
- N-Florida: - Buche nicht dominierend, spielt nur mit
- Charackteristika für amerikanische Wälder:
=> artenreicher als bei uns
=> Herbstfärbung farbenreicher als bei uns
- S- Sibirien
-Waldgrenze : (-natürlich: ganz scharf -> heute kaum noch wg. Mensch)
- Neuseeland: mit Lawinaren
- Japan: Wald hört schlagartig auf: Abfolge: Wald - Krummholz - Alpine Rasen
[- wenn Mensch nicht eingreift, wird Wald mit der Höhe immer kleiner, bis er verschwindet und in Rasen übergeht (->Polsterpflanzen)]
ZB 7 : STEPPE :
- Wiesensteppe: - sehr artenreich
- Prärie : = Kurzgrassteppe: -> Amerika
-> Mongolai
- Salzbuschvegetation : => in ariden Gebieten oft Versalzung
=> Halophyten (-> eigentl.Heimat unserer Küstenpflanzen)
ZB 8 : BOREALER NADELWALD (TAIGA) :
- undurchdringlicher Nadelwald
- oft vermoort und sumpfig
- Kanada: -> Moore
- S-Finnland: -> Pinus sylvestris, Pinus abies
- Moore hoch entwickelt: => Moorwälder
- schlanke Wuchsform der Bäume als Anpassung an den Schneedruck (schmale Kronen)
- Waldgrenze Europa: - (Betula toctorosa?)
- Zwergstrauchtundra => Chamaephyten dominieren
- Flechtentundra
- Typisch: Solifluktion, Pingo-Bildung, Polygonböden
- baumfreie Vegetation typisch
- Antarktische Tundra: nur 2 höhere Pflanzen: - Deschampsia antarctica
- Caryophylla ???
-> ansonsten Moos-Tundra weit verbreitet
ZB 9 : TUNDRA :
- Grenze Tundra : Kältewüste => keine höheren Pflanzen mehr
- Kältewüste mit Kryophyte
ZONOBIOME:
Zonobiom Lage Klima Boden Charackt. Formation
I Äquatoriales ZB: 10° -Tageszeitenklima - Latosole Trop. Tieflands- RW
(Immerfeuchte Tropen) -> 25-27° C Orobiome: - Nebelwald
- Paramo
II Trop. ZB: 30° - Zenitale Regen - Terra Rossa =>Saison- RW (Laub-
(Sommerfeuchte Tropen) - Trockenzeit fall wg. Trockenheit)
- keine Fröste - Braune Savannen-B. => Savannen (Grasland
- höchste N.-Orte u. schirmförm. Bäume)
der Erde -> bis
13m N/a
III Subtrop. - ~ 30° - Wüstenklima - Yerma Halbwüste (lockere
arides ZB - sehr geringe Gesamt- - Sierozem Buschgesellschaft)
(Subtrop. Trocken- niederschläge
gebiete) - Tag/Nacht- Maxima
- ganzjährig Nacht-
fröste möglich
IV Meridionales ZB 30-40° - Zyklonale Regen - Mediterrane Hartlaubwald (immergrün,
(Winterfeuchte keine - Winter-Max. Braunerden sklerenchymatisch)
Subtropen) geschl. - SO-Dürre - Subfossile Orobiom: Igelpolster
Zone - Fröste-Max.: -10° C Terra Rossa
V Warm - 30-40° - gr. SO - Feuchte => - gelbe u. rote Lorbeerwald (immergrün,
temperiertes ZB 2 Klimadiagramme: podsplierte B. größere u. elastischere
(Immerfeuchte ->Ost-Küsten Blätter als Hartlaub)
Subtropen) -> West-Küsten
- Max. bis -5° C (Fröste)
VI Nemorales ZB 40-60° - Winterkälte mit kurzer - Braunerden Sommergrüner Laubwald
(Feuchte Mittel- Frostperiode (oligotroph auf Orobiom: Krummholz
breiten) - SO-Regen Max. Silikat o. Kalk)
- Fröste-Max: -25° C
VII Gemäßigt - (40-60°) - kalte W, heisse SO - Tschernosem Waldsteppe oder
arides ZB => starke Temp.- Wiesensteppe (sehr
(Trockene Mittel- extreme (auch kontinental)
breiten am Tag) (Steppe = Graslandsch.)
- geringe Gesamt.-N
- hohe SO-Trockenheit
VIII Kalt - 60-70° - lange, kalte Winter - Podsole Borealer Nadelwald
gemäßigtes ZB (-> >1/2 Jahr) = Taiga
(Boreal) - kühl-feuchte SO
-> nicht auf S-Hemis-
phäre, da dort nur
Wasser
IX Arktisch- >70° - SO: Dauertag - Tundra- oder Tundra (baumfrei)
Antarktisches ZB - W : Dauernacht Frostmusterböden
Salzstandort:
Anpassungen: - Einlagerung
- Ausscheidung
Halophyten: - obligate : benötigen Salz (Bsp. BRD: Queller)
- fakultative : ertragen Salz, brauchen es aber nicht (Bsp. Bolboschoenus maritimus)
Schilfe weisen auf geringen Salzgehalt hin -> sek. Wald
Quell-Standort:
Gewässergüteindikatorn: Submerse Pflanzen
Anpassung an hohe Strömung: - fadenförmige Blätter
Quelle: relativ konstant warm (9-11,5° C), auch im Winter => friert nicht zu!
Hohe- Wasserqualitäts -Zeiger: Wassermoose
[ Zeigerpflanzen extra aufgeführt! ]
E 15. 6. 199
Kalwes:
Bodensaurer Buchenwald auf Karbon-Sandgestein
1.Wald:
Bäume:
Quercus rubra (Rot-Eiche)
Acer pseudoplatanus (Berg-Ahorn)
Quercus robur (Stiel-Eiche)
Fagus sylvatica (Rotbuche)
Fraxinus excelsior (Gewöhnliche Esche)
Alnus glutinosa (Schwarz-Erle)
Carpinus betulus (Hainbuche)
Sträucher:
Corylus avellana (Haselnuß)
Ilex aquifolium (Stechpalme)
Sambucus nigra (Schwarzer Holunder)
Crataegus laevigata (Zweigriffeliger Weißdorn)
Kräuter:
Geum urbanum (Echte Nelkenwurz) => N-ZEIGER
Galium aparine (Klebkraut) => N-ZEIGER
Epilobium angustifolium (Schmalblättriges Weidenröschen) => Schlagflure
Impatiens noli-tangere (Großes Springkraut)
Lysimachia nemorum (Hain-Gilbweiderich) => saure Standorte
Gräser:
Festuca gigantea (Riesen-Schwingel)
Poa nemoralis (Hain-Rispengras) => Wegweiser-Gras
Bromus inermis (Unbegrannte Trespe) => Böschungen, => Straßenränder; nicht im Wald !
Carex remota (Winkel-Segge) => typisch an "Trittstellen"
Avenella flexuosa = Deschampsia flexuosa (Geschlängelte Schmiele)
Juncus effusus (Flatter-Binse)
Luzula pilosa (Behaarte Hainsimse)
Luzulo multiflora (Vielblütige Hainsimse)
Farne:
Pteridium aquilinum (Adlerfarn) => KOSMOPOLIT
Dryopteris (Dornfarn)
2. Wiese:
Kräuter:
Ranunculus repens (Kriechender Hahnenfuß)
Trifolium repens (Weiß-Klee)
Trifolium dubium (Zwerg-Klee)
Taraxacum officinale (Gemeiner Löwenzahn)
Leontodon auctionalis (Löwenzahn)
Sonchius spec. (Gänsedistel)
Veronica serpylifolia (Quendelblättriger Ehrenpreis)
Geranium posillum (Kleiner Storchschnabel)
Lathyrus pratensis (Wiesen-Platterbse)
Rumex optusifolius (Stumpfblättriger Ampfer)
Cerastium holosteoides (Hornkraut)
Plantago major (Großer Wegerich)
Gräser:
Holcus lanatus (Wolliges Honiggras)
Lolium perenne (Englisches Raygras)
Agrostis tenuis (Rotes Straußgras)
Poa pratensis (Wiesen-Rispengras)
Dactylis (Knäuelgras)
Festuca pratensis (Wiesen-Schwingel)
Festuca rubra (Rotschwingel)
Juncus effusus (Flatter-Binse)
Juncus tenuis (Zarte Binse) => "Trittstellen",
=> feuchte Standorte
Moose:
Ritidiadelphos
E 16. 6. 1998
Weißenstein:
Kalkbuchenwald auf devonischem Massenkalk
1. Melico-Fagetum:
=> Perlgras-Buchenwald
Bäume:
Fagus sylvatica (Rot-Buche)
Acer campestre Feld-Aho(rn) => Stockschlag
Quercus robur (Stiel-Eiche) => Stockschlag
Quercus petraea (Trauben-Eiche) => Stockschlag
Carpinus betulus (Hainbuche) => Stockschlag, immer 2. Baumschicht !
Prunus avium (Vogelkirsche)
Kräuter (Indizien für potentielle natürliche Vegetation ):
Lamium galeobdolon (Goldnessel) => KALKZEIGER
Arum maculatum (Gefleckter Aronstab) => MULLBODENZEIGER; Kalk, Frische
Campanula trachelium (Nesselblättrige Glockenblume) => Kalk
Sanicula europaea (Sanikel) => Kalk, NV
Viola *bavarica
Brachypodium (Zwenke)
Melica uniflora (Einblütiges Perlgras)
Kräuter (Begleiter; keine Differenzierungsarten):
Anamone nemorosa (Buschwindröschen)
Polygonatum multiflorum (Vielblütige Weißwurz) => schwachkrautig
Mycelis muralis (Mauerlattich) => kommune Waldpflanze
Convallaria majalis (Maiglöckchen) => kommune Waldpflanze
Maianthemum bifolium (Schattenblümchen)
Fragaria vesca (Wald-Erdbeere)
Zeiger:
Carex sylvatica (Wald-Segge) => KALKZEIGER
Carex digitata (Finger-Segge) => anspruchsvollere, bessere Buchenwälder
Krautsaum 1: schattig, N-haltig:
Chaerophyllum temulum (Taumel-Kälberkropf)
Alliaria petiolata (Knoblauchsrauke)
Bromus sterilis (Taube Trespe)
Urtica dioica (Große Brennessel)
Charackteristischer Waldmantel (aus Hölzern):
Cornus sanguinea (Blut-Hartriegel) => typ. Mantelpflanze
Euonymus (Pfaffenhütchen) => typ. Mantelpflanze
Prunus spinosa (Schlehdorn) => typ. Mantelpflanze
Acer campestre (Feld-Ahorn)
Carpinus betulus (Hainbuche)
Sorbus aucuparia (Eberesche) => gerne im Mantel
Sambucus nigra (Schwarzer Holunder)
Krautsaum 2: charackteristischer Saum:
Origanum vulgare (Dost)
Vincetoxicum hirundinaria (Schwalbenwurz)
=> KALKZEIGER
=> WÄRMEZEIGER
=> LICHTZEIGER
=> Pflanzen offener, warmer Standorte
Verbindung zwischen Mantel und Saum:
Rubus caesius (Kratzbeere) => Liane
Galium aparine (Klebkraut)
Clematis vitalba (Gewöhnliche Waldrebe) => Liane
II. Arrhenatheretum (Straßenrandgesellschaft):
=> artenarme Glatthaferwiesen
Arrhenatherum elatior (Glatthafer) => Sraßenränder
Screpis capillaris
Solidago gigantea (Riesen-Goldrute) => Invasor,
=> Neophyt
Heracleum mantegazzianum (Riesen-Bärenklau) => Invasor,
=> Neophyt,
=> phototoxisch
Heracleum sphondylium (Wiesen-Bärenklau) => Invasor,
=>Neophyt
Puccinellia distans (Gemeiner Salzschwaden) => Halophyt,
=>Apophyt,
=> Invasor,
=> Neophyt (durch Salzstreuung im Winter)
III. Galio-odorato-Fagetum (Buchenhochwald):
=> Waldmeister-Buchenwald (bzw. Perlgras-Buchenwald)
Galium odoratum (Waldmeister)
Mercurialis perennis (Wald-Bingelkraut) => typ. Buchenwaldpflanze,
=> Kalk,
=> Gute Basenversorgung; => Euphorbiaceae ohne Milchsaft
IV. Orchideen-Buchenwald in steiler Hanglage:
=> bzw. Seggen-Buchenwald, bzw. Steilhang-Buchenwald
=> Fehlen von Waldmeister und Melica
=> sklettreich
Primula veris (Wiesen-Schlüsselblume)
Vincetoxicum hirundinaria (Schwalbenwurz)
Orchis
Campanula trachelium (Nesselblättrige Glockenblume)
Carex digatata (Finger- Segge)
Epipactis microphylla (Kleinblättrige Sumpfwurz)
=> wärmeliebende Pflanzen schütterer Krautschicht
E 17. 6. 1998
Zeche Zollverein:
Rohboden Bergematerial
Echinum vulgare (Gemeiner Natternkopf) => basisches Kalkgestein
Oenothera biennis (Gemeine Nachtkerze) => Kalkschotter
Senecio inaequideus (Schmalblättriges Greisblatt) =>aus S-Afrika
Solidago gigantea (Riesen-Goldrute) => aus N-Amerika
Erigeron canadensis (Kanadisches Berufkraut)
Calamagrostis epigeios (Land-Reitgras) => Industrie-Standorte,
=> wechselfeuchte Standorte
Poa palustris (Sumpf-Rispengras)
Hypericum perforatum (Geflecktes Johanniskraut) => Bahndämme,
=> Herbizid-resistent
Holcus lanatus (Wolliges Honiggras)
Arinaria serpilifolia (Quellenblättriges Sandkraut) =>Sukzession,
=> Annuelle
Herniaria glabra (Kahles Bruchkraut) => Sukzession,
=> Annuelle
Epilobium angustifolium (Schmalblättriges Weidenröschen) => Schlagfluren
Rorippa sylvestris (Wilde Sumpfkresse) => eher frische Standorte
E 23. 6. 1998
Blankenstein:
Ruhraue:
Auen: - flußbegleitende Landschaften (episodisch, periodisch)
- azonale Vegetationsformation (-> zonenlos)
- gelegentlich überflutet => Grenze, Einschnitt: viele Pflanzen können hier nicht wachsen
=> fallen aus Zonierung de Erde raus
- artenreich
Pflanzen, die Überflutung gut vertragen:
- Salix
- Ulmus
- Fraxinus
- Alnus
=> ertragen O2-armes Mileu!
[- Quercus vorrübergehend (geht nach 24 Std. Überflutung infolge O2-Mangel zugrunde)]
Wasser bewegt alles
=> große mechanische Gewalt
=> Anforderungen an Pflanzen: - Regenerationsfähigkeit oder
- große Samenproduktion oder
- Rohbodenpioniere
-> wegen Zerstörung bei Hochwasserflutung
-> anspruchsvolle Arten: viel N und P
-> ursprünglich aus Auen :- Urtica dioica
- Giersch (Aegopodium)
Problem: Kanalisierung -> dem Fluß wurde zuviel Land genommen
=> Überschwemmungen (Bsp. Polen)
Auenstandorte: schaffen Plätze für Neophyten
-> heute fester Standort für diese Pflanzen
-> frühere Auen heute gute landwirtschaftliche Flächen
Pflanzen direkt am Wasser:
-Weichholz
- krautige Therophyten
-> dahinter : - Röhricht
-> dahinter : - Salix
-> hinter Ufer - Harthölzer: - Fraxinus
- Alnus
- Ulmus
=>NIEMALS FAGUS !!!
- eventuell auf Schotterterrassen: Betula
Arbeit zitieren:
Silke Tappiser, 1998, Geobotanik, München, GRIN Verlag GmbH
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Henning hat den Text Geobotanik kommentiert
Badhabit
kein titel.
konnte mir zwar leider nicht viel weiter helfen, aber ich habe respekt vor leuten, die ihre arbeiten so umfangreich ausführen und diese anderen zur verfügung stellen.
am Thursday, April 04, 2002-
Gerald Greim
Umfassender Überblick.
Sie haben mir beim Lernen geholfen, denn obwohl ich mich seit geraumer Zeit mit Geobotanik beschäftige fehlt oft noch das Hintergrundwissen. Falls Sie das Thema nicht als lästige Pflicht betrachtet haben empfehle ich einen Blick auf http://www.internet-elsterberg.de
Weiterhin alles Gute
am Monday, June 16, 2003-
Henning
Geobotanik Ruhruni Bochum Teil Haeupler.
das ist die Mitschrift des G-Blocks Geobotanik Teil Haeupler
am Tuesday, November 02, 2004-