1892:Hochzeit mit Alice Hoschéde; Beginn der Serie zu „Kathedralen von Rouen“ 1895:Ausstellung bei Durand-Ruel von 20 Kathedralen 1899:Beginn mit dem Seerosen-Thema in Giverny 1907:Erste Anzeichen auf Grauen Star 1912:Erkrankt auf beiden Augen am Grauen Star 1919:Mit dem Tod Renoirs verliert Monet einen guten Freund 1923:Nach zwei Staroperationen erhält Monet sein Augenlicht zurück und arbeitet weiter an der großen Seedekoration 1926:Monet stirbt am 6. Dezember in Giverny (Begräbnis in aller Schlichtheit) er wurde 86 Jahre alt und erlebte nicht mehr, wie seine Gemälde am 17.05.1927 im Louvre enthüllt werden
2. PERSÖNLICHKEITSSTIL
Der Persönlichkeitstil Monets kommt anhand von mehreren Beispielen zum Vorschein.
a) Le soleil levant 1873
Öl auf Leinwand 48x63 cm, Musee Marmottan, Paris Lichtreflexe: - durch dicke waagerechte Pinselstriche und eine grobe Struktur des Farbauftrags entsteht ein Eindruck von Tiefe.
- keine Horizontlinie Er fängt mit wenigen Pinselstrichen die augenblickliche Stimmung ein. Der Betrachter kann durch seine Seherfahrung die Stimmung nachvollziehen. Einzelne Pinselstriche bestehen aus mehreren Farben. Er bricht mit den alten Traditionen des Realismus, die besagen, dass nichts alltägliches als Motiv für ein Bild in Frage kommt.
b) Die Seerosen-Serie um 1900 (letzte aktive Schaffenszeit bis zum Tod) Titel: Nympheas Öl auf Leinwand 90x93 cm
Dem Betrachter werden reine Farbklänge vermittelt. Monet konzentrierte sich bei diesen Bildern auf Flora und Wasserfläche. Die Himmelszone wurde aufgrund dessen vollständig aus den Bildern entfernt. Eine gewisse Desorientierung entsteht, da die Wasserfläche mit Seerosenformen und den Spiegelungen von Bäumen, Wolken und Himmel die gesamte Bildfläche einnehmen. Er malt mit Hilfe eines gestischen und stark abstrahierten Farbauftrags. Dadurch werden die gegenständlichen Formen der Natur (Seerosenblätter und –blüten, Gras unter der Oberfläche, Spiegelungen und Gräser) miteinander verwoben. Der Betrachter kann nicht mehr eindeutig entscheiden, ob er gespiegelte Natur oder reale Natur vor sich hat.
c) La Grenouillère
Für diese Bild benutzte Monet einen „Impessionistischen Pinselstrich“, was bedeutet, dass er Gegenstände in zahllose einzelne voneinander getrennte Farbflecke, Tupfer und Striche zerlegt. Die Badenden sind soweit aufgelöst, dass sie kaum voneinander unterschieden werden können (im Gegensatz zu Renoirs Bild von Grenouillère, wo die Personen realistisch dargestellt werden).
Die Wasserfläche besteht aus abstrakten hellen und dunklen Farbflecken. Monet konzentrierte sich auf Licht und Schatten und verzichtete dabei auf eine detaillierte Gegenstandsbeschreibung durch Skizzen mit pastösen Farben. Das Licht gilt als Hauptträger der Stimmung. So wird Räumlichkeit durch Form und Größe evoziert (hervorgehoben). Die Bewegung des Wassers und das Spiel der Lichtreflexe wird durch große abstrahierende Pinselstriche erreicht.
d) Die Kathedralen von Rouen 1894
30 Studien von Fassaden etc., sowie 20 eigentliche Bilder
1895 wurden in Paris 20 Variationen aus dem Zyklus „Kathedralen von Rouen“ gezeigt. Die Serie lässt am stärksten die Spannung zwischen der physischen Realität des Gegenstandes und des Lichtes zu. Durch diese Spannung werden die lichtatmosphärischen Gegebenheiten verdeutlicht.
K.v.R. im Morgengrauen: Entwicklung von neuer Methode; Farbigkeit in reicher und dichter Farbstruktur zu erreichen.
K.v.R. in Mittagssonne: Formen entmaterialisieren sich = Spiel des Lichts Monet malte seine 20 Kathedralen aus drei verschiedenen Standorten, die eine prinzipiell identische Ansicht lieferten. Revolutionär war, dass er auf eine raumbestimmende Distanz zwischen Maler und Objekt verzichtete. Statt einer detaillierten architekturbezogenen Wiedergabe tritt in diesen Arbeiten das farbige Licht als wesentliches gestalterisches Element auf. Das Motiv ist für ihn unwesentlich, da er eigentlich nur wiedergeben will, was sich zwischen ihm und dem Motiv abspielt (also die atmosphärischen Bedingungen). Für das „atmosphärische Licht“ verwendet er einen kleinteiligen, getupften Farbauftrag und komplementäre Farbpaare (blau/violett, gelb/orange).
3. BESONDERHEITEN SEINER MALEREI IN DIESER EPOCHE
Monet leitete den ersten Schritt zur Abstraktion durch seine Skizzen ein. Er prägte den Begriff „Impressionismus“ (Le soleil levant) Zu verschiedenen Tageszeiten und Witterungen malte er ein und das selbe Motiv. Seine Objekte wurden nur noch aus Farbe und Licht gebildet. Er bevorzugte die „plein-air“ Malerei, arbeitete jedoch die Details im Atelier aus mit einer Ausnahme bei „La Grenouillère“.
Er lernte die Schattenwirkung von Delacroix (Bsp. Roter Gegenstand; Grüne Reflexe im Schatten) und beobachtete die Verbläuungè dukle Farben treten hervor (auffälliger), helle Farben treten zurück. Keine scharfen Konturen, sowie Abstufungen der Farbe nach hinten hoben die Dimensionalität hervor.
Seine Bilder konnten ihn nicht wirklich zufrieden stellen. Monets Einstellung zu seinen eigenen Kunstwerken, aber auch seine Einstellung zu seinen Künstlerkollegen drückt sich in folgendem Zitat aus: „Je weiter ich gehe, desto schwerer fällt es mir, wiederzugeben, was ich fühle; und ich sage mir, wer behauptet, ein Gemälde vollendet zu haben, ist schrecklich eingebildet. Unter vollendet verstehe ich in sich geschlossen, vollkommen, und ich arbeite nach Kräften, ohne voranzukommen, suche, taste, ohne viel zustande zubringen, aber doch so, dass ich es leid bin.“
Arbeit zitieren:
René Aschoff, 2000, Claude Monet, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Dreidimensionale Kunst/ Plastik
Kunst - Bildhauerei, Skulptur, Plastik
Referat / Aufsatz (Schule), 6 Seiten
Chancengleichheit im Bildungssystem
Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung
Seminararbeit, 15 Seiten
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Fred
zu "Claude Monet".
Vielen Dank für die Arbeitsersparnis (scheiss Referate!!!)
am Friday, January 05, 2001-
Sonja
"Claude Monet".
Hey Danke!Das Referat hat mir ganz gut zugesagt, ausserdem hast du eine gute Gliederung in das Ganze gebracht, so dass man sich rauspicken kann was man für den Eigengebrauch benutzen will/muss.Danke!
am Tuesday, February 06, 2001-
Janine
Persönlichkeitsstil ist gut beschrieben.
Suuper
am Wednesday, May 30, 2001-
Claudia
Kritik.
zu viele unwichtige biographische Fakten
am Wednesday, August 22, 2001-
Stefanie
gut unterteilt.
vielen dank, da hast mir die Arbeit nun erheblich erleichtert... durch deine gute Gliederung kann man sich hervorragend das herauspicken, was man braucht!
(verstehe die 2 nich)
grüße
am Monday, December 13, 2004-
Claude
monet.
Sollte auch Bilder enthalten!
Und nicht so krzstichig!
Sollte im textformat geschrieben werden und wie eine "Biographie" geschrieben sein!
dann wäre es viel spannender!!! Verstanden?
am Saturday, June 04, 2005-