Kolonisten gegen die englische Autorität. Als ein Armeetrupp mit Leuchtraketen und Steinen von den aufgebrachten Massen bei einer Demonstration angegriffen wurde erschoss der Trupp fünf Zivilisten. Doch die Gegenwehr der Kolonisten zeigte wieder einmal Erfolg: die Townshend-Gesetze wurden noch im selben Jahr aufgehoben.
Die Boston Tea Party als Auslöser des Krieges
Die Engländer kapitulierten aber nicht völlig: Ein Zoll wurde auch weiterhin auf Importtee erhoben. Man muss wissen, dass die Kolonisten in den Jahren1768-1772 durchschnittlich 470000 Pfund Tee jährlich importierten. Als die Englische Regierung ein Monopol auf den Teeimport vergab wurde eben dieser Importtee wieder günstiger, günstiger sogar als der Tee den die Schmuggler verkauften. Dies missfiel einigen Kolonisten offensichtlich, denn sie warfen im Jahr 1773 342 Kisten Tee über Bord, im nachhinein bezeichnete man dieses Ereignis dann als die „Boston Tea Party“. Das Englische Parlament verhängt sofort als diese Aktion bekannt wurde Zwangsmaßnahme gegen die Kolonie Massachusetts: der Hafen von Boston sollte solange gesperrt bleiben, bis die gesamte verlorene Ladung von den Kolonisten ersetzt wurde.
Zur Überraschung Englands kam es zu einer Solidarisierung unter den Kolonien: Sie sahen ihr Recht auf Selbstbestimmung nun nicht mehr ansatzweise, sondern massiv gefährdet. Auf dem ersten kontinentalen Kongress 1774 in Philadelphia, bei dem Vertreter aller Kolonien zusammentrafen wurde beschlossen, dass man den bilateralen Handel mit England solange einstellen würde, bis alle Zwangsmaßnahmen gegen Massachusetts aufgehoben werden. Versuche der Schlichtung scheiterten an der Sturheit der englischen Regierung.
Im Winter 1774/75 bereiteten sich die Revolutionäre militärisch auf den Krieg vor. Als der englische Oberbefehlshaber Gage ein Waffenlager der Kolonisten ausheben lassen wollte wurden die von einem Farmer gewarnt und es kam zu den ersten Schüssen des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und zu den ersten Opfern unter den Kolonisten. Diese Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer auf der ganzen Welt. Bewohner aus allen amerikanischen Kolonien strömten dem Revolutionsheer von Massachusetts zu. Wenige Wochen später eskalierte der Krieg
Das Scheitern der letzten Schlichtungsversuche und die Unabhängigkeitserklärung Auf dem zweiten Kontinentalkongress der am 10. Mai 1775 begann wurde John Hancock zum Präsident gewählt. George Washington wurde zum Oberbefehlshaber der Provinzialarmee ernannt. Man versuchte sich die Unterstützung aller Kolonisten, auch der auf dem heutigen Gebiet Kanadas lebenden, zu sichern, um Druck auf das englische Parlament ausüben zu können. Das Ziel der Kolonisten war es, dass die Gesetze, die ihrer Meinung nach gegen die Verfassung verstießen, aufgehoben werden. Von Unabhängigkeit war noch keine Rede. Nach der folgenschweren Schlacht von Bunker Hill am 16. und 17. Juni 1775, bei der ca. 1500 Menschen ihr Leben verloren, versuchte der Kontinental-Kongress erneut den Frieden wiederherzustellen. Am 8. Juli wurde die „Ölzweig-Petition“ an den englischen König verabschiedet. Dieser wurde gebeten mit Hilfe seiner Machtbefugnisse die verfassungswidrigen Gesetze aufzuheben. Der König ließ sich aber nicht darauf ein, im Gegenteil: er erklärte, dass in den Kolonien ein Aufstand herrschen würde und verlangte, dass die Rebellion unterdrückt und die Verräter verurteilt werden müssten. Im Winter des Jahres 1775 kam es zu den ersten Rufen nach der Unabhängigkeit der Kolonien. Als das englische Parlament schließlich jeden Verkehr mit den Kolonien untersagte erschien eine Einigung vollkommen ausgeschlossen. Im März
Die Amerikanische Revolution – ein Produkt der Aufklärung
2 Erstellt von Mario Tokarz
dieses Jahres wurde Boston endgültig von den Kolonisten befreit. Pläne der Engländer, 12000 Mann, die vor allem aus Hessen stammten und von ihrem Landesfürsten verkauft worden waren, nach Amerika zu senden um die Rebellion niederzuschlagen wurden bekannt. Es kam immer wieder zu blutige Schlachten, als Resultat wurde am 04. Juli 1776 die Unabhängigkeitserklärung vom zweiten Kontinental-Kongress verabschiedet. Die Mehrheit der Kolonisten unterstützten die Forderung. Der Krieg für die Unabhängigkeit wurde weitergeführt. Zahlreiche Schlachten forderten zahlreiche Tote.
Das Ende des Krieges und die Anerkennung der amerikanischen Unabhängigkeit 1777 verbündeten sich die amerikanischen Kolonien mit den Franzosen, diesem Bündnis traten Spanien und Holland bei, sie erklärten England den Krieg. Der Krieg der amerikanischen Kolonisten um ihr Unabhängigkeit war zu einem internationalen Konflikt geworden. Mehrere englische Generäle führten die königlichen Truppen in Amerika. In den Jahren 1777-1781 konnten die meisten von ihnen vernichtend geschlagen werden. Die Kolonialarmeen zeigten sich überraschend friedlich, da sie keine Blutbäder anrichteten: So wurden zum Beispiel nach einer gewonnenen Schlacht 5500 Menschen zurück nach England geschickt. Sie mussten lediglich schwören, nie wieder in der Armee zu dienen. Am 19. Oktober 1781 kapitulierte General Cornwallis, nach dem die Kolonisten in den vorherigen Jahren, trotz massiver englischer Gegenwehr fast alle Gebiete erobert hatten. Obwohl die Engländer faktisch geschlagen waren dauerte es noch zwei Jahre bis am 3. September 1783 in Paris der Friedensvertrag von England und den USA unterzeichnet wurde, der die Unabhängigkeit anerkannte.
Nach der Unabhängigkeit: der Weg zur Bundesverfassung
Trotz der Unabhängigkeit begann nun eine schwierige Zeit für die Amerikaner, denn da sie nun von England abgeschnitten waren kam es zu einer wirtschaftlichen Depression. Das herausgegebene Papiergeld verlor schnell an Wert. Besondere Schwierigkeiten gab es auch, weil die Länder keine gemeinsame Verfassung hatten: einige errichteten Zollbarrieren und erschwerten so den Binnenhandel. Der Ruf nach einer Bundesverfassung wurde lauter. 1786 kam es zu einem Farmeraufstand. Da der Besitz von Zahlungssäumigen gepfändet werden sollten verhinderten die Farmer kurzerhand die Gerichtsverhandlungen, um die Pfändung unmöglich zu machen. Als Reaktion darauf rief der Staat Virginia die anderen Bundesstaaten auf, Gesandte nach Annapolis zu entsenden um Gesetze zu erlassen, die die Handelsprobleme zu lösen vermochten. Da dieser Aufforderung nur fünf der dreizehn Staaten nachkamen wurde ein neuer Konvent für den Mai 1787 nach Philadelphia einberufen. Zu diesem Kongress entsandten dann schließlich alle Staaten außer Rhode Island Abgeordnete. Die Erarbeitung der Bundesverfassung war schwierig. Die Nordstaaten waren gegen die Sklaverei, die Südstaaten jedoch dafür. Die einen Abgeordneten hatten Angst vor einer starken Exekutive – nach Vorbild der englischen Gouverneure, die andere wollten einen starken Mann im Staat. Um das Unternehmen Verfassung nicht zum scheitern zu verurteilen, machten schließlich beide einen Schritt aufeinander zu. Sklaverei wurde legitimiert ohne dass die Wörter „slave“ oder „slavery“ überhaupt in der Verfassung verwandt wurde, der Präsident als Exekutive in ein System der gegenseitigen Kontrolle der Gewalten eingewoben. Dies ist der Grund, aus dem man auch heute noch das amerikanische Staatssystem als „Checks and Balances“ bezeichnet. Bevor diese neue Verfassung jedoch in Kraft treten konnte bedurfte sie der Ratifizierung durch wenigsten neun der dreizehn Kolonien. Als im
Die Amerikanische Revolution – ein Produkt der Aufklärung
3 Erstellt von Mario Tokarz
Juli des Jahres 1787 2/3 der Staaten der Verfassung zugestimmt hatte fehlten noch die Zustimmungen der großen Staaten New York und Virginia. Ohne sie wäre die Republik eine Totgeburt gewesen, doch durch ihre letztliche Zustimmung, konnten die ersten US-Amerikanischen Wahlen im Frühjahr 1789 stattfinden. Eine neue Nation wurde geboren, die es, wie wir heute wissen, an die Spitze der Welt brachte. Die Gründung der USA war ein Sieg der Aufklärung, denn in der Declaration of Independence und der amerikanischen Bundesverfassung kamen zum erstenmal verschiedene der Schlüsselansichten dieser Epoche zum Ausdruck. Der Staat war nicht länger etwas gottgegebenes, sondern ein Instrument der Menschen, dass dazu da war ihnen Freiheit und Glücklichkeit zu sichern. Der Staat leitete seine Legitimierung von der Unterstützung der Menschen ab, die in ihm leben; er war nicht länger unveränderlich, sondern die Menschen selber konnten ihn ihren Bedürfnissen anpassen und ihn verändern, wenn er seinem Zweck nicht mehr nachzukommen vermochte.
Literaturverzeichnis
Geschichtsbuch Oberstufe Band 1 Seite 218 bis 221.
Zeiten und Menschen Band 3 Weltgeschichte Band 9 Seite 171 bis 186 Encarta 99 Enzyklopädie
Die Amerikanische Revolution – ein Produkt der Aufklärung
4 Erstellt von Mario Tokarz
Stichwörter zum Referat
Die Amerikanische Revolution – ein Produkt der Aufklärung
Anfänge der englische Einflußnahme auf die Kolonien nach dem Krieg
Die Boston Tea Party als Auslöser des Krieges
Das Scheitern der letzten Schlichtungsversuche und die Unabhängigkeitserklärung
Das Ende des Krieges und die Anerkennung der amerikanischen Unabhängigkeit
Nach der Unabhängigkeit: der Weg zur Bundesverfassung
Anfänge der englische Einflußnahme auf die Kolonien nach dem Krieg
Referat: Zeitraum Ende Krieg 1763 bis Gründung der USA
- Krieg England-Frankreich, 9 Jahre Ende 1763
- England gewinnt Louisiana und Kanada
-
Hohe Kosten von Krieg und Verteidigung gegen Indianer Neue
- Gebühren, Zölle usw. mit Zustimmung von Englischem Parlament 1764, Erneuerung Zuckerakte Tausch Sklaven gegen Melasse für Rum
- mit franz. Inseln Westindiens gestoppt.
Umstellung der Wirtschaft Richtung Merkantilismus; Export nach England,
- Import von Fertigwaren aus England
Quartierakte: Falls nötig kann die Armee zur Verpflegung von Soldaten
- Eigentum der Kolonisten Beschlagnahmen
1765: StampAct bekanntester Versuch der engl. Geldbeschaffung: Auf
- Pakete, Papiere, Zeitungen die einen Stempel tragen wird eine Gebühr
erhoben.
Besteuerung durch engl. Parlament Kolonisten zuwider: königl. Freibriefe
- garantieren Selbstverwaltung, dies scheint gefährdet (=Freiheit gefährdet)
’No Taxation Without Representation’
Durch Widerstand Aufhebung der Stamp Acts März 1766; engl. Parlament
- besteht auf Steuerhoheit
1768 ‚Townshend-Gesetze’: Eingriff in Privatsphäre: mit Write of Assistence
- kann man jedes Haus durchsuchen (gegen Schmuggler, die die Preise u.U.
drücken)
Führte zu offenem Boykott der engl. Waren von Massachusetts aus
- 1770 Boston Massacre: Protest gegen Auflösung des Kolonialparlaments
-
(Reaktion Townshend). Angriff Zivilisten-Armeetrupp: 9 Tote Aufhebung Townshends.
Die Boston Tea Party als Auslöser des Krieges
Jährlicher Tee Import 1768-1772 ca. 470000
- Zoll auf Tee bleibt, als Tee billiger wurde (Monopol) als Schmugglertee kommt
- es zur Boston Tea Party. Als Indianer Verkleidete Kolonisten werden 1773
342 Kisten Tee über Bord
Hafen Bosten wird durch engl. Parlament gesperrt, bis Tee bezahlt
- (Zwangsmaßnahmen) Solidarisierung unter den Kolonien, Hilfssendungen nach Massachusetts
- Erster Kontinental Kongress 1774 in Philadelphia, Beschluss, dass kein
- Handel stattfindet bis Zwangsmaßnahmen aufgehoben
Winter 1774/1775 Aufrüstung der Kolonisten, bei Aushebung eines
- Waffenlagers durch engl. Befehlshaber Gage: erste Schüsse und erste Opfer.
Nachricht = Lauffeuer;
wenige Woche später Eskalation des Krieges
Das Scheitern der letzten Schlichtungsversuche und die Unabhängigkeitserklärung
Zweiter Kontinental Kongress 10. Mai 1775:
- Wahl Präsident (John Hancock); Oberbefehlshaber der Truppen
Stichwörter zum Referat.doc 1
Washington Man versucht sich die Unterstützung aller Kolonisten auf dem Kontinent zu sichern, um engl. Parlament unter Druck zu setzten Ziel war verfassungswidrige Gesetzte (laut Meinung der Kolonisten)
-
aufzuhaben; Unabhängigkeit nicht geplant Nach Schlacht bei Bunker Hill (16./17. Juni 1775), die viele Opfer forderte
-
„Ölzweigpetition“; Appell an König von Engl. die Gesetze, die verfassungswidrigen Gesetzte aufzuheben. Der geht nicht darauf ein, fordert Niederschlagung der Kolonie Winter 1775, erste Rufe nach Unabhängigkeit
-
Englisches Parlament verbietet Kontakt mit KolonienEinigung schein
-
ausgeschlossen März 1776: Endgültige Befreiung Bostons.
-
Engländer senden 12000 deutsche, unfreie (Hessians)
-
Viele Blutige Schlachten Declaration of Independence 04. Juli 1776, die
-
Mehrheit der Kolonisten unterstützen. Gegner wurden ausgegrenzt und ihr Besitz beschlagnahmt Das Ende des Krieges und die Anerkennung der amerikanischen Unabhängigkeit Am Tag vor Heilig Abend überquert Georg Washington den Delaware und
-
überfällt ein Regiment Hessen (Beute: 1200 Gewehre 1776) 1777 Verbündung Kolonien mit Frankreich, dann Beitritt Spanien und
-
Holland Ausweitung Revolution zu globalem Konflikt
Mehrere Feldherren der Briten (eigentlich in der Überzahl), wurden 1777-1781
-
vernichtend geschlagen aber keine Blutbäder: Gefangene schwören, dass sie nie wieder kämpfen und dürfen zurück nach England (5550 zurück) Am 19. Oktober 1781 kapituliert der letzte General (Cornwallis), nach großen
-
Gewinnen der Kolonisten Engl. faktisch geschlagen
3. September 1783: Friede von Paris, führt zu Anerkennung durch Engl.(zwei
-
Jahre später als Kriegsende) Nach der Unabhängigkeit: der Weg zur Bundesverfassung nach Unabhängigkeit schwere Phase: wirtschaftliche Depression und
-
Inflation bei erstem (experimentellem) Papiergeld Staaten arbeiten gegeneinander: errichten Zollbarrieren und blockieren Binnenhandel 1786 Farmeraufstand: Farmer verhindern Gerichtsverhandlungen, um
-
Pfändungen zu verhindern Ruf nach Bundesverfassung wird lauter, erster Konvent in 1786 scheitert,
-
nur fünf Staaten schicken Leute; neuer Konvent Mai 1787, Philadelphia, nur Boykott von Rhode Island.
Unterschiedliche Standpunkt: Nordstaaten – keine Sklaverei, starker Mann im
-
Staat; Südstaaten – Sklaverei, kein Starker (Angst, Gouverneure) Sklaverei
(Einfuhr bis 1808) legitimiert, ohne einmal Slave oder Slavery zu verwenden, System der gegenseitigen Kontrolle (Checks and Balances) Ratifizierung in 2/3 der States nötig, im Juli 1787 2/3 erreicht, große Staaten
-
Unterzeichnet am 17.09 haben noch nicht zugestimmt (New York, Virginia);
letztlich doch Zustimmung Gründung eines neuen Staates 1789 Festlegung
der Grundrechte in der Verfassung „Bill of Rights“ Erste Wahlen 1789 Frühling: „G. Washington“ Präsident, musste sich Geld
-
leien um zur Vereidigung zu fahren.
Aufklärung zum erstenmal in Staatsverfassung, Staat ist da um Menschen
-
a)Glück, b)Freiheit ermöglichen soll, wenn er dem nicht nachkommen kann, kann er verändert werden (Legitimiert durch in ihm lebende Menschen)
Stichwörter zum Referat.doc 2
Verschiedene Dinge zum Thema ‚Amerikanische Revolution’
Bevölkerungsentwicklung in den US Kolonien:
Zeitleiste zur Revolution
1763 Ende des Krieges England-Frankreich
1764 und 1765 Zuckergesetzte, Quartiergesetzte, Stempelgesetzte (Stamp Acts)
1770 Boston Massacre
1773 Boston Tea Party
1774 Erster Kontinentalkongress in Philadelphia
1775 Beginn des eigentlichen Krieges
1775 Zweiter Kontinentalkongress in Philadelphia 4.7.1776 Unabhängigkeitskrieg 3.9.1776 Friedensvertrag von Paris: Anerkennung der Unabhängigkeit
1787 Verfassungskonvent
1789 erste Wahlen, George Washington wird Präsident
1789 Bill of Rights
Text aus der Unabhängigkeitserklärung (S. 178) „Wir erachten folgende Wahrheiten für selbstverständlich: dass die Menschen gleich geschaffen sind: dass ihnen der Schöpfer gewisse unveräußerliche Rechte verliehen hat, zu denen unter anderem Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit gehören; dass zur Sicherung dieser Rechte Regierungen eingesetzt sind, welche die ihnen zustehende Gewalt von der Einwilligung der Regierten ableiten, dass es das Recht des Volkes ist, eine Regierungsform, wenn sie jenen Zwecken verderblich wird, abzuändern oder abzuschaffen und eine neue Regierung einzusetzen, welche derart gestaltet ist, dass aller Wahrscheinlichkeit nach Sicherheit und Wohlfahrt des Volkes gefördert werden.“
Letzte Forderung: Alle Kolonien sind einzeln frei, d.h. auch voneinander Unabhängig
Begriffe:
Naturrecht:
Das in der „Natur“ des Menschen begründete, ihr „entspringende“ Recht, das dem positiven oder „gesetzten“ Recht gegenübersteht und ihm übergeordnet ist. Historisch wurde das Naturrecht zur Begründung entgegengesetzter Positionen benutzt, und zwar abhängig vom jeweiligen Menschenbild: Entweder ging man davon aus, dass alle Menschen von Natur aus gleich sind, oder, umgekehrt, dass alle Menschen von Natur aus verschieden sind.
Merkantilismus:
Begriff für die Politik eines Staates im Zeitalter des Absolutismus, die die Staatsfinanzen und den Handel als entscheidend für die Stürkung der staatlichen Macht betrachtet. Mittel dazu waren: Stärkung der Ausfuhr und Beschränkung der Einfuhr von Gütern, Errichtung von staatlichen wirtschaftbetrieben (Manufakturen), Bau von Straßen und Kanälen etc.
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Mario Tokarz, 2000, Die Amerikanische Revolution - ein Produkt der Aufklärung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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