Dendrit => Fortsätze die der Zelle die Erregungen zu leiten (zellulipetale Leitung). Sie Sind kurz und stark verzweigt.
Gliazellen => gewebsähnliche Zellen, sie haben Stütz-, Isolier-, Abwehr- und Ernährungs-Funktion und sind etwa 10mal so häufig wie Nervenzellen. Schwannsche-Scheide => Myelinscheide, Gliascheide, Markscheide, Myelinhülle Isolierschicht (Gliazelle) des Axons / Neuriten (im peripheren Nervenystem), sie legt sich mehrfach spiralig um das Axon, wird von den Schwannschen-Zellen gebildet Ranvierscher-Schnürring => marklose, nur vom Axolemm umhüllte Lücke Nervenfasern
Im Laufe der Entwicklung wickelt sich die Schwannsche-Zelle mehrfach spiralig um das Axon. Schließlich liegen die Zellmembranen der Schwann-Zelle mehr oder weniger dicht gepackt übereinander. Sie bilden die dem Axolemm aufliegende Markscheide (Myelinscheide). Die Markscheide besteht aus Zellmembranen. Und diese bauen sich aus Membranlipiden (Lipide isolieren elektrischen Strom) und Proteinen auf. Je nach der Anzahl der Umwicklungen entstehen...
Markarme>marklose => unter dem Lichtmikroskop marklos erscheinende Nervenfasern,
Markhaltige => mehrere Lagen um das Axon ,,gewickelt",
Ruhepotential
Potentialdifferenz (Axon) -60 - -120mV (Mittelwert -80Mv) Innenseite gegenüber Außenseite negativ
Dieses Potential, also das einer nicht gereizten(/erregten) Zelle, ist das Ruhepotential.
Zustandekommen:
Intrazelluläre Flüssigkeit (im inneren d. Zelle) enthält als Anionen Proteinanionen (viele!) und Chloridanionen (wenige!) und als Kationen Kaliumionen und Natriumionen (wenige!) Extrazelluläre Flüssigkeit: vor allem Chloridanionen (keine Proteinanionen!!), sehr viele Natriumionen und wenige Kaliumionen.
Axonmembran vor allem für Kaliumionen durchlässig. Durch das Konzentrationsgefälle diffundieren K+Ionen durch die Axonmembran nach außen. Proteinanionen können nicht durch die Membran diffundieren und bleiben zurück.
Trennung der Ionen führt zur Trennung der elektrischen Ladungen und somit zu einer elektrischen Spannung (=Potentialdifferen=Ruhepotential).
Die Proteinanionen im Inneren üben einen ,,Zug" auf die (nach außen diffundierenden) Kaliumionen aus. Folge: Gleichgewicht zwischen chemischen Konzentrationsgefälle und der elektrischen Anziehungskraft.
- Proteinanionen in der Zelle
- Chlorianionen frei beweglich; innen und außen
- Kaliumionenüberschuss innen
- Natriumionenüberschuss außen
Kalium-Natrium-Pumpe
Sehr geringer Strom von Natrium- und Chloridionen (durch die Zellmembran). Kaum Auswirkung auf das Ruhepotential. Eindringende Natriumionen werden unter Energie-Aufwand (ATP-Verbrauch!) wieder nach außen gepumpt. Gleiches Ausmaß Kalium-Ionen gelangt nach innen.
Aktionspotential (=Spike) Potentialumkehr (außen negativ; innen positiv)
Durch z.B. Strom, Ruhepotential erniedrigt; Depolarisation der Nervenfaser. Ursache: Erhöhung der Durchlässigkeit der Membran für Natriumionen. Eine Depolarisation unter einem bestimmten Schwellenwert erhöht zunächst die Permeabilität der Zellmembran für Natriumkationen, so dass zu Beginn das AP mehr Natriumionen nach außen strömen als Kaliumkationen nach innen. Es entsteht im Inneren des Axons ein Überschuss an positiver Ladung.
Die Permeabilität für Natriumionen geht rasch wieder auf den Ausgangswert zurück, während die Permeabilität für Kaliumionen noch zunimmt; Ausstrom von Kaliumionen überwiegt, Membranpotential verändert sich wieder in Richtung Ruhepotential (-> Kalium-Natrium-Pumpe)
Refraktärzeit
Während der Kalium-Natrium-Pumpe die Ionenverteilung wiederherstellt (wie beim RP), solange wie die Permeabilität für Kaliumionen erhöht ist, ist kein weiteres AP Auslösbar, d.h. gereizte Stelle der Nervenfaser unerregbar, d.h. refraktär.
Alles-oder-Nichts-Gesetz
Höhe des AP (seine Amplitude) unabhängig von der Größe des auslösenden Reizes, es entsteht ab einem bestimmten Schwellenwert.
Erregungsleitung...in...
Marklose Nervenfaser: wird ein Axon erregt, so entsteht dort - sofern der Reiz überschwellig war - ein AP. Dies führt zur Depolarisation benachbarter und bisher noch unerregter Membranbezirke. Ist die Depolarisation stark genug (und der Schwellenwert erreicht), reagiert dieser Membranbezirk ebenfalls mit einem AP. So werden ständig neue AP längs des Axons gebildet, d.h. es kommt zu einem kontinuierlichen Fortschreiten von AP längs des Axons.
Markhaltige: Bei den markhaltigen Nervenfasern sind nur die an den Ranvierschen Schnürringen liegenden Bereiche der Axonmembran erregbar, somit ,,springt" die Erregung von Schnürring zu Schnürring. Es können also nur an den Schnürringen AP entstehen. Man spricht hier auch von einer saltatorischen Erregungsleitung.
Synapse
Aufbau: Das Ende eines Axons ist köpfchenartig erweitert. Diese Köpfchen legen sich an ein
Anderes Neuron oder an eine Muskelfaser an, bleiben aber durch einen schmalen Spalt, den sog. synaptischen Spalt, von einander getrennt. Diese Kontaktstelle wird Als Synapse bezeichnet. In den Köpfchen befinden sich kleine Bläschen (synaptische Bläschen, Vesikel), die eine chemische Verbindung, das Acetylcholin (Transmitter-Stoffe), enthalten. Die Axonmembran im Bereich der Synapse wird als präsynaptische Membran bezeichnet, die angrenzende Membran der folgenden Nerven- oder Muskelzelle als postsynaptische Membran.
Chemische Erregungsübertragung an Synapsen
Erreichen Aktionspotentiale den Endknopf eines Axons, öffnen sich die synaptischen Bläschen in den synaptischen Spalt. Das dabei freiwerdende Acetylcholin diffundiert über den synaptischen Spalt zur Muskelfasermembran. Spezifische Akzeptorstellen der Muskel-Fasermembran binden das Acetylcholin. Dabei wird durch Veränderung der Membraneigenschaft (Permeabilitätsänderung) die Membran der Muskelfaser depolarisiert, d.h. ihr Ruhepotential erniedrigt.
Der Unterschied zwischen Ruhepotential und dem reduzierten Membranpotential wird als Endplattenpotential bezeichnet. Dieses löst ein normales Aktionspotential aus, das sich über die Muskelfaser ausbreitet und sie zur Kontraktion veranlasst. Zur Verhinderung einer Dauerreizung wird das von den Akzeptorstellen freigesetzte Acetylcholin durch das Enzym Cholinesterase in kurzer Zeit in Essigsäure und Cholin gespaltet.
Erregende Synapse: der Transmitter bewirkt, dass infolge der Permeabilitätssteigerung für
Natrium das Ruhepotential abnimmt: Depolarisation)
Hemmende ... : Permeabilitätssteigerung für Kalium- und Chloridionnen führt zu einer
Erhöhung des Ruhepotentials: Hyperpolarisation)
Reflex
Ein Reflex ist die einfachste Form der Betätigung des zentralen Nervensystems. Auf einen sensiblen Reiz erfolgt eine motorische oder sekretorische Antwort. Beispiele: Lidschlagreflex, Kniesehnenreflex, Niesreflex usw.
Reflexe können als jederzeit auslösbares Verhalten aufgefasst werden. Sie laufen unter gleichen Bedingungen immer in der gleichen, starren Weise ab, sofern die Reizstärke einen bestimmten Schwellenwert überschreitet. Man unterscheidet zwischen direkten Reflexe(Kniesehenreflex)an denen nur zwei Neuronen beteiligt sind oder indirekten Reflexen, bei denen ein oder mehrere Schaltneuronen mitbeteiligt sind (z.B. Bachdeckenreflex) Reflexbogen
Reiz-Sinneszellen (Rezeptoren): Transformation in eine Erregung > afferente Nervenfasern (Erregungsleitung zum ZNS) > ZNS > efferente Nervenfasern (Erregungsleitung vom Zentralnervensystem zum Erfolgsorgan) > Erfolgsorgan (z.B. Muskeln, Drüsen)
Dehnungsrezeptoren (Muskelspindeln)
Dehnungsrezeptoren (Propriorezeptoren) liegen in Muskeln, Sehnen und Gelenken. Sie geben dem Gehirn jeden Augenblick Auskunft über die Körperhaltung. Hierzu gehören vor allem der Muskelsinn, der von den Muskelspindeln gebildet wird. Die Meldungen dieses Sinnes dienen vor allem der Regelung der Muskelspannung.
Rezeptor => Empfangsorgan, best. Schwellenwert
Effektor => Erfolgsorgan
Rezschwelle=> Eigenschaft d. Rezeptors, erst auf Reize eines best. Schwellenwerts m. Aus-
Lösung eines AP, d.h. mit Erregung , zu antworten.
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Sandra Werthmann, 2000, Die Nervenzelle, Munich, GRIN Publishing GmbH
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der_mauer
thx.
DANKESCHÖN!!!
wird mir sehr bei LK Bio Klausur helfen!!!!!!!
on Friday, October 19, 2001-
Martin
Widerspruch.
Hallo Sandra!
In deinem Text und speziell im Abschnitt über den Ablauf des Aktionspotential befindet sich ein Widerspruch!
Natürlich diffundieren zuerst die Natrium Ionen nach innen und leicht zeitversetzt danach wie auch bei dir weiter beschrieben die Kalium Ionen nach außen!!
Danke für deine ansonsten gut gelungene Zusammenfassung!!
(Morgen Bio - Klausur)
Martin 24.10.01
on Wednesday, October 24, 2001-
Anna
Vielen Dank.
Hey, hab vielen Dank dafür, dass du diese Arbeit veröffentlicht hast. Nach langen verzweifelten Suchen bin ich endlich auf Hausarbeiten.de und somit auf dich und deine Arbeit gestossen. Gute Zusammenfassung von den Funktionen der einzelnen Bestandteile der Nerven zelle.
Bis dann,
Anna
on Wednesday, September 25, 2002-
TheMatrixx
Schlecht.
Das ist doch alles nur auswendig- gelernt und aufgeschrieben. Jemand der den text z.B. nicht kennt, würde deine gedankengänge garnicht nachvollziehen können.
Und richtig eklärt ist dass alles auch nicht.
on Monday, November 04, 2002-
Sanne
Typisch.
Ich muss TheMatrixx in jeder Hinsicht zustimmen: Alles nur auswendig gelernt und hingeschrieben und nicht vernünftig erklärt. Liegt aber auch oft an den unterrichtenden Lehrern, die den Stoff so weitergeben. Du kannst mir nämlich sicherlich nicht erklären wie es zum Ruhepotential kommt. Nochmal an alle: BIO IST KEIN LERNFACH, SONDERN EIN FACH IN DEM MAN ALLES HINTERFRAGEN UND VERSTEHEN SOLLTE!!!!!
on Tuesday, November 25, 2008-