JoshDD@web.de Fertigungstechnik 1 / 2.Sem. Prüfungsfragen C:\WINDOWS\DESKTOP\inArbeit\metall-abtrenntechnik.doc
3.) Welcher Inhalt verbirgt sich hinter der Angabe v cT480 = 90 m/min? Nennen und erläutern Sie einen Anwendungsfall!!
90 m/min ist die einzustellende Schnittgeschwindigkeit, bei der sich eine
Standzeit von T= 480 min ergibt.
v cT480 ist eine Wirtschaftliche Vorgabe der Standzeit bei einer best. Schnittgeschwindigkeit für den Facharbeiter hier für Drehautomaten. Da bei Drehautomaten das Einrichten von Werkzeugen sehr Zeitaufwendig ist, wird eine hohen Standzeit gewählt, damit nicht ständig das Werkzeug gewechselt werden muss.
4.) Worin unterscheidet sich Fräsen und Schleifen? Wesentliche Unterschiede!
- Beim Schleifen sind die Schneidkeile geometrisch unbestimmt!
- Schnittwinkel unterschiedlich (Grund s.o.)
- etwa 10facher spez. Energieaufwand als beim Fräsen
- Anzahl der Zähne ist wesentlich höher (und kleinere Größe) als beim Fräsen
- bessere Oberflächerauheit als beim Fräsen
- Maßgenauigkeit ist besser (beim Schleifen)
5.) Stellen sie das Prinzip und die kinematischen Verhältnisse (Bewegung zwischen Werkzeug und Werkstück) des Fertigungsverfahrens „Spitzenlosschleifen“ in einer Skizze mit Erläuterungen dar! Nennen Sie typische Bearbeitungsbeispiele!
Werkstück („übermittig!“, wird abgebremst gegenüber
Spitzenlos-Querschleifen wird für runde Werkstücke, die sich nicht zwischen Spitzen spannen lassen genutzt! z.B.: Normteile, gehärtete Stifte, Nadellager…
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1.
a) Welche Anforderungen werden an einen Schneidwerkstoff gestellt?
b) Ordnen Sie die Schneidwerkstoffe Schnellarbeitsstahl, Hartmetall, Schneidkeramik, Kubisches Bornit und TiN-beschichteten Schnellarbeitsstahl in das Schaubild Härte = (Zähigkeit) ein! Kennzeichnen Sie die Lage des „idealen“ Schneidwerkstoffes!
c) Welche Produktivitätssteigerung lässt sich beim Übergang von Schnellarbeitsstahl- zu Hartmetallwerkzeugen erreichen?
a)
- Härte und Druckfestigkeit
- Warmfestigkeit, Warmhärte
(Thermoschockunempfindlichkeit) (Temperaturwechselbeständigkeit)
- Zähigkeit, Biegefestigkeit (versch. WZ-Belastungen!) (harte Oberfläche und Zäher Kern)
- Verschleißfestigkeit (Abriebfestigkeit) (Oxidationsbeständigkeit) (geringe Diffusions- und Klebneigung) (Kantenfestigkeit)
- Reproduzierbares Verschleißverhalten
b)
2.) Worin unterscheidet sich Fräsen und Schleifen? Wesentliche Unterschiede!
- Beim Schleifen sind die Schneidkeile geometrisch unbestimmt!
- Schnittwinkel unterschiedlich (Grund s.o.)
- etwa 10facher spez. Energieaufwand als beim Fräsen Fräsen
- bessere Oberflächerauheit als beim Fräsen
- Maßgenauigkeit ist besser (beim Schleifen)
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3.) Stellen Sie das Prinzip und die kinematischen Verhältnisse der Verfahren Nachformfräsen und Kernbohren dar! Nennen Sie typische Fertigungsbeispiele! -Nachformfräsen Steuerung
Anwendungsbeispiel: Nacharbeiten von Schmiedegesenken
-Kernbohren
für große Durchmesser
4.) Zeichnen Sie folgende Abhängigkeiten in Form von Tendenzdiagrammen! Standzeit = f(Schnittgeschw.) / spezifische Schnittkraft = f(Spanungsdicke) / Schnittleistung = f(Schnittgeschw) Welcher Inhalt verbirgt sich hinter der Angabe v cT480 = 90 m/min? Nennen und erläutern Sie einen Anwendungsfall!!
90 m/min ist die einzustellende Schnittgeschwindigkeit, bei der sich eine Standzeit von T=
480 min ergibt.
v cT480 ist eine Wirtschaftliche Vorgabe der Standzeit bei einer best. Schnittgeschwindigkeit für den Ingenieur hier für Drehautomaten. Da bei Drehautomaten das Einrichten von Werkzeugen sehr Zeitaufwendig ist, wird eine hohen Standzeit gewählt, damit nicht ständig das Werkzeug gewechselt werden muss.
5.) Welche Voraussetzung muss beim Räumen eines Innenprofils erfüllt sein und welcher besonderen werkstückseitigen Einschränkung unterliegt dabei das Verfahren Räumen?
Voraussetzung ist ein vorbearbeitete Bohrung! es ist nur für ein durchgehendes Profil anzuwenden!
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Jörg Mönnich, 2000, Abtrenntechnik Zus., Munich, GRIN Publishing GmbH
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