1990 dann wurde der INAH3 auf Unterschiede zwischen Homosexuellen Männern und Heterosexuellen untersucht, und das Ergebnis ergab, dass Kern bei Heterosexuellen tatsächlich größer ist als bei Homosexuellen.
Außerdem wurde kein Unterschied des INAH3 bei Frauen und Homosexuellen Männern festgestellt.
drei mögliche Erklärungen:
- Strukturunterschiede schon vor der Geburt existieren könnten Sexuelle Vorlieben weitgehend vorbestimmt
- Anatomische Besonderheiten sich erst im Erwachsenenalter entwickeln ( unter dem Einfluß sexueller Empfindungen und Verhaltensweisen)
-es gibt einen dritten Faktor, der kurz vor oder nach der Geburt auftritt und beides (Hirnstruktur und sexuellen Vorlieben) beeinflußt
Zur Zeit ist keine dieser Erklärung eindeutig nachgewiesen
Allgemeine Schwachstelle
das man bei der sexuelle Orientierung davon ausgeht, dass Männer auf Frauen programmiert sind Frauen auf Männer programmiert und Homosexuelle sind auf weibliche Weise programmiert Lesben sind auf männliche Weise programmiert
Das heißt, dass Homosexuelle feminisiert sind und Lesben maskulinisiert Wenn diese aber zutreffe, dann könnten lesbische Frauen keine Kinder bekommen Gegenbeweis:
Es gibt immer mehr Mütter, die sich zu ihrer Homosexualität bekennen
Andersrum müßten damit alle Männer die medizinische Probleme aufgrund eines Androgendefizits (männliche Geschlechtshormone) in der Entwicklungsphase vor der Geburt haben homosexuell sein oder Frauen die vor der Geburt übermäßig viel männlichen Hormonen ausgesetzt sind müßten alle Lesbisch sein! Beides trifft nicht zu!
Schwachstellen des Deutungsansatzes, dass Homosexualität von der Gehirnstruktur abhängt:
1. basieren diese Gehirnanalysen auf unsicheren Hypothesen über Unterschiede zwischen Männern und Frauen
2. Untersuchungen wurden noch nicht wiederholt, d.h. es fehlt eine
3. Bei dem Versuch wurden nur Homosexuelle untersucht, die an AIDS gestorben waren, d.h. es besteht die Möglichkeit, das der besagte Kern INAH3 aufgrund von Medikamenten oder eines niedrigen Testosteronspiegels verursacht wurden
4. Es ist nicht eindeutig bewiesen, dass die sexuelle Steuerung in diesem Gebiet liegt ( manche Tiere änderten ihr Sexual Verhalten nach der Zerstörung andere nicht)
Erblichkeit von Homosexualität
- eineiigen Zwillingen zu 57 % auch homosexuell ( Wenn einer von den Zwillingen homo ist, ist der andere zu 57 % auch homo)
- zweieiige Zwillinge zu 24 % auch homosexuell
- bei Brüdern zu 13 %
Ergebnis bei Frauen:
- eineiige Zwillingen zu 50 % homosexuell
- Schwestern zu 13 %
Diese Werte sind deutlich höher gegenüber dem Durchschnitt (1-5 %)
Häufung von Homosexualität in Familien
mögliche Vererbung von Homosexualität in Frage kommt
Suche nach dem Homosexualität Gen
Bei Untersuchungen hat man festgestellt, dass bei männlichen Homosexuellen auf dem X-Chromosom das natürlich von der Mutter vererbt wurde eine Region bei 33 von 40 Brüderpaaren identisch war. Diese Region wird auch Xq28 genannt
Folie
Die Gegenprobe bei beliebigen Brüderpaaren, von denen vermutlich die meisten heterosexuell waren, hat wie erwartet das Ergebnis ergeben, dass 50 % denselben Marker Xq28 hatten.
Im Segment Xq28 liegt ein Gen, das die sexuelle Orientierung beim Mann beeinflußt
direkter Zusammenhang der DNS mit der menschlichen Sexualität hergestellt
Dies ist aber noch kein sicheres Ergebnis,
- weil das fragliche Gen noch nicht isoliert wurde (auf dem fraglichen Chromosomenabschnitt können mehrere hundert Genen liegen)
mögliche indirekte Rolle:
Auswirkung des Gens auf persönliche Eigenheiten und
Schwachpunkte
Zahlen sind Paradox (Folie), bei Geschwistern und zweieiigen Zwillingen müßten sie gleich sein weil genetisch kein Unterschied besteht
Starke Umweltkomponente weniger Genetische Ursache
Um sicherere Ergebnisse zu bekommen, müßte man eineiige Zwillinge untersuchen, die getrennt aufgewachsen sind Dann könnte man ökosoziale und genetische Einflüsse trennen
Quote paper:
Johannes Jasper, 2000, Deutungsansätze für Homosexualität, Munich, GRIN Publishing GmbH
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naja.
sehr unglaubwürdig
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Gute Diskussion.
Gute und kritische Diskussion der unglaubwürdigen Ansätze, die nur Vorurteile biologisch festmachen wollten. Mehr darüber in Robert Alan Brookeys "Reinventing the Male Homosexual".
on Wednesday, August 18, 2004-