1914
16. August: Hier tritt er als Kriegsfreiwilliger in das Bayerische Reserve-Infanterie-
Regiment Nr. 16 (später Regiment "List") ein.
Dezember: Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse.
1916
Oktober: Schwere Beinverwundung an der Westfront.
1917
5. März: Wieder genesen, meldet sich Hitler zu seiner Einheit zurück.
1918
August: Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse.
15. Oktober: Bei einem Gasangriff erleidet er eine schwere Vergiftung, die zu
Zeitweiser Erblindung führt. Dieses prägende und für Hitlers weitere Entwicklung zentrale Erlebnis lässt in ihm den Entschluss reifen, "Politiker" zu werden. Ende November: Nach einem Lazarettaufenthalt in Pasewalk, wo er das Kriegsende erlebt, kehrt er zum Infanterieregiment 2 nach München zurück und ist für die Reichswehr als "Verbindungsmann" und "Aufklärungsredner" tätig.
1919
Juni: Hitler wird von seiner Einheit zur Teilnahme an einem Rednerkurs für ausgewählte "Propagandaleute" an der Universität München vorgeschlagen und zeichnet sich dabei als talentierter Redner aus.
August: In seinen ersten schriftlichen politischen Notizen hebt er als vordringlichstes Ziel die "Entfernung der Juden überhaupt" hervor.
12. September: Hitler besucht eine Versammlung der Deutschen Arbeiterpartei (DAP)
und tritt ihr wenige Tage später mit der Mitgliedsnummer 555 bei. Die Partei hatte ihre Zählung bei 500 begonnen, um eine größere Mitgliedschaft vorzutäuschen.
16. Oktober: Hitler hält seine erste politische Rede vor Mitgliedern der DAP.
1920
Februar: Mitarbeit am Programm der in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) umbenannten Partei.
31. März: Hitler wird aus der Reichswehr entlassen und widmet sich fortan der
Parteiarbeit.
1921
29. Juli: Als Agitator unterdessen unentbehrlich geworden und über die Grenzen
Münchens bekannt, gelingt es ihm auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der NSDAP, die Führung der Partei mit diktatorischen Vollmachten zu übernehmen.
1923
9. November: Der Hitler-Putsch in München wird von Regierungstruppen mit
Waffengewalt niedergeschlagen. Die NSDAP wird am folgenden Tag verboten. Hitler flieht und wird zwei Tage später im bayerischen Uffing verhaftet.
1924
26. Februar: Hitler wird zusammen mit Ernst Röhm General Erich Ludendorff u.a. vor
dem Münchener Volksgericht des Hochverrats angeklagt und schließlich zu fünfjähriger Festungshaft verurteilt. Die Prozessverhandlungen benutzt Hitler als Forum für seine antirepublikanische Agitation.
20. Dezember: Vorzeitige Entlassung aus der Festung Landsberg, in der der erste
Band seiner Schrift "Mein Kampf entstanden ist.
1925
27. Februar: Neugründung der NSDAP
30. April: Hitler wird auf Antrag aus der österreichischen Staatsbürgerschaft entlassen
und ist seither staatenlos.
Redeverbot durch die bayerische Regierung, dem sich auch die preußische Landesregierung anschließt.
1927
9. März: Nach Aufhebung des Redeverbots für Bayern spricht Hitler zum ersten Mal
wieder öffentlich.
1928
16. November: Hitler spricht nach Aufhebung des Redeverbots für Preußen im
Berliner Sportpalast.
1931
10. Oktober: Reichspräsident Paul von Hindenburg empfängt Hitler erstmals zu einer
Aussprache.
11. Oktober: Bildung der Harzburger Front, in der die gesamte antirepublikanische
1932
27. Januar: Hitler spricht vor dem Industrie-Club in Düsseldorf.
26. Februar: Zuerkennung der deutschen Staatsbürgerschaft.
13. März: Im ersten Wahlgang zur Reichspräsidentenwahl erhält Hitler rund 30
Prozent der Stimmen.
10. April: Im zweiten Wahlgang erzielt er knapp 37 Prozent der Stimmen.
Reichspräsident Hindenburg wird wiedergewählt.
13. August: Nach den Reichstagswahlen vom 31. Juli, aus denen die NSDAP als
stärkste Fraktion hervorgeht, wird Hitlers Forderung auf Ernennung zum Reichskanzler von Hindenburg zurückgewiesen.
6. November: Trotz erheblicher Verluste - etwa zwei Millionen Stimmen - bleibt die
NSDAP stärkste Fraktion im Reichstag.
8. Dezember: Zerwürfnis über eine mögliche Regierungsbeteiligung mit Gregor
1933
4. Januar: Vereinbarung zwischen Hitler und Franz von Papen im Hause eines Kölner
Bankiers über eine Regierungsbildung.
30. Januar: Hitler wird zum Reichskanzler eines national-konservativen Kabinetts
ernannt, dem mit Hermann Göring und Wilhelm Frick noch zwei weitere Nationalsozialisten angehören.
5. März: Bei der Reichstagswahl bleibt die NSDAP weit hinter der erhofften absoluten
Mehrheit zurück und erhält 43,9 Prozent der abgegebenen Stimmen.
21. März: Reichskanzler Hitler kommt mit Reichspräsident Hindenburg zum "Tag von
Ansehen der Regierung Hitler gesteigert werden.
24. März: Das Ermächtigungsgesetz wird von allen Parteien mit Ausnahme der
Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD) und der inzwischen verbotenen
1934
30. Juni: Durch den sog. Röhm-Putsch entledigt sich Hitler der Führung der nach einer
"zweiten Revolution" drängenden Sturmabteilung (SA) und lässt zahlreiche politische Gegner ermorden.
20. Juli: Die Schutzstaffel (SS) wird aus den Parteigliederungen ausgekoppelt und
Hitler direkt unterstellt.
2. August: Reichspräsident Hindenburg stirbt. Hitler vereinigt die Ämter von
Reichspräsident und Reichskanzler in seiner Person und führt den Titel "Führer und Reichskanzler". Die Reichswehr, aus der 1935 die Wehrmacht hervorgeht, wird auf ihn persönlich vereidigt.
1935
15. September: Von dem zum Reichsparteitag nach Nürnberg einberufenen Reichstag
werden die Nürnberger Rassegesetze verabschiedet.
1936
20. Juli: Hitler gibt die Unterstützung der antirepublikanischen Truppen General
Francisco Francos durch deutsche Luftstreitkräfte im Spanischen Bürgerkrieg (16. Juli 1936 - 28. März 1939) bekannt.
1936
7. März: Einmarsch deutscher Truppen in das entmilitarisierte Rheinland.
25. Oktober: Antikommintern-Pakt mit Japan, dem Italien später beitritt.
1937
25. Oktober: Hitler empfängt Benito Mussolini in Berlin und entwickelt mit der
"Achse Berlin-Rom sein außenpolitisches Allianzsystem.
5. November: Hitler trägt der militärischen Führung seine militärischen und
außenpolitischen Ziele vor und fordert, dass die Wehrmacht innerhalb der nächsten zwei Jahre für einen Angriffskrieg aufgerüstet sein müsse (Hoßbach-Protokoll).
1938
4. Februar: Hitler entlässt die militärische Spitze und übernimmt den Oberbefehl über
die Wehrmacht. Konstantin von Neurath wird als Außenminister durch Joachim von
Linie ausrichtet.
15. März: Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Österreich verkündet Hitler vor
einer begeisterten Menschenmenge auf dem Wiener Heldenplatz den "Anschluss"
30. Mai: Geheimbefehl Hitlers zur Zerschlagung der Tschechoslowakei.
29. September: Münchner Abkommen. Die von den Sudetendeutschen bewohnten
Gebiete fallen an Deutschland. Hitler erklärt daraufhin, keine territorialen Ansprüche in Europa mehr zu haben.
21. Oktober: Weisung Hitlers, die "Erledigung der Rest-Tschechei" vorzubereiten.
9. November: Von Hitler und Joseph Goebbels initiierte Reichspogromnacht, in der
zahlreiche Synagogen und jüdische Geschäfte zerstört werden und Juden wahllos verschleppt und ermordet werden.
1939
30. Januar: Hitler kündigt in einer Reichstagsrede für den Fall eines neuen Weltkriegs
die "Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa" an.
15. März: Die Wehrmacht besetzt die Tschechoslowakei.
21. März: Hitler fordert die Rückgabe Danzigs und den Bau einer exterritorialen
Autobahn durch den Korridor.
23. Mai: Hitler erläutert den Generälen der Wehrmacht seine Angriffspläne und
fordert "Lebensraum im Osten".
23. August: Abschluss des "Hitler-Stalin-Pakts". In einem geheimen Zusatzprotokoll
werden die Interessensphären in Osteuropa abgegrenzt.
1. September: Mit dem deutschen Angriff auf Polen beginnt der Zweite Weltkrieg
9. Oktober: Hitlers Weisung zum Angriff im Westen.
8. November: Missglücktes Attentat auf Hitler im Münchener Bürgerbräukeller durch
den Schreinergesellen Johann Georg Elser
1940
31. Juli: Hitler teilt dem Oberkommando der Wehrmacht (OKW) seinen Entschluss
mit, die Sowjetunion anzugreifen.
18. Dezember: "Führerweisung" Nr. 21: "Unternehmen Barbarossa" (Angriff auf die
Sowjetunion) unterzeichnet.
1941
30. März: Hitler spricht vor den Spitzen der militärischen Führung ausdrücklich von
einem "Vernichtungskrieg" im Osten.
6. Juni: Im "Kommissarbefehl" verfügt Hitler die Erschießung kriegsgefangener
Politkommissare der "Roten Armee".
22. Juni: Angriff auf die Sowjetunion. Beginn der systematischen Morde durch
Einsatzgruppen der SS und des Sicherheitsdienstes (SD) in der UdSSR.
19. Dezember: Entmachtung der militärischen Führung. Hitler übernimmt den
Oberbefehl über das Heer.
Dezember: Hitler ordnet die systematische Ermordung der europäischen Juden an.
1942
20. Januar: Wannsee-Konferenz zur "Endlösung der Judenfrage".
26. April: Hitler lässt sich vom Reichstag eine durch kein Gesetz beschränkte
Vollmacht als "Oberster Gerichtsherr" erteilen.
25. August: Hitlers Befehl, die Küstenstellungen in Westfrankreich zum "Atlantik-
Wall" auszubauen.
1943
31. Januar: Kapitulation der eingeschlossenen deutschen 6. Armee bei Stalingrad, die
auf Hitlers Weisung bis zuletzt in den Stellungen ausharren muss.
1944
20. Juli: Missglücktes Attentat ,Claus Graf Schenk von Stauffenbergs auf Hitler.
25. September: Hitler ordnet an, bisher nicht "wehrfähige" Kinder und alte Männer im
"Volkssturm " zusammenzufassen und zur Verteidigung der Reichsgrenzen einzusetzen.
1945
30. Januar: Letzte Rundfunkansprache Hitlers. Er ruft zu fanatischem Widerstand
gegen die vorrückenden alliierten Truppen auf und beschwört den "Endsieg". März: In seinem "Verbrannte-Erde-Befehl", der vorsieht, die deutschen Gebiete vor dem Rückzug vollständig zu verwüsten, zeigt sich Hitlers Verachtung für das deutsche Volk, das sich für die Durchsetzung seiner Ziele als "zu schwach" erwiesen habe.
29. April: Hitler heiratet seine langjährige Freundin Eva Braun .
30. April: Adolf Hitler begeht gemeinsam mit Eva Braun im Bunker unter der
Reichskanzlei in Berlin Selbstmord.
Arbeit zitieren:
Anja Steffens, 2000, Hitler, Adolf, München, GRIN Verlag GmbH
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Alien
klasse hausarbeit.
Super Anja echt gute Leistung mach weiter so! Du bist wohl ne echte spitzen Schülerin, hoffe, dass das dein(e) Lehrer(in) auch Anerkannt hat.
am Thursday, August 23, 2001-