Abhängigkeit des Elektrodenpotentials
- von Konzentration der Salzlösung: je größer C, desto geringer U, da geringerer Ionenaustausch
- vom Metall: je unedler das Metall, desto eher geht es in Lösung, U ist höher Elektrochemische Spannungsreihe Nernstsche Gleichung E = E _ + (0,059V/2) * lg(C OM /C RM ) 0,059= R*T/F * 2.3 E θ ...Standardelektrodenpotential R...universelle Gaskonstante T...298K F...Faradaykonstante 2.3...Umrechnungskonstante ln·lg C RM ...bei Feststoffen definiert 1mol/l Beispiel Geg.: Cu/Cu 2+ -Elektrode C Cu2+ =0,01mol/l E θ =0.35V Ges.: E in V Cu Cu2+ + 2 e-E=E θ + (0,059V/2) + lg0.01 E=0,291V
Elektrochemische Reaktionen
- laufen an der Phasengrenzfläche zwischen Metall und Elektrolytlösung ab
- elektrochemische Fällung
- je edler das Metall, desto höher sein Standardelektrodenpotential
- E θ < 0 unedles Metall
- E θ > 0 edles Metall
- Metall geht in Lösung, wenn sein Standardpotential geringer als das des Metalls in Lösung ist
Reaktion von unedlen Metallen mit verdünnter Säure Beispiel:
Zn + 2H 3 O + + 2Cl - · Zn 2+ + 2Cl - + H 2 + 2H 2 O 1.Redoxpaar (Oxidation / e - Abgabe) Zn Zn 2+ +2e - E θ = -0,76V
2. Redoxpaar (Reduktion / e - Aufnahme) 2H 3 O + 2e - H 2 + 2H 2 O E θ = 0,0V
· unedles Metall geht aufgrund seines negativeren Potentials in Lösung
· unedle Metalle reagieren mit verdünnten Säuren, Edelmetalle nicht Galvanische Elemente
- Ein galvanisches Element ist eine Kombination von 2 Me/Me n+ -Elektroden (Halbzelle) Primärelement
Umwandlung von chemischer in elektrische Energie, solange bis RM oder OM aufgebraucht sind
Beispiel: Daniell-Element, Zink-Kohle-Batterien Sekundärelement (Akkumulator)
Durch Zufuhr elektrischer Energie sind diese Elemente wieder in den Ausgangszustand
rückführbar Beispiel: Bleiakkumulator
Daniell-Element
Daniell, John Frederick, englischer Physiker 1790-1845, Grundlegende Versuche über die Elektrolyse, Erfinder des Daniell-Elementes (galvanisches Element)
Daniell-Element: ein durch eine poröse Wand separierter Behälter mit einer Zink- und einer Kupferelektrode, die in wäßrigem Zinksulfat bzw. Kupfersulfat tauchen 1936)
Zn/Zn 2+ //Cu 2+ /Cu - links Donatorhalbzelle, rechts Akzeptorhalbzelle
- wenn Elektroden verbunden werden fließen Elektronen von der Zink- zur Kupferhalbzelle
- Zinkelektrode=Minuspol
Zellreaktion
- Zinkionen gehen in Lösung
- Wird oxidiert
- In der Kupferhalbzelle werden gleich viele Ionen reduziert und an der Elektrode abgeschieden
- Anode: positive Ladungsträger gehen in Lösung
- Kathode: positive Ladungsträger gehen von der Lösung ins Metall
- Zn=Anode, Cu=Kathode
- Reaktionsablauf: Elektronen werden von Zn-Elektrode ins Kupfer transportiert
- Zur Aufrechterhaltung des Stromflusses muß Ladungsausgleich zwischen Salzlösungen möglich sein (realisiert z.B. durch Diaphragma oder Stromschlüssel)
- Elektronenfluß wird durch Spannung hervorgerufen (Potentialdifferenz)
- Potential ist Maß für Stärke des elektrischen Feldes an einem Ort
- Zwischen Orten mit unterschiedlichem Potential besteht Spannung
- Spannung ist Maß für Potentialdifferenz
- In der galvanischen Zelle haben beide Elektroden unterschiedliche Potentiale
- Potentialdifferenz: In einer Halbzelle treten durch die Phasengrenze ständig Metallionen in beide Richtungen hindurch. Überwiegt die Abgabe von Metallionen aus der festen in die flüssige Phase, lädt sich die feste Phase negativ auf, bei Ionenaufnahme aus flüssiger Pjase positiv.
- Elektrische Aufladung der Phasen wirkt einem weiteren einseitigen Übergang entgegen · Ausbildung des elektrochemischen Gleichgewichtes
- Nach Einstellung des GG besitzen Halbzellen unterschiedliche Potentiale · Differenz
Zinkelektrode (Oxidation)
Zn · Zn 2+ + e- U = -0,76V
Kupferelektrode (Reduktion)
Cu 2+ · Cu U = +0,35V
Zellspannung
U= U A - U B U A = Akzeptorspannung
U B = Donatorspannung
U = 1,1 V
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Jakob Schumann, 2000, Elektrochemie - Daniell-Element, Munich, GRIN Publishing GmbH
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Philipp
Wer hat denn das so schlecht bewertet?.
Wer hat denn das so schlecht bewertet?
Ich finde diesen Artikel ziemlich umfangreich. Besonders gut gefällt mir, dass auch der Nernst-Faktor / die Nernst-Gleichung beschrieben wird, da diese vielfach zu kurz kam/kommt.
on Monday, March 12, 2001-
Bea
Kommentar.
Hast dir ne Menge Arbeit damit gemacht und das Resultat kann sich sehen lassen. Meine Suche nach der Abhängigkeit des Elektrodenpotentials war leider nicht so erfolgreich. Trotzdem Lob für den Beitrag im Netz.
on Monday, October 15, 2001-
Doc
Danke.
danke man du hast mich gerettet der chemietest kann kommen
on Monday, February 25, 2002-