dargestellt. Wegen ihrer politischen Zurückhaltung waren
4.) Besondere Nähe zu Gott:
durch die Vertraute Anrede sie die einzigste Gruppe, die die Zerstörung Jerusalems („Vater“) nimmt er an Gottes Vollmacht teil. Zudem fühlt er durch die Römer überlebten. Das Judentum überdauerte in sich in seinem Tun von Gott getragen der pharisäischen Bewegung noch einige Jahrhunderte.
Deshalb waren die Auseinandersetzungen zwischen Judentum und frühen Kirche, ein Streit mit den Pharisäern. benutzt er keine Botenformel. Er versteht sich als Gottes
2.) Sadduzäer:
Priesterliche Interessengruppe am Jerusalemer Hof, die sich mit den wohlhabenden und einflussreichen Familien des Landes verbunden haben und mit ihnen Politik und Wirtschaft bestimmten. Zu Jesu Zeit waren fast Mahlzeiten Jesu mit Sündern nehmen das endzeitliche Heil alle Hohepriester Sadduäer. Zudem arbeiteten sie mit den voraus. Das RG ist für alle, Sünder oder Gesetzestreuer. Römern zusammen
?
Festigung ihrer Privilegien. Sie Auch hier vergibt Jesus durch ein gemeinsames Mahl Sünden waren sehr konservativ eingestellt und nur die Reichen waren auf ihrer Seite. Eine Freundschaft zu den Pharisäern lehnten sie ab, da sie nicht an die Totenauferstehung und die
Explizite Christologie (nachösterlich):
alttestamentliche Gesetze glaubten. Die Feindschaft zu Jesu begründete sich darin, dass Jesu eher die Nähe der Unterschicht suchte, und seine Lehre (in ihren Augen) pharisäisch klingt. Durch die Mehrheit im Hohen Rat konnten sie leicht gegen Jesus aktiv werden. 3.) Die Zeloten: Patriotische Front unter den Juden mit
folgenden Zielen: a) Volksaufstand gegen die Römer; Jüdisches Gesetz auf allen Gebieten; c) Verweigerung der Steuerzahlung an die Römer; d) Soziale Gerechtigkeit
(Abschaffung des Großgrundbesitzes & Schuldsklaverei). Bei den Zeloten gab es die noch die Dolchmänner. Jesus konnte den pol. Freiheitskampf, die strenge Gesetzlichkeit und den Hass gegen Rom nicht unterstützen. Auch unter seinen Jüngern wahren vielleicht Zeloten.
4.) Die Essener: fromme, streng religiös Gemeinschaft von vorwiegend Priestern. Sie lebten in mönchischer Zurückgezogenheit und Askese (wie im Kloster). Sich selber als „Söhne des Lichtes“ bezeichnet, halten sie sich von den anderen Gruppen fern. Genau wie Jesus erwarteten sie eine baldige Gottesherrschaft, doch sie erwarteten 2 Messiasse, einen priesterlichen und einen königlichen. Ihr Elitedenken, den Hass auf die anderen („Söhne der Finsternis), das strenge Festhalten am Gesetz und den Glauben an 2 Messiasse unterschied sie von Jesu und seiner Gemeinschaft.
Implizite Christologie:
Was ist implizite Christologie:
1.) Darstellung dessen, wie sich Jesus in seinem Selbstverständnis & Tun zeigt 2.) Darstellung dessen, wie ihn seine Zeitgenossen erlebt haben 3.) Darstellung seiner Macht, in der sich Gott zeigt.
4.) Jesus ist Subjekt der Verkündigung, d.h. Jesus verkündigt Teile, in denen sich der Vollmachtsanspruch Jesu zeigt: 1.) authentische Auslegung des Gesetzes: Jesus weiß, was das Gesetz wirklich meint und stellt sich über die Autorität Mose und geht deshalb souverän mit dem Gesetz um ? er bricht oft Gesetze um höhere Werte willen 2.) Weg zu Gott geht über Jesus: Einstellung der Menschen zu Jesus entscheidet über ihr Heil, d.h. die Entscheidung für oder gegen Jesus ist die alles entscheidende Sache für den Menschen. Jesus fordert eine radikale und kompromisslose Nachfolge, d.h. die Jünger müssen a) Haus & Familie verlassen; b) Auf Eigentum verzichten; c) ihr Leben einsetzen;
d) ihm „Zur-Verfügung-Stehen“ als einzigen Daseinsinhalt werden lassen; e) ihm nachfolgen, auch wenn ihr Wille dagegen spricht.
3.) Jesus darf Sünden in göttlicher Vollmacht vergeben: d.h. er stellt die durch die Sünde gebrochene Beziehung wieder her und vergibt die Sünden an Gottes Statt
Arbeit zitieren:
Benjamin Sorg, 2000, Die Evangelien, München, GRIN Verlag GmbH
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