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Die Entwicklung des 3. Sektors und die Auswirkungen

Autor: Matthias Glüsing
Fach: Gemeinschaftskunde / Sozialkunde

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Details

Kategorie: Facharbeit (Schule)
Jahr: 2001
Seiten: 5
Note: 15 Punkte
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 59 KB
Archivnummer: V100278
ISBN (E-Book): 978-3-638-98707-3

Volltext (computergeneriert)

Autor: Matthias Glüsing

 

,,Die Entwicklung des tertiären Sektors und die Auswirkungen"

 

Referat

Gliederung

- Was ist der 3. Sektor und was sind Dienstleistungen
- Die Entwicklung (allgemein/in den USA)
- Gegenwärtige Situation (mit Beispiel Mall)
- (mögliche) Gründe

Was ist der tertiäre Sektor und was sind Dienstleistungen?

Unterscheidungssystem aller wirtschaftlichen Leistungen:
- PRIMÄR: Land-, Forstwirtschaft, Rohstoffgewinnung
- SEKUNDÄR: Warenproduktion, Verarbeitung
- TERTIÄR: (Service Economie)Dienstleistungen

Dienstleistungen:
- immaterielle Wirtschaftsgüter
- Leistungen die zur Befriedigung der gesellschaftlichen Bedürfnisse dienen
- Unterschied zum Sachgut: Produktion und Konsum fallen zeitlich zusammen
- Nicht lagerfähig oder transportfähig. (Ausnahme: Transport von Daten)
- Unterteilt in:


· kommerzielle Wirtschaftsdienste:
Vorleistungen für andere Betriebe (Banken, Vers., Buchh.,Datenverarb.)
· persönliche Dienste:
Privatanbieter leisten dem Endverbraucher (Einzelhandel, Gastronomie, Unterhaltung)
· öffentliche Dienste:
Dienstleistungen vom Staat bereitgestellt (Ämter, Behörden, Forschung, Weiterbildung)
· Soziale Dienste:
von öffentlicher Hand für Haushalte (Justiz, soziale Sicherheit, Gesundheitswesen, Bildung)
· Distributive Dienste: Kommunikations- und Transportbedürfnisse (Verkehrsdienste, Telekommunikation, Großhandel, Nachrichtenwesen)

Die Entwicklung
Allgemein:

- Urwirtschaft zur Nahrungsmittelversorgung (PRIMÄR)
- Industrielle Produktion (SEKUNDÄR) zur Steigerung des Bruttosozialproduktes
- Spezialisierung und wachsender Wohlstand
- Erhebung neuer Ansprüche
- Befriedigung durch Dienstleistungen (TERTIÄR)
- Dienstleistungen werden dominieren, da in der Produktion ein Sättigungsgrad erreicht werden kann, bzw. Überangebot -
im Servicebereich ist keine Grenze definiert und auch nur schlecht definierbar:

Zweifellos hat der Terminus Dienstleistungen ("Service Economy") einen positiven Klang: Büros und Labors statt Werkshallen und Fließbändern, Informationsverarbeitung statt Stahlerzeugung, umweltschonende Betriebe statt rauchender und stinkender Schlote. Überdies weckt die "Service Economy", bisweilen als "neue Wirtschaft" schlechthin verklärt, leicht Wunschvorstellungen nach einem umfassenden Service - Angebot für jedermann: Bäcker, die Brötchen wieder ins Haus liefern, Hotels, wo die Schuhe der Gäste geputzt werden, Warenhäuser, in den der Kunde gleich von mehreren Verkäufern umschwärmt wird.

Die Entwicklung in den USA

1776 - etwa 1850

Landwirtschaft dominierend:
Norden, Getreide und Viehzucht
Süden, Baumwolle und Tabak
 
ab 1865

Industrialisierung · Landflucht
Mechanisierung · Landflucht
ab 1865

Mechanisierung und verbesserte Infrastruktur (ab 1840) · ein landesweiter Markt
· Großunternehmen
1880

40% in ländlichen Orten (max. 2500 E)
 
1970

5% wohnen auf dem Land
 
1994

5% im primären Sektor (LW+Bergbau)
 
Ende 20. Jh. Mechanisierung· Automatisierung·

- Anbaumethoden
- Kunstdünger·
 

Rückgang des Arbeitspersonals
 

Überangebot·Großunternehmen um zu überleben
 

Automatisierte Mega - Farmen
 

Gegenwärtige Situation mit Beispiel Mall)

- Ende 20.Jh. noch ¼ in Produktion (PRIMÄR+SEKUNDÄR)
- Schwerpunkte Dienstleistungen: Groß- und Einzelhandel, elektr. Medien, Telekommunikation, Finanzgewerbe, Verkehrsverwaltung, Personenpflege
- (Karte zeigen), alle roten Punkte
- Dort produziert, wo konsumiert· kein Belt, sondern lokale Zentren in der City der Großstädte = CBD (Central Business District)
- ½ aller Dienstleistungen sind Konsumbezogen, so z.B. Einzelhandel

· ·_ Einzelhandel hingegen: Vororte, da mehr Platz und besser erreichbar für motorisierte
· typisch für den Einzelhandel: Mall
· in der Regel: 2ha + 4-6 ha Parkplätze (zeigen)
· Boulevards mit kleinen Läden (zeigen)
· An den Enden große Filialen (zeigen)
· überdacht und klimatisiert
· Wasser und Pflanzen sorgen für Atmosphäre (zeigen)
· Vorteil: Atmosphäre + große Auswahl an einem Ort

- andere ½: Forschung, Planung, Handel
- höhere Wachstumsraten
- Daten- Informationsverarbeitung bewirken Verschmelzung mit Industrie, da Unternehmen (TERTIÄR) entscheidende Vorleistungen für Industrie erbringen
- Insgesamt: keine Entwicklung, sondern ,,Tertiärisierung", als Prozeß aus internat. Arbeitsteilung und Spezialisierung
- Enormes Wachtum·seit 1998 Vollbeschäftigung (kleiner gleich 4% Arbeitslose)

(mögliche) Gründe

- Emanzipierung·Frau geht arbeiten·Verlagerung der Leistungen vom Haushalt zur: Gastronomie, Wäscherei etc.
- Verkürzte Arbeitszeit·mehr Freizeit·mehr Bedarf an Dienstleistungen
- Internationalisierung: Einrichtung von Dienstleistungen im Reisebereich
- Geändertes Konsumverhalten: mehr Komfort (Mall)
- Erfahrungen mit Komfort erzeugen neue Bewertung·Konkurrenzkampf um besseren Service (Bahn will anstatt von Inlandsflügen)
- Demographische Gründe: höhere Lebenserwartung: mehr Pflege dienste für die alten Menschen
- ,,Mc Jobs" schlecht bezahlte Hilfsarbeitenim Dienstleistungsbereich (10-15% neue Plätze sind unterbezahlt)
_ gespaltener Dienstleistungssektor:
- niedrige Löhne im Einzelhandel und Gastronomie
- hohe Löhne in Kommunikation, Beratung und Finanzwesen.

Kommentare

Fritz
17.10.2001 19:21:25
Vierter sektor
was ist mit dem vierten sektor????????????????????????????????????????????????????????????????????????

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http://www.grin.com/e-book/100278/