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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2001, 20 Pages
Author: Sonja Deml
Subject: Pedagogy - General
Details
Institution/College: University of Regensburg (Pädagogik)
Tags: Fragebogen, Forschungsarbeit, Empirische, Forschungsmethoden, Hauptstudium
Year: 2001
Pages: 20
Grade: 2+
Bibliography: ~ 6 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-16587-7
ISBN (Book): 978-3-638-78139-8
File size: 456 KB
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Abstract
Die schriftliche Befragung ist neben der mündlichen Befragung, dem Test und dem Beobachten ein wichtiges Instrument zur Erstellung einer empirischen Forschungsarbeit. In diesem Buch steht die Konzeption eines Fragebogens im Vordergrund, wobei vor allem auf die Auswahl, die Formulierung der Fragen sowie auf den Aufbau des Fragebogens eingegangen wird.
Excerpt (computer-generated)
Wie erstelle ich einen Fragebogen
für eine empirische Forschungsarbeit?
von Sonja Deml
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Vorüberlegungen
und Begriffsklärungen
2.1 Grundannahmen
2.2 Hypothesengenerierung
2.3 Variablen
2.4 Testgütekriterien
2.4.1 Objektivität
2.4.2 Reliabilität
2.4.3 Validität
3. Die schrifltiche Befragung
3.1 Fragebogenkonstruktion
3.1.1 Fragearten
3.1.2 Formulierung der Fragen
3.1.3 Aufbau des Fragebogens
3.2 Postalische Befragung
3.3 Computervermittelte Befragung
3.4 Die Delphi-Methode
4. Die schrifltiche Befragung
anhand eines Beispiels
5. Literatur
1. Einleitung
Die schriftliche Befragung bzw. die Konstruktion eines Fragebogens ist neben der mündlichen Befragung, dem Test und dem Beobachten ein wichtiges Instrument zur Erstellung einer empirischen Forschungsarbeit.
In der vorliegenden Arbeit soll die Konstruktion bzw. Konzeption eines Fragebogens im Vordergrund stehen, wobei vor allem auf die Auswahl der Fragen (3.1.1), die Formulierung der Fragen (3.1.2) sowie auf den Aufbau des Fragebogens (3.1.3) eingegangen werden soll.
Zur Verdeutlichung wollen wir im Anschluß daran einen Fragebogen (4.) darstellen, der im Wintersemester 2000/2001 im Seminar "Empirische Forschungsmethoden für Pädagoginnen und Pädagogen im Hauptstudium" entstanden ist. Dieser Fragebogen diente als Meßinstrument für die empirische Forschungsarbeit "Wissenstransfer bei Studierenden der (Sozial-)Pädagogik - Eine Untersuchung zur Wissensanwendung".
Vorab müssen zunächst Vorüberlegungen und Begriffsklärungen (2.) vorgenommen werden, ohne die die Konzeption bzw. Konstruktion eines Fragebogens nicht möglich ist.
2. Vorüberlegungen und Begriffsklärungen
Wie vorher schon erwähnt, entstammt der "Beispiel"- Fragebogen dem Seminar "Empirische Forschungsmethoden für Pädagoginnen und Pädagogen im Hauptstudium", der die Testergebnisse für eine empirische Forschungsarbeit liefern sollte.
Die folgenden Punkte sollen eine kurzen Einblick geben, wie der Aufbau einer empirischen Forschungsarbeit im allgemeinen zu strukturieren ist.
2.1 Grundannahmen
Eine Stoffsammlung zum Thema anzulegen war der erste Schritt zur Hypothesengenerierung.
Mithilfe der Stoffsammlung, die natürlich eine umfangreiche Literaturrecherche beinhaltet, versuchten wir, Unterschiede des Pädagogikstudienganges an der Universität und des Sozialpädagogikstudienganges an der FH festzustellen.
Erst aufgrund dieser Überlegungen war es uns möglich, das eigentliche Thema der Forschungsarbeit sowie die dazugehörige Hypothese aufzustellen.
2.2. Hypothesengenerierung
Die Hypothese ist der Ausgangspunkt einer jeden empirischen Arbeit. Sie muß eindeutig und überprüfbar sein und sollte nur schwer zu widerlegen sein.
Bei der Hypothesenbildung ist zu beachten, daß sowohl einseitig wie auch zweiseitig geprüft werden kann.
Bei der einseitigen Prüfung lautet z.B. die Nullhypothese (Ho): "Eine Gruppe ist schlechter oder gleich..." .
Die Alternativhypothese (H1) hierzu lautet: "Eine Gruppe ist besser...".
Bei der zweiseitigen Prüfung hingegen lautet die Ho: "Es gibt keinen Unterschied...", die H1: "Es gibt einen Unterschied...".
Bei unserer Untersuchung entschieden wir uns für eine zweiseitige Hypothese.
Daraus ergibt sich folgende Nullhypothese Ho:
[...]
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