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Details

Tags: Aufklärung
Kategorie: Facharbeit (Schule)
Jahr: 2000
Seiten: 5
Note: 2
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 50 KB
Archivnummer: V100388
ISBN (E-Book): 978-3-638-98814-8

Volltext (computergeneriert)

Autorin: Christina Lehmann

 

Aufklärung
1730-1785

Historischer Hintergrund

Erster (1740-42) und zweiter (1744-45) schlesischer Krieg 70-jähriger Krieg (1756-63) Preußen als Großmacht Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg (1775-83) Aufstieg des Bürgertums

Neues Weltbild

Glaube an die Vernunft
Rationalismus
Pietismus
Empfindsamkeit
Literarische Regeln
Emanzipation des Menschen
Überwindung des Nationalismus
Anleitung zum selbständigen Denken
Kritisches Denken
Toleranz

Wichtigste Ideen

Kraft des Menschenverstandes
Menschlichkeit
Toleranz
Brüderlichkeit
Optimismus
Moralisches Leben
Hinwendung zum Bürgertum

Formen

Lehrgedicht
bürgerliches Trauerspiel
Fabeln
Romane
Verserzählungen
Erziehungsdramen

Hauptvertreter

Albrecht von Haller
Salomon Geßner
Friedrich Gottlieb Klopstock
Johann Christoph Gottsched
Gotthold Ephraim Lessing
Sophie von La Roche
Christoph Martin Wieland

Aufklärung:

"ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit"

Unmündigkeit: Unvermögen, sich seines ohne Leitung eines anderen zu bedienen

Selbstverschuldet: Ursache der Unmündigkeit ist der Mangel an Entschließung und Mut, sich ohne Leitung eines anderen am Verstand zu bedienen

Leitspruch: "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!"

Ursache für Unmündigkeit: fehlender Verstand, Schicksalsgläubigkeit Faulheit und Feigheit, Angst vor Krieg Unmündigkeit ist zu bequem

Erforderlichkeit: Freiheit, von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlichGebrauch zu machen

Der Kategorische Imperativ

kategorisch: unverrückbar

Imperativ: Befehl

von Imanuel Kant 1788

Bürgertum steht im Mittelpunkt, Bürgertum erhält K.I.

"Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzbildung gelten könnte."

Maxime - Leitfaden

bürgerliches Denken soll Gesetze entstehen lassen

Mittelpunkt der Aufklärung ist der Mensch mit seinen Ideen und Gedanken

Mensch ist Mittelpunkt der Kultur und Wissenschaft

Pflicht von Dichtern:
die Wahrheit und Wahrhaftigkeit herauszufinden, sie sagen wollen und sagen dürfen - Ziel der Dichter muß immer unparteiisch sein, darf sich nicht auf eine gesellschaftliche Schicht stellen, läßt sich aber nicht verwirklichen, da die Dichter Geld verdienen mußten

Gotthold Ephraim Lessing(1729-1781)

- Am 22. Januar 1729 in Kamenz/Oberlausiz geboren
- Vater - Pastor
- Bis1741 Stadtschule in Kamenz
- 1741-1746 Fürstenschule in Meißen
- 1746-1748 Medizin- und Theologiestudium in Leipzig
- Danach in Wittenberg
- In Berlin als Schriftsteller, Journalist
- Freundschaft mit M. Mendelssohn und F. Nicolai 1756 - Reisen
- Wieder in Leipzig
- 1758 - wieder in Berlin
- 1760-65 - als Sekretär für General Tauentzien in Breslau
- 1767 - Kritiker für das Nationaltheater Hamburg
- 1770 - Bibliothekar beim Herzog von Braunschweig in Wolfenbüttel
- 1775-76 - italienische Reise mit dem Sohn des Herzogs
- 1776 - Heirat mit Eva König

Lessing war:

Intelligent, Vielseitig, Selbstkritisch, Guter Kritiker, Philosopische und theologische Werke, Toleranz

Werke:

Der junge Gelehrte (1748)
Der Freigeist und Die Juden (1749)
Samuel Henze (1749)
Die Theateralische Bibliothek (1754)
Schriften (1753-55)
Briefe (1753)
Rettungen (1754)
Miß Sara Sampson (1755)
Vademecum (1754)
Literaturbriefe (1759)
Abhandlungen über die Fabel (1759)
Philotas (1759)
Laokoon (1766)
Briefe antiquarischen Inhalts (1768-69)
Wie die Alten den Tod gebildet (1769)
Minna von Barnhelm (1767)
Hambergische Dramaturgie (1767-68)
Emilia Galotti (1772)
Nathan der Weise (1779)
Ernst und Falk (1778)

Die Erziehung des Menschengeschlechtes

Lessing stellt 100 Thesen auf, die die Entwicklung des Menschen beschreiben sollen. Dabei überdenkt er die Bedeutung (und Berechtigung) der Offenbarungsreligionen. Er sieht in der Offenbarungsreligion eine Erzieherrolle, die die Entwicklung des Menschen in drei Stufen zu Reife und zur Vollendung führen soll.
Die Kindheit steht dabei unter der Führung durch das Alte Testament:

- Erkenntnis und Monotheismus durch ein System von Strafe und Belohnung.

Die Jugend durch das Neue Testament:

- Unsterblichkeitsaussicht führt zu moralischen Handeln

Das Erwachsenenalterunter der Führung eines Zeitalters der Vernunft, der Humanität und der Vollendung:

- die Offenbarungsreligion wird entbehrlich

Ernst und Falk

Inhaltsangabe:

- Diskutieren über die Nachteile und über die Notwendigkeit von Staat und Gesellschaft.

Notwendigkeit:

- Sicherung des Friedens und des Glückes innerhalb einer Gruppe/ Religion.

Nachteile:

- Dieser Schutz gilt nur für diese eine bestimmte Gruppe/ Religion => Menschen werden durch ihre Gruppe von anderen Menschen getrennt

- Menschen sollen nicht glauben, das ihre Gruppe/ Religion die einzig wahre ist!

Fordern:

- mehr Menschen, die die Initative ergreifen, auch für andere/ anders denkende Menschen einzutreten/ helfen/ sie zu akzeptieren
- freiwillig Gutes tun
- die Vorurteile über die ,,nicht der Norm" entsprechenden Menschen zu zerschlagen

Kommentare

gabriele Wanner
21.11.2002 12:24:42
langweilig
das war so schlecht

19.11.2003 15:28:52

zu oberflächlich

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/100388/