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Zu: "M - eine Stadt sucht einen Mörder" von Fritz Lang

Scholary Paper (Seminar), 2001, 15 Pages
Author: Magister Christiane Hagn
Subject: Film Science

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2001
Pages: 15
Language: German
Archive No.: V10052
ISBN (E-book): 978-3-638-16606-5

File size: 191 KB
Notes :
Schwerpunktthema: Der virtuose und innovative Einsatz des Tons von Fritz Lang.148 KB



Excerpt (computer-generated)

M - eine Stadt sucht einen Mörder von Fritz Lang

von Christiane Hagn


Inhaltsverzeichnis:

Einleitung

0.1 Ziele und Themen des Seminars
0.2 Kombination von Theater und Medien
0.3 Vorgehensweise

1. Der Film

1.1 Historischer Kontext
1.2 Zusammenfassung des Inhalts

2. Szenenanalyse und Rezeptionsprotokoll

2.1 Szene 1: "Elsie"
2.2 Szene 2: "Verhalten der Bevölkerung"
2.3 Szene 3: "Schlußszene"

3. Auseinandersetzung mit der Literatur

3.1 Die Charakterisierung des Mörders
3.2 Die Modellvorstellung vom Publikum
3.3 Der Ton als dramaturgisches Stilmittel

4. Gemeinsamkeiten der drei Filme

5. Persönliches Filmerlebnis

6. Bibliographie



Einleitung

0.1 Ziele und Themen

Der Praxis-Grundkurs "Dramen-, Aufführungs- und Filmanalyse" aus dem Bereich der angewandten Theater- und Medienwissenschaft hat es zum Ziel, die Analyse des Kunstwerks Aufführung bzw. Film zu lehren. Dabei werden Inszenierungen von Theaterstücken und Filmen an Hand ausgewählter Sekundärliteratur und anderen Materialien untersucht, analysiert und in anschließender Diskussion besprochen.

Folgende Themen standen im Sommersemester 2001 zur Auswahl:

1. Elke Platz-Waury: Drama und Theater. Eine Einführung. Tübingen: 1992 (3.Aufl.) Inszenierung: Leander Haußmann, Shakespeare, Romeo und Julia (München 1993).
2. Ulrike Stephan: Text und Szene. Probleme und Methoden aufführungsbezogener Dramenanalyse. München: 1982
Inszenierung: Fritz Kortner, Georg Büchner, Leonce und Lena (München 1964).
3. Ulrich Suerbaum: Shakespeares Dramen. München 1996
Inszenierung: Max Reinhardt, Shakespeare, Ein Sommernachtstraum (1935).
4. Guido Hiß: Der theatralische Blick. Einführung in die Aufführungsanalyse. Berlin: 1993 Inszenierung: Peter Stein, Goethe, Torquato Tasso (Bremen 1969).
5. Franz Wille: Abduktive Erklärungsnetze. Zur Theorie theaterwissenschaftlicher Aufführungsanalyse. Berlin: 1991
Inszenierung: Claus Peymann, Thomas Bernhard, Der Theatermacher (Wien 1990).
6. Siegfried Kracauer: Von Caligari bis Hitler. Eine psychologische Geschichte des deutschen Films. Frankfurt: 1984
Film: Fritz Lang, M - eine Stadt sucht einen Mörder (D 1931).
7. Elisabeth Bronfen: Heimweh. Illusionsspiele in Hollywood. Berlin: 1999
Film: Josef von Sternberg, Der blaue Engel (D 1930).
8. Peter Wuss: Die Tiefenstruktur des Filmkunstwerks. Berlin: 1986
Film: Milos Forman, Einer flog über das Kuckucksnest (USA 1976).
(vgl. kommentiertes Vorlesungsverzeichnis, Sommersemester 2001, S. 5/6)

0.2 Kombination von Theater und Medien

Obwohl es sich hier um die beiden verschiedenen Bereiche Drama und Film handelt, kann die angegebene Literatur zum Teil durchaus nützlich sein für die Analyse des jeweilig anderen Gebiets. Da es sich hier bei den meisten Werken in der Dramenanalyse um Einführungen handelt, erweisen sich diese auch als brauchbar für die Analyse eines Filmkunstwerks. Zum Beispiel die Theorie von Franz Wille "Abduktive Erklärungsnetze" kann bei der Analyse eines Drehbuchs hilfreich sein.
Gerade diese Kombination des theatralen und medialen Bereichs ist es, die diese Seminar sehr interessant macht und für eine abwechslungsreiche Gestaltung der verschiedenen Themen und Vorträge sorgt.

0.3 Vorgehensweise

Im Folgenden gebe ich eine knappe Übersicht über meine Vorgehensweise in dieser Arbeit.
Zuerst werde ich den Film in seinem historischen Kontext vorstellen und in einem kurzen Abriß den Inhalt wiedergeben. Anschließend analysiere ich einzelne Filmsequenzen, welche mir als besondere Schlüsselszenen aufgefallen sind. Für jede dieser insgesamt drei Szenen habe ich ein entsprechendes Rezeptionsprotokoll erstellt, das in meine Analyse mit einbezogen wird. In einem weiteren Schritt stelle ich die Literatur Siegfried Kracauers vor. Diese diskutiere und vergleiche ich mit meinen eigenen Hypothesen und Gedanken, wobei ich einen Schwerpunkt auf das Element des Tons setze. Zum Schluß erarbeite ich die Gemeinsamkeiten und Zusammenhänge der drei im Seminar behandelten Filme.
Als Ausblick und zugleich als Resümee, möchte ich in einer Zusammenfassung mein persönliches Filmerlebnis wiedergeben.

1. Der Film

[...]


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