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Ernährung und Stoffwechsel

Autor: Barbara Imboden
Fach: Biologie - Humanbiologie

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Details

Kategorie: Referat / Schulaufsatz
Jahr: 2001
Seiten: 5
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 122 KB
Archivnummer: V100571
ISBN (E-Book): 978-3-638-98996-1

Volltext (computergeneriert)

 

Autor:
Barbara Imboden

Ernährung und Stoffwechsel 
 

1. Sie kennen den Begriff ,,Stoffwechsel"

- Einnahme von Nährstoffen(essen) und Sauerstoff(atmen)

- Abgeben von Kohlendioxid(CO2), Harn und Schweiss

Die aufgenommenen Stoffe werden zur Erzeugung von Wärme verbraucht oder zerlegt um aus ihnen neue Stoffe aufzubauen.

Die Abfallstoffe werden ans Blut abgegeben und aus dem Körper ausgeschieden.

Man unterscheidet 2 verschiedene Stoffwechsel:

a) Betriebsstoffwechsel:
Durch diesen Abbau von Nährstoffen gewinnt der Körper Wärme und Energie. Die sogenannte Zellatmung erzeugt die Temperatur des menschlichen Körpers (36-37oC). In den lebenden Zellen spielt sich diese Verbrennung schrittweise und unter Kontrolle spezieller Proteine (Enzyme) ab. Aus diesem Stoffwechselvorgang gewinnen wir Wärme und Energie für die Bewegung.

b) Baustoffwechsel:
Er wird gebraucht um körpereigene Stoffe aufzubauen. Dies geschieht durch Zellteilung (die Zelle teilt sich und wächst danach wieder zur ursprünglichen Grösse heran). Eiweissbausteine (Aminosäuren) werden nach der Teilung zu neuen, körpereigenen Eiweissen zusammengebaut. Dieser Stoffwechsel wird zum Wachstum(grössere Zellmembranen, mehr zelluläre Inhaltstoffe und Zellstrukturen) und zur Ersetzung von abgestorbenen oder verletzten Zellen gebraucht.

2. Sie wissen was ,,GU" und ,,LU" bedeutet

Gewinnung von Energie und Wärme:

Ruhebetriebsstoffwechsel (Grundumsatz; KJ):

→ abhängig von Alter, Grösse und Gewicht
- Wachstum
- Funktion der Organe
- Zellteilung
- Stoffwechsel
- Wärmehaushalt

Leistungsbetriebsumsatz (Leistungsumsatz; KJ):

→ abhängig von der Leistung
- Körperliche Leistung

3. Sie können Berechnungen zum Energiehaushalt bewältigen


GU = KJ/m3/24h
LU =

4. Sie kennen die Bedingungen der Energiebilanz

Die Energiebilanz ist das Verhältnis zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch. Ist die Zufuhr höher als der Verbrauch ist die Bilanz positiv. Die überschüssige Energie wird in Form von Fett gespeichert.

5. Sie kennen die Ernährungsverteilung auf der Erde

- Europa: positiv
- Asien: positiv, ausgeglichen
- Nord-Amerika: positiv; ausgeglichen
- Süd-Amerika: ausgeglichen
- Afrika: negativ
- Australien: positiv

6. Sie können den BMI ausrechen

Gewicht : Körpergrösse2 = BMI

<20 leicht übergewichtig
20-25 normal
26-30 leicht übergewichtig
31-40 übergewichtig
>40 Fettsucht = Adipositas

7. Sie können ein ausgewogenes Mahl zusammen stellen

- gemischter Salat (Vitamine)
- Seefischfilet (Proteine)
- Reis (Kohlenhydrate)
- Spinat (Eisen)
- Früchte (Vitamine, kein Fett)
- Mineralwasser (Mineralsalze)

8. Sie kennen den Nährstoffbedarf des Menschen (Natura3 s.54-57)

Die Nahrungszufuhr erfüllt 2 wesentliche Aufgaben:

- Lieferung von Energie
- Aufbau und Erhaltung des Körpers und seiner Funktionen

Im Körper eines Erwachsenen finden sich durchschnittlich:

- 15-20% Proteine
- 10-15% Fette
- 4-6% Mineralstoffe
- 1% Kohlenhydrate
- 60-70% Wasser

Der Gesamtenergiebedarf des Menschen beträgt:

- 30-35% Fette
- 10-15% Proteine
- 50-55% Kohlenhydrate

9. Sie kennen die Funktionen der Nähr- und Zusatzstoffe


Nährstoffgruppe

Funktionen

Beispiele

Eiweisse

Bau- und Regelstoff

Gewebe und Organe, Muskulatur, Knochengrundsubstanz

Kohlenhydrate

Betriebsstoff

Kurzfristiger Energiespender

Fette

Betriebs- und Baustoff

Langfristiger Energiespender, Energiereserve; Haut, Nerven, Gehirn (Lipide)

Mineralstoffe

Bau- und Schutzstoff

Knochen, Zähne, gegen Krankheiten, aktiviert Enzyme

Vitamine

Schutzstoff

Gegen Krankheiten, aktiviert Enzyme

10. Sie kennen den chemischen Aufbau der Kohlenhydrate (Natura3 s.31)

Glucose (Traubenzucker):
Fructose (Fruchtzucker):
Sacharose (Rohr- und Rübenzucker):
Maltose (Malzzucker):
Cellulose (Baustoff in Pflanzen, für den Mensch nicht abbaubar):
Amylose (Stärke):
???

11. Sie können Mono-, Di- und Polysacharide unterscheiden

Monosacharide: Glucose & Fructose
Disacharide: Malzzucker & Sacharose
Polysacharide: Cellulose & Amylose

 

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