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Lenz, Siegfried - Die Klangprobe - Buchvorstellung

Presentation (Pre-University), 2001, 9 Pages
Author: Bianca Reichel
Subject: German - Literature, Works

Details

Institution/College: Gymnasium
Tags: Postmoderne, Literatur nach 1945, Gruppe 47
Category: Presentation (Pre-University)
Year: 2001
Pages: 9
Grade: 15 Punkte
Language: German
Archive No.: V101247
ISBN (E-book): 978-3-638-99666-2

File size: 94 KB


Fulltext (computer-generated)

Dresden, 2001-03-20

Bianca Reichel

Buchvortrag

Siegfried Lenz ­ Die Klangprobe

,,Immer war es eine Aufgabe der Literatur, sich des leidenden und ratlosen Menschen
anzunehmen; darzustellen, was ihn machtlos verzweifelt und unversöhnt sein lässt in der
Welt"

(Siegfried Lenz)

,,Dichter des Mitleides"

(Marcel Reich-Ranicki)

1. Biographie

2. Inhalt

3. Aufgegriffene Themen

4. Stil und Sprache

OE Biographie

· 17.03.1926 in Lyck (Ostpreußen) geboren

· als 13jähriger in Hitlerjugend aufgenommen

· Ausbildung in Wehrertüchtigungslagern

· Erlassung des Abiturs mit 17

· wird in Marine eingezogen

· erstes Bordkommando nach 4monatiger Ausbildung

Schiff wird versenkt ­ Lenz kann sich retten

· weitere Ausbildung in Dänemark

· desertiert vor Kriegsende, wird verfolgt

· gerät 1945 in englische Gefangenschaft

Ø Dolmetscher in amtlicher Entlassungskommission

· wird noch `45 nach Hamburg entlassen

Ø Studium der Philosophie, Anglistik und Literaturwissenschaft

· Verdient Geld mit Schwarzhandel

· Arbeit während Studiums für die ,,Welt" ­ Nachrichten- und Feuilletonredakteur

· seit `51 freier Schriftsteller

· tritt in Gruppe47 ein

· Reisen ins Ausland folgen

Ø 1968/ 69 Vortragsreihen in Australien und USA

· zwischen `65 und Anfang `70er Engagement im SPD-Wahlkampf

· 1970 Reise nach Warschau mit Günter Grass auf Einladung von Willy Brandt

· Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrages

· Politik als Gegenstück zu seiner Literatur

· Ziele sind ,,Demokratischer Sozialismus" und Aussöhnungspolitik mit Osten

· arbeitet später als Essayist und Kritiker für Funk und Zeitungen

· lebt seit 1951 in Hamburg und auf dänischer Insel Alsen

· während künstlerischen Schaffens etliche Preise verliehen bekommen

Ø u.a. Rene`- Schickele-Preis (1952), Ostdeutscher Literaturpreis (1961), Hamburger Lesepreis (`66)


Friedenspreis des deutschen Buchhandels (1988), Goethepreis (1999)

Werke:

1951 ­ Roman ,,Es waren Habichte in der Luft"

Ø Geschichte eines Fluchtversuchs aus Diktatur

1953 ­ Masurischen Geschichten ,,So zärtlich war Suleyken"

1957 ­ Roman ,,Der Mann im Strom"

Ø Tragik des Alterns im Beruf

1959 ­ Roman ,,Brot und Spiele"

1960 ­ Erzählungen ,,Das Feuerschiff"

1963 ­ ,,Das Stadtgespräch"

Ø Widerstand im besetzten Norwegen

1968 ­ ,,Die Deutschstunde"

Ø Auseinandersetzung der Flakhelfer-Generation mit NS-Regime

1973 ­ ,,Das Vorbild

1981 ­ ,,Der Verlust"

1990 ­ ,,Die Klangprobe"

· Lenz einer der profiliertesten deutschen Autoren der Nachkriegszeit

· ,,Die Deutschstunde" einer der größten belletristischen Bucherfolge nach 1945 (in 30 Sprachen

übersetzt)

· Lenz geht es in seinen Werken u.a. um beschädigte Identität der Deutschen

· Hohe moralische Ansprüche, nicht nur an Literatur

Ø Mitleid hat für ihn besonderen Stellenwert

Ø Tritt aus Gruppe47 aus da er Verbindung aus ,,Mitleid, Gerechtigkeit und Protest" vermisst

· Ist sich bis heute gesellschaftlicher Verantwortung als Autor bewusst

· Inhalt

· 18 Kapitel

· Protagonist Jan Bode, 24 Jahre alt

Ø Ausgebildeter Pädagoge ­ Arbeit als Warenhausdetektiv

· Lebt mit Familie zusammen

Ø Vater Hans Bode ­ Steinmetz

Ø Mutter Betty

Ø Kleine Schwester Jette

Ø Kleiner Bruder Ernie

· im Buch erzählt er uns rückblickend eine Episode aus seinem Leben

Ø Phase durch Frau und Kind geprägt

Ø lernt beide zufällig durch seinen Job kennen

· werden Leben von Jan Bode enorm verändern

Lesen bis S.7

Lesen bis S.7

· steigt unmittelbar ins Geschehen ein

· Leser wird sogleich mit Protagonisten Jan Bode konfrontiert

· Keine Vorstellung seiner Person

· Verschandelung eines Kunstwerkes seines Vaters ist Ausgangspunkt

Ø Sehr persönlicher Eindruck von Jan Bode wird Leser vermittelt

· Nach Befreiungsaktion geht Jan an Arbeitsplatz im Kaufhaus


· Erklärt dem Leser seine Arbeit und Taktik ( jeden 3. Dieb lässt er davon kommen)

· Wird bei Beobachtungen schnell auf Frau mit Kind aufmerksam

· Wirkt gewisse Faszination auf ihn aus ­ S.15

· Beobachtet sie geraume Zeit

· Stiehlt plötzlich Brot

Ø Jan sehr schockiert

Ø Beschließt beiden zu folgen

· nimmt sogar selben Bus

· erfährt Namen in belauschten Gesprächen ­ Lone und Fritz

· steigt mit ihnen aus ­ bleibt in Reichweite

· studiert regelrecht des Verhalten von Lone und Fritz

S. 24-26

· Jan sehr überrascht dass er Denkmal nach langer Zeit wiedersieht

Ø Fritz benutzt es als Spielzeug

Ø Teile lösen sich ab

· Jan bei Anblick erschüttert

Ø Vater lehrte ihm dass Stein einzig Unvergängliche

Problematik entsteht die für weiteren Handlungsverlauf von Bedeutung

~Frage nach der Vergänglichkeit aller Dinge~

· untersucht Denkmal gründlich

· bemerkt dass Fritz und Lone bereits gegangen

· nimmt Gesteinsprobe und versucht sie einzuholen - erfolglos

· fährt mit Steinen nach Hause

Ø will Fund Vater dem Steinmetz zeigen

Ø hat ihm alles über Steine und Bearbeitung beigebracht

Ø bewundert sein Wissen

Ø jedoch anderen Weg gegangen ­ Enttäuschung für Vater

· will Grund für Zerstörung des Gesteins herausfinden

· zu Hause erst einmal von Hund begrüßt ­ bester Freund

· Grundstück der Familie auf altem Schulgelände

Ø Vaters Firma für Grabsteine auch dort ­ kann ihn gleich aufsuchen

· außer Vater leben noch Mutter, Großvater und 2 Geschwister dort

v

Großvater

Hinrich

senil

v

Vater Hans Bode

der Steinmetz ~ starrköpfig, distanziert

Ø Zeigt allgemeine Unzufriedenheit

Ø Wichtige Person im Buch ­ prägte Jan in Kindheit enorm

v

Mutter Betty

sorgevoll ~ Bezugspunkt der Familie

Ø Hält Familie zusammen

v

kleine Schwester

, die Tierpflegerin Jette ~ hilfsbereit, gutherzig, tolerant, eigenständig

Ø bedeutet Jan viel ­ Vergleich mit Lone

Ø Tierliebe bleibt in Familie unverstanden

v

kleiner Bruder Ernie

~ Schüler, eher ruhige Person

Ø verkörpert moderne Generation der Gleichgültigkeit

Ø keine starke Bindung zur Familie

· Vater erster Anlaufpunkt für Jan`s Entdeckung

Ø er und Mitarbeiter Nicolas bei Untersuchung der Steinbrocken verwundert

Ø ratlos ­ gehen von Verwitterungsprozessen aus

Ø Geologisches Institut soll Klarheit schaffen

· Jan verbringt übrigen Tag zu Hause

Ø Leser erfährt viel über Familienleben und Arbeit des Vaters


· Jan beschreibt detailliert Geschehen um ihn herum

Ø verfällt beim Erzählen in Kindheitserinnerungen

Ø v.a. wenn er Vater bei Arbeit zuschaut

S.45-46

*lesen

Ø Anspielung wird deutlich

Ø Hans anscheinend sehr vom Sohn enttäuscht

· Aussage bezieht sich nicht nur auf Jan

Ø Enttäuschung auch Gesellschaft gegenüber

· Familienverhältnisse werden in solchen Situationen deutlich

Ø v.a. zwischen Eltern und Kindern Zwiespältige Beziehung

Ø allgemeines Unbehagen, Streitereien, Bemängelungen des Vaters

Ø Ursache wahrscheinlich Tod des ältesten Kindes Reimund

Ø Schriftsteller, wählte vor Jahren Freitod

Ø starke Belastung für Familie ­ Veränderung des Verhaltens zueinander

· viertes Kapitel zeigt Jan am Arbeitsplatz

· will Geburtstagsgeschenk für Betty kaufen

Ø trifft unverhofft auf Fritz ­ allein bei Spielwaren

· Jan spricht ihn plötzlich an ­ Fritz sehr erschrocken, eingeschüchtert

Ø stellt sich heraus dass er Schneekugel gestohlen

Ø Jan nutzt Chance und bringt ihn nach Hause

· Fritz zeigt Jan Weg zu Lone ­ gewinnt langsam Vertrauen

· Jan hat Möglichkeit Lone so kennenzulernen

· informiert sie schließlich über Diebstahl

Ø will vertrauten, großherzigen Eindruck wecken

Ø Lone dankbar für Nachsicht

· Jan bemerkt Bücher seines Bruders beim Verabschieden

Ø vertiefen sich in Gespräch

· Lone erwähnt dass auf Wohnungssuche

Ø Jan verspricht ihr, Zimmer bei sich zu beschaffen

Ø ehemalige Wohnung von Reimund

· geht schließlich nach Hause

· Vater neuen Auftrag für Grabmal

· verstorbenen Tochter Therese des Professoren Podworny gedacht

· Professor tritt sehr mitgenommen auf

· Hans Bode ergriffen von seinem Schicksal

· fühlt Verzweiflung des Mannes

· durch Mitleid stark verändertes Verhalten Kunden gegenüber

· geht enorm auf Professor ein ­ sonst schnelles, abgeklärtes Abfertigen seiner Auftraggeber

· will Kunstwerk schaffen dass Gefühle perfekt ausdrückt

· Betty`s Geburtstag

· Familie scheint für kurze Zeit verbunden

· Jan nutzt Situation ­ schlägt Vermietung Reimunds Zimmer vor

Ø berichtet über Lone und Kind ­ Familie einverstanden

· Hans erfährt während Feier über weitere Denkmalbeschädigungen

Ø fassungslos, kann es sich nicht erklären

Ø zeigt große Bedeutung des Problems

· Wohnungsbesichtigung von Lone am nächsten Tag

· später Verabredung mit Jan um noch alles zu klären

· ist sehr begeistert vom großen Grundstück und Familie

· ideal für Fritz ­ Menschen um sich, Platz zum spielen

· erzählt erstmals Lebensgeschichte von sich und Fritz

S. 105

*lesen


· ist mit Kind deutlich überlastet

· Jan`s Bild der perfekten Mutter-Kind-Beziehung getrübt

Ø hat alles zu rosig betrachtet

· Lone muss frühzeitig gehen

Ø Arbeitet als Übersetzerin

Ø Freund bringt ihr am Abend Arbeiten vorbei

· nächsten Morgen Besuch des Geologischen Instituts mit Nicolas

· Steinpathologe erklärt Flechte als Ursache der Zersetzung

Ø produziert Säure, die Struktur zerstört

· alle Steine betroffen

Ø somit sämtliche Denkmäler in Gefahr

· Einsicht lässt kleine Welt für Jan und Vater zusammenbrechen

Ø überzeugt dass Naturgestein einzig Beständige, Ewige

Ø müssen nun zusehen, wie selbst dies vergeht

S. 122

Ø finden sich mit Tatsachen ab ­ können nichts ändern

Ø Leben wird weitergehen

· neuer Auftrag Grund für Einstellung

· Hans investiert ganze Kraft und Zeit

· Einzug von Lone steht bevor

· Jan nimmt sich frei um zu helfen

· lernt norwegischen Freunde Lones kennen

Ø u.a. Seemannspastor Niels Sjöberg

Ø hilft Lone gelegentlich bei Übersetzungen

· Patenonkel Armin Prugel taucht unverhofft auf

Ø alter Freund von Hans Bode ­ auch Steinmetz

Ø seit seinem Erfolg zerstritten

· Jan hilft beim Auspacken - auch nachdem Sjöberg nach Hause geht

· schaut Fotos mit Lone an

Ø erfährt von ihrem Mann

Ø leben getrennt ­ Julian ging auf Selbstsuche

Ø Lone akzeptiert seinen Weg trotz Unverständnis

· Jan nun sehr unsicher gegenüber Lone

· lässt sich nichts anmerken

· geht schließlich zu Patenonkel

· ungewohnte Situation für Jan

· Zimmer liegt neben Lones

· verfolgt mehr oder weniger gewollt Geschehen nebenan

· geht schließlich hinüber um *Gute Nacht* zu sagen

· verabreden Museumsbesuch für Freitag

Ø für Jan Erinnerung an Kindheit ­ Besuch mit Schule

· Fritz überwältigt von unterschiedlichen dargestellten Völkern

Ø Jan ging es früher genauso

· Fritz gewinnt mehr Vertrauen zu Jan

Ø hält Hand fest während Lone erzählt

· Akzeptanz vom Jungen wichtig für Jan

· mag Lone sehr gern

· möchte zeigen dass er sich um sie beide kümmert ­ wäre guter Partner

· Fritz fühlt sich wohl in neuem Heim

Ø Interesse für Steinmetzarbeiten

Ø Findet genügend Material im Hof zum Spielen

· Umzug nicht nur für ihn Bereicherung


· Verhalten von Hans Bode verändert sich stark

· Vorher missmutig, unzufrieden und abweisend

· seit Fritz da ist lebt selbst er auf

Ø Junge erinnert ihn an kleinen Jan ­ Vatergefühle zeigen sich

Ø Interesse an Steinen freut ihn

· zeigt ihm geduldig alle Steine

· erzählt Geschichten wie früher Jan

freunden sich sehr schnell an

· Hans geht nun auf Menschen besser ein

Ø hat gewissermaßen Gleichgültigkeit verloren

Bsp: S.191

· auf Einladung Sjöbergs geht Jan mit Lone zu norwegischem Unabhängigkeitsfest

· amüsieren sich ­ tanzen und trinken ausgiebig

· Lone jedoch etwas betrübt

· geht relativ zeitig

· Grund ist Julians Ankunft in Stadt

· Lone unsicher ­ weiß nicht was auf sie zukommt

· redet über Sorgen mit Jan ­ hofft auf Rat

· hält sich heraus

Ø will nicht nach eigenem Nutzen raten

· schaut nächsten Tag Vater bei Arbeit zu

Ø ergriffen vom Modell Thereses Grabmal

· Beziehung zu Vater deutliche Wende genommen

Ø gehen aufeinander ein ­ Meinungsaustausch

· erinnert sich wiederum an Kindheit

Ø Begeisterung für Arbeit des Vaters

· kann sich nicht erklären wie diese verschwand

Ø wollte wahrscheinlich nur ausbrechen

· trifft auf Lone und Fritz als er Werkstatt verlässt

· sind auf Weg zu Julian

· Jan lässt sie ohne Kommentar gehen

· schätzt Lones Einsicht gegenüber Julian

· weiß nicht was er von Selbstfindung halten soll

· will Meinung seiner Mutter dazu wissen

· Betty für ihn immer noch wichtige Bezugsperson ­ hat sich von Kindheit erhalten

Ø Betty wundert sich nur über seine Gedanken ­ macht sich lustig

· gibt tiefgreifenderes Gespräch auf

· begleitet Schwester Jette ins Freibad

· trifft auf Lone und Fritz

· Lone macht deprimierten Eindruck

Ø berichtet über Treffen mit Julian

Ø wollte mit ihr zusammenziehen

Ø Junge für ihn jedoch störend ­ sollte ins Heim

· entschied sich gegen Julian um bei Fritz zu bleiben

· eigentlich zufrieden mit Beschluss

Ø löst sich von Abhängigkeit

· führen sehr ernstes Gespräch über Situation

· verschiedene Ansichten kommen deutlich zum Vorschein

S. 243


· nächsten Arbeitstag trifft Jan Vater und Fritz im Kaufhaus

· kauft wertvollen Steinmetz-Werkzeugkasten

· Fritz sehr gute Beziehung zu Hans

Ø wäre früher nie ohne Lone mit Fremdem weggegangen

· allgemein intensives Verhältnis zur Familie aufgebaut

· fahren zusammen nach Hause

· Armin Prugel wartet schon

· will sich anscheinend mit Hans versöhnen

· gemeinsames Abendessen

· Betty überredet sie zu neuer Zusammenarbeit

· beratschlagen weiterhin über Steinzerfall

· Ohnmacht stellt sich ein

· Gewissheit dass alles vom Steinzerfall betroffen ist

Ø können selber nichts ausrichten ­ können nur weiterarbeiten

· Jan mit Lone am nächsten Abend zum Kino verabredet

· sie kommt jedoch nicht

· trifft Lone spät abends sehr niedergeschlagen zu Hause vor

· hatte weiteres Treffen mit Julian

· hat Scheidung eingereicht

Ø Endgültigkeit wird ihr erst jetzt bewusst

· lädt Lone und Fritz zu Wochenendurlaub ein

· wollen in Reimunds Lieblingspension übernachten

(böse Prophezeiung?!)

· erfährt dass Sjöberg Stadt verlässt

· soll vorher etwas mit ihm klären

· besucht ihn in seiner Wohnung

· vertraut Jan Koffer mit Silberbesteck an

· soll ihn Lone zurückgeben

· hat ihn verkauft, als Geld knapp war ­ Sjöberg jedoch nicht weiterverkauft

Ø zeigt große Gutmütigkeit

Ø selber relativ arm ­ weiß aber dass es Lone schlecht geht

· Jan nimmt ihn an sich mit Versprechen nichts zu sagen

· jener Sonntag auch bedeutend für Jette

· stellt neuen Freund Gernot der Familie vor

· Meinung dieser ist ihr sehr wichtig

· läuft alles problemlos ab ­ verstehen sich gut mit ihm

· harmonische Stimmung wird plötzlich von lautem Knall gestört

S. 318

· Krankenwagen kommt sofort

· Fritz kann nicht mehr gerettet werden

· für Lone bricht Welt zusammen

· Junge wichtigste Person im Leben

Ø hat Julian trotz Liebe wegen ihm verlassen

Ø einzigste Erinnerung an Schwester ­ wahrscheinlich auch letztes Mitglied der Familie

· weiteres Vorzeichen für Unglück:

- Lone wünschte sich dass alles so bleibe

- wusste somit dass dies unwahrscheinlich

· von diesem Punkt an wird sich alles ändern

Ø Lone zieht sich zurück

Ø verlässt schließlich Familie


· hinterlässt Jan Abschiedsbrief

· soll ihren Entschluss begreifen

S. 318

· Lone will Schlussstrich ziehen

· weiß dass sie dort nicht mehr glücklich werden kann

· spricht Jan im Brief von aller Schuld frei

· Brief könnte Ende des Buches darstellen

Ø Für Jan ist jedoch noch nicht alles vorbei

Ø macht sich auf Suche nach Lone

· ahnt dass sie in Sjöbergs alter Wohnung

· will wahrscheinlich eine letzte Aussprache

· Lone öffnet jedoch nicht Tür als er anklopft

· wartet nun bis sie Haus verlässt

· verfolgt sie bis zum Kaufhaus

Geschichte endet somit wie sie begonnen hat

~ Unterschied dass Jan sich hier von ihr löst



Z angesprochene Themen

1: Vergänglichkeit

· konfrontiert seine Charaktere mit Phänomenen des Zerfalls

· Zerstörung des Steins steht im Mittelpunkt der Betrachtungen

· zeigt Vergänglichkeit unserer Welt auf

,,Auf einmal ist alles endgültig, und die Verluste zählen anders" (S. 280)

2: Veränderlichkeit des Menschen

· durch Mitleid ­ Hans Bode gegenüber Professor Podworny

· durch anderen Menschen ­ Hans Bode und Fritz

· Sprache und Stil

·

2 Erzählebenen:

1. Rückblickendes Erzählen vom Auftauchen Lones bis zu ihrem Abgang

2. Ausschweifendes Erzählen/ Schwelgen in Erinnerungen

Kindheitserinnerungen oder Eingehen auf bestimmte Personen ( Ach...)

Wechseln sich

· Alltagsprache ­ Gedankengänge

· leichte Satzbaukonstruktionen

· kaum Dialoge ­ wird alles nacherzählt

· sehr detaillierte Beschreibungen



Comments

Stefan Fuchs
23.03.2007 10:21:39
Lenz, Die Klangprobe (Reichel, 2001)
Wenn man eine gute, kurze Inhaltsangabe sucht und vielleicht noch einen Ansatz von inhaltlicher und sitilistischer Wertung, dann ist man hier absolut fehl am Platz: unglaublich detailliert, langfädig, auch dilettantisch in der sehr schülerhaften Form (unzusammenhängende Stichworte) etc. Es lohnt sich wahrlich nicht, soviel Speicherplatz in diesem Medium zu belegen mit einem derart unausgegorenen Produkt; zutiefst enttäuschend!
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