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Schülerschwierigkeiten beim schriftlichen Addieren

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2002, 23 Pages
Author: Bettina Anders
Subject: Mathematics - Didactics

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2002
Pages: 23
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V10170
ISBN (E-book): 978-3-638-16681-2

File size: 286 KB
Notes :
In dieser Arbeit wird zunächst das Normalverfahren der schriftlichen Addition vorgestellt und geprüft, wie mit der Regelgenauigkeiten in Lehrplänen umgegangen wird. Im Hauptteil werden typische Schülerfehler, ihre möglichen Ursachen und Fördermaßnahmen vorgestellt. 401 KB



Excerpt (computer-generated)

Lernschwierigkeiten im Mathematikunterricht

Schülerschwierigkeiten beim schriftlichen Addieren

Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG 3

2 DIE NORMALVERFAHREN DER SCHRIFTLICHEN RECHENVERFAHREN 3
2.1 VORTEILE DER NORMALVERFAHREN 4

3 DIE SCHRIFTLICHE ADDITION 5
3.1 DAS NORMALVERFAHREN DER SCHRIFTLICHEN ADDITION 5
3.2 SCHWIERIGKEITEN BEI DER SCHRIFTLICHEN ADDITION 6

4 SCHÜLERFEHLER BEI DER SCHRIFTLICHEN ADDITION 8
4.2 FEHLER MIT DER NULL 9
4.6 FEHLER BEIM ÜBERTRAG 14

5 FEHLERANALYSE 20
5.1 DIAGNOSTISCHE TESTS 20
5.2 AUSWERTUNG VON DIAGNOSTISCHEN TESTS UND SCHRIFTLICHEN SCHÜLERARBEITEN 22

6 LITERATURVERZEICHNIS 23

 

1 Einleitung

Diese Arbeit ist im Zusammenhang mit einem Referat zum Thema "Schwierigkeiten und Fördermöglichkeiten beim schriftlichen Addieren" im Seminar "Lernschwierigkeiten im Mathematikunterricht" im Sommersemester 2001 entstanden.
In dieser Arbeit zum Thema "Schwierigkeiten und Förderungsmöglichkeiten beim schriftlichen Addieren" werde ich zunächst Normalverfahren der schriftlichen Rechenverfahren charakterisieren, um anschließend Vor- und Nachteile aufzeigen zu können. Im Anschluss daran werde ich das Normalverfahren der schriftlichen Addition mit seinen Schwierigkeiten vorstellen und dabei mögliche Ursachen und denkbare Förderungsmöglichkeiten nennen. Als Möglichkeit der Fehleranalyse und -auswertung möchte ich die von Gerster entwickelten diagnostischen Tests vorstellen.

2 Die Normalverfahren der schriftlichen Rechenverfahren

Für die Grundschulen werden durch die Beschlüsse der Kultusministerkonferenz die schriftlichen Rechenverfahren weitestgehend normiert und vorgeschrieben. Die einzelnen Bundesländer nehmen diese Normierungen in ihren Rahmenrichtlinien auf. Zu dieser Normierung, in der die einzelnen Rechenschritte und ihre Reihenfolge festgelegt werden, gehört ebenso die Festlegung der Sprech- und Schreibweisen bei den schriftlichen Rechenverfahren.

Charakteristisch für die Normalverfahren ist Folgendes :

  • Die Einzelschritte erfolgen schematisch nach gegebenen Regeln in fester Reihenfolge.
  • Die Einsicht in das jeweilige Verfahren ist nicht nötig; lediglich das schematische Anwenden der Regeln und Verfahrensvorschriften sind ausreichend.

Wesentlich für die schriftlichen Normalverfahren ist, dass ziffernweise gerechnet wird. Das bedeutet, dass nie die gesamte Zahl im Blick der Rechnerin oder des Rechners steht, sondern jeweils die einzelnen Ziffern der Zahl.
Bei den schriftlichen Normalverfahren wird jeweils nach dem Prinzip des Stellenwertsystems gerechnet. In Stellenwertsystemen werden bei der Addition die Ziffern mit dem Wert ihrer Stelle multipliziert und die Produkte werden addiert:

[...]


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