Brandt, Willy

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Details

Titel: Brandt, Willy
Autor: Ben Cudok
Fach: Biographien

Kategorie: Referat / Schulaufsatz
Jahr: 2001
Seiten: 2
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 47 KB
Archivnummer: V101968
ISBN (E-Book): 978-3-640-00368-6

Volltext (computergeneriert)

 

Referat

von

Ben Cudok

 

Willy Brandt

1913-1992

 

1913 geboren: am 18. Dezember als Herbert Ernst Karl Frahm in Lübeck

- wird von seinem Großvater, der ein SPD - Mitglied war, großgezogen

1929 - aktive Mitarbeit in der sozialistischen Arbeiterjugend ( SAJ ) in Lübeck

1930 - wird in die SPD aufgenommen

1931 - die Sozialistische Arbeiterpartei ( SAP ) - Linksabspaltung der SPD - wird gegründet, wo er Vorsitzender des Jugendverbandes wird

1933 - Flucht vor nationalsozialistischer Verfolgung über Dänemark nach Norwegen zum Schutz nennt er sich nun Willy Brandt!!

 Geschichtsstudium im Oslo

- Journalist in der Exilarbeit bei der SAP

1938 - Ausbürgerung durch die Nationalsozialisten

1940 - Brandt wird als Kriegsgefangener festgenommen wird aber nicht erkannt

- setzt sich nach Stockholm ab und arbeitet dort wieder als Journalist und wird norwegischer Staatsbürger

1948 - erhält die deutsche Staatsbürgerschaft zurück

- enger Mitarbeiter des Berliner Bürgermeisters Ernst Reuter während der Berlin - Blockade

1957 - 1966 regierender Bürgermeister von Berlin

1957 - 1958 Vorsitzender des Bundesrates

1961 - Kanzlerkandidat der SPD gegen K. Adenauer

1961 - 1963 B. entwickelt außenpolitische Leitgedanken ( zusammen mit E. Bahr ), die er als Standpunkt für seine spätere

Neue Ostpolitik nimmt ( ,,Wandel durch Annährung" , ,,Politik der kleinen Schritte" )

1964 - 1987 Parteivorsitzender der SPD

1965 - Kanzlerkandidat der SPD gegen L. Erhard

1966 - 1969 Vizekanzler in der Großen Koalition unter K.G. Kiesinger

1969 - Bundeskanzler mit sozialliberaler Koalition (Vizekanzler wird W. Scheel )

1970 - 19. März : 1. Treffen mit W. Stoph in Erfurt

- 21. Mai : 2. Treffen mit W. Stoph in Kassel mit dem Ziel: Normalisierung der dt. - dt. Verhältnisse

- 12. August : Unterzeichnung des Moskauer Vertrags ( Gewaltverzichtsabkommen )

- 07. Dezember: Unterzeichnung des Warschauer Vertrags + Kniefall vor dem Ehrenmahl der jüd. Ghettos in Warschau

1971 - Friedensnobelpreis für seine Entspannungs- und Ostpolitik

1972 - Grundlagenvertrag - Aufbau gutnachbarlicher Beziehungen zw. BRD und DDR

1973 - 11.Dezember: Unterzeichnung des Prager Vertrags

1974 - 06.Mai : Rücktritt als BK auf Grund der Guillaume-Affäre ( Günter Guillaume - Stasispitzel der DDR)

1976 - 1992 Präsident der Sozialistischen Internationale ( SI )

1989 - Nach dem Fall der Berliner Mauer am 10. November verkündet B.:
,,Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört"

1992 - Brandt stirbt am 08. Oktober in Unkel am Rhein

Moskauer Vertrag: 12. August 1970 ,,GEWALTVERZICHTSABKOMMEN"

  •  Zusammenarbeit zw. BRD und SU zur Aufrechterhaltung des internationalen Friedens
  •  Konflikte werden mit friedlichen Mitteln gelöst - Gewaltverzicht
  •  Anerkennung der gegenwärtigen Grenzen: Unverletzbarkeit der Oder - Neiße - Grenze / Grenze zw. BRD - DDR
  •  Schaffung / Erhaltung einer europäischen und internationalen Sicherheit

,,Brief zur Deutschen Einheit"

- Wahrung einer Chance zur Vereinigung des dt. Volkes (,,Selbstbestimmungsrecht des Volkes")

- Bedingung für Unterzeichnung des Vertrages

Warschauer Vertrag:

07. Dezember 1970 ,, PARALLELVERTRAG"

  •  Grundlage für friedl. Europäische Zusammenarbeit
  •  Normalisierung der Beziehungen zw. BRD und Polen
  •  Unverletzbarkeit der Grenzen
  •  Oder - Neiße - Grenze = polnische Weststaatsgrenze
  •  Keine Gebietsansprüche gegeneinander
  •  Gewaltverzicht

- kein völkerrechtlicher Vertrag!

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