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Details

Tags: Stillen
Kategorie: Referat / Schulaufsatz
Jahr: 2001
Seiten: 3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 46 KB
Archivnummer: V102963
ISBN (E-Book): 978-3-640-01343-2

Volltext (computergeneriert)

Das Stillen

Über die Milch der Mutter:

Die mütterliche Milch enthält alles, was das Kind zum Wachsen

braucht: Wasser (als Hauptbestandteil der Milch), Eiweiß, Fett,

Kohlehydrat, Mineralien, Vitamine und Eisen. Außerdem hat sie auch

den Vorteil, das sie immer die richtige Temperatur hat und sie

versorgt das Kind mit den Immun- und Abwehrstoffen der Mutter.

Die Milchbildung:

Schon während der Schwangerschaft verändern sich die Brüste. Sie

werden größer und schwerer. Der Warzenhof dehnt sich aus und wird

manchmal dunkler. In der zweiten Hälfte der Schwangerschaft bildet

der mütterliche Organismus ein Hormon, das in den Milchbläschen,

die in der Brust sind, Milch gebildet wird. Wenn die Schwangerschaft

beendet ist, dann kann die Milch einschießen und frei fließen. Durch

das Saugen des Kindes wird die weitere Milchbildung ausgelöst.

Vorbereitung auf das Stillen:

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte man die Brust nie

mit Seife waschen, weil dadurch die Haut trocken und spröd wird.

Kühle bis kalte Duschen fördern die Durchblutung. Die Haut nach

dem Waschen einzuölen ist nur bei sehr trockener Haut nötig. Am

besten eignet sich reines Salatöl!

Das erste Stillen:

Manche Kinder ziehen von Anfang an ganz energisch an der Brust.

Andere sind noch etwas müde und nuckeln oder schlecken mehr, als

daß sie saugen. Nach der Geburt ist noch die Vormilch in der Brust

vorhanden. Sie ist sättigend, ohne den kindliche Magen zu

überfordern, denn im Unterschied zur späteren, reifen Muttermilch

enthält sie weniger Fett und Zucker, dabei viele Vitamine und

Eiweiß.


Das erste Stillen ist zugleich ein Signal für den Körper, die

Milchproduktion aufzunehmen. Je früher und je häufiger das Kind

trinkt, desto mehr Milch wird produziert. Zehn bis vierzehn Tage

nach der Geburt liegt dann fürs Baby die reife Muttermilch bereit, die

mehr Fett und Zucker, dagegen weniger Eiweiß enthält. Wie erstaunt

sind manche Frauen aber, wenn sie austretende reife Muttermilch

betrachten: statt sahnig-weiß, ähnelt sie in ihrer bläulichen Farbe und

der wässerigen Konsistenz eher entrahmter Kuhmilch.

Stillpositionen:

Das A und O beim Stillen ist die korrekte Position, in der das Kind an

der Brust saugt. Muß es beispielsweiße beim Trinken den Kopf zur

Mutter drehen, während es auf dem Rücken liegt, fällt ihm das

Schlucken schwer. Außerdem muß es in dieser Position alle Kraft

aufwenden, um die Brust festzuhalten. Die Brustwarzen werden stak

beansprucht. Sie schmerzen oder werden wund. Ob man im Sitzen

oder im Liegen stillt, darauf kommt es nicht an. Wichtig ist, daß sich

das Kind zur Mutter drehen kann, sein Bäuchlein an ihren liegt und

sein Ohr, seine Schulter und Hüfte eine Linie bilden. Wenn man

sitzend in der ,,Wiegehaltung" stillt, liegt das Köpfchen an der

Armbeuge der Mutter. Manche Frauen benutzen ein Stillkissen,

wodurch das Baby etwas höher liegt und die Mutter sich nicht

vornüber beugen muß. Rückenschonend! Bei empfindlichen Brüsten,

wunden Brustwarzen oder wegen der Narbe nach dem Kaiserschnitt

empfiehlt es sich, in der ,,Rückenhaltung" zu stillen. Dabei liegt das

Baby seitlich unter den Arm der Mutter. Manche Mütter befürchten,

daß Kind könnte an der Brust nicht frei atmen. Sie ziehen deshalb

den oberen Teil der Brust hoch. Das ist unnötig. Neugeborene haben

ideale Stupsnäschen, so daß zwischen diesen und der Brust

ausreichend Platz vorhanden ist. Bei Atemnot ließe das Baby die

Brustwarze sofort los.


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