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Präferenzsysteme im internationalen Handel als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit: Das Beispiel des Lomé-Abkommens

Autor: Michael Dittmar
Fach: Wirtschaft - Volkswirtschaftslehre

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Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2002
Seiten: 20
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 202 KB
Archivnummer: V10340
ISBN (E-Book): 978-3-638-16791-8
Anmerkungen :
Eine Arbeit, die den kompletten geschichtlichen Überblick bietet, angefangen von den Ursprüngen über die nachfolgenden Abkommen bis hin zur aktuellen Lage der Kooperation zwischen Entwicklungs- und Industrieländern. Sie enthält alle relevanten Inhalte der Abkommen, eine ktitische Würdigung sowie einen Ausblick
159 KB

Textauszug (computergeneriert)

Präferenzsysteme im internationalen Handel als Instrument 
der Entwicklungszusammenarbeit: Das Beispiel des Lomé-Abkommens

von Michael Dittmar

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis 3

1. Einleitung 4

2. Kooperationen zwischen Industrie- 
und Entwicklungsländern 5

2.1 Zum Begriff des "Lomé-Abkommens 5
2.2 Präferenzsysteme 5
2.3 Entwicklungszusammenarbeit der EU 7

3. Die Lomé-Abkommen und ihr Werdegang 8

3.1 Die Römischen Verträge 8
3.2 Die Abkommen von Yaoundé 9
3.3 Lomé I 10
3.4 Lomé II 11
3.5 Lomé III 12
3.6 Lomé IV 13

4. Würdigung der Lomé-Abkommen 14

5. Zusammenfassung und Ausblick 17

Literaturverzeichnis 18

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die finanzielle Zusammenarbeit EG-AKP 6
Abbildung 2: Finanzielle Hilfe der EU für die AKP-Länder 16




1. Einleitung

Die Thematik der Entwicklungspolitik oder auch Entwicklungszusammenarbeit ist ein weites und mitunter auch sensibles Feld, das bisweilen immer noch durch das koloniale Erbe einiger europäischer Staaten gekennzeichnet ist.
So sind Verhandlungen zwischen den entsprechenden Ländern mit größtem diplomatischen Geschick zu führen, um keine Ressentiments jedweder Art aufkommen zu lassen sowie Vereinbarungen zum Nutzen aller zu treffen.

Das Lomé - Abkommen wird in diesem Zusammenhang häufig als bestes und erfolgreichstes Beispiel der Kooperation zwischen Industrie- und Entwicklungsländern angesehen. Ob dies der Realität entspricht, soll in der vorliegenden Arbeit untersucht werden.
So werden zunächst die Begriffe Lomé - Abkommen, Präferenzsysteme sowie Europäische Investitionsbank und Europäischer Entwicklungsfond vorgestellt, um dem Leser einen adäquaten Einstieg in die Lektüre zu gewähren.
Im Anschluß werden die Aktivitäten der EU im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit allgemein dargelegt, bevor dann ein Licht auf die Geschichte und das Umfeld der bisherigen Lomé -Abkommen sowie deren Vorläufer geworfen wird.
Dementsprechend werden in diesem Abschnitt die Abkommen von den Römischen Verträgen bis Lomé IV detailliert untersucht und dargestellt.
Darüber hinaus soll eine Wirkungsanalyse und kritische Würdigung der Lomé - Abkommen vorgenommen werden, um die grundlegende Fragestellung der Arbeit wieder aufzugreifen und zu thematisieren.

Was kommt nach Lomé? Diese häufig gestellte Frage wird mit einem kurzen Blick auf das Cotonou - Abkommen beantwortet, bevor die Arbeit mit einem Ausblick über mögliche zukünftige Entwicklungen abgeschlossen wird.

2. Kooperationen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern

Kooperationen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern bestehen in vielfacher Form und auf unterschiedlichsten Ebenen. Der folgende Abschnitt soll eine kurze Übersicht über derartige Möglichkeiten gewähren sowie manche Begriffe zum besseren Verständnis erläutern und in den Kontext der Arbeit einordnen.

2.1 Zum Begriff des "Lomé-Abkommens"

Das Kooperationsabkommen von Lomé, benannt nach der Hauptstadt Togos, in der das Vertragswerk unterzeichnet wurde, stellt weitreichende Handelsvereinbarungen zwischen der EU und den Entwicklungsländern des afrikanischen, karibischen und pazifischen Raumes (AKP-Staaten) dar.
Das erste Lomé-Abkommen löst verschiedene vorherige Präferenzabkommen ab und tritt nach langwierigen Verhandlungen 1975 in Kraft. Es beinhaltet einseitige Präferenzen zu Gunsten der AKP-Länder, d.h. der EU werden Handelsvergünstigungen im gleichen Umfang nicht eingeräumt. Die AKP-Länder sind lediglich verpflichtet, EU-Importe nach dem Meistbegünstigungsprinzip zu behandeln (vgl. KOCH 1997, S. 188).
Die Lomé-Abkommen gelten als Kernstück der europäischen Entwicklungszusammenarbeit sowie als international beachtetes positives Beispiel für tragfähige Beziehungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern (vgl. SCHIPULLE 1980, S. 21).

2.2 Präferenzsysteme

[...]


 

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