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Caspar David Friedrich

Autor: Emely Wetzel
Fach: Kunst - Malerei

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Details

Institut: Gymnasium
Tags: Caspar, David, Friedrich
Kategorie: Referat / Schulaufsatz
Jahr: 2000
Seiten: 6
Note: 1
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 57 KB
Archivnummer: V103417
ISBN (E-Book): 978-3-640-01795-9

Volltext (computergeneriert)

1

Kunstvortrag ­ Capar David Friedrich

Seine Familie:

· 05. September 1774 in Greifswald

ð Vater: Adolf Gottlieb Friedrich

(Seifensieder)

ð Mutter: Sophie Dorothea geb. Bechly

· 07. März 1781

ð Tod der Mutter

· 06. November 1809:

ð Tod des Vaters in Greisfwald

· 21. Januar 1818

ð Hochzeit mit Caroline Bommer

· 1819

ð Geburt der Tochter Emma

· 1823

ð Geburt der Tochter Agnes Adelheid

Sein künstlicherisches Leben:

· 1790

ð erster Zeichenunterricht bei Johann

Gottfried Quistorp

· 1794 - 1798

ð Aufenhalt in der Kunstakadie in Kopenhagen

ð Schüler von Nicolai Abraham Abildgaard +

Jens Juel

ð bedeutendste dänische Maler d. 18.

Jahrhunderts

· 1798

ð Oktober: Ankunft in Dresden


2

· 1803

ð Sommer- und Herbstaufenhalt im Dorf

Loschwitz bei Dresden

· 25. August 1805

ð er erhält für zwei Arbeiten einen Preis

durch Goethe

ð endgültiger künstlerischer Durchbruch

· 02. August 1808:

ð Gespräch mit Carl Borromaeus von Miltitz

über das Gemälde

,,Kreuz im Gebirge"

(

1, 4

)

ð ursprünglich ,,seinem König" Gustav IV. Adolf

v. Schweden gewidmet

Symbolik des Gemäldes

ð die Berge = Stärke des Glaubens

ð die Sonne = Untergang der vorchristlichen

Welt

ð die Tannen = die Hoffnung

· 1810

ð 12. September: Besuch Schleiermachers bei

ihm

ð daraufhin auf der Berliner Kunstausstellung

vertreten (

,,Der Mönch am Meer"

) (

5

)

ð 18. September: Goethe besucht ihn

ð 12. November: Mitglied der Berliner Akademie

· März 1814

ð Ausstellung patriotischer Kunst im befreiten

Dresden (

,,Chasseur im Walde"

) (

7

)

· 04. Dezember 1816

ð Ernennung zum Mitglied der Dresdner

Kunstakademie

· 1818


3

ð menschliche Figurtritt als Bezugspunkt

zwischen Betracherter und Landschaft hinzu

ð

,,Kreidefelsen auf Rügen"

(

47

)

· 1818/´19

ð

,,Auf dem Segler"

(

10, 12

)

· 1819

ð Zeit der Demagogenverfolgung (

,,Zwei Männer

in Betrachtung des Mondes"

) (

11, 13

)

· Dezember 1820

ð Besuch des späteren Zaren Nikolaus mit dem

Staatsrat bei ihm

· 1822

ð

,,Mondaufgang am Meer"

(

18

)

· 17. Januar 1824

ð Ernennung zum außerordentlichen Professor an

der Kunstakademie Dresden durch den König

von Sachsen

· 1820 - 1829

ð Ruhm begann zu verblassen

ð ,,weil er ... etwas zur Anschauuung bacht,

was die meisten Menschen fliehen, nämlich

die Einsamkeit" ­ befreundeter Maler Wilhelm

ð zog sich verbittert aus dem öffentlichen

Leben zurück

· 11. März 1830

ð Besuch des Kronprinzen Friedrich Wilhelm v.

Preußen bei ihm

· 1832

ð

,,Das große Gehege"

von Kunstverein vertreten

(

28, 27

)

· 1834

ð

,,Die Lebensstufen"

(

27, 29

)


4

· 1835

ð erlitt einen Schlaganfall

· 07. Mai 1840

ð Tod in Dresden

· 10. Mai 1840

ð Beisetzung auf dem Trinitatisfriedhof

Dresden-Johannstadt

Sein Leben:

- als Erneuerer der dt. Landschaftsmalerein

verehrt

- machte Landschaft zum allgemeinen

Gegenstand der Kunst

à zutiefst philosophische Anliegen

- sein Leben war bewegt und durch nationale

und innenpolitische Freiheitsbewegungen

bestimmt

- Maler der Folgezeit wesentlich bereichert

durch seine revolutionäre Auffassung und

künstlichen Prinzipien

- Leitsatz: ,,Ein Bild muss nicht erfunden,

sondern empfunden sein"

- besondere Funktion: menschliche Gestalt

à setzt diese sparsam ein

- persönlichen, lyrisches Verhältnis zur

Natur

- suchte in Natur ewige Bewegung


5

à zogen Grenzsituationen zwischen Tag

und Nacht besonders an

- einsame Wanderungen inspirierten ihn

- nahm wie ein Geschenk auf, was andere

mieden

- vollzog Schöpfungesprozess daheim in

mönchischer kahlen Malerstube (

blaues

Buch

)

à duldete nur Staffelei, einen Stuhl

und einen Tisch

à wollte nicht abgelenkt werden

à ,,Schließe dein leibliches Auge,

damit du mit dem geistigen Auge

zuerst siehest dein Bild. Damit

fördere zutage, was du im Dunklen

gesehen, dass es zurückwirke auf

andere von außen nach innen"

- war stest kritisch bis zum Zweifel an

seinem eigenen Können

- löste sich mit Kunstauffassung völlig von

den Traditionen der Akademie

à sah Kunst als Sprache der

persönlichen Empfindung

à persönliches, nicht übertragbares

Gestaltungsmittel

à als Lehrer nicht geeignet

- stellte Wert von Kunstschulen in Frage

Symbolik:

- Kreuz auf hohen Berggipfel = Erlösung

oder Verheißung

- Anker = Hoffnung

- kahle und abgestorbene Bäume =

Vergänglichkeit

- öfters auftretende wetterharte Eichen =

Beständigkeit


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