Ebola und Lassa close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.



Details

Tags: Ebola, Lassa
Kategorie: Referat / Schulaufsatz
Jahr: 2000
Seiten: 3
Note: 1
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 48 KB
Archivnummer: V103597
ISBN (E-Book): 978-3-640-01975-5

Volltext (computergeneriert)

KV Ebola - Lassa

Hämorrhagisches Fieber:

-Viruserkrankug mit starken Blutungen und Schock

-blutgefäßzerstörendes Fieber

-meist tödlich

-ausgelöst durch RNA-Viren:

Filoviren

Arenaviren

Flaviviren

Bunyaviren

-andere Beispiele: Gelb - und Hantafieber

-in 60er/70er Jahre erstmaliges Bewußtsein der Weltöffentlichkeit

-Ebola 1976, Lassa 1969

-mehrere Hundert Tode, denen überhaupt nicht geholfen werden konnte

Ebola Lassa

Erreger:

Klasse der Filoviren

Gruppe der Arenaviren

4 Unterarten:

nach Ort des ersten Auftretens benannt

Ebola Zaire

Ebola Sudan

Ebola Elfenbeinküste

Ebola Reston (nur bei Affen Auslösung der Krankheit)

eng mit tödlichem Marburg-Virus verwandt

fädige Form

-> Bezeichnung als Filiae (Faden)

Auftreten:

West - und Zentralafrika

Westafrika

Zaire, Sudan, Elfenbeinküste, Gabun

Nigeria, Liberia, Sierra Leone

nur drei größere Ausbrüche zwischen 1976 und 1996 +

Auftreten des Virus´ in Verbreitungsgebieten in

einzelne Fälle

Trockenzeit besonsers häufig

Selbstausrottung des Virus´ -> keine weiteren

besonders Landbevölkerung betroffen

Ausbrüche

biologische Nische/Wirt:

Erstinfektionsquelle unbekannt

chronisch infizierte Nagetiere

-> Erschwerung der Vorbeugung

(mastomys natalensis)

hauptsächlich Ratten, aber auch Mäuse und Affen

Ratten lebenslange Virusträger

Infektionsweg:

enger Körperkontakt mit stark erkrankten Personen

Kontakt mit Körpersekreten (hauptsächlich Urin) und

Einatmung aufgewirbelter Partickel eingetrockneter

Exkrementen ihfizierter Nager

Sekrete

Einatmug kontaminierten Staubs

Kontakt mit bluthaltigen Sekreten

von Mensch zu Mensch durch engen Kontakt mit

in Entwicklungsländern hauptsächlich durch

infizierten Personen

Mehrfachverwendung von Spritzen und deren Nadeln Kontakt mit bluthaltigen Körpersekreten bzw. Partikeln

Mehrfachverwendung von Spritzen und Skalpellen

Diagnostik:

KV Ebola Lassa Biologie 1999/2000 Seite 1


elektronenmikroskopischer Nachweis von Antigenen,

Virusnachweis in Blut, Rachenflüssigkeit und Urin

Antikörpern und er spez. RNA des Virus´

Vervielfältigung der DNS-Moleküle zur Genanalyse

(polymerase Kettenreaktion)

Gewebsuntersuchung (v.a. Leber und Knochenmark) (Immunhistologie)

Anzucht von Viren in Gewebskulturen und Beobachtung dieser

Nachweis von Veränderungen der farblosen Blutflüssigkeit (Serum)

Inkubationszeit:

2 - 21 Tage

6 - 21 Tage

meist 7 - 12 Tage

Krankheitsbild:

Beginn mit nichternstzunehmenden Symptomen

schleichender Beginn

Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, Schüttelfrost

Fieber, Kopf- und Halsschmerzen, Husten,

Erbrechen, Durchfall. Magenkrämpfe

Bauschbeschwerden

Blutergüsse

ausgeprägte Schwäche, Blutdruckabfall

Schädigung des Gehirns

Muskelbeschwerden, Gehirnentzündung, Blutungen

-> Zerstörung des Teils, der für Persönlichkeitsprägung

flächenhafte Blutergüsse

verantwortlich ist

z.T. Hörverlust, Entzündung des Herzbeutels, Verlust

Schädigung innerer Organe

des Sehvermögens

Schädigung und Zerstörung roter Blutkörperchen und

Störung der Funktion der Blutblättchen

Blutblättchen

Tod durch Ausbluten oder Versagen wichtiger Organe

-> Verhinderung der Blutgerinnung

Patienten bluten überall

Tod durch Ausbluten oder Herz/Lungenversagen

Letalität:

unterschiedlich, je nach Art des Virus´

5-20% der hospitalisierten Fälle sterben

Ebola Zaire 90%

90-95% der Fälle verlaufen ohne Tod

Ebola Sudan 40%

bei Schwangeren Absterben der Föten

Ebola Reston nur beim Affen tödlich

bei Neuinfektion kein Auftreten der Symptome

bei sekundärer oder tertiärer Erkrankung Senkung der

Letalität

Therapie:

durch Ribaverin-Gabe Senkung der Letalität

keine kausale Therapie

intensivmedezinische Behandlung der Symptome

Prophylaxe/Immunität:

Vermeidung von Kontakt mit infizierten Nagern

kein enger Kontakt mit infizierten Personen

strengste Patientenisolierung

fachgerechte Entsorgung von Patientenmaterial

fachgerechte Schutzbekleidung für Pflegepersonal

gesetzliche Regelung:

Meldepflicht bei Verdacht, Erkrankung und Tod

KV Ebola Lassa Biologie 1999/2000 Seite 1


Kommentare

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/103597/