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Termpaper, 2001, 7 Pages
Author: cathrin koschnitzke
Subject: Economics / Business, Miscellaneous
Details
Year: 2001
Pages: 7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-02062-1
File size: 160 KB
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Fulltext (computer-generated)
Das Unternehmen zwischen Beschaffungs- und Absatzmarkt
Der betriebliche Leistungsprozess
Fertigungstypen (Unterschieden nach dem Output)
Einzelfertigung: Von einem Erzeugnis wird nur eine Einheit hergestellt. Kein Erzeugnis gleicht dem anderen völlig. (z. B. Schiffbau, Schneiderei, Tischlerei)
Mehrfachfertigung:
Serienfertigung: Einzelne Erzeugnisse unterscheiden sich verhältnismäßig stark voneinander. Oft sind große Umrüstungen von Serie zu Serie nötig. (z. B. Schuhproduktion, Autoherstellung, Radios)
Sortenfertigung: Die Erzeugnisse weichen dicht so stark voneinander ab, wie bei der Serienfertigung. (z. B. Flachzangen, Kugellager, Schlösser, Bleistifte)
Massenfertigung: Ein Produkt oder mehrere werden in großen Mengen und über einen relativ langen Zeitraum hinweg produziert. Ein Umrüsten ist nicht erforderlich.
Organisationstypen der Fertigung
Werkstattfertigung: Maschinen oder Arbeitsplätze mit gleicher oder ähnlicher Arbeitsaufgabe werden in einer Werkstatt angeordnet. Die Werkstücke werden durch die einzelnen Werkstätten transportiert. Das Produkt kommt zu den Produktionsfaktoren.
Fließfertigung: Reihenfertigung( Stationen hintereinander, aber keine genaue zeitliche Abstimmung, deshalb Zwischenlager)
Fließbandfertigung (Stationen hintereinander, Transport mit dem Fließband)
Die Produktionsfaktoren kommen zum Produkt
Gruppenfertigung: Kombiniertes Fertigungsverfahren. Es versucht die Nachteile der Werkstattfertigung zu vermeiden und dessen Vorteile (Flexibilität) mit dessen Vorteilen der Fließfertigung zu verbinden.
Werkstättenfertigung | Fließfertigung | |
Prinzip: | Produkt zu Produktionsfaktoren | Produktionsfaktoren zu Produkt |
Vorteil: | Flexibilität Relativ leicht umstellbar Geringe Umrüstkosten Nacharbeit bei Qualitätsmängeln ist problemlos | Sehr kurze Durchlaufzeiten Geringe Lohnkosten Geringe Transport und Lagerkosten Übersichtlichkeit Leistungssteigerung durch starke Spezialisierung der Arbeitskräfte |
Nachteile: | Lange Transportwege Bildung von Zwischenlagern Hoher Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften | Keine Fertigung bei Änderung oder Defekt (stillstand) Umstellung sehr schwierig Monotone Arbeit (häufige Krankmeldungen) Sehr hohe Anschaffungsinvestitionen |
Ablauf der Fertigung
Lean - Produktion: optimiert die Aktivitäten aller Beteiligten für einen zufriedenen Kunden (schlanke Produktion, Weglassen überflüssiger Dinge, nur das nötigste)
Lean - Management: schlanke Geschäftsführung ( nur so viele Leitungskräfte, wie wirklich notwendig)
Zeitliche Fertigungsprogrammplanung
Langfristige Planung
Durch längere Marktbeobachtungen und Marktanalysen Festlegung
+ des Produktfeldes: Marktgebiet für ein Produkt
+ eventuelle Produktdiversifikationen: Ausdehnung des Leistungsprogramms, verschiedene Produkte
+ Produktgruppe: z. B. Landmaschinen oder Fahrräder oder PKW
+ Produktidee: völlig neues Erzeugnis oder Abwandlung eines bestehenden Produktes und Zuschneidung auf eine besondere Zielgruppe
+ Produktdifferenzierung: unterschiedliche Preise und Verpackungen z. B. Hosen als Markenware, Handelsware oder No - Names verkaufen
+ Produktforschung und Entwicklung: Neu- und Weiterentwicklung, um den Bedürfnissen am Markt zu entsprechen, endet mit der Erprobung
Mittelfristige Planung:
- Festlegung der Produktionsbreite: Zahl der Erzeugnisse oder Erzeugnisgruppen (z. B. Klein-, Mittel-, Kompaktklasse-, Oberklassewagen
BREIT
1 Produkt |
ENG
1 Produkt |
- Festlegung der Produktionsprogrammdichte: verschiedene Abwandlungen eines Produkts (z. B. Golf Joker, Golf Family, Golf GTI)
- Festlegung der Produktionsprogrammtiefe: wird durch Anzahl der Fertigungsstufen bestimmt. Entscheidung über Eigen- oder Fremdbezug notwendig.
- Der Lebenszyklus der verschiedenen Produkte muss beachtet werden, damit es nicht zu starken Umsatzschwankungen kommt
I. Phase: Produktherstellung und -Einführung
II. Phase: Wachstum
III. Phase: Reife
IV. Phase: Sättigung
V. Phase: Abstieg und Untergang
Kurzfristige Planung
Bestimmung des Produktionsprogramms für die nächste Periode(z. B. ½ Jahr oder 1 Jahr). Sie richtet sich nach dem Absatz oder einem Engpass. Hier muss sich ein genauer Überblick über die Kostendeckung durch das Produkt verschafft werden.
- Deckungsbeitrag: Ist der Betrag, der die Fixen Kosten eines Erzeugnisses deckt und Gewinn abwerfen soll (Bruttogewinn)
- Fixe Kosten: sind Kosten, die kurz- oder längerfristig konstant bleiben. Sie entstehen unabhängig von der Produktionsmenge (z. B. Mieten, Strom, Heizung, Zinsen, Abschreibungen, Wachschutz)
- Variable Kosten: Sie steigen oder fallen mit der Anzahl der Produkte. Es sind produktionsmengenabhängige Kosten (z. B. Werkstoffkosten, Lohnkosten, Kraftstoff)
a) Absatzorientiert
Positiver Deckungsbeitrag = Verkaufspreis - variable Kosten
b) Orientierung am Engpass
Der Deckungsbeitrag wird jetzt von der Fertigungszeit im Engpasssektor bestimmt
Relativer Deckungsbeitrag = positiver Deckungsbeitrag
Fertigungszeit im Engpasssektor
Fertigungsvorbereitung
Fertigungsplanung
Aus der Konstruktionsstückliste werden Arbeitsstücklisten aufgestellt
Fertigungsstückliste: Unterlage für Planung- und Steuerung der Fertigung für Materialbezug und Termindisposition (Beschaffung, Materialbereitstellung, Fertigung, Lieferung)
Materialstückliste: Ermittlung des gesamten Materialbedarfs für eine vorliegende Aufgabe. Vergleich mit Lagerbestand.
Fremdbedarfliste: Erfasst die noch fehlende Menge an Werkstoffen und Fertigteilen. Enthält Preise der bestellten Menge und die vorgegebenen Termine.
Arbeitsplan: Im Arbeitsplan wird der Arbeitsablauf festgelegt
Arbeitsplan
Sachnummer: 234567 Bezeichnung: Bügel Damenbrille Modell 362
Material: Sonderbronze O _ 2,5
Arbeitsgangnr. | Arbeitsgang | Arbeitsplatz | Rüstzeit | Stückzeit |
Bügel auf 125 mm Nennlänge anpassen | ||||
Scharnier löten |
Planung des Betriebsmittelbedarfs: Maschinen, Gebäude, Werkzeuge und Transporteinrichtungen
Planung des Werkstoffbedarfs: Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe + Fertigerzeugnisse
Planung des Stellenbedarfs: Einstellung von der Aufgabe entsprechend qualifizierten Arbeitskräften
Fertigungssteuerung
Aufgabe: Fertigungsprozess lenken und überwachen
Ziele: - wirtschaftliche Nutzung der Produktionskapazität, z. B. gleichmäßige Auslastung mit minimalen Kosten· optimale Losgröße
optimale Losgröße: Ein Los ist die Menge eines Produkts, die ohne Unterbrechung hintereinander produziert wird. Es ist die wirtschaftlichste Menge einer Serie eines Erzeugnisses (die Stückkosten sind am niedrigsten)
Einflussfaktoren:
A) Auflagenproportionale Kosten (Lager- und Zinskosten)
Sind um so höher, je größer die Serie ist. Je kleiner das Los, um so kleiner die Zinskosten = das in Waren gebundene Kapital
B) Auflagenfixe Kosten = Umstellungskosten (von einer Serie zur anderen)
- Rüstkosten: Vorbereitung des Arbeitsplatzes, Umstellung der Maschine, Auftragsbearbeitungskosten, Einarbeitungskosten)
- Je kleiner das Los, desto kleiner sind die Zins- und Lagerkosten, aber um so größer die Umstellungskosten · Suche nach der optimalen Losgröße, bei der die Summe aus Umstellungs- und Aufbewahrungskosten je Stück am niedrigsten ist.
Bestimmung der optimalen Losgröße
· Bei der Berechnung der Aufbewahrungskosten wird die halbe Losgröße verwendet = durchschnittlicher Lagerbestand.
Bsp.: Jahresbedarf: m = 1000 St
Auflagenfixe Kosten: Afix = 25,00 DM
Lagerkostensatz: P = 25 %
Auflagenproportionale Kosten: Aprop = 10,00 DM
Losgrößen- zahl | Losgröße/ SA | Afix/ Jahr | Durchschn. Lager bestand in St. | Lagerkosten/ auflagen- proportional | Gesamt- kosten |
_____ Losgrößen- zahl | Afix * Losgrößen zahl | _____ 2 | _____ 2 * Aprop * P | Afix + Aprop | |
Mathematische Berechnung der optimalen Losgröße
Andlersche Formel
Xopt =
200 * m * Afix
_____________
√ P * Aprop
Fertigungsüberwachung
Umfasst die Sicherung und Kontrolle der Qualität und Termine
Qualitätsmerkmale: Fehlerfreiheit (Übereinstimmung von Entwurf und Erzeugnis)
Funktionstüchtigkeit
Vorschriftsmäßigkeit (Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben)
In allen Phasen des Leistungsprozesses eines Unternehmens muss die Qualität überprüft und sichergestellt werden.
1: Marktforschung
2: Entwicklung, Konstruktion, Erprobung: Qualitätsanforderungen aus 1 müssen hier berücksichtigt werden z. B. sicherer Kleinwagen
3: Fertigungsplanung: Prüfablauf wird festgelegt; Prüfmethoden und Prüfmittel bestimmt. Was geprüft werden soll wird im prüfplan festgelegt.
4: Beschaffung: Der Lieferant muss den technischen und organisatorischen Voraussetzungen entsprechen, um die Produkte zu liefern, die die vorgeschriebenen Qualitätsmerkmale erfüllen
5 + 6: Fertigung + Endprüfung: Fertigungsinspektion. Prüfung der Einzelteile auf Einhaltung der Maße, Funktionstüchtigkeit, Oberflächenbeschaffenheit, Beseitigung von Ausschussursachen ·für Produktsicherheit 100% Prüfung
Montageinspektion: Prüfungen erlauben es in den kurzfristigen Arbeitsablauf einzugreifen. Einsatz von Computersystemen.
7 + 8: Auslieferung + Kundendienst: Hersteller haftet für Produkt bis zur Abnahme durch den Kunden + Garantiezeit
9: Marktbeobachtungen: Erfahrungen der Kunden sind wichtig für die Qualitätsverbesserung.
Terminsicherung
Darstellungsmöglichkeiten von Arbeitsabläufen- Terminierung
beschreibende Darstellung | ||
Ablaufdiagramm | Netzplantechnik 3. | |
Lineare Darstellung 1. | CPM (critical path method) | |
Balkendiagramme 2. | PEPT f. Org. V. Forsch.vorg.en | |
1. Es werden Symbole zur Darstellung von Vorgängen benutzt, die miteinander verbunden werden, für einfache Arbeitsabläufe (s. Kopie)
2. Aus dieser Darstellung werden die zeitlich nacheinander, sowie parallel durchführbaren Tätigkeiten sichtbar. Für komplexe Planungsaufgaben z. B. große Bauvorhaben nicht gut geeignet. (s. S. 285)
3. Ist eine Ablaufdarstellung um komplexe Aufgaben (Projekte) mit einer größeren Anzahl von Teilvorgängen zu planen und zu überwachen. Weit verbreitete Methode CPM: Ein Vorgang wird durch zwei Ereignisse begrenzt. Es werden Vorgänge, Ereignisse und Termine grafisch dargestellt.
Vorgaben für das Aufstellen des Netzplanes
- erster Vorgang
- welches Ereignis ist vor dem Vorgang eingetreten
- welcher Vorgang folgt
- welche Vorgänge können gleichzeitig (parallel) ablaufen
Kritischer Weg (critical path)
- der Weg mit dem größten Zeitbedarf
- gibt den Mindestzeitbedarf des gesamten Projekts an
- die anderen Wege weisen ,,Pufferzeiten" auf
- die spätesten Anfangstermine werden durch Rückwärtsrechnung ermittelt
Rationalisierung der Fertigung
Rationalisierung ist die zweckmäßige Gestaltung von Arbeitsvorgängen mit dem Ziel ein möglichst günstiges Verhältnis von Kosten und Leistung zu erreichen (meist durch Verbesserung der Betriebsmittel)
Ziel: Behauptung im Konkurrenzkampf
- Erhöhung der Produktivität: Output oder Output
Arbeitsstunden Materialeinsatz
Und Wirtschaftlichkeit: Leistung
Kosten
- Verbesserung der Qualität der Erzeugnisse
- Verbesserungen der Arbeitsbedingungen: Veränderung des Arbeitsverfahrens; Einsatz einer neuen Produktionstechnik; Einschränken der Typenvielfalt
Rationalisierung des Arbeitsverfahrens (durch Arbeitsteilung)
horizontale Arbeitsteilung: gleiche Aufgaben für mehrere Arbeitskräfte)
vertikale Arbeitsteilung: Stufen- oder Artteilung (z. B. 3 Arbeitskräfte, jeder vollzieht eine andere Bearbeitungsstufe (Arbeitszerlegung)
Rationalisierung durch Änderung der Produktionstechnik
Maschinelle Selbstregulierung
- Maschine, die einen Arbeitsgang selbstständig steuernd und kontrollierend übernehmen ·Automaten
- Der Regelkreis ,,messen-steuern-regeln" wird von Maschinen ohne menschlichen Eingriff vorgenommen
- Der Mensch gibt das Programm vor
Automatisierte Fertigungsverfahren (,,starre" Automatisierung)
- Verkettung der Arbeitssituationen durch starren Arbeitsablauf bzw. Materialfluss
- Im Unterschied zur maschinellen Fertigung wird auch der Transport elektronisch gesteuert
Flexible Automatisierung
- Kleinere Serien produzieren, um flexibler auf den ,,Markt" reagieren zu können
Ziel: unterschiedliche Produkte im beliebigem Wechsel kostengünstig herstellen
Rationalisierung durch Vereinheitlichung des Fertigungsgegenstandes
Normung: DIN= Deutsches Institut für Normung
Die Fachnormenausschüsse des Instituts legen in Zusammenarbeit von Verbraucher und Hersteller Normen fest. Normen sind Regelungen, die beachtet werden können. Sie sind grundsätzlich freiwillig. Einige werden vom Staat für verbindlich erklärt z. B. für das Bauwesen. Durch Vereinheitlichung und Austauschbarkeit von Einzelteilen ergeben sich z. B. Beschaffungsvorteile und Zeitersparnisse bei der Konstruktion (Normteile werden funktionstüchtig zusammengesetzt)
Typung: Vereinheitlichung von Fertigfabrikaten z. B. Kühlschränke oder PKW-Räder
Spezialisierung: Beschränkung des Produktionsprogramms auf wenige Typen· Senkung der Kosten, Qualitätsverbesserung
Maßnahmen gegen die Sinnentleerung am Arbeitsplatz
Job- Rotation: Arbeitsplatzwechsel
Job- Enlagement: Mehrere Tätigkeiten werden von einer Arbeitskraft ausgeführt
Job- Enrichment: Ausführen einfacher und qualifizierter Tätigkeiten durch eine Arbeitskraft (z. B. Arbeiten am Band und Qualitätskontrollen)
Gruppenarbeit: Die gebildete Gruppe soll weitestgehend eigenverantwortlich den Einsatz ihrer Mitglieder an den verschiedenen Arbeitsplätzen planen. Vorteile: Mitdenken der Mitarbeiter, hohes Verantwortungsbewusstsein
Kosten
Der Wert aller in einer Abrechnungsperiode für die Erstellung der betrieblichen Leistungen eingesetzten Sachgüter und Dienstleistungen bezeichnet man als Kosten. Die kosten hängen vom Verbrauch der einzelnen Produktionsfaktoren bewerte zu den jeweiligen Marktpreisen ab· bewertete Kosten.
Kostenarten nach den eingesetzten Gütern
Arbeitskosten | Materialwerkstoff kosten | Betriebsmittel kosten | Kosten für Fremdleistungen |
Löhne, Gehälter, Sozialbeiträge | Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe, Energie, bezogene Fertigerzeugnisse und unfertige Erzeugnisse | Mieten, Zinsen, Abschreibungen, Maschinen | Direkte Fremdleistungen: Telefongebühren, Reparaturen, Speditions unternehmen Indirekte Fremdleistungen: KfZ-Steuer, Gewerbesteuer, IHK-Beiträge |
Gesamtkosten: Kosten für die gesamte Ausbringungsmenge für eine Leistungsart in einem Abrechnungszeitraum.
Gesamtkosten
_________________
Ausbringungsmenge = Stückkosten
d.h. wie hoch sind sie Kosten für eine Einheit der Ausbringungsmenge durchschnittlich
Kostenarten nach der Zurechenbarkeit zu den Betriebsleistungen
Einzelkosten: Kosten, die sich dem einzelnen Produkt direkt zurechnen lassen z. B. Materialkosten für einen Fahrradrahmen
Gemeinkosten: Kosten, die für mehre Produkte oder für den gesamten Betrieb gelten. Sie können dem Erzeugnis nur indirekt zugeordnet werden z. B. Gehälter, Steuern, zinsen, Mieten, Abschreibungen
Kostenarten nach der Abhängigkeit vom Beschaffungsgrad (Kapazitätsauslastung)
Der Beschaffungsgrad ist das Verhältnis der Ausbringungsmenge zur maximalen Kapazität. Damit wird die Auslastung einer Maschine (Anlage) angegeben.
Maximalkapazität. Z. B. 2000St.
Leistungsvermögen unter Berücksichtigung aller begrenzenden Einflüsse z. B. Rüstzeiten, Unterbrechung, Nichteinsatzzeiten
Ausbringungsmenge
________________
Maximalkapazität * 100 = Beschäftigungsgrad
Technische Kapazität: Oberstes Leistungsvermögen einer Anlage, Spitzengeschwindigkeit ohne Pausen z. B. 2500 St
Optimale Kapazität: Durchschnittliche Ausbringungsmenge mit den niedrigsten Kosten je Stück, optimale Beanspruchungszeit, wenig Verschleiß z. B. 1700 St
Genutzte Kapazität: Tatsächliche Ausbringungsmenge -Ist- Produktion z. B. 1200 St
Mindestkapazität: Bei manchen Maschinen muss eine Mindestzahl gefertigt werden, sonst läuft sie nicht z. B. 50St
Fixe Kosten
Kosten, die sich mit dem Beschäftigungsgrad und der Ausbringungsmenge nicht ändern. Z. B. Mieten, Versicherungen, Zinsen, Personalgrundkosten
· Je höher der Beschäftigungsgrad, desto mehr verteilen sich die fixen Kosten auf die Erzeugnisse = Fixkostendegression. Mit wachsender Ausbringungsmenge sinken die Stückkosten, weil sich die fixen Kosten auf eine größere Stückzahl verteilen.
Variable Kosten
Kosten, die siech mit der Ausbringungsmenge bzw. Beschaffungsgrad (Kapazitätsausnutzung) ändern z. B. Materialkosten, Akkordlohn, Überstunden
Sie können sich im gleichen Verhältnis, wie die Ausbringungsmenge ändern, aber auch stärker oder schwächer.
proportional variable Kosten: fallen oder steigen im gleichen Maß, wie die Produktionsmenge steigt oder fällt
unterproportionale Kosten: Sie erhöhen sich im schwächeren Maße als die Produktionsmenge. Die variablen Stückkosten steigen degressiv.
überproportionale Kosten: Sie steigen stärker als die Produktionsmenge, progressiv.
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