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Scholary Paper (Seminar), 2001, 29 Pages
Author: Herbert Reichl
Subject: Communications: Mass Media
Details
Institution/College: University of Salzburg 'Paris Lodron' (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Tags: Driving, Force, Medialisierung, Mediatisierung, Gesellschaft
Year: 2001
Pages: 29
Grade: Gut
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-16816-8
File size: 536 KB
Ökonomisierung der Massenmedien. Politische und ökonomische Aspekte und deren problematische Diskussion. 651 KB
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Excerpt (computer-generated)
Universität Salzburg
Institut für Kommunikationswissenschaften
SE: Medialisierung und Mediatisierung der Gesellschaft WS 01/02
Seminararbeit zum Thema:
Ökonomisierung als Driving Force??
Herbert Reichl
Inhaltsverzeichnis:
1) Einleitung
2) Zur problematischen Diskussion des Themas
3) Definitionen
4) Theoretische Herangehensweisen
4.1) Die systemtheoretische Betrachtungsweise
4.2) Die politökonomische Betrachtungsweise
4.3) Die "kritische" Sichtweise
4.4) Die organisationswissenschaftliche Betrachtungsweise
5) Wichtige Grundlagen und Konzepte
5.1) Medien als besonderes Gut
5.2) Allokation der Ressourcen
5.2.1) Publizistische Vielfalt
5.2.1.1) Konsumtive Vielfalt
5.2.1.2) Meritorische Vielfalt
5.2.1.3) Horizontale und vertikale Vielfalt
5.3) Wettbewerb
5.4) Konzentration
5.5) Regulierung
6) Struktur und Entwicklung des Medienmarktes
7) Das Mediensystem im Wandel
7.1) Deregulierung
7.2) Digitalisierung und Konvergenz
8) Einführung in die "kritische" Sichtweise
9) Ökonomie vs. Medien
10)Ökonomie - Medien - System vs. Sinn
11) Medium v. Individuum
12) Bibliographie
1) Einleitung:
Der Stellenwert von in den letzten Jahrzehnten immer wichtiger werdenden Begriffen wie Marketing, Marktpositionierung eines Produktes, Konkurrenz, oder Wettbewerb wurde in den letzten Jahrzehnten in der Wirtschaft immer höher. Die Mehrheit von kleineren, mittleren und großen Firmen führt Marktanalysen durch, um zu sehen, wie sich ihr Produkt verkauft, um dessen Absatz zu verbessern oder die ideale Marktposition zu erlangen. Diese Entwicklung macht auch vor dem Bereich der Publizistik und der Medienunternehmen nicht halt. Doch gerade im Gebiet der Kommunikationswissenschaften ist eine Diskussion des Themas Ökonomisierung der Medien mit vielen Unklarheiten verbunden und keineswegs so einfach wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Man könnte an das Thema Ökonomisierung der Medien von zweierlei Richtungen herangehen. Einerseits wird immer wieder betont, dass Ökonomie nicht nur in den Medien eine zentrale Rolle spielt, Arbeitsplätze schafft, wichtig für die Wirtschaft ist, und uns unter anderem schließlich den Wohlstand verschafft hat, den wir zur Zeit genießen. Andererseits jedoch wird genau diese Sichtweise kritisiert und die Ökonomisierung der Medien als Schritt zur totalen Kapitalisierung und Kommerzialisierung der Gesellschaft und des Mediensystems gesehen.
In dieser Arbeit werden wir uns auf die daraus resultierende Ambiguität der derzeitigen Diskussion über Medienökonomie konzentrieren. Der erste Teil der Arbeit wird sich auf allgemeine zentrale Aspekte der Medienökonomie konzentrieren, ohne dabei zu wirtschaftswissenschaftlich werden zu wollen. Der zweite Teil jedoch wird sich dann mit der eher kritischeren Sichtweise beschäftigen. Alle zwei Teile werden sich damit beschäftigen, ob und wie Ökonomie als Driving Force im Wechselspiel zwischen den großen Sektoren der Wirtschaft, wie Kultur/Alltag, Technologie/Konvergenz, und Politik/Regulierung wirkt.
2) Zur problematischen Diskussion des Themas
Klaus Dieter Altmeppen geht auf die vorher erwähnte Problematik in der Einleitung seines Buches "Ökonomie der Medien und des Mediensystems" aus dem Jahre 1996 ein und behauptet: "Medienökonomische Forschung befindet sich im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichen Disziplinen" (Altmeppen 1996, 9). Im Folgenden möchten wir auf die Fragen eingehen, was er nun genau damit meint, welche Disziplinen dieses Spannungsfeld erzeugen und wie dieses Spannungsfeld aussieht. An dieser stelle möchten wir auch bemerken, dass wir diesen Teil und auch die ganze Arbeit bewusst einfach halten, da das ganze Thema ziemlich komplex und umfangreich ist und eine detaillierte wirtschaftswissenschaftliche Diskussion einzelner Aspekte den Rahmen einer kommunikationswissenschaftlichen Seminararbeit sprengen würde.
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