Presentation (Pre-University), 2001, 7 Pages
Author: Katja Klaus
Subject: Chemistry
Details
Year: 2001
Pages: 7
Grade: 1
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-02208-3
File size: 58 KB
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Fulltext (computer-generated)
Autor: Katja Klaus
Ameisensäure HCOOH
Eigenschaften:
Farblose ,stechend riechend ,mit Wasser mischbare Flüssigkeit.
Dämpfe schwerer als Luft, brennbar im Gemisch, mit Luft explosionsfähig.
Verwendung:
Zum Konservieren in der Farbstofftechnik ,in der Kautschuk - und in der
Lederindustrie.
Bestandteil von flüssigen Kesselsteinlösemitteln.
Wirkungsweise
Verursacht schwere Verätzungen.
Dämpfe und Nebel reizen die Schleimhäute (Hustenreiz und Atemnot)
Bei Verschlucken Übelkeit, blutiges Erbrechen(Kaffeesatzartig)
Erste Hilfe:
Hinweise für den Ersthelfer !
Verletzten unter Selbstschutz aus Gefahrenbereich in Frische Luft bringen
Durchtränkte Kleidung entfernen.
Für Ärztliche Behandlung sorgen
Besondere Maßnamen:
Haut:
Haut mit viel Wasser ausspülen.
Augen:
Auge unter Schutz des unverletzten Auges ausgiebig mit Wasser spülen.
Atmungsorgane:
Dexamethoson - Dosieraerosol (z.b. Auxiloson - Spray) inhalieren lassen (5 hübe pro 10 Minuten).
Bei Atemnot Sauerstoff Inhalieren
Verdauungsorgane:
Erbrechen nicht anregen.
Reichlich Wasser in kleinen Schlucken trinken.
Carbonsäuren
schriftliche Ausarbeitungen zu folgenden Themen:
1. Eigenschaften von organischen Säuren
1. Begriff der homologen Reihe der Carbonsäuren
1. Ein "Steckbrief" von Ameisen-, Essig- und Citronensäure
1. Aufbau und Bildungsreaktion von Estern
1. Aufbau und Eigenschaften von Fetten
1. Eigenschaften von organischen Säuren
Organische Säuren (oder auch Carbonsäuren) bestehen aus den drei Elementen Kohlenstoff, Sauerstoff
und Wasserstoff.
Ihre Funktionelle Gruppe (-COOH) wird Carboxylgruppe (oder Carbonsäuregruppe) genannt.
Organische Säuren leiten den Strom und reagieren sauer, allerdings nur in verdünnter Form, da ohne
Reaktion mit Wasser keine Ionen vorliegen.
Organische Säuren reagieren mit Wasser nach folgender Gleichung (Bsp. mit Butansäure):
CH3(CH2)2COOH + H2O == CH3(CH2)2COO- + H3O+
Verdünnte Säuren reagieren mit unedlen Metallen.
Zuerst werden die Oxonium-Ionen gebildet:
CH3(CH2)2COOH + H2O == CH3(CH2)2COO- + H3O+
Danach reagieren die Oxonium-Ionen mit dem unedlen Metall (Bsp. mit Magnesium):
2 H3O+ + Mg == Mg2+ + 2H2O + H2
Wenn organische Säuren mit Natronlauge reagieren, bilden sich Natriumsalze nach folgenden
Gleichungen:
CH3(CH2)2COOH + Na+ + OH- == CH3(CH2)2COO- + Na+ + H2O
CH3(CH2)2COO- + Na+ == CH3(CH2)2COONa
Säuert man diese Salze mit Schwefelsäure am, erhält man wieder organische Säuren:
2 CH3(CH2)2COONa + H2SO4 == Na2SO4 + 2 CH3(CH2)2COOH
Flüchtige organische Säuren entweichen dabei als Gas, schwer lösliche Organische Säuren flocken
aus.
Moleküle organischer Säuren bestehen aus der stark polaren Carboxylgruppe (hydrophil, lipophob)
und aus dem unpolaren Kohlenwasserstoffrest (hydrophob, lipophil).
Je nach Verhältnis der Van-der-Waals-Kräfte des Rests zu den Wasserstoffbrückenbindungen der
Carboxylgruppe ist eine organische Säure mehr oder weniger gut in Wasser löslich.
Organische Säuren mit kleinem Rest wie Methan-, Ethan-, Propan- oder Butansäure sind unbegrenzt
in Wasser löslich. Je größer jedoch der Rest wird, desto weniger ist die organische Säure in Wasser
löslich.
Gleichzeitig verbessert sich aber die Löslichkeit in lipophilen Lösemitteln.
Die Größe des Rests bestimmt auch den Aggregatzustand bei Raumtemperatur.
b) Begriff der homologen Reihe der Carbonsäuren
Die Moleküle einer Gruppe von Carbonsäuren, die Alkanesäuren, unterscheiden sich untereinander
nur durch die Anzahl der in den Molekülen enthaltenen CH2-Gruppen. Dieses bezeichnet man als eine
homologe Reihe.
Um die Schreibweise bei der Summenformel zu vereinfachen setzt man oft die sich wiederholende
Gruppe in Klammern und schreibt ihre Anzahl in den Index.
Beispiel Hexadecansäure: CH3(CH2)14-COOH
Die CH2-Gruppe ist also 14 mal in diesem Molekül enthalten.
c) Ein "Steckbrief" von Ameisen-, Essig- und Citronensäure
Ameisensäure:
Stoffgruppe: Alkansäuren
Fachbezeichnung: Methansäure
Name der Salze: Methanate
Summenformel: HCOOH
Strukturformel: O-H
|
H-C=O
Masse in u: 46
Schmelzpunkt: 8,4°C
Löslichkeit in Wasser: unbegrenzt
Wirkende Kräfte: Wasserstoffbrückenbindungen, in geringem Maße
Van-der-Waals-Kräfte
Essigsäure:
Stoffgruppe: Alkansäuren
Fachbezeichnung: Ethansäure
Name der Salze: Ethanate
Summenformel: CH3COOH
Strukturformel: H O-H
| |
H-C-C=O
|
H
Masse in u: 60
Schmelzpunkt: 16,6°C
Löslichkeit in Wasser: unbegrenzt
Wirkende Kräfte: Wasserstoffbrückenbindungen, in geringem Maße
Van-der-Waals-Kräfte
Citronensäure:
Stoffgruppe: Hydroxycarbonsäuren
Name der Salze: Citrate
Summenformel: C(H2C)2(COOH)3OH
vereinfachte Strukturformel : H2C-COOH
|
HO-C-COOH
|
H2C-COOH
Masse in u: 176
Wirkende Kräfte: sehr starke Wasserstoffbrückenbindungen
Besonderheit: 3 Carboxylgruppen und eine Hydroxylgruppe
Citronensäure wird gemischt mit Natriumhydrogencarbonat als Brausepulver verwendet. Feuchtet man
das Gemisch an, so löst sich die Citronensäure und das Natriumhydrogencarbonat reagiert mit den
Oxonium-Ionen:
NaHCO3 + H3O+ == Na+ + 2 H2O + CO2
d) Aufbau und Bildungsreaktion von Estern
Wenn Alkansäuren und Alkanole miteinander reagieren, ist das Reaktionsprodukt ein hydrophober
Stoff, obwohl die Carboxylgruppe der Alkansäuren und die Hydroxylgruppe der Alkanole beide
hydrophil sind.
Die beiden hydrophilen Gruppen haben miteinander reagiert, diese Reaktion nennt man Veresterung.
Das Reaktionsprodukt heißt Ester.
Beispielreaktion mit Ethansäure und Ethanol:
CH3COOH + C2H5OH == CH3COOC2H5 + H2O
Die Bildung von Estern läuft im allgemeinen so ab:
Säure + Alkanol == Ester + Wasser
Strukturformel von Strukturformel von Ethanol:
Ethansäureethylester:
H H
H | |
|
Hydroxylgruppe
H-O
-C-C-H
H-C-H | |
| H H
C=O
| Strukturformel von Ethansäure:
O
| H
O-H
H-C-H |
|
|
Carboxylgruppe
H-C-
C=O
H-C-H |
| H
H
e) Aufbau und Eigenschaften von Fetten
Fette sind Glycerintriester, da sie aus Glycerin (ein Alkanol mit 3 Hydroxylgruppen) und Alkansäuren
gebildet werden.
Meist sind an der Veresterung (Kondensation) verschiedene Alkansäuren beteiligt. Beispiel mit
Buttersäure und 2 anderen Alkansäuren:
CH2-OH + HOOC-C3H7 CH2-OOC-C3H7
| |
CH -OH + HOOC-C15H31 == CHOOC-C15H31 + 3 H2O
| |
CH2-OH + HOOC-C17H33 CH2-OOC-C17H33
Die Gegenreaktion zur Kondensation nennt man Hydrolyse (Verseifung).
Bei den Fettsäuren gibt es 2 verschiedene Gruppen: die gesättigten und die ungesättigten Fettsäuren.
Ungesättigte Fettsäuren enthalten in ihrer Molekularstruktur mindestens eine Doppelbindung. Der
Eintritt einer Doppelbindung in eine Carbonsäure senkt deren Schmelzpunkt.
Ungesättigte Fettsäuren mit mehr als einer Doppelbindung werden Polyensäuren genannt.
Anzahl der Doppelbindungen
Name der Polyensäure
1
Ölsäure
2 Linolsäure
3 Linolensäure
4 Arachidonsäure
Eigenschaften:
· Die Siedetemperaturen von Fetten sind von der Art der Fettsäuren, der Anzahl der
Doppelbindungen in den ungesättigten Fettsäuren und der Länge der Kohlenwasserstoffketten
in den Fettsäuremolekülen abhängig.
· Fette verbrennen bei mehr als 100°C
· Wenn Fette ranzig geworden ist, haben Bakterien zusammen mit Wasser und Wärme die Fette
gespalten (Hydrolyse).
Stearinsäure
, weißer, kristalliner organischer Feststoff mit der chemischen Formel
CH3(CH2)16CO2H. Sie ist fast unlöslich in Wasser, löst sich aber in Alkohol oder Ether. Wie
Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure und Ölsäure gehört auch Stearinsäure zur wichtigen
Gruppe der Fettsäuren. Sie ist u. a. in Form des Esters Glycerintristearat (Stearin bzw. Tristearin,
Formel C57H110O6) in beträchtlichen Mengen in den meisten tierischen und pflanzlichen Ölen und
Fetten vorhanden. Dieser Ester bildet den Hauptanteil der Fettsubstanz in der Nahrung und im
menschlichen Körper. Die Stearinsäure kann man durch Hydrolyse des Esters gewinnen. Industriell
stellt man sie z. B. durch Hydrolyse von Talg her. Stearinsäure verwendet man als Bestandteil von
Schmiermitteln, zur Herstellung von Appreturen und als Salbengrundlage sowie zur Produktion von
Kerzen. Bei der Umsetzung mit Natriumhydroxid bildet Stearinsäure Natriumstearat, eine Seife.
Siehe
Fette und Öle.
Stearinsäure schmilzt bei 70 °C und siedet bei 383 °C.
Hydrolyse
, chemischer Reaktionstyp, bei dem ein Molekül Wasser (Formel HOH) mit einem
Molekül der Substanz AB reagiert, wobei A und B entweder Atome oder Atomgruppen sind. Im
Prinzip wird bei der Hydrolyse eine Verbindung durch die Einwirkung von Wasser gespalten (
siehe
Zersetzung). Bei der Reaktion vereinigen sich die Bestandteile des Wassermoleküls, H+ und OH,
mit den Bestandteilen des Moleküls AB, A+ und B, zu den Endprodukten AOH und HB.
StearinStearin
[griech.], aus den Fettsäuren Palmitinsäure und Stearinsäure bestehendes,
wachsartiges Gemisch; verwendet für Kerzen, in der Seifen-, Gummi- und Textilindustrie.
Buttersäuren
(auch Butansäuren), zwei isomere aliphatische Carbonsäuren mit der chemischen
Summenformel C4H8O2und der molaren Masse 88,10 Gramm pro Mol. Bei der
n
Buttersäure
befindet sich die COOH-Gruppe (Carboxyl- oder auch Carboxygruppe) am ersten, endständigen
CAtom und bei der
iso
Buttersäure (2Methylpropionsäure) am zweiten cAtom. Die relative Dichte
beträgt 0,959 bzw. 0,950, der Schmelzpunkt liegt bei 6 bzw. 47 °C und der Siedepunkt bei 164
bzw. 155 °C.
Die Buttersäuren werden technisch u. a. durch katalytische Oxidation aus Butanol hergestellt. Die
Säuren riechen unangenehm und werden meist als chemische Grundstoffe für die Herstellung
anderer Produkte (z. B. Kunststoffe) eingesetzt. Die Ester der Buttersäuren verwendet man z. B. als
Aromastoffe in der Parfümindustrie.
Palmitinsäure Pal|mi|tin|säu|re
die;
-: feste, gesättigte Fettsäure, die in zahlreichen pflanzlichen u.
tierischen Fetten vorkommt.
PalmitinsäurePalmitinsäure
[lat./dt.], gesättigte Fettsäure, die als Glycerid in zahlr. pflanzl. und
tier. Fetten vorkommt.
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