Organisation der panhellenischen Spiele close

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Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2003
Seiten: 12
Note: gut
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 183 KB
Archivnummer: V10604
ISBN (E-Book): 978-3-638-16978-3
ISBN (Buch): 978-3-638-78734-5

Zusammenfassung / Abstract

Auch heute noch sind die Olympischen Spiele, die alle vier Jahre stattfinden, ein großes ereignis. Schon rechteztig wird hierfür Werbung gemacht, Reiseveranstalter bieten spezielle Angebote an. Wie fuktinoierte die Ankündung und die Werbung vor 200 Jahr? Woher wussten die Leute, wann die olympischen Spiele genau stattfanden? Wie kam man nach Olympia, dem Ort der Spiele und gab es so etwas wie Massentorusimus? Darf man sich als Zuschauer an kühlen Getränken, Popcorn etc erfreuen oder eher nicht? Sollen alle diese Fragen geklärt werden, dann reinschauen - es lohnt sich.

Textauszug (computergeneriert)

Organisation der panhellenischen Spiele

Index:


Bekanntmachung:

1

Zeitpunkt der Spiele/Ekecheiria:

1

Ablauf:

2

Vorbereitungen:

3

Kampfrichter:

4

Bestechung:

6

Athleten:

6

Bestrafung:

6

Zuschauer:

7

Siegerehrung:

8

was war nach den olympischen Spielen

8

Literatur:

10

 

Bekanntmachung:

Die Bekanntmachung der panhellenischen Spiele nennt man Epangelie und sie erfolgte durch Boten (Theoroi) und meistens im Frühling. Diese Boten wurden auf ihren Reisen von Theorodokoi beherbergt, die für den Schutz und die weiterer Reise verantwortlich waren. Im Normalfall besitzt eine Stadt einen Theorodokos, aber 65 Städte verfügen über je zwei, drei von 20 Städten und sieben zu je vier Theorodokoi. Auch Frauen können diese Rolle übernehmen, müssen sich diese Funktion aber regelmäßig mit einem männlichen Familienmitglied teilen.1
Mehrere Gesandte - bei Finley sind es drei - teilten sich in ganz Griechenland auf. Die zu bereisenden Gebiete waren: Ionien, Boiotien, der Peloponnes, Kreta, Kyreneika, Zypern und die Küsten Syriens, Thessalien, Makedonien, westliche Landschaften von Griechenland, Unteritalien und Sizilien.2 Das wissen wir von einer Liste, die in Delphi gefunden worden ist.

Zeitpunkt der Spiele/Ekecheiria:

,,Das Datum war nach einem komplizierten religiösen Kalender festgesetzt, dass stets der dritte Tag der Spiele entweder mit dem zweiten oder dem dritten Vollmond nach der Sommersonnwende zusammenfiel."3 Die Teilnehmer wurden aufgefordert, mindestens ein Monat vorher in Elis zu erscheinen, um zu trainieren. Auch die Zuschauer und diverse Händler kamen nach Olympia. Während der Zeit, in der die Vorbereitungen für die Spiele begannen, herrschte die sogenannte Ekecheiria, ein sogenannter Festfriede, um die Anreise der Athleten und Besucher nicht zu gefährden. In dieser Zeit gab es auch keine Todesurteile. Ekecheiria heißt aber nicht, dass eine totale Waffenruhe herrschte, nur ein kurzfristiger Waffenstillstand, um die Unverletzlichkeit der Polis, die die Spiele veranstaltete, zu gewähren.
Die Bestimmungen des Festfriedens konnte man in Olympia nachlesen, wo sie in den Diskus des Iphitos eingemeißelt waren. Auch jeder Theoros trug einen solchen Diskus mit sich quasi als Ausweis.4

Ablauf:

Die panhellenischen Spiele wurden alle zwei (Isthmien und Nemeen) bzw. alle vier Jahre ausgetragen. Der Ablauf war immer der gleiche, auch wenn es im Laufe der Jahre Änderungen gab. Pausanias nennt uns einige: In der 18. Olympiade kamen der Fünfkampf und der Ringkampf hinzu. In der 23. Olympiade Preise für den Faustkampf und erst in der 99. Olympiade die Wagenrennen.5 Hier jedoch anhand Olympias im 5. Jahrhundert und laut Finley:6

[...]


1 W. Decker, Nikephoros 10, 1997, 81 [=Nikephoros 10]

2 W. Decker: Sport in der griechischen Antike. Vom minoischen Wettkampf bis zu den olympischen Spielen. München: Beck 1995, 116

3 M. I. Finley/H.W. Pleket: Die olympischen Spiele der Antike. Tübingen: Rainer Wunderlich 1976, 57

4 Decker, a.O. 117

5 Pausan., VI, 2, 20.9.

6 Finley, a.O. 58ff.

Kommentare

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/10604/