Die Lebensstufen der Baby Boom Generation - von 1946 bis 2000 - close

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Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2000
Seiten: 22
Note: 2,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 93 KB
Archivnummer: V1061
ISBN (E-Book): 978-3-638-10654-2

Textauszug (computergeneriert)

Die Lebensstufen der "Baby Boom" Generation
- von 1946 bis 2000 -

Imke Barfknecht

Inhaltsverzeichnis

Die Lebensstufen der "Baby Boom" Generation 1
1. Einleitung: "The Boom" (Sidney Olson) 2
2. Kindheit: "The Little Darlings" (Mary Cable) 3
3. Pubertät: "The Tyranny of Teen" (Landon Y. Jones) 5
4. Jugend: "Turn on, Tune in, Drop out" (Timothy Leary) 7
5. Frühes Erwachsenenalter: "Generation of Narcissus" (Henry Malcolm) 9
6. Mittleres Erwachsenenalter: "The Fun Seekers" (Cheryl Russell) 17
Literaturverzeichnis 21

1. Einleitung: "The Boom" (Sidney Olson)

Die Zugehörigkeit zu einer Generation beeinflußt den Mensch sein ganzes Leben lang, denn sie entscheidet weitgehend über die Entwicklung des Menschen und über die Möglichkeiten die er im Laufe des Lebens hat. Darauf hat der Mensch keinen Einfluß, da er einfach in eine bestimmte Generation hineingeboren wird, so wie er einer ethnischen Gruppe oder sozialen Klasse durch seine Geburt angehört. Eine Generation zeichnet sich dadurch aus, daß die Menschen, die zu ihr gehören, ein gemeinsames Selbstbewußtsein und Schicksal teilen, auch wenn sie nicht in allem eine Meinung vertreten müssen. Eine Generation hat also eine "kollektive Identität"1, da ihre "Mitglieder" sozusagen in ihre "eigene" Zeit hineingeboren werden, in der sie in den verschiedenen Lebenstufen Erfahrungen machen, die sonst keiner in dieser Zeit machen kann. Die Menschen einer Generation werden vor allem durch die äußeren Umstände ihrer Zeit geprägt, also was für bedeutende historische Momente sich ereignen und was ihre Folgen sind.
Im Fall der "Baby Boom Generation" ist schon allein ihre Masse ein historisches Ereignis. In den letzten zweihundert Jahren ist die Geburtenrate der Vereinigten Staaten stetig zurückgegangen und sie tut es noch immer, mit einer Ausnahme: In den Nachkriegsjahren 1946 bis 1964 gab es den sogenannten, auf jede Bevölkerungsgruppe übergreifenden, "Baby Boom", bei dem 76 Millionen Babies geboren wurden, die seitdem ein Drittel der gesamten Bevölkerung ausmachen.
Das Leben jedes Menschen kann in folgende Stufen beziehungsweise Abschnitte geteilt werden: Kindheit, Pubertät, Erwachsenenalter und (fortgeschrittenes) Alter. Die Zeit, in der man diese Stufen erlebt, ist zum größten Teil dafür verantwortlich, wie man sich entwickelt und wer man wird.2 Die "Baby Boomer" wurden zur Zeit des Wirtschaftsbooms groß und ihre Eltern sahen daher optimistisch in die Zukunft, was sich auch auf ihre Kinder übertrug. Aufgrund neuer Technologien schienen die Möglichkeiten des Fortschritts unbegrenzt. Die "Boomer" waren die ersten, die in den, für die USA typischen, Vororten aufwuchsen und die ersten, die jedes wichtige Ereignis vor dem Fernseher verfolgten. Sie waren aber auch die ersten, die erlebten, das Amerika einen Krieg verlor und das ein Präsident sein Amt niederlegen mußte. Aufgrund ihrer Masse waren die "Baby Boomer" in jeder ihrer Lebensphasen die herrschende Bevölkerungsgruppe, die Veränderungen in der Gesellschaft verursachte. Als Kinder überfluteten sie Kindergärten und Grundschulen, als Teenager High Schools und später Universitäten und als Erwachsene den Arbeitsmarkt, und sie vertraten neue Anschauungen und Meinungen, die nahezu jeden Lebensbereich betrafen.
Im folgenden soll gezeigt werden, wie sich die erste "Welle" der "Baby Boomer" aufgrund der äußeren Umstände bis zum Lebensabschnitt des mittleren Erwachsenseins entwickelt hat. Dabei soll, soweit wie möglich, der Vergleich zu ihren Eltern, den "Children of the Great Depression" herangezogen werden, um den Wandel in der Gesellschaft, in bezug auf Werte, Normen etc., zu veranschaulichen.

[...]

1 Landon Y. Jones: Great Expectations: America and the Baby Boom Generation, New York 1.Aufl. 1980, S. 4.

2 Craig Calhoun, Donald Light, Suzanne Keller: Sociology, New York 7. Aufl. 1997, S. 264; Landon Y. Jones, S. 4.

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