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Details

Veranstaltung: Proseminar: Italienische Grammatikographie
Institution/Hochschule: Technische Universität Dresden (FB Romanistik)
Tags: Pietro, Bembo, Prose, Proseminar, Italienische, Grammatikographie
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2002
Seiten: 19
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 190 KB
Archivnummer: V10619
ISBN (E-Book): 978-3-638-16991-2

Textauszug (computergeneriert)

Pietro Bembo: Prose della volgar lingua II

von Heike Lorenz


Inhalt

Vorbemerkungen

Einleitung

1. Biographie: Pietro Bembo, 
Humanist und Dichter

2. "La questione della lingua"

3. "Prose della volgar lingua", Buch II

3.1. Aufbau

3.2. Inhalt

3.2.1. Einleitung des Buches

3.2.2. Wörter, Schrift und Sprache

3.2.3. Wann verdient ein Gedicht Ruhm?

3.2.4. Der Reim

3.2.5. Die Zahl und der Akzent

3.2.6. Die Variation 
und die Schlußbetrachtung des Buches

Schlußbemerkung

Literaturverzeichnis




Vorbemerkungen

Die biographischen Angaben sowie die inhaltlichen Zusammenfassungen in Punkt 3, basieren auf dem Werk: "Trattatisti del cinquecento" von Mario Pozzi.

Einleitung

In meiner Hausarbeit möchte ich mich mit dem zweiten Buch der "Prose della volgar lingua" von Pietro Bembo beschäftigen. Als Bembo Anfang des 16. Jahrhunderts begann, sich für das Toskanisch des 14. Jahrhunderts auszusprechen und es als eine bessere Sprache, als die aus dem 15. Jahrhundert, bezeichnete, löste er in Italien die questione della lingua aus. Es stritten sich die Geister, welche Sprache am geeignetsten zum Verfassen guter italienischer Literatur war. Vincenzo Colli, Calmeta genannt, schrieb "Della volgar poesia", Machiavelli den "Dialogo sulla lingua", Castellione "Cortegiano" und Pietro Bembo schrieb die "Prose della volgar lingua".
Sie war der Grundstein der systematischen italienischen Grammatik, der Stilkunde sowie der Sprach- und Literaturgeschichte. Für Bembo sollten die Prose auch die Poetik des Volgares sein, sie ist deswegen auch das Manifest des Klassizismus des Volgares. Er wollte in dem Werk, das bisher nur auf die lateinischen Klassiker bezogene Prinzip der Imitatio auf die in Volgare geschriebenen Werke des Trecento übertragen, deswegen enthält die Prose verschiedene Stile und rhetorische Prinzipien über die Imitatio und deren Modelle . Auf die Prose hin, wurde die Autonomie des Volgares und dessen literarische Tradition anerkannt. Dass die Poesie des Volgares aber gleich der Lyrik Petrarcas zu setzten sein sollte, wie Bembo es anstrebte, wurde weniger akzeptiert.
Im ersten und zweiten Buch der "Prose della volgar lingua" spiegeln sich Bembos Ideale wider, die er von der Literatur hatte. Im dritten Buch werden die grammatischen Normen gezeigt, mit denen seiner Meinung nach, die Poetik funktionieren soll.
Der Triumph des Volgares, der auf Bembos Werk hin folgte, entzog ihr selbst, der Prose, das Fundament, da diese auf zwei Sprachen und zwei autonome Literaturformen bezogen war, dem Volgare und dem Latein. In den Prose wurde das puristische Ideal gesehen, das die Sprachauffassung des goldenen 14. Jahrhunderts widerspiegelte. Sie war ein Zeichen des starken Bewußtseins der Qualität des Volgare, seiner Autonomie von den klassischen Sprachen und seiner Individualität der Sprache und Literatur . Bembo hatte mit der Prose den offiziellen Beginn der Sprache und Literatur Italiens gebildet.

1. Biographie: Pietro Bembo, Humanist und Dichter

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Kommentare

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