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Autor: Tina Bruchhäuser
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Details
Tags: Geschäftsprozessvergleich, Navision
Jahr: 2002
Seiten: 71
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 692 KB
ISBN (E-Book): 978-3-640-04777-2
Volltext (computergeneriert)
Geschäftsprozeßvergleich in SAP und NAVISION
Seite 1 von 1
Geschäftsprozeßvergleiche
in SAP und Navision
Hausarbeit
Hochschule Bremerhaven
Studiengang
Betriebswirtschaftslehre
Schwerpunkt
Wirtschaftsinformatik
6.
Semester
Fach:
Betriebswirtschaftliche
Standardsoftware
betreut von:
Prof. Dr. Dieter Viefhues
erstellt von:
Simone Berghoff
Tina Bruchhäuser
Andrea Loske
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
2
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1.
Einleitung 6
1.1 Ziel der Arbeit
6
1.2 Vorgehen 6
1.3 Teamzusammenstellung und Aufgabenverteilung
7
2.
Grundlagen 8
2.1 Geschäftsprozeß 8
2.2 Standardsoftware 10
2.3 Referenzmodell 14
2.4 Ereignisgesteuerte Prozeßkette
15
3.
Beschreibung 16
3.1 SAP 17
3.1.1 Das Unternehmen
17
3.1.2 Die Grundidee
18
3.1.3 R / 3
18
3.1.4 IDES 20
3.2 Navision 21
3.2.1 Das Unternehmen
21
3.2.2 Navision Financials
22
4.
Geschäftsprozeß Rechnungserstellung 23
4.1 Betriebswirtschaftliche Beschreibung des Geschäftsprozesses
Rechnungserstellung 24
4.2 SAP 25
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
3
4.2.1 Systemzugang 26
4.2.2 Beschreibung des Geschäftsprozesses
Rechnungserstellung
29
4.2.3 Geschäftsprozeßkette 37
4.3 Navision 40
4.3.1 Beschreibung des Geschäftsprozesses
Rechnungserstellung
40
5.
Geschäftsprozeß Zahlungseingang
50
5.1 Betriebswirtschaftliche Beschreibung des Geschäftsprozesses
Zahlungseingang 50
5.2 SAP 51
5.2.1 Beschreibung des Geschäftsprozesses Zahlungseingang 51
5.2.2 Graphische Beschreibung
58
5.3 Navision 59
5.3.1 Beschreibung des Geschäftsprozesses Zahlungseingang 59
5.3.2 Graphische Beschreibung
65
6.
Fazit 66
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
4
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Geschäftsprozeß
Abb.2: Einloggen im SAP
Abb.3: Erzeugen von Modi
Abb.4: Debitorenbuchhaltung
Abb.5: Erstellen einer Rechnung
Abb.6: Eingeben der Belegkopfdaten
Abb.7: Debitorenposition hinzufügen
Abb.8: Beleg simulieren
Abb.9: Simulationsmaske
Abb.10: Steuerkennzeichen
Abb.11: Buchen des Belegs
Abb.12: Erzeugen der Belegnummer
Abb.13 : Hauptmenü
Abb.14: Modul Debitoren & Verkauf
Abb.15: Verkaufsangebot
Abb.16: Angebot in Auftrag übernehmen?
Abb.17: Angebot in Auftrag übernommen
Abb.18: Verkaufsauftrag
Abb.19: Liefern und Fakturieren
Abb.20: Gebuchte Verkaufsrechnung
Abb.21: Verkaufsbeleg
Abb.22: Zahlungseingang
Abb.23: Eingeben der Kopfdaten
Abb.24: Bearbeitung offener Posten
Abb.25: Zahlungsdifferenz
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
5
Abb.26: Beleg simulieren
Abb.27: Belegpositionen überprüfen
Abb.27: Beleg buchen
Abb.28: Belegnummer und Buchungskreis
Abb.29: Debitoren & Verkauf
Abb.30: Gebuchte Verkaufsrechnung
Abb.31: Navigate
Abb.32: Debitorenposten
Abb.33: Debitorenpostenausgleich
Abb.34: Ausgleich buchen?
Abb.35: Ausgleich gebucht
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
6
1. Einleitung
1.1 Ziel der Arbeit
Ziel der vorliegenden Arbeit ist der Vergleich von Geschäftsprozessen in
bezug auf geschäftsprozeßorientierte Standardsoftware. Der Vergleich
wird unter Zuhilfenahme der Standardsoftware der Hersteller SAP und
Navision vorgenommen.
Der Erwerb von Grundkenntnissen in den beiden genannten Program-
men stand dabei im Vordergrund. Durch diese Arbeit soll ein Bezug der
theoretischen Unterrichtsinhalte mit der betriebswirtschaftlichen Praxis
erstellt werden.
1.2 Vorgehen
Der Aufbau der Ausarbeitung erfolgte nach folgenden Gesichtspunkten:
Problemstellung
Problemdefinition
Problembearbeitung
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
7
Die Einarbeitung in die jeweiligen Programme bzw. Programmteile er-
folgte selbständig unter Zuhilfenahme der entsprechenden Online-
Dokumentation bzw. Hilfeprogramme sowie diverser außenstehender
Literatur.
1.3 Teamzusammenstellung und Aufgabenverteilung
Die Ausarbeitung wurde von folgenden Personen vorgenommen:
Simone Berghoff
Grundlagen
Tina Bruchhäuser und Andrea Loske
Geschäftsprozeßvergleiche
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
8
2. Grundlagen
2.1 Geschäftsprozeß
Ein Geschäftsprozeß setzt sich aus verschiedenen betrieblichen Abläu-
fen zusammen. Die einzelnen Abläufe können anhand einer Wertschöp-
fungskette identifiziert werden. Sie sind direkt auf den Markterfolg ausge-
richtet und lassen sich durch einen meßbaren Input bzw. Output kenn-
zeichnen.
Die Definition eines Geschäftsprozesses setzt sich aus verschiedenen
Elementen zusammen:
Ausrichtung auf den Markterfolg
Meßbarkeit der Eingangs- und Ausgangsgrößen1
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
9
Unternehmensführung
g
g
und Entwicklun
g
g
Forschun
Marketin
Vertrieb
Beschaffun
Produktion
Lieferant
Kunde
Auftragsabwicklung
Integrierte Logistik
Geschäftsprozesse
Output
Input
Produkt- / Dienstleitungserstellung
Abb. 1: Geschäftsprozeß2
1 Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig / Wiesbaden, 2000, S.18
2 Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig / Wiesbaden, 2000, S.18
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
10
Ein Geschäftsprozeß setzt sich somit aus Funktionen und Elementen
zusammen, die gemeinsam den Prozeß darstellen. Jede Funktion wird
über ein Ereignis einer Nachricht ausgelöst, diese Auslösung kann so-
wohl ein wie auch mehrere Ergebnisereignisse nach sich ziehen. Die lo-
gische Abfolge der Prozesse wird durch einen Kontroll- bzw. Steue-
rungsfluß gesteuert.3
2.2 Standardsoftware
Um zu verstehen, was Standardsoftware bedeutet, wird zuerst auf den
Softwarebegriff im allgemeinen eingegangen. Im Anschluß wird der Beg-
riff Standardsoftware ausführlich erläutert.
Software beinhaltet Programme die auf der Hardwareebene eines Com-
puters ausgeführt werden. Die Einteilung der Software erfolgt in folgende
Kategorien:
Systemsoftware
Anwendungssoftware
3 Fink, A.; Schneidereit, G.; Voß, S., Grundlagen der Wirtschaftsinformatik, Heidelberg, 2001, S. 98
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
11
Systemsoftware bildet die Grundlage um Rechnersysteme überhaupt
verwenden zu können. Im Gegensatz dazu stellt die Anwendungssoft-
ware Funktionalitäten bereit, die der Nutzer für seine Anwendungen be-
nötigt. 4
Die Anwendungssoftware oder auch Anwendersoftware genannt ist so-
mit anwenderproblemorientiert. Anwendersoftware beinhaltet je nach
Benutzergruppe ganz unterschiedliche Funktionen in den einzelnen
Softwareanwendungen:
technisch- wissenschaftliche
kommerzielle
prozeßsteuernde
sonstige.5
Anwendungssoftware wird in Unternehmen in drei Gebieten eingesetzt:
Systeme zur Verwaltung, Planung und Unterstützung des be-
trieblichen leistungs- und Geldflusses (wird auch als betriebs-
wirtschaftliche Informationssysteme bezeichnet)
Unterstützung von Bürotätigkeiten (auch bezeichnet als Büroin-
formationssysteme)
technische Informationssysteme, um Produkte zu entwickeln
und Produktionsverfahren- und maschinen zu steuern.
4 Fink, A.; Schneidereit, G.; Voß, S., Grundlagen der Wirtschaftsinformatik, Heidelberg, 2001, S. 30
5 Zilahi Szabó, M. G., Lehrbuch Wirtschaftsinformatik, München; Wien; Oldenbourg, 1998; s. 125
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
12
Betriebswirtschaftliche Informationssysteme, die dazu beitragen sollen
Kosten zu senken, die Erlöse zu steigern sowie die Mitarbeiter bei der
Koordinierung der Güter- und Geldflüsse zu unterstützen, werden heute
selten von Unternehmen selbst entwickelt. Es erfolgt vielmehr ein Rück-
griff auf fertige Anwendungssoftware, sogenannte Standardsoftware. Die
Einführungskosten können dabei bis zu 7.
stellige DM-Beträge umfassen und eine Einführungszeit von einem oder
gar mehreren Jahren ist durchaus üblich.
Standardsoftware ist besonders im Bereich der betriebswirtschaftlichen
Informationssysteme verbreitet, da hier keine unternehmensabhängigen
Strukturen vorliegen. Vergleichbare Strukturen liegen so zum Beispiel im
Bereich der Finanzbuchhaltung vor:
Datenstrukturen
Verarbeitungsfunktionen.
Daten- und Verarbeitungselemente, wie zum Beispiel Kontenbezeich-
nungen , müssen jedoch nach wie vor unternehmens- oder branchenin-
dividuell definiert werden.
Chancen und Risiken die sich aus der Anwendung von Standardsoftware
ergeben werden im folgenden stichpunktartig aufgelistet:
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
13
Chancen
Festpreis für die Programmgrundversion und abschätzbarer
Aufwand für die Individualisierung
geringerer Personaleinsatz auch bei komplizierteren Anwen-
dungen
durch intensive Erprobung beim Hersteller hohe Betriebssi-
cherheit
Rückgriff auf Erfahrungen anderen Unternehmen durch ver-
breiteten Programmeinsatz
zusätzliches betriebswirtschaftliches Know- How
Risiken
Übereinstimmungsfehler mit Fachanforderungen, die Folge
sind erhebliche Anpassungsanforderungen
Schnittstellenprobleme zu bereits bestehenden Anwen-
dungssystemen
bei kleineren Anbietern ist die Softwarewartung und Benut-
zerbetreuung nicht immer gesichert
längere Laufzeiten oder Antwortzeiten durch geringere Pro-
grammeffizienz.6
6 Fischer, F.; Herold, W.; Dangelmaier, W.; Nastansky, L.; Suhl, L., Bausteine der Wirtschaftsinforma-
tik: Grundlagen, Anwendungen, PC-Praxis, Berlin, 2000, S. 78 - 79
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
14
2.3 Referenzmodell
Abstrahierte Modelle zur Darstellung von standardisierten Wirklichkeits-
ausschnitten bezeichnet man als Referenzmodelle. Sie werden zur Be-
schreibung von idealtypischen betriebswirtschaftlichen Fachinhalten
bzw. von entsprechenden Informationssystemen verwendet. Dadurch
kann aufgezeigt werden, wie Unternehmensmodelle aufgebaut und
strukturiert sein können, es werden also idealtypische Abläufe darge-
stellt. Durch einen Vergleich des bestehenden
Unternehmensmodells mit dem Referenzmodell kann festgestellt wer-
den, wie Strukturen und Abläufe noch idealer gestaltet werden können.
Zur Vereinfachung der Modellierung eines Unternehmens können Refe-
renzmodelle ebenfalls eingesetzt werden. Ausgangspunkt sind hier Ob-
jekte (Daten, Funktionen, Prozesse oder Organisationseinheiten) und
deren Beziehungen zueinander. Durch Anpassung der einzelnen Kom-
ponenten kann somit ein spezielles Unternehmen modelliert werden. Ei-
ne solche Vorgehensweise ist besonders zweckmäßig, wenn Standard-
software zum Einsatz kommen soll. Voraussetzung ist jedoch,
das auch die Standardsoftware auf einem Referenzmodell aufgebaut
worden ist.7
7 Fink, A.; Schneidereit, G.; Voß, S., Grundlagen der Wirtschaftsinformatik, Heidelberg, 2001, S. 96 -
97
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
15
2.4 Ereignisgesteuerte Prozeßkette
Prozesse, die innerhalb eines Referenzmodelles ablaufen, werden mit
Hilfe von ereignisgesteuerten Prozeßketten beschrieben. Ereignisse und
Funktionen werden in ihrer Abfolge dargestellt. Ereignisse lösen hierbei
einen Prozeß aus, können den Funktionsablauf verändern und abschlie-
ßen. Ebenso sind sie das Ergebnis von Funktionen. Innerhalb
eines Prozeßablaufes können mehrere Verzweigungen auftreten, wenn
zum Beispiel bestimmte Funktionen parallel ausgeführt werden müssen.
Weitere Beschreibungsmerkmale, die in diesem Zusammenhang fest-
gehalten werden können sind:
Organisationseinheiten, zur Bearbeitung von Funktionen und
Verantwortlichkeit für die Ergebnisse
Hilfsmittel bzw. Ressourcen, zur Nutzung von Funktionsbearbei-
tung
Datenträger, zur Ergebnisspeicherung.8
8 Merterns,P.; Bodendorf, F.; König, W.; Picot, A.; Schumann, M., Grundzüge der Wirtschaftsinforma-
tik, Berlin; Heidelberg; New York; Barcelona; Hongkong; London; Mailand; Paris; Singapur; Tokio,
2000, S. 162 - 163
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
16
Element Symbol
Frage
3. Beschreibung
betriebswirtschaftlich re-
levanter Zustand, der
Ereignis
Wann
wird et-
zum Zeitpunkt seines
was gemacht? Eingetretenseins:
- eine oder mehrere
Funktionen auslö-
sen kann,
- das Ergebnis einer
Funktion sein kann
genau eines der durch
Exklusive
den Operator verbunde-
XO
ODER-
Oder
?
nen Ereignisse im Sys-
Verknüpfung
tem muß eintreten, um
die nachfolgenden Funk-
tionen auszulösen
Operative Tätigkeit eines
Funktion
Was
wird ge-
Mitarbeiters zur Erbrin-
macht?
gung einer Leistung
Operative Tätigkeit eines
UND-
Was
wird ge-
Mitarbeiters zur Erbrin-
Verknüpfung
macht?
gung einer Leistung
Tab. 1: Elemente der Prozeßkette
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
17
3.1 SAP
3.1.1 Das
Unternehmen
1972 wurde in Walldorf, von fünf ehemaligen IBM Programmierern, das
Unternehmen SAP (Software, Anwendungen und Produkte in der Daten-
verarbeitung) gegründet. Bis heute hat sich die Mitarbeiterzahl auf
über 6.400 Mitarbeiter gesteigert, wobei ein Umsatz von mehr als 2 Mrd.
DM erwirtschaftet wurde.
Wichtige Eckpunkte in der Entwicklungsgeschichte der SAP AG sind:
1976 Erwirtschaftung eines Umsatzes von 4 Mio. DM mit FiBu -
Programm
1979 Einführung des Systems R / 2 für Mainframes
1988 Umwandlung in eine Aktiengesellschaft
1992 Freigabe des Systems R / 3
1994 Erringung der Marktführerschaft in der betriebswirtschaftli-
chen Standardsoftware.9
9 Wenzel, P., Betriebswirtschaftliche Anwendungen des integrierten Systems SAP R / 3, Braun-
schweig; Wiesbaden, 1995, S. 2
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
18
3.1.2 Die
Grundidee
Die Grundidee der SAP AG besteht in der Entwicklung einer einzigen
betriebswirtschaftlichen Standardsoftware mit der sämtlichen betriebs-
wirtschaftlichen Bereiche abgedeckt werden können. Die Benutzerober-
fläche sowie die Struktur sollen ebenfalls einheitlich sein. Die zu erstel-
lende Software sollte sich nicht auf eine Branche konzentrieren sondern
sollte branchenübergreifend eingesetzt werden können, der Einsatz soll-
te sowohl national wie auch international möglich sein.
Aus diesen Überlegungen heraus entstand zunächst das System R / 2
(R = Realtime (Echtzeitverarbeitung)), später dann das System R / 3. R /
3 wurde für den Einsatz im Bereich von Großrechnern konzipiert und
später auch auf Client / Server Systeme.10
3.1.3 R / 3
Die Markteinführung von R / 3 erfolgte im Jahre 1992. Seit dieser Zeit
hat sich das System zum weltweit führenden System im Bereich des
Client / Server Architektur entwickelt.
10 Wenzel, P., Betriebswirtschaftliche Anwendungen des integrierten Systems SAP R / 3, Braun-
schweig; Wiesbaden, 1995, S. 2
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
19
International und multinational tätige Unternehmen können mit Hilfe von
R / 3 auf einem gemeinsamen Rechner die betrieblichen Abläufe unter-
schiedlicher Landesgesellschaften und auch länderübergreifende Vor-
gänge durchführen.
Die wichtigsten Punkte der Internationalität sind:
Sprachenvielfalt
landesspezifische Datumsformate
Verarbeitung verschiedener Kontenpläne innerhalb eines Man-
danten (Konzern)
Lohn- und Gehaltsabrechnungen nach länderspezifischen Ge-
gebenheiten
Berücksichtigung nationaler Steuerbestimmungen (Rechnungs-
wesen).
Sogenannte Branchenlösungen entstehen im System R / 3 über das
Customizing, gegebenenfalls auch durch die Erstellung eigener Module.
Das System R / § besteht aus einer Vielzahl einzelner Module, die so-
wohl als Komplettpaket oder als Einzelbausteine erworben werden kön-
nen. Bei der Einzelerwerbung ist jedoch die Abhängigkeit einzelner
Komponenten von einander zu beachten.11
11 Wenzel, P., Betriebswirtschaftliche Anwendungen des integrierten Systems SAP R / 3, Braun-
schweig; Wiesbaden, 1995, S. 8 - 9
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
20
3.1.4 IDES
Das SAP/R3 System liegt für die folgenden Beispiele im IDES vor, was
nun kurz einmal vorgestellt werden soll.
IDES - das "International Demonstration and Education System" stellt
eine Musterfirma dar. Sie besteht aus einem internationalen Konzern mit
Tochtergesellschaften in verschiedenen Ländern. IDES enthält beispiel-
hafte Anwendungsdaten für unterschiedliche Geschäftssituationen im
System R/3. In IDES sind die Geschäftsprozesse genau wie in einem
richtigen Unternehmen abgebildet, daher sind sie mit vielen realistischen
Merkmalen ausgestattet. Auf diese Weise macht IDES die anspruchsvol-
le Funktionalität vom System R/3 an leicht nachvollziehbaren Beispielen
deutlich.
Die implementierten Geschäftsprozesse sind in der Online-Hilfe mit ge-
nauen Beschreibungen dokumentiert. Die einzelnen Beispiele beinhalten
einen Überblick über die Musterdaten und schrittweise Anleitungen zur
Ausführung der einzelnen Prozesse.
IDES stellt wichtige Geschäftsprozesse unterschiedlicher Branchen dar
und zeigt somit, daß das System R/3 praktisch alle Arten von Fertigungs-
industrien unterstützt, von der diskreten Fertigung bis zur Prozeßferti-
gung, von der Einzelfertigung bis zur Serienfertigung. IDES ist aber kei-
ne branchenorientierte Modellfirma. Vielmehr sind die einzelnen Prozes-
se, die mit praxisorientierten Daten aufgebaut sind, an bestimmte Bran-
chen, wie zum Beispiel "Automotive", angelehnt. In der IDES-Gruppe
werden Produkte wie Aufzüge, Motorräder, Autos oder Lacke gefertigt.
IDES wird von der SAP wie ein normales Unternehmen geführt. Die Da-
ten in IDES (Stamm-, Bewegungsdaten und Customizing) werden von
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
21
der SAP regelmäßig aktualisiert. Periodenabschlüsse werden durchge-
führt, und die Planung erfolgt mit unterschiedlichen Horizonten. Es wer-
den Bewegungsdaten erzeugt, um den Infosystemen in allen Bereichen
realistische Auswertungsdaten zur Verfügung zu stellen. Neue, interes-
sante Geschäftsszenarien werden implementiert, um die damit verbun-
dene Funktionalität transparent zu machen.
3.2 Navision
3.2.1 Das
Unternehmen
Navision ist ein, 1984 gegründeter, dänischer Anbieter von internetba-
sierter und branchenorientierter Business Software Lösungen für den
Mittelstand. ERP - Lösungen werden in folgenden Bereichen angeboten:
Navision Financials
Navision Axapta
Navision XAL.
Diese Lösungen decken sämtliche Unternehmensbereiche von der Ver-
waltung, den Einkauf, die Logistik, den Verlauf und die Produktion bis
zum e Commerce ab. Technologische Trend und die damit
verbundenen Entwicklungen werden im dänischen Stammhaus aufge-
nommen.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
22
Navision besitzt mittlerweile 25 Landesvertretungen. Diese Vertretungen
sind für die landesspezifische Anpassung und für das internationale Ver-
triebsnetz mit 2.000 Navision Solution Centern verantwortlich.
Der deutsche Sitz von Navision befindet sich in Hamburg sowie in Böb-
lingen. Von hier aus werden die derzeit 200 Navision Solution Center in
Deutschland betreut. Die Vertreibung, Implementierung und Betreuung
der Navision Software und die Entwicklung von individuellen Branchen
Lösungen gehören zu den Aufgaben dieser Center.
Ein Viertel seines Gesamtumsatzes erwirtschaftet Navision in Deutsch-
land. Im Marktsegment des Mittelstandes (10 bis 500 Mio. DM Umsatz)
ist Navision marktführend. 7.500 von weltweit 124.500 Installationen in
102 Ländern entfallen auf Deutschland.12
3.2.2 Navision
Financials
Navision Financials ist ein grafikorientiertes Standardsystem für die Be-
reiche der Betriebswirtschaftslehre und des Rechnungswesens. Grafik-
orientiert bedeutet in diesem Zusammenhang, daß der
Programmaufbau ähnlich wie bei Microsoft (beide Programme sind kom-
patibel) durch eine Fenster- und Symboloptik strukturiert ist. Standard-
orientiert drückt aus, daß zum Beispiel, bestimmte immer wieder benötig-
12 www.Navision.de (Wir über uns)
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
23
te Buchhaltungsfunktionen schon vorgegeben sind. Hieraus ergeben
sich die wichtigsten Anwendungsgebiete von Navision Fiancials:
Finanzbuchhaltung
Lager
Debitoren und Verkauf
Kreditoren und Einkauf
Projekte
Ressourcen.
Die jeweiligen einzelnen Anwendungsgebiete lassen sich in diverse Un-
tereinheiten aufteilen, der Erwerber kann sich aus diesen Untereinheiten
sein individuelles Paket zusammenstellen13.
4. Geschäftsprozeß Rechnungserstellung
13 Navision Handbuch Einführung, S. 8 -10
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
24
4.1 Betriebswirtschaftliche Beschreibung des Ge-
schäftsprozesses Rechnungserstellung
Einer Rechnungserstellung geht meist eine Leistungserstellung und eine
Angebotserstellung voraus, wo die Menge und der Preis der Leistung
oder Ware, die das Unternehmen absetzt, um Gewinn zu erwirtschaften,
ausgehandelt wird. Eine Rechnung ist eine Mitteilung an den Käufer ei-
ner Ware bzw. Leistung, die unter anderem folgendes enthält14:
· Kopf: Empfängeranschrift, Zeichen und Datum der Bestellung,
eigenes Zeichen des Auftrags, Nummer und Datum der Rechnung.
· Kern: Bezeichnung der Leistung oder Ware mit Mengenbezeich-
nung, Positionsnummern, Einzel-, Gesamt- und Endpreis sowie
Zahlungsbedingungen und anderen Vorschriften.
· Um beim Empfänger den Vorsteuerabzug zu gewährleisten sind
außerdem Name und Anschrift des leistenden Unternehmers und
des Abnehmers sowie das auf den Steuerbetrag entfallende Ent-
gelt (§14 UStG).
Häufig werden Menge und Preis mit den Lieferbedingungen verbun-
den15. Kommt ein Geschäft zustande, gibt es die folgenden grund-
sätzlichen Möglichkeiten:
14 vgl. Gabler Wirtschaftslexikon, Gabler Verlag, Wiesbaden 1997, S. 3194 / 3195
15 vgl. Gabler Wirtschaftslexikon, Gabler Verlag, Wiesbaden 1997, S. 4489 / 4490
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
25
· Vereinbarung der Vorauszahlung (bei unbekannten oder unsi-
cheren Kunden)
· Übergabe gegen Bezahlung
· Zahlung nach Übergabe (,,sofort Kasse", Barzahlung)
· Vereinbarung eines Zahlungsziels.
Häufig werden diese Bedingungen kombiniert, z.B. zu der allgemein be-
kannten Klausel ,,zahlbar in 30 Tagen ohne Abzug oder innerhalb 10 Ta-
gen mit Abzug von 2% Skonto".
Grundsätzlich legt das Unternehmen in seinen Allgemeinen Geschäfts-
bedingungen (AGB) (oder evtl. auch stillschweigend) den Zahlungsort-
und Zeitpunkt fest.
Damit befindet sich dieser Geschäftsprozeß im Kern einer jeden Unter-
nehmung, er wurde ausgewählt, weil er sehr häufig vorkommt und für
alle Unternehmen zu den essentiellen Vorgängen gehört.
4.2 SAP
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
26
4.2.1 Systemzugang
Das Einloggen im R/3 System an der FH Bremerhaven geschieht über
den Button SAPlogon. Das IDES System steht hinter BHV, per Logon
kommt man zur ersten SAP Maske. Um nun arbeiten zu können braucht
man zunächst einen Mandanten, hier die Nummer 314, einen registrier-
ten Benutzer (sap15) und ein Kennwort. Über Enter erhält man wie ge-
zeigt Zutritt zum System.
Abb.2: Einloggen im SAP
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
27
Abb.3: Erzeugen von Modi
Da man oftmals im System zwischen einzelnen Masken herumspringen
muß, empfiehlt es sich, gleich noch einen zweiten Modus aufzumachen.
Das hat auch den Vorteil, dass man nicht gleich komplett das System
verläßt, sollte einmal eine Anwendung einen Modus schließen.
Die Komponente "Finanzwesen" erfüllt die internationalen Anforderun-
gen, die an ein externes Rechnungswesen einer Unternehmung gestellt
werden. Insbesondere der offene, integrierte Datenfluß vereinfacht die
finanzwirtschaftliche Entscheidungsfindung in hohem Maße.
Die Rechnungserstellung soll allein in diesem Modul gezeigt werden.
Normalerweise ist der Anstoß des Prozesses durch das SD-Modul (Ver-
triebsmodul) Voraussetzung, wobei aufgrund einer Anfrage ein Waren-
ausgang erfolgt und dieser dann fakturiert werden kann. Die Darstellung
dieses Prozesses wurde aus Platz- und Zeitgründen weggelassen.
Im R/3-System finden zwischen den verschiedenen Anwendungen alle
Buchungen realtime statt, z.B. zieht eine Buchung im Nebenbuch
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
28
"Kreditoren" automatisch eine Gegenbuchung im Hauptbuch nach
sich.16
Die Buchungen in der Debitorenbuchhaltung werden zugleich auch im
Hauptbuch geführt, wobei je nach Vorgang (Forderungen, Anzahlungen,
Wechsel u.a.) unterschiedliche Sachkonten fortgeschrieben werden. Für
die Verfolgung der offenen Posten stehen Kontoanalysen, Alarmreports,
Fälligkeitsraster sowie ein flexibles Mahnwesen zur Verfügung. Der da-
mit verbundene Schriftverkehr wird individuell gestaltet. Das gilt auch für
Zahlungsmitteilungen, Saldenbestätigungen, Kontoauszüge oder Zinsbe-
rechnungen.
16 Online Dokumentation SAP/R3-System
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
29
4.2.2 Beschreibung des Geschäftsprozesses Rech-
nungserstellung
Der Prozeß Rechnungserstellung startet mit der Bebuchung des Debito-
renkontos, zu welchen man über den aufgeführten Pfad gelangt: Rech-
nungswesen, Finanzwesen, Debitoren.
Abb.4: Debitorenbuchhaltung
Das System bietet also für Debitoren mehrere Funktionen an. Die Funk-
tionen sind speziell auf den Geschäftsvorfall abgestimmt (z.B. Rechnun-
gen oder Gutschriften) oder aber vereinfachen das Erfassen einer Viel-
zahl von gleichartigen Belegen.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
30
Abb.5: Erstellen einer Rechnung
Eine Voraussetzung für das Erstellen der Rechnung ist das Vorhanden-
sein bestimmter Stammdaten, z.B. eines Kunden und dessen
Nummer. Ist ein Kunde nicht im System eingetragen, und handelt es sich
voraussichtlich um einen einmaligen Kontakt, kann seine Adresse und
die Bankdaten manuell unter den CPD-Debitoren erfaßt werden (CPD =
Conto Pro Diverse).
Im vorliegenden Fall wurde zuvor ein Kunde Meier angelegt mit der
Nummer 1246.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
31
Abb.6: Eingeben der Belegkopfdaten
In dieser Maske sind die Mußfelder die Belegkopfdaten Belegdatum, Bu-
chungsschlüssel (Default = 01: Sollbuchung) und Debitoren- Kontonum-
mer (1246).
Der Buchungsschlüssel und das Abstimmkonto für die Debitorenkonto-
nummer legen fest, welche Felder im nächsten Bild angezeigt werden.
Mit Enter oder OP Bearbeiten springt man in die nächste Maske.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
32
Abb.7: Debitorenposition hinzufügen
Hier werden die Daten der ersten Belegposition eingegeben, nämlich Be-
trag, Steuerkennzeichen, Zahlungsbedingungen und das Gegenkonto
(Erlöse). Will man die Steuer herausrechnen lassen, muß das entspre-
chende Feld markiert werden (wie im vorgeführten Fall, Feld ,,Steuer
rechnen").
Die Höhe der Steuer richtet sich dabei nach dem eingegebenen Steuer-
kennzeichen, die Steuersätze können in bestimmten Fällen auch manu-
ell eingegeben werden (siehe nächste Seite). Der Buchungsschlüssel
und die Kontonummer in der letzten Zeile eines Bildschirmbildes legen
fest, welche Felder im nächsten Bild für die Eingabe einer Belegposition
angezeigt werden.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
33
Gut zu sehen ist auch die einfache Handhabung des Skontos oder die
Möglichkeit, Bemerkungen zur Rechnung oder einen abweichenden Bu-
chungskreis einzugeben.
Bestätigt wird die Maske wiederum mit Return, wonach noch einmal der
Betrag bestätigt werden muß (mit ,, * " oder dem Betrag selbst) und
schließlich die Buchung zunächst simuliert werden sollte, um das Saldo
zu überprüfen.
Ist eine Position unklar, kann der Cursor dorthin gestellt werden und mit
F1 die Hilfe zu diesem Feld angefordert werden. Wurden Tippfehler ge-
macht können diese entweder hier ausgeglichen werden oder man bricht
den Prozeß ab und startet ihn neu.
Abb.8: Beleg simulieren
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
34
Abb.9: Simulationsmaske
Die Simulation zeigt übersichtlich alle Positionen der Buchung selbst und
es ist damit leicht festzustellen, ob die richtigen Konten tangiert wurden
und die Rechnung ausgeglichen ist. Insbesondere die Anzahl der Positi-
onen und die Beträge im Soll und Haben werden auf einen Blick darge-
stellt. Ist noch ein Restbetrag in der rechten unteren Ecke vorhanden
kann nicht gebucht werden. Sollten die Konten nicht ausgeglichen sein,
kann die Buchung neu eingegeben und damit der Beleg korrigiert wer-
den. Ein ,,Zurückgehen" und Ändern der Position ist an dieser Stelle nicht
möglich.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
35
In dem vorgestellten Fall ist keine Position Steuer zu sehen, weil das
Steuerkennzeichen A3 gewählt wurde (die Ware ist EG-
Umsatzsteuerfrei):
Abb.10: Steuerkennzeichen
Ist alles ausgeglichen, kann der Beleg gebucht...
Abb.11: Buchen des Belegs
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
36
...und eine Belegnummer ganz unten in der Maske erzeugt werden.
Abb.12: Erzeugen der Belegnummer
Anschließend ist die Maske schon bereit, sofort die nächste Position o-
der eine manuelle Verrechnung aufzunehmen. Falls Posten zu mahnen
sind, kann die entsprechende Stelle im Unternehmen informiert werden,
um eine maschinelle Mahnung in Gang zu setzen. Auch interne Umbu-
chungen mit oder ohne Ausgleich können von dieser Maske aus sofort
gestartet werden.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
37
4.2.3 Geschäftsprozeßkette
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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Vom Funktionsumfang entspricht ein Prozeß häufig einer Transaktion
des R/3-System, kann aber auch( wie z.B. im Fall des Prozesses Faktu-
rabearbeitung oder im vorliegenden Fall) mehrere Transaktionen umfas-
sen.
Der Prozeß dieses Szenarios ist direkt dem SAP/R3 Referenzmodell
entnommen, wo alle Prozesse untereinander zeitlich-logisch durch
Wegweiser verbunden sind. Er enthält daher alle Möglichkeiten der Bu-
chung einer Rechnung.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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4.3 Navision
4.3.1 Beschreibung des Geschäftsprozesses Rechnungs-
erstellung
Zunächst erscheint dem Benutzer das Hauptmenü von Navision Financi-
als (Abb. 1).
Abb.13 : Hauptmenü
Der Geschäftsprozeß
Rechnung schreiben
wird bei Navision Financials
im Modul Debitoren & Verkauf abgebildet (Abb. 2).
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Abb.14: Modul Debitoren & Verkauf
Um eine Rechnung schreiben zu können, ist zunächst das Erstellen ei-
nes Angebotes erforderlich.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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Abb.15: Verkaufsangebot
Um einen neuen Verkaufsbeleg zu erstellen, müssen zuerst der Ver-
kaufskopf und anschließend die Verkaufszeilen ausgefüllt werden. Die
erforderlichen Daten werden daraufhin automatisch vom Belegkopf in die
entsprechenden Zeilen übertragen.
Um ein Angebot generieren zu können, wird als erstes ein Debitor be-
stimmt, der die Waren bestellt. Durch diesen Vorgang werden gleichzei-
tig relevante Felder auf den anderen ,,Reitern" gefüllt.
Der Verkaufskopf enthält alle für den Debitor relevanten Belegdaten, wie
beispielsweise Name, Liefer- und Rechnungsadresse, Belegnummer und
-datum. Während der Buchung übernimmt die Anwendung die Daten aus
dem Verkaufskopf.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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Die in den Verkaufszeilen enthaltenen Daten (wie z.B. Artikelnummer,
Menge und Preis) werden aus der gebuchten Verkaufszeile kopiert.
Die Felder eines Verkaufskopfes oder einer Verkaufszeile können nicht
geändert werden, wenn die Rechnung bereits gebucht wurde.
Nachdem ein Verkaufskopf und die damit verbunden Zeilen in einem
Angebot ausgefüllt wurden, kann ein Auftrag erstellt werden, indem die
Schaltfläche
Auftrag erst.
angeklickt wird.
Abb.16: Angebot in Auftrag übernehmen?
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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Abb.17: Angebot in Auftrag übernommen
Abb.18: Verkaufsauftrag
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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Nachdem der Verkaufskopf und alle betreffenden Verkaufszeilen ausge-
füllt wurden, muß der Beleg gebucht werden, um eine Rechnung ausstel-
len zu können.
Die Verkaufsrechnung wird erzeugt, wenn auf dem Verkaufsauftrag "Bu-
chen" und anschließend eine der folgenden Optionen gewählt werden:
"Liefern"; "Fakturieren"; "Liefern und Fakturieren".
Abb.19: Liefern und Fakturieren
Bei der Buchung einer Verkaufsrechnung wird ein entsprechender Ver-
kaufsbeleg erstellt, den der Benutzer im Hauptmenü über "Debitoren &
Verkauf", "Gebuchte Rechnungen" aufrufen kann.
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Abb.20: Gebuchte Verkaufsrechnung
Aus der auf die Weise erzeugten Verkaufsrechnung kann im folgenden
der entsprechende Verkaufsbeleg erzeugt werden (Abb. 9).
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Abb.21: Verkaufsbeleg
Der Vorgang
Rechnungserstellung
ist damit im System abgeschlossen.
Je nach Lieferzeit treffen daraufhin die Waren beim Unternehmen (hier:
Auto-Günther KG) ein.
Nun kann die im System gespeicherte Verkaufsrechnung wieder aufge-
rufen werden, um den Zahlungseingang zu verbuchen.
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Angebot ist
zu erstellen
Verkaufskopf
Verkaufszeilen
ausfüllen
ausfüllen
Debitor ist zu
Produkt ist zu
bestimmen
bestimmen
XOR
Menge ist zu
bestimmen
automatisch
manuell
vergeben
eintragen
Verkaufszei-
len sind aus-
gefüllt
XOR
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Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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5. Geschäftsprozeß Zahlungseingang
5.1 Betriebswirtschaftliche Beschreibung des Geschäfts-
prozesses Zahlungseingang
Nachdem die Rechnung den Leistungsempfänger erreicht hat, wird der
Geldbetrag übereignet, und trägt damit zum Erfolg des Unternehmens
bei (außer wenn der Leistungsempfänger zahlungsunfähig ist). Dabei
kann die Übereignung auf verschiedene Arten erfolgen:
· Barzahlung
· Überweisung
· Scheckzahlung
· Wechselausstellung
· Kreditbriefe u.s.w.
Die folgenden Beispiele beginnen zu dem Zeitpunkt, wo das leistungs-
erstellende Unternehmen die Geldmittel eingenommen oder den Gewinn
realisiert hat, sie also verbuchen darf (§252 HGB).
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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5.2 SAP
5.2.1 Beschreibung des Geschäftsprozesses Zahlungs-
eingang
Gehen wir in diesem Beispiel davon aus, daß der Betrag sofort, also ab-
züglich Skonto bezahlt wurde. Diese Transaktion wird hier lediglich so
beschrieben, wie ihn unser Beispielfall vorgibt, wir gehen also nicht auf
alle einzelnen Möglichkeiten ein.
Der Zahlungseingang wird wie folgt gebucht.
Voraussetzung für einen Zahlungseingang ist eine offene Rechnung, die
wir im Prozeß zuvor eingegeben haben.
Abb.22: Zahlungseingang
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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Abb.23: Eingeben der Kopfdaten
Da die Rechnung am selben Tag bezahlt wurde wie sie gebucht wurde
wird ein Skonto eingeräumt (festgelegt mit der Eingabe der Zahlungsbe-
dingungen während der Rechnungserstellung, siehe Abb. 6) und deshalb
als Betrag nur DM 485 angegeben. Als Bankkonto wird die Nummer
113646 festgestellt, sowie als Debitor die Nummer 1246 eingegeben.
Alle Eingaben werden mit Enter bestätigt.
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Abb.24: Bearbeitung offener Posten
Sollte ein Fehlbetrag oder ein zu hoher Betrag angegeben worden sein,
so kann dies in dieser Maske korrigiert werden. Hier wird auch noch
einmal der ausgewählte Skonto-Prozentsatz und evtl. der Differenzbe-
trag ausgewiesen, welcher ebenfalls in dieser Maske ausgeglichen wer-
den kann.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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Da wir das Skonto bereits abgezogen haben ist unser Betrag bereits
ausgeglichen und die Buchung kann sofort simuliert werden. Im Detail
gibt die Online Dokumentation zu Zahlungsdifferenzen folgende Aus-
kunft:17
,,Beim Ausgleichen können Zahlungsdifferenzen auftreten. Dies ist dann
der Fall, wenn Ihr Kunde zu wenig zahlt oder unberechtigten Skonto ab-
gezogen hat. Wenn die Differenzen nicht zu groß sind, werden Sie in der
Regel die alte Forderung ausgleichen und die Differenz buchen. Wie die
Differenzen zu buchen sind, legen Sie fest. Sie haben folgende Möglich-
keiten:
Bei kleinen Differenzen wird automatisch der Skonto korrigiert
oder auf ein separates Aufwands- oder Ertragskonto gebucht. Sie
müssen definieren, bis zu welchem Betrag Differenzen so gebucht
werden sollen. Dazu geben Sie Toleranzbeträge und prozentuale
Grenzen an.
Liegt die Differenz über diesen Toleranzen, können Sie in die
Teilzahlungs- oder in die Restpostenverarbeitung wechseln und
dort die Differenz eingeben. Bei einer Teilzahlung werden die ur-
sprünglichen Forderungen nicht ausgeglichen und die Zahlung mit
Rechnungsbezug gebucht. Bei einem Restposten gleicht das Sys-
tem die alte Forderung aus und bucht die Differenz als Restposten
auf dem Debitorenkonto.
17 vgl. SAP- Online Dokumentation
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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"
Abb.25: Zahlungsdifferenz
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Abb.26: Beleg simulieren
Abb.27: Belegpositionen überprüfen
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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Hier läßt sich auf einen Blick erkennen, daß alle tangierten Positionen
ausgeglichen sind. Es kann also gebucht werden. Das Programm bietet
sogleich die Eingabe der nächsten Position (unten) an.
Abb.27: Beleg buchen
Abb.28: Belegnummer und Buchungskreis
Das System erzeugt den Beleg, schreibt die Verkehrszahlen der beteilig-
ten Konten fort und teilt die ggf. intern vergebene Belegnummer mit.
Der Belegnummer sollte anschließend notiert werden um sie bei Rück-
fragen immer parat zu haben.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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5.2.2 Graphische
Beschreibung
Offene Rechnung
vorhanden
Kopfdaten
eintragen
Skonto fällig?
Nein
Ja
X
OR
X
OR
Skonto rechnen
Betrag abzgl. Skonto
lassen
eintragen
X
OR
Simulationsmaske
inkorrekt
X
OR
Simulationsmaske
Automatische
Positionen manuell
korrekt
Korrektur
korrigieren
Beleg buchen und
Belegnummer
notieren
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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5.3 Navision
5.3.1 Beschreibung des Geschäftsprozesses Zahlungs-
eingang
Um den Zahlungseingang verbuchen zu können, ist ebenfalls wieder das
Modul
Debitoren & Verkauf
aufzurufen. Jedem Zahlungseingang geht
eine gebuchte Rechnung voraus, deshalb muß der Benutzer nun den
Befehl
Gebuchte Rechnungen
anwählen.
Abb.29: Debitoren & Verkauf
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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Hier kann dann unter
Rechnung Posten
die entsprechende Rechnung,
welche ausgeglichen werden soll, ausgewählt werden.
Abb.30: Gebuchte Verkaufsrechnung
Um die gebuchte Rechnung auszugleichen, muß der Benutzer im Fens-
ter
Geb. Verkaufsrechnung
auf Navigate gehen.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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Abb.31: Navigate
Im Fenster Navigate wird die Zeile
Debitorenposten
markiert und dann
wird der Befehl
Anzeigen
benutzt.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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Abb.32: Debitorenposten
Nun kann der Benutzer über den Befehl
Ausgleich
die Buchung ausglei-
chen.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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Abb.33: Debitorenpostenausgleich
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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Abb.34: Ausgleich buchen?
Abb.35: Ausgleich gebucht
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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5.3.2 Graphische
Beschreibung
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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6. Fazit
Die untersuchten Geschäftsprozesse Rechnungserstellung und Zah-
lungseingang sollen abschließend einer Bewertung unterzogen werden.
Die Auswahl der beiden gewählten Geschäftsprozesse ergab sich aus
der für Unternehmen grundsätzlichen Bedeutung und dem Zusammen-
hang, den die beiden darstellen. Der Rechnungserstellung folgt der Zah-
lungseingang. Somit wird auch der Aufbau zweier Geschäftsprozesse im
jeweiligen Programm verdeutlicht.
Bei der Betrachtung des Geschäftsprozesses
Rechnungserstellung
in
Navision und SAP ergibt sich folgendes Bild:
In SAP kann die Erstellung einer Rechnung erfolgen, ohne daß eine An-
gebotserstellung zuvor zwingend erforderlich ist. Das Programm ermög-
licht also eine Direkteingabe der Rechnungsdaten. Navision dagegen
verlangt zur Erstellung einer Rechnung die Eingabe von Daten zur An-
gebotserstellung.
Außerdem ist die Behandlung der Steuer in beiden Programmen sehr
unterschiedlich. Im SAP kann die Steuer kundenbezogen eingegeben
werden (schon beim Anlegen der Stammdaten für einen Kunden), oder
auch später während der Rechnungseingabe, wo sie auch noch einmal
manuell verändert werden kann. Für eine gute Übersichtlichkeit sind
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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extra dafür Steuertabellen eingerichtet, die vom Unternehmen per
Customizing geschaffen werden. Bei Navision Financials wurde die
Steuer direkt vom Programm berechnet. Diese Automatisierung soll dem
Benutzer die Eingabe erleichtern, eine Abänderung des Steuerbetrages
in der ,,Hintergrundberechnung" ist jederzeit möglich.
Bezüglich des
Zahlungseingangs
weisen beide Systeme eine hohe Ü-
bereinstimmung in der Handhabung auf. Die Eingabe wie auch die Be-
schaffung bereits bestehender Daten ist sowohl in Navision wie auch in
SAP als positiv zu bewerten. Daraus läßt sich ableiten, daß beide Pro-
gramme, bezogen auf den Zahlungseingang, keine schwerwiegenden
Schwachstellen aufweisen und somit ein reibungsloser Ablauf der Bear-
beitung des Zahlungseingangs sichergestellt werden kann.
Die Anpassung des Programms an das Unternehmen wird von SAP
standardisiert (,,Customizing").
Abschließend kann somit festgestellt werden:
SAP bietet allein vom Umfang der Software ein wesentlich größeres vor-
gefertigtes Potential als Navision. Jedoch ist SAP für viele Unternehmen
zu umfangreich um es in der Praxis wirkungsvoll einsetzen zu können,
von den Kosten ganz abgesehen.
Navision bietet zwar nicht die Ausführlichkeit, die SAP darstellt, aber es
erlaubt, durch umfangreiche Nachprogrammierungsmöglichkeiten das
Programm individuell an das eigene Unternehmen anzupassen. Dabei
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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werden bei Navision Programmteile eher hinzuprogrammiert, während
sie bei SAP inaktiviert oder umprogrammiert werden müssen. Navision
stellt also für vergleichsweise kleinere Unternehmen eine durchaus sinn-
volle Lösung dar, während bei großen Unternehmen nicht alle Bereiche
mit dem Programm abgedeckt werden.
Während SAP als Komplettlösung bzw. Programm mit Funktionsüber-
hang darauf aus ist, alle möglichen Geschäftssituationen seiner Kund-
schaft miteinzubeziehen, geht Navision davon aus, daß das Programm
bei Auftauchen eines andersartigen Geschäftsprozesses immer noch
umprogrammiert werden kann.
Insgesamt fällt bei den Masken der SAP Rechnungserstellung schnell
auf, daß SAP mehr Möglichkeiten für die Eingabe vorsieht (eine Rech-
nung kann sofort einem Profit Center zugeschrieben werden, muß aber
nicht; die Steuer kann in diversen Masken auf sehr unterschiedliche
Weisen heraus- oder hinzugerechnet werden u.s.w.). Damit erscheint
das SAP-System größer und vielseitiger als Navision.
Trotz aller Unterschiede ist zu berücksichtigen, daß beide Programme
kompatibel sind. So kann auf Konzernebene das SAP- System verwen-
det werden, während in einzelnen Tochtergesellschaften Navision zum
Einsatz kommen kann.
Geschäftsprozeßvergleiche in SAP und Navision
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Literaturverzeichnis
Bücher
Fink, A.;
Schneidereit, G.; Voß, S., Grundlagen der Wirtschaftsinforma-
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Fischer, F.;
Herold, W.; Dangelmaier, W.; Nastansky, L.; Suhl, L., Bau-
steine der Wirtschaftsinformatik: Grundlagen, Anwendungen, PC-Praxis,
Berlin, 2000
Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH
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Gabler Wirtschaftslexikon
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Merterns,P.;
Bodendorf, F.; König, W.; Picot, A.; Schumann, M., Grund-
züge der Wirtschaftsinformatik, Berlin; Heidelberg; New York; Barcelona;
Hongkong; London; Mailand; Paris; Singapur; Tokio, 2000
Wenzel, P.,
Betriebswirtschaftliche Anwendungen des integrierten Sys-
tems SAP R / 3, Braunschweig; Wiesbaden, 1995
Zilahi Szabó, M. G.,
Lehrbuch Wirtschaftsinformatik, München; Wien;
Oldenbourg, 1998
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Sonstige Literatur:
Navision Handbuch Einführung
SAP- Online Dokumentation
www.Navision.de (Wir über uns)
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