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Einrichten einen Internetcafes

Autor: Heiko Böckmann
Fach: Informatik - Technische Inf.

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Details

Tags: Internetcafe
Kategorie: Facharbeit (Schule)
Jahr: 2002
Seiten: 25
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 296 KB
Archivnummer: V107433
ISBN (E-Book): 978-3-640-05706-1

Volltext (computergeneriert)

von Heiko Böckmann

PC NOWA Crimmitschau

betreut von Herrn Norbert Walden



1

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2

2. Projektablauf

2

2.1 Projektumfeld

2

2.2 Ausgangslage

2

2.3 Aufgabenstellung

3

2.4 Ziel des Projekts

3

3. Projektorganisation

3

3.1 Zeitplan

3

3.2 Ermitteln des IST ­ Zustandes

4

3.3 Festlegen des SOLL ­ Zustandes

4

3.4 Erarbeiten von Lösungsvorschlägen 4, 5, 6, 7, 8

3.5 Auswahl der Lösung

8

3.6 Bereitstellen der benötigten Komponenten

9

3.7 Praktische Umsetzung und Testlauf 9, 10, 11

3.8 Übergabe und Einweisung

11

4. Anhang 12

4.1 Kundendokumentation 12, 13

4.2 Glossar

14

4.3 Pflichtenheft 15, 16, 17, 18

4.4 Anlage zu den verwendeten Komponenten 19, 20, 21, 22

4.5 Schlußwort 23

1

Projektarbeit von Heiko Böckmann


2

1. Einleitung

Im Rahmen meiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, absolviere ich

ein Praktikum bei der Firma PC NOWA in Crimmtschau. PC NOWA ist ein

Dienstleistungsunternehmen, welches Fertig - PC`s vertreibt, aber auch kundenspezifische

PC`s zusammenstellt. Weiterhin ist PC NOWA mit der Betreuung eigens eingerichteter

Firmennetzwerke, aber auch nicht selbst eingerichteter Firmennetzwerke beschäftigt. Hierbei

steht der Service und die Wartung im Fordergrund, aber auch die Migration neuer Hard- und

Softwarkomponenten ist ein wesentlicher Bestandteil der Aufgabengebiete von PC NOWA.

Die Firma Beauty Garden aus Meerane, ist ein Unternehmen, welches auf ihren

Räumlichkeiten die unterschiedlichsten Freizeitmöglichkeiten anbietet. Die Geschäftsführung

der Firma Beauty Garden, beauftragte meinen Praktikumsbetrieb mit der Einrichtung eines

Internetcafes für ein Probeprojekt. Die Einrichtung dieses Internetcafes, bezieht sich auf die

Bereitstellung der erforderlichen Hard- und Software und die Installation dieser, bis hin zur

Inbetriebnahme.

2. Projektablauf

2.1 Projektumfeld

Die Firma Beauty Garden ist ein mittelständiges Unternehmen, welches sich darauf

spezialisiert hat, seiner Kundschaft die unterschiedlichsten Freizeit- und

Wellnesdienstleistungen anzubieten. Dazu gehören unter anderem Solarien, Körperpflege,

Tattoos, Massagen und Bauchtanztraining. In ihrer Filiale in Meerane steht ein Großteil der

angemieteten Geschäftsflächen ungenutzt. Eine Marktanalyse, welche durch die

Geschäftsführung der Firma Beauty Garden in Auftrag gegeben wurde ergab, dass die

wirtschaftlichen Aspekte für die Einrichtung eines Internetcafes gegeben sind. Dennoch

sollen sich die Kosten für dieses Projekt im Rahmen eines Probeprojektes bewegen.

2.2 Ausgangslage

Die Geschäftsräume der Firma Beauty Garden in Meerane waren ausgestattet durch zwei

Solarien, einen Raum für Massage, einer Bar und vier von der Firma Beauty Garden eigens

eingerichteten Sitzgelegenheiten für die Einrichtung des Internetcafes.

2

Projektarbeit von Heiko Böckmann


3

2.3 Aufgabenstellung

Meine Aufgabe war es, die erforderliche Hard- und Software, welche durch mein

Praktikumsunternehmen beschafft wurde, zu installieren. Dazu gehört insbesondere, die

Aufstellung der Computer, die Installation der Betriebssysteme, das Aufbauen des

Netzwerkes und die Installation, und die Konfiguration der Internetcafesoftware. Dem folgt

nach erfolgreichem Testlauf, eine intensive Einweisung der Mitarbeiter der Firma Beauty

Garden, insbesondere das Handling mit der Internetcafesoftware.

2.4 Ziel des Projektes

Ziel des Projektes war es, die Wünsche des Kunden in vollem Umfang zu realisieren und die

vorgestellten Zeitvorgaben einzuhalten.

3. Projektorganisation

3.1 Zeitplan

- Auftrag sichten

1,0 h

- Kundengespräch

3,5 h

- Ermittlung des IST- und SOLL-Zustandes

4,0 h

- Planung des Projektes

3,0 h

- Beschaffung von Hard- und Software

2,5 h

- praktische Durchführung

8,0 h

- Testlauf

2,0 h

- Übergabe / Einweisung

3,0 h

- Erstellen der Projektarbeit

6,0 h

- Erstellen der Kundendokumentation

2,0 h

3

Projektarbeit von Heiko Böckmann


4

3.2 Ermitteln des IST ­ Zustandes

In den vorhanden Geschäftsräumen der Firma Beauty Garden wurden eigens für die

Einrichtung dieses Internetcafes vier Sitzgelegenheiten geschaffen. Weiterhin wurden

unmittelbar bei diesen Sitzgelegenheiten durch die Firma Netsoft Glauchau im Vorfeld zwei

Doppelpatchdosen, ein Patchfeld sowie die Verkabelung zwischen Patchdosen und

Patchfeld vorgenommen. Das Patchfeld befindet sich hinter der Bar, wo auch der Server

bzw. der Abrechnungs ­ PC installiert wird. Die Spannungsversorgung war gegeben.

3.3 Festlegen des SOLL ­ Zustandes

Nach Beendigung des Projektes werden in dem einzurichtenden Geschäftsraum vier Internet

­ PC`s, sowie ein Server, der zur Verwaltung und zur Abrechnung der Internet ­ PC`s dient,

zur Verfügung stehen. Da es sich bei diesem Projekt um ein Probeprojekt handelt, wird aus

Kostengründen auf allen fünf zu installierenden PC`s das Betriebssystem Windows 98

installiert. Speziell soll eine Internetcafesoftware installiert werden, welche die komplette

Verwaltung des Internetcafes übernehmen soll. Diese Software soll als Server- und

Clientsoftware auf das Betriebssystem Windows 98 aufgesetzt werden.

Die Serversoftware soll die komplette Verwaltung der Clients, die Kassenabrechnung und die

Rechtevergabe übernehmen, wobei Sicherheitslücken ausgeschlossen werden sollen. Die

Internetanbindung soll durch DSL gewährleistet werden. Dazu soll ein DSL Router

verwendet werden, den man als DHCP ­ Server konfigurieren kann. Dieser Router soll in der

Lage sein Ports sperren zu können, um externen Angriffen entgegen wirken zu können.

3.4 Erarbeiten von Lösungsvorschlägen

Die Firma Beauty Garden hatte keine konkrete Vorstellung über die hardwaremäßige

Zusammenstellung der bereitzustellenden PC`s und beauftragte somit mein

Praktikumsunternehmen mit der Zusammenstellung. Die Geschäftsführung gab dabei zu

bedenken, dass es sich um ein Probeprojekt handelt und man aus diesem Grund bei der

Zusammenstellung der Hard- und Software möglichst kostensparend arbeitet.

Die Auswahl der Hardware der PC`s wurde so getroffen, dass man ein preiswertes aber

dennoch sicheres System zur Verfügung hat. Eine konkrete Auflistung der verwendeten

Komponenten befindet sich im Anhang.

4

Projektarbeit von Heiko Böckmann


5

Zur Auswahl des Netzwerktopologie:

Zur Auswahl stehen folgende Netzstrukturen:

· Ringtopologie

Dies könnte bedeuten, dass man hier ein Peer ­ to ­ Peer Netzwerk aufbauen würde. In

einem Peer ­ to ­ Peer Netzwerk sind alles Clients untereinander gleichberechtigt.

Ressourcen werden untereinander genutzt. Die Sicherheit in diesem Netz ist gering. In der

Ringtopologie werden alle Rechner ringförmig miteinander verkabelt (keine abgeschlossenen

Enden - also keine Abschlußwiderstände erforderlich). Die Daten werden in einer Richtung

über das Kabel an alle Rechner im Netzwerk gesendet. Jeder Rechner nimmt die Daten auf,

erneuert (Repeaterfunktion) ihr elektronisches Signal und sendet die Daten dann an die

nächste Maschine weiter.

Abbildung zur beschriebenen Ringtopologie

5

Projektarbeit von Heiko Böckmann


6

In der Sterntopologie werden alle Maschinen an einen zentralen Verbindungs - Rechner

(Hub)mit je einem eigenem Kabelsegement angeschlossen. Bei dieser Topologie werden die

Daten vom sendenden Rechner über den Hub an alle Rechner im Netzwerk weitergeleitet.

Fällt ein Rechner aus oder ist ein Kabelsegment beschädigt, ist lediglich eine Maschine

davon betroffen - das Netzwerk bleibt weiterhin Funktionstüchtig. Fällt jedoch der

Verbindungsrechner (Hub) aus, somit ist das gesamte Netzwerk Außer Betrieb.

Die Sternverkabelung ist zudem aufwendiger zu Installieren als eine Busverkabelung und ist

zudem Kostenintensiver, da für jeden Rechner ein einzelnes Kabelsegment zum Rechner

geführt werden muß.Bei Verwendung eines Servers, übernimmt dieser die

Ressourcenverwaltung, Vergabe von Rechten, Zuteilung von IP ­ Adressen und kann auch

zur Datensicherung verwendet werden.

Abbildung zur beschriebenen Sterntopologie

Lösungsvorschlag a:

Aufbau eines Netzwerkes in einer Ringstruktur (Peer ­ to ­ Peer ). IP ­ Adressenvergabe

und Internetanbindung mittels DSL Router. Aufsetzen der Server- und Clientsoftware

(Internetcafesoftware) auf das Betriebssystem Windows 98 SE.

6

Projektarbeit von Heiko Böckmann


7

Fazit: nicht geeignet, weil:

- Zusammenbruch des gesamten Netzes bei Ausfall einer Komponente im Netzwerk

(könnte durch Doppelverkabelung vermieden werden)

- da Peer-to-Peer-Dienste wesentlich geringere Sicherheitsfunktionalitäten bieten

- Einschränkung der Übertragungs- oder Bearbeitungsgeschwindigkeit durch Peer to Peer

Funktionalitäten

Lösungsvorschlag b:

Aufbau eines Netzwerkes in einer Sternstuktur. Integrieren eines Servers in dieses

Netzwerk. Verwendung eines netzwerkfähigen Betriebssystems mit Serversoftware, wie zum

Beispiel Windows NT 4.0 oder Windows 2000 Professional. IP ­ Adressenvergabe durch den

Server und Internetanbindung mittels DSL Router. Verbindung der Komponenten durch

einen Hub

Fazit: zum Teil geeignet, weil:

- fällt eine Komponente im Netzwerk aus, kann trotzdem problemlos mit den anderen

Komponenten weiter gearbeitet werden

- aber zu teuer, weil wie auch im Lösungsvorschlag a die Software zur Abrechnung und

Verwaltung der Internetclients zusätzlich gekauft werden muss

Lösungsvorschlag c:

Aufbau eines Netzwerkes in einer Sternstruktur. Installieren des Betriebssystems Windows

98 SE auf allen vier Internetclients und dem PC für das Personal, der auch zur Abrechnung

und Verwaltung des Internetcafes dient. Installieren einer Internetcafesoftware, welche aus

Clients und einem Server besteht. Diese stellt einen Aufsatz auf das Betriebssystem

Windows 98 SE dar. IP ­ Adressenvergabe durch einen dazu fähigen DSL Routers, welcher

auch gleichzeitig die Internetanbindung zur Verfügung stellt und externen Angriffen von

außen entgegen wirkt. Verbindung der einzelnen Komponenten durch einen Hub.

7

Projektarbeit von Heiko Böckmann


8

Fazit: geeignet, weil:

- fällt eine Komponente im Netzwerk aus, kann trotzdem problemlos mit den anderen

Komponenten weiter gearbeitet werden

- das Anschaffen teurer Netzwerk ­ Betriebssysteme ist nicht nötig, insbesondere das

Anschaffen teurer Serversoftware fällt hierbei weg

- Verwendung einer Internetcafesoftware die aus Client und Server besteht, welche für

sämtliche Abrechnung, die Vergabe von Sicherheitsrichtlinien und das komplette

Management sorgt

- Verwendung eines DSL Routers, welcher so konfiguriert werden kann, das er als DHCP

Server eingesetzt werden kann und somit die IP ­ Adressierung der Clients und des

Servers übernimmt

- weiterhin kann man mit diesem Router Ports sperren, was bedeutet, dass man externen

Angriffen entgegen wirkt

-

der Router ist auch als Printserver konfigurierbar

3.5 Auswahl der Lösung

Nach erfolgter Ausarbeitung der Lösungsvorschläge, wurden diese der Firma Beauty Garden

vorgelegt. Dem folgte ein nochmaliges Kundengespräch in dem die ausgearbeiteten

Lösungsvorschläge bis ins Detail erläutert wurden.

Das Ergebnis dieses Gesprächs war, das sich die Firma Beauty Garden Meerane und die

Firma PC ­ NOWA Crimmitschau auf Lösungsvorschlag c einigten.

Als Betriebssystem wurden für alles fünf PC`s Windows 98 SE ausgewählt. Bei der

Internetcafesoftware wurde sich auf Internetcafe V2.9 geeinigt. Nach ausgiebigen

Recherchen unter mehreren Anbietern und Herstellern einer solchen Software, kam

gemessen am Preis / Leistungsverhältnis nur Internetcafe V2.9 in frage.

Internetcafe V2.9 ist eine professionelle Komplettlösung für die Abrechnung und das

Management eines Internetcafes. Die Software läuft unter 32 Bit Betriebssystemen, ist lehr

leicht zu bedienen und enthält alle wichtigen Funktionen für den täglichen Betrieb eines

Internetcafes. Man hat die Möglichkeit die Clients so abzusichern, dass kein Benutzer die

Systemeinstellungen verändern kann.

Voraussetzung für den der Einsatz der Software sind mindestens zwei PC`s die miteinander

vernetzt sind. Des weiteren muss für mindestens einen der Rechner ein Internetzugang

bestehen, entweder direkt oder über einen Router. Neben einer umfangreichen Statistik

unterstützt die Software auch die Abrechnung aus dem Verkauf von Getränken, Disketten

und CD`s, Ausdrucken etc.

Den Internetzugang, sowie den Einsatz eines DHCP ­ Servers und die Schließung von

Sicherheitslücken soll ein dafür konfigurierbarer DSL Router sorgen.

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Projektarbeit von Heiko Böckmann


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3.6 Bereitstellen der benötigten Komponenten

Nach erfolgter Einigung, beschaffte der Geschäftsführer der Firma PC NOWA die

erforderliche Hard- und Software.

Die Hardware sowie die Betriebssysteme und Office 97 wurden von der Firma Megware

Chemnitz bezogen.

Dort wurden die PC`s gefertigt, jedoch ohne die Installation der Betriebssysteme und der

Internetcafesoftware.

Die Software wurde direkt bei INTERNETCAFE © 2002 blue image bestellt.

3.7 Praktische Umsetzung und Testlauf

1

1

1

1

2

3

7

6

5

4

Beschreibung zur Zeichnung:

· 1 = Internetcafeclients

· 2 = Internetcafeserver

· 3 = Hub

· 4 = DSL ­ Router

· 5 = DSL ­ Modem

· 6 = DSL ­ Splitter

· 7 = TAE ­ Dose

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10

Nach folgender Phasen wurde das Projekt praktisch umgesetzt:

Phase 1: (vorbereitende Maßnahmen)

Zuerst wurde die komplette Lieferung aus Hardware und Software auf Vollständigkeit

überprüft. Auf allen fünf Personalcomputern wurde nun das Betriebssystem Windows 98 SE

installiert. Auf den Personalcomputer auf den die Internetcafeserversoftware zu installieren

ist, wurde zusätzlich noch Office 97 installiert. Diese vorbereitenden Maßnahmen führte ich

in den Geschäftsräumen meines Praktiumunternehmens durch.

Phase 2: (Auslieferung der Komponenten und Aufstellen dieser)

Die komplette Hard- und Software wurde nun in die Geschäftsräume der Firma Beauty

Garden transportiert. Hier bekamen die fünf Personalcomputer ihren Platz. Die Client stellte

man an den vorgesehenen Platz bei den Sitzgelegenheiten, die eigens für die zukünftige

Kundschaft geschaffen wurde. Der Server wurde hinter der Bar platziert.

Phase 3: (Vernetzung)

Anschließend sind die vier Personalcomputer, der Hub und der Router miteinander vernetzt

wurden.

Die Patchkabel wurden mit den Netzwerkkarten der Personalcomputer und den vorhanden

Patchdosen verbunden. Anschließend sind das Patchfeld mit dem Hub verbunden wurden.

Der Server ist direkt mit dem Hub verbunden wurden, weil Patchfeld und Hub in

unmittelbarer Nähe des Servers platziert sind. Dem folgte nun das Verbinden zwischen

Router und Server, sowie das Verbinden von TAE ­ Dose, DSL ­ Splitter, DSL ­ Modem und

DSL ­ Router.

Phase 4: (Installieren der Internetcafesoftware)

Zuerst begann man mit der Installation der Serversoftware. Dem folgte die Installation der T-

Online Software 4.0. Diese wurde im Vorfeld vom Geschäftsführer der Firma Beauty Garden

bereitgestellt.

Anschließend begann man mit der Installation der Clientsoftware. Nach erfolgreicher

Installation der Internetcafesoftware begann man nun mit der Konfiguration. Alle

sicherheitstechnischen Einstellungen wurden nun vom Server aus vorgenommen.

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Projektarbeit von Heiko Böckmann


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Die Sicherheitseinstellungen wurden soweit vorgenommen, das man als Kunde zum

Beispiel nur noch Zugriff auf den Internetexplorer hat. Die rechte Maustaste wurde gesperrt.

Das Menü Start wurde deaktiviert und alle Elemente auf dem Desktop wurden entfernt. Die

sind nur einige wichtige Beispiele.

Phase 5: (Konfigurieren des DSL ­ Routers)

Die Konfigurationssoftware des DSL ­ Routers (SMC Barricade Broadband Router) wurde

auf dem Server installiert. Nun wurde der Router als DHCP ­ Server installiert, was bedeutet

das alle fünf Personalcomputer die IP ­ Adressen vom Router beziehen. Ports des Router

wurden gesperrt um externen Angriffen entgegen zu wirken. Die Drucker ­ Server

Installation wurde noch nicht durchgeführt, weil noch kein Netzwerkdrucker in das System

integriert wurde.

Phase 6: (Testlauf)

Nach erfolgreicher Installation von Hard- und Software wurde nun ein intensiver Testlauf

durchgeführt.

Es wurde ein "normaler" Kunde und ein Stammkunde simuliert. Der Stammkunde wurde in

der Datenbank aufgenommen. Beide Kunden bekamen eine bestimmte Surfzeit eingeräumt.

Beim "normalen" Kunden wurde die Sicherheitsstufe auf hoch eingestellt, was im konkreten

bedeutete, das er nur einen Internetexplorerfenster zur Verfügung hatte. Er bekam keinen

Zugriff auf System.

Dem Stammkunden räumte man die mittlere Sicherheitsstufe ein. Dies bedeutete, das er

sich Dateien und zum Bespiel Treibersoftware auf einen eigens dafür angelegten Ordner

speichern konnte. Nach Ablauf der vorher eingegeben Zeit, deaktivierten sich beide

Personalcomputer und man hatte keinen Zugriff mehr auf das Internet.

3.8 Übergabe und Einweisung

Nach der Fertigstellung wurde das Projekt übergeben. Die Mitarbeiter der Firma Beauty

Garden wurden intensiv mit dem Umgang des Netzwerkes und der Internetcafesoftware

vertraut gemacht. Der Geschäftführer war beim Testlauf mit dabei und konnte sich beim

Testen aller Einstellungen mit der Software vertraut machen.

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Projektarbeit von Heiko Böckmann


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4. Anhang

4.1 Kundendokumentation

7 7 7 7

5

6

1 2 3 4

Beschreibung zur Abbildung:

1 = TAE Dose; 2 = DSL ­ Splitter; 3 = DSL ­ Modem; 4 = DSL ­ Router; 5 = Server;

6 = Hub; 7 = Workstation

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In den Geschäftsräumen der Firma Beauty Garden ist ein komplett funktionsfähiges

Internetcafe installiert wurden. Zur Verfügung stehen vier Personalcomputer, welche der

zukünftigen Kundschaft zum Surfen im Internet zur Verfügung stehen.

Des weiteren steht ein Personalcomputer zur Verfügung, welcher folgende Dienste zur

Verfügung stellt:

· Verwaltung der Internetrechner

· Festlegen von Systemeinstellungen und Sperrung dieser für die Nutzer der

Internetrechner

· Freischaltung der Internetrechner

· Einrichtung von Konten für Stammkundschaft

· Umfangreiche Statistik

· Abrechnung der Kundschaft des Internetcafes

· Genaue Zeitfestlegung für das Surfen im Internet

· Abrechnung von verkauften Waren wie z.B. Getränken, Speisen, Disketten

und CD`s, Druckaufträge etc.

Der Internetzugang wird über den Provider T ­ Online realisiert. Hierzu steht TDSL und eine

Flatrate zur Verfügung. Für die Abrechnung der Internetrechner sind Mitbenutzerkonten

eingerichtet wurden.

Das Netzwerk wurde in sternförmiger Topologie aufgebaut. Genutzt wurden dabei die

vorhanden Netzwerkdosen, ein Hub (welcher die Verbindung der Personalcomputer

untereinander gewährleistet) und ein DSL ­ Router.

Der DSL ­ Router wurde als DHCP ­ Server konfiguriert. Das bedeutet, das die IP ­

Adressen (Internet ­ Protokoll ­ Adressen) direkt vom DSL ­ Router bezogen werden.

Dieser DSL ­ Router dient auch zur Sperrung von externen Angriffen, das bedeutet, dass

Ports gesperrt werden können die das externe Angreifen von außen ermöglichen.

Des weiteren kann man diesen DSL ­ Router als Printserver konfigurieren, was bedeutet,

dass man im Falle des nachträglichen Integrierens eines Netzwerkdruckers die komplette

Konfiguration und Steuerung über den DSL ­ Router zur Verfügung stellen kann.

Für die Wartung der vorhanden Hard- und Software steht die Firma PC ­ NOWA zur

Verfügung.

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4.2 Glossar

ARP

Adress Resolution Protokol

ARQ

Automatik Repeat Request

ATM

Asynchronus Transfer Mode

FTP

File Transfer Protokol

HTTP

Hypertext Transfer Protokol

ICMP

Internet Control Message Protokol

IP Internet

Protokol

ISO

International Standarts Organisation

IT

Information und Telekommunkation

LAN

Local Area Network

MAC

Medium Accses Control Adress

TCP

Transmission Control Protokol

TCP/IP

Transmission Control Protokol / Internet Protokol

WAN

Wide Area Network

WWW

World Wide Web

DHCP

Dynamic Host Control Protocol

DNS

Domän Name Server

UDP

User Datagram Protokol

UTP

Unshielded Twistet Pair

DSL

Digital Subscriber Line - Systems

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4.3 Pflichtenheft

Beauty Garden Meerane

Mörser Straße 15

08393 Meerane

PC NOWA

Wahlener Straße 13

08451 Crimmitschau

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir beabsichtigen die Einrichtung einen Internetcafes als Probeprojekt. Wir beauftragen Sie

dieses Internetcafe auszustatten. Es wird in folgendem Umfang Hard- und Software benötigt:

Los 1: Hardware für fünf PC`s (inkl. Tastatur und Maus)

Los 2: fünf Monitore

Los 3: DSL ­ Router

Los 4: Software

Los 5: Installation von Hard- und Software

Im Interesse einer schnellen Abwicklung, bitten wie Sie Ihr Angebot bis spätestens

30.09.2002 bei uns einzureichen. Bitte berücksichtigen Sie dabei das Leistungsverzeichnis

und die allgemeinen Bedingungen die in der Anlage enthalten sind.

Mit freundlichen Grüßen

Beauty Garden

Musterweg 24

08374 Meerane

Der Geschäftsführer

Lars Themel

Anlagen:

Leistungsverzeichnis

Allgemeine Bedingungen

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Anlage ­ Leisungsverzeichnis

Los 1:

- Gehäuse:

· Minitower

· ATX

· 300 Watt Netzteil

· 2 Einschubschächte 3,5 Zoll

· 2 Einschubschächte 5,25 Zoll

- Mainbord:

· ATX

· USB Anschluss

· PS/2 Anschluss

· Parallele Schnittstelle

· Serielle Schnittstelle

- CPU

· Prozessor zwischen 500 und 800 MHz

- Arbeitsspeicher:

· 64 MB RAM

- Festplatte:

· 15 GB

- Diskettenlaufwerk:

· 3,5 Zoll

- CD- ROM:

· keine genaue Vorstellung

- Grafikkarte:

· keine genaue Vorstellung

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- Netzwerkkarte:

· keine genaue Vorstellung

- Tastatur:

· Windows Tastatur (ergonomisch)

- Maus:

· drei ­ Tasten ­ Maus

Los 2:

- Monitor:

· mindestens 17 Zoll Farbmonitor

Los 3:

- DSL ­ Router :

· soll als DHCP ­ Router konfigurierbar sein

Los 4:

- Software:

· Betriebssystem Windows 98 fünf Lizensen

· Office Paket eine Lizens

· Internetcafesoftware

Los 5:

- Installation von Hard- und Software:

· komplette Installation der Hard- und Software

· Konfigurieren des Systems

· Übergabe und Einweisung

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Anlage ­ Allgemeine Bedingungen

1. Allgemeines:

Für die unter den Losen ausgeschriebenen Komponenten erwarten wir die Angaben des

Herstellers, den Gerätetyp sowie produktbezogene Informationen.

Wir erwarten auch eine Angabe der benötigten Zeitdauer für die Installation und die damit

entstehenden Kosten

2. Preise:

Die Preise enthalten alle Haupt- und Nebenkosten, wie Arbeitslohn, Transport,

Verpackung, Versicherung, Anlieferung und Inbetriebnahme.

3. Gewährleistung:

Die Gewährleistungsfrist beträgt 3 Jahre (mit Vor ­ Ort ­ Service), sofern der Hersteller

der Komponenten nicht eine längere Gewährleistungsfrist vorsieht.

4. Rechnungs- und Zahlungsverkehr:

Die Rechnung ist in zweifacher Ausfertigung einzureichen.

Die Zahlung erfolgt innerhalb von 14 Tagen abzüglich 2 % Skonto oder innerhalb von 30

Tagen netto.

Die Frist beginnt, sobald die Rechnung vorliegt.

5. Technische Forderungen:

Alle Lieferungen und Leistungen müssen behördlichen Vorschriften sowie den

Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft entsprechen.

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4.4 Verwendete Komponenten

Clients:

- Gehäuse:

· Desktop

· 300 Watt Netzteil

· 1 Einschubschacht 3,5 Zoll

· 1 Einschubschacht 5,25 Zoll

- Mainboard:

· ATX

· PS/2

· USB onboard

· Grafik onboard

· Sound onboard

· Netzwerkkarte onboard

- CPU

· 1,8 GHz AMD Athlon

- Arbeitsspeicher:

· 256 SD RAM

- Festplatte:

· 40 GB Maxtor Diamond Max Plus 5400 u/min

- Diskettenlaufwerk:

· kein Diskettenlaufwerk

- CD ­ ROM:

· kein CD ­ ROM Laufwerk

- Grafikkarte:

· Onboard

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- Netzwerkkarte:

· Onboard

- Monitor:

· 17 Zoll Philips 107E20 Farbmonitor

- Tastatur:

· Microsoft Wireless Desktop PS/2 kabellos

- Maus:

· Microsoft Wireless Desktop PS/2 kabellos

- Software:

· Windows 98

· Internetcafesoftware V2.9 Client

Server:

- Gehäuse:

· Bigtower

· ATX

· 300 Watt Netzteil

· 3 Einschubschächte 3,5 Zoll

· 3 Einschubschächte 5,25 Zoll

- Mainboard:

· ATX

· PS/2

· USB onboard

· Grafik onboard

· Sound onboard

· Netzwerkkarte onboard

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- CPU

· 1,8 GHz AMD Athlon

- Arbeitsspeicher:

· 256 SD RAM

- Festplatte:

· 40 GB Maxtor Diamond Max Plus 5400 u/min

- Diskettenlaufwerk:

· 3,5 Zoll Floppy

- CD ­ ROM:

· NEC CD ROM 52 fache ­ Geschwindichkeit

· Plextor CR ­ R / RW Writer

- Grafikkarte:

· Onboard

- Soundkarte:

· Onboard

- Netzwerkkarte:

· Onboard

- Monitor:

· 17 Zoll Philips 107E20 Farbmonitor

- Tastatur:

· Microsoft Wireless Desktop PS/2 kabellos

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- Maus:

· Microsoft Wireless Desktop PS/2 kabellos

- Software:

· Windows 98

· Office 2000

· Internetcafesoftware V2.9 Server

· T-Online Software 4.0

- Router:

· DSL Router SMC Barricade Broadband Router

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4.4 Schlusswort

Hiermit versichere ich, dass diese Projektarbeit von mir erstellt wurde.

Aus firmeninternen Gründen von PC ­ NOWA, war es nicht möglich eine präzise

Aufstellung der entstandenen Kosten in diesem Projekt zu veröffentlichen.

Ich bedanke mich beim Geschäftsführer von PC ­ NOWA , Herrn Norbert Walden, für die

Bereitstellung dieses Projektes und für die intensive Mitarbeit.

Heiko Böckmann Norbert Walden

(Praktikant)

(Betreuer)

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