Anderes, 2003, 28 Seiten
Autor: Wolfgang Viehbacher
Fach: Agrarwissenschaften
Details
Jahr: 2003
Seiten: 28
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-06578-3
Dateigröße: 416 KB
Der *Club of Trees* - ein Branchenübergreifendes Konzept zur Erhaltung des irdischen Lebensraums.
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Volltext (computergeneriert)
Der
Club of Trees
Ein Branchen übergreifendes Konzept
zur Erhaltung des irdischen Lebensraums
von
Vitus Viehbacher
2
Inhaltsverzeichnis:
Deckblatt 1
Inhaltsverzeichnis 2
Club of Trees II 3
Das Problem 4
Die Idee 5
1. Der ,,Club of Trees" 8
2. Die CoT-Bands und Mercandize 14
3. Die Sponsoren 17
Die drei Säulen des CoT 19
Die Folgerungen 20
1. Aus wissenschaftlicher Sicht 23
2. Aus spiritueller Sicht 24
Impressum 25
Nachwort 26
3
Club of Trees II
CAN′T HOLD ME BACK FROM CRYING
IN THAT UNSHELTERED, OPEN PLACE
THIS, THAT IS SURROUNDING ME IS DIEING
NOTHING′S LEFT OF LANDSCAPE′S GRACE
MONEY′S FACE REPLACED THE NATURE
DON′T SHARE THIS GREEDY POINT OF VIEW
WE KNOW THAT LOGGING′S SUICIDAL
I GUESS THEY HAVEN′T GOT THE CLUE
IS DIRT THE BASE OF MY EXISTANCE
AM I BORN IN AN EMPTY SPACE
IS THAT TRUCKNOISE IN THE DISTANCE
WORK ON THE GRAVE FOR HUMAN RACE
SO PUT A SEED INTO THE GROUND
IT′S NOT JUST FOR SURVIVAL
FOR WHEN YOU HEAR THE BIRDIE′S SOUND
YOU TURNED THE DEAD INTO REVIVAL
4
,,DIE HAUPTSACHE DER GEISTIGEN UND PSYCHISCHEN
ENTWICKLUNG
DES UNIVERSUMS LIEGT IN:
ERKENNTNIS, LIEBE, REFLEKTION UND TAT."
Jean E. Charon
Das Problem
Wie kann ein Musiker ruhigen Gewissens Musik komponieren,
CDs herstellen und verkaufen, Autos bewegen, eine
Merchandizecollection anbieten, Konzerte veranstalten, ohne
dies gnadenlos und in letzter Konsequenz ausschließlich auf
Kosten unseres Planeten zu tun, dessen Gesundheit und
Gleichgewicht er fleißig mithilft zu vernichten?
Wie kann ein ,,modern" denkender Mensch, - über
Umweltzerstörung und Kurzsichtigkeit der Verantwortlichen
lamentierend - , mit Freude und Hingabe seine Arbeit tun, ohne
akkurat diese weltumspannenden Zustände indirekt zu
unterstützen?
5
Die Idee
Man bräuchte eigentlich nur eine Kausal-Kette in einen Kausal-Kreis
,,umbiegen"!
Will sagen: Ich gebe dem Planeten sofort wieder, was ich ihm ,,entzogen"
habe.
Mir als Musiker liegt folgender Gedanke nahe:
Ich produziere eine CD.
Aus welchem Material besteht eine CD?
Aus Plastik.
Wie entsteht Plastik?
Es wird aus Öl gewonnen.
Was ist Öl?
Pflanzenmaterial!
Also: CD = Pflanze!
Was liegt also näher, als einen Teil des Gewinns für den Kauf und die
Pflanzung von Bäumen auszugeben, also dem Planeten so bald wie
möglich wieder zurückzugeben, was ich ihm in ursprünglicher Form
genommen habe?
Die verschiedenen Zustände der Stoffe ( Öl/Pflanze) spielen universal
gesehen (sprich: Faktor Zeit) keine Rolle.
Unmittelbar jedoch verhilft jeder neue Baum durch seine Photosynthese
(Bildung von 0²) den durch die Verarbeitung von fossilen Brennstoffen
entstandenen ,,Überschuss" von C0² wieder abzubauen, d. h. sich dem
Gleichgewicht von Verbrauch und Produktion von CO² und O² - welches
seit Anfang der Industrialisierung so rigoros gestört wurde - wieder
anzunähern.
6
...ein Kreislauf
Zudem entsteht durch die Photodissoziation aus O² in der Atmosphäre
das inzwischen zu trauriger Berühmtheit gelangte Ozon O³, welches den
größten Teil der lebenszerstörenden
UV - Strahlung absorbiert.
Bäume erzeugen also nicht nur Sauerstoff, sondern helfen uns, die
Ozonlöcher an den Polen abzudichten.
7
Wir sehen:
Es ist von größter Wichtigkeit, so schnell wie möglich
neue Wälder entstehen zu lassen, um einer bereits
existierenden klimatischen ,,Unausgewogenheit"
entgegen zu arbeiten.
Wünschenswert ist es, so viele Menschen wie möglich,
- ob Konsument oder Hersteller,
Handwerker oder Manager,
Künstler und Musikfan, -
in diese Problematik zu involvieren und jedem - je nach Motivation,
Möglichkeit oder Talent - die Chance zu geben, mit seinem Beitrag
die Regeneration unseres so verwundeten Planeten zu
unterstützen.
Jeder gibt nur einen kleinen Teil seiner
Möglichkeiten, aber die Summe und
Kombination vieler verschiedener Talente
bringt die größte Effektivität!
Dazu gründen wir den
,,Club of Trees".
8
Der Club of Trees (CoT) wird im Wesentlichen von drei Säulen
getragen:
1.
die CoT - Sponsoren
2.
die CoT - Musiker, Bands und
Merchandizing
3
. dem CoT - Verein.
1. Beginnen wir mit dem ,,ausführenden Organ" des Club of Trees, dem
CoT - Verein.
Warum einen Verein?
Es sollten alle offenen Menschen, die sich mit einem Projekt dieser Art
identifizieren können, die Möglichkeit haben,
- aktiv oder passiv, mit Rat oder Tat, sowohl hier in Europa als auch in
den Pflanzungsgebieten - , sich zu beteiligen.
Man kann im CoT - Verein selbstverständlich Mitglied werden. Ein
kleiner Jahresbeitrag sichert dann den Erhalt von Infomaterial oder
Flyers (später vielleicht ein Heft!), die über den Her- und Fortgang
unserer ,,Aufgabe" berichtet und über wissenschaftliche/organisatorische
News informiert. (Eine Internet-Seite wäre auch keine schlechte
Idee !?)
Das CoT - Mitglied genießt den Vorteil, alle vom Club angebotenen
Einrichtungen ( auch in Australien, doch davon später), z. B. CoT-
Merchandize-Artikel, CD`s o.ä. besonders günstig zu bestellen.
Der CoT-Verein in Deutschland ist Knoten- und Sammelpunkt, die
Zentrale (zumindest vorerst) aller geschäftlichen Aktivitäten des Projekts.
9
Von hier aus werden die Mittel zu den Anbaugebieten weitergeleitet,
welche sich nicht hier in Europa befinden, sondern in:
Australien!
Warum Australien?
Auf meiner letzten Australien-Reise war ich fast ständig von Menschen
umgeben, die sich professionell und wissenschaftlich mit dem
Regenwald oder der Erhaltung desselben beschäftigten.
Ich bin mit ihnen mitgefahren und habe gesehen, was 150 Jahre
Viehwirtschaft mit einem Paradies anstellen konnten.
Mondlandschaften, so weit das Auge reicht, durchsetzt von toten
Baumstämmen, deren ,,Narben" davon zeugen, dass diese Bäume oft
nur des Vernichtens wegen ( z. B. mit Metallschnallen) ,,erwürgt" worden
sind.
Man verfolgte damals die Ansicht: ,,Nur ein toter Baum ist ein nützlicher
Baum". (Vielen Dank)
Man hat sie zum großen Teil gar nicht verarbeitet. Es ist jetzt nutzloses
Land, auf dem sich nicht mal mehr die Rindviecher bewegen.
Das ist die andere Seite der australischen Realität! Von den tausenden
Quadratkilometern zerstörten, ehemaligen Wäldern steht jedoch nichts
oder nur sehr klein gedruckt in den Reiseführern geschrieben.
Tatsächlich existieren heute nur noch 0,8% des ursprünglichen
Regenwaldbestandes!
10
Ein stolze Leistung des europäischen Einwanderers, dem dieser
Zustand getrost in die Schuhe geschoben werden kann. Auch heute
noch wird weiter industriell abgeholzt, um z. B. die Herstellung der
Telefonbücher Tokyo´s zu sichern.
Trotzdem (genauer: deshalb) gibt es viele gute Gründe, sich für
Australien als Aktionsland zu entscheiden:
· ähnliche Mentalität der meist europäisch abgestammter
Bevölkerung
· stabile politische Struktur
· ,,relativ" harte Währung und die freie Marktwirtschaft
· viele große, menschenleere, ungenützte Flächen (Landflucht der
Bauern)
· tropisch bis subtropisches Klima (d. h. Bäume wachsen schnell;
es ist möglich, innerhalb von ein paar Jahren einen für deutsche
Verhältnisse imponierenden Wald ,,herzustellen")
· positiver Zuspruch und Unterstützung der Gesellschaft und
Politik, da der ,,grüne Gedanke" in Australien inzwischen einen
sehr hohen Stellenwert besitzt.
· Australien boomt wie kein anderes Fernreiseziel. Auch die
Olympiade in Sydney sorgt dafür, dass das ,,Down Under" sobald
nicht aus den Schlagzeilen verschwindet.
Auf der ,,anderen Seite der Welt" also fangen wir an, aktiv zu werden.
Ziel ist es zu allererst, das zukünftige CoT-Gelände umsonst oder von
der Regierung ganz billig zu pachten zu bekommen.
Dabei werden politisch oder wissenschaftlich arbeitende Menschen, die
ich kennen lernen konnte, helfen.
11
Ich halte diese wichtige Hürde für nicht allzu schwierig zu überwinden,
da es sich um von der Vieh- und Landwirtschaft geschädigtes Land
handelt, das eigentlich keinem mehr für kommerzielle Zwecke nützlich
sein kann.
Vielleicht ist es später sogar möglich, das wieder aufgeforstete Land der
Regierung als ,,Naturschutzgebiet" wieder (mit Gewinn?) zurück zu
geben?
Hier werden also die Bäume gepflanzt, die durch die CoT- Organisation
gekauft werden konnten. (Natürlich keine Nutzpflanzen, sondern die
ganze Vielfalt von Gewächsen, die in einem Regenwald zu finden ist,
bzw. jene Arten, die die örtlichen Bedingungen zulassen.)
Das CoT-Projekt wird auch in Australien kein Geheimprojekt sein,
sondern jeder soll davon wissen und die Möglichkeit haben, sich
einzubeziehen.
Ich denke da vor allem an die Heerscharen von Travellern und Urlaubern
aus der ganzen Welt, die den fünften Kontinent bereisen, entdecken und
bestaunen.
Ein eventuell schon vorhandenes Gebäude oder ein durch
Sponsorengeldern neu errichtetes ,,Guesthouse" dient den Besuchern
als Übernachtungsplatz und Infozentrale des CoT.
Es werden regelmäßig Kurse angeboten (z. B. über Permaculture oder
andere unserem Ansinnen ausgerichtete Themenbereiche).
Besucher können, wenn sie täglich 3 Stunden tatkräftig beim Bepflanzen
und ,,Maintaining" des Geländes mithelfen, umsonst übernachten und
werden besonders günstig verpflegt.
12
Das Club of Trees-Guesthouse soll ein bekannter Traveller-Treffpunkt
werden, der sowohl unter den Globetrottern als auch bei den CoT-Fans
als beliebte Kommunikationsstelle dient, so dass es bei der Durchreise
schon fast obligatorisch ist, dem CoT für ein paar Tage einen Besuch
abzustatten, um eine gute Zeit zu haben, Gleichgesinnte zu treffen, sich
zu informieren oder einen Kursabend zu besuchen und dem Club bei der
Arbeit zu helfen.
Durch die Einbindung der Traveller und CoT-Anhänger in die Arbeit
(wobei es vollkommen egal ist, was man tut) und Organisation wird ein
möglichst billiges, aber effektives ,,Wachsen" der Idee unterstützt, ja fast
schon gewährleistet.
Es verbindet die Energien und Talente möglichst vieler, verschiedener,
aus allen Erdteilen daher kommender Menschen, die mithelfen wollen
und können, diesen Planeten aus seiner Sackgasse zu führen.
Die Leute lernen sich und die Idee kennen, können mit anderen darüber
diskutieren und diese Art des Zusammenseins und der Arbeit in die Welt
hinaustragen. Vielleicht entstehen andererorts bald ähnliche Projekte?
Es werden also sehr wenig feste Mitarbeiter (vielleicht 2 oder 3 in der
ersten Phase) benötigt, die eventuell sogar ehrenamtlich zu bekommen
sind. (Ich selbst kenne solche Kandidaten!)
Wie dem auch sei, das Guesthouse kann sich sicher bald selbst tragen
und wird dadurch zusätzlich zu einem willkommenen Werbeträger der
CoT-Idee.
13
Geräte, Werkzeug und notwendiges Material muss natürlich zur
Anfangsausstattung vorhanden sein, welches von Sponsoren bezahlt
werden müsste, später selbst erwirtschaftet werden kann.
Ich denke, dass wir mit der Öffentlichkeitsarbeit und Werbung keine allzu
großen Probleme haben dürften.
Jeder berichtet gerne freiwillig - ob Zeitung, TV oder Radio - über eine
solch positive Sache.
Beteiligte Künstler oder Bands oder auch nur simple Mundpropaganda
werden in ihrer Werbewirkung nicht zu unterschätzen sein.
Aushänge oder Plakate in Guesthouses in aller Welt, Berichte in
Traveller-Guides und Reiseprospekten (vielleicht in Zusammenarbeit mit
einem Reiseveranstalter o.ä.) werden das CoT-Gelände bald in Kreisen
junger, offener und zukunftsorientierter Menschen aus aller Welt bekannt
machen, die ich selbstverständlich zur Hauptzielgruppe unserer CoT-
Idee erkläre.
Einige z. T. prominente Musiker und andere Persönlichkeiten haben ihr
Interesse an einer Mitarbeit bereits bekundet.
Prinzipiell kann man sagen:
Nahezu jeder, dem der CoT schon erklärt worden ist, war sofort bereit,
das Projekt wenigstens mit einer Mitgliedschaft zu unterstützen.
14
2.
Die CoT-Bands und Musiker + Merchandize
Es wird eine Club of Trees-Band geben.
Die erste CD ist bald fertig und transportiert die CoT-Idee auf
musikalische Weise.
Die Stilrichtung nenne ich Pop-Weltmusik mit australischem Didgeridoo,
türkischer Saz, indischer Sitar und Tabla, gut durchkomponiert und
überlegt gemacht.
Wir haben ein CoT-Logo entwickelt, welches auf den CD-Covers
aufgedruckt sein wird.
Andere Künstler/Bands können sich durch das CoT-Emblem auf ihren
Platten als Supporter der Idee ausweisen. Ich schlage vor, das CoT-
Logo per Lizenz zu verkaufen.
15
Über den ,,Pflanzenanteil" pro CD muss man sich noch Gedanken
machen.
Ich habe bei verschiedenen Geologen (z.T. Uni-Professoren) angefragt,
um die ursprüngliche Pflanzenmasse pro verbrauchte Ölmenge durch
die CD-Herstellung ausrechnen zu lassen.
Alle fanden, es sei eine interessante Frage, aber keiner wusste sie zu
beantworten. ( Da schicken sie Menschen auf den Mond...!?)
Ich finde 1,50 DM/CD klingt relativ realistisch. Da kann man schon einen
Sprössling kaufen und den Bands und Plattenfirmen bleibt immer noch
genug.
...the Sound of Wood on Tour
16
CoT-Merchandizing:
Weiter ist eine CoT-Mode-Collection geplant: Sweat-Shirts, T-Shirts und
Pullover von guter bis sehr guter Qualität mit ansprechendem,
farbenfrohen und exclusiven ,,Club of Trees"-Design.
Es ist wünschenswert, sich vom Marktbereich anderer Merchandize-
Hersteller, die meist nur simple T-Shirts mit Aufdruck anbieten,
abzutrennen.
Die CoT-Collection wird natürlich durch ihr höheres Niveau etwas
teuerer, doch werden diese Teile beim Käufer in das tägliche
Kleidungsrepertoire wandern. Der Käufer soll sich in einem CoT-Pullover
absolut wohl fühlen, er wird natürlich dann auch gerne zum Werbeträger.
Der Name ,,Club of Trees" kann sich dadurch auch in der Modebranche
einen guten Namen erarbeiten. Das ist gar nicht so schwer. Man muss
nur gut sein!
Die Collection wird sich ständig neuen Tendenzen der Modeszene
anpassen oder kann (bei entsprechender Kreativität) sogar Vorbild für
andere Designer werden, d. h. alle sechs Monate eine neue Collection,
die über Großhandel und Versand vertrieben und verkauft wird.
Selbstverständlich kann man die CoT-Collection auf allen CoT-
Konzerten, Open Airs, Beilage-Zettel der CDs, Internet und der ,,CoT-
News" erstehen bzw. bestellen.
Der ,,Pflanzenanteil" pro verkauftes Kleidungsstück liegt höher als bei
CD`s, da die Gewinnspannen größer sind. Man kann bei einem Teil, das
dem Käufer 80 DM kostet, 7 bis 10
DM an den CoT abführen, ohne befürchten zu müssen, bald pleite zu
gehen.
17
3.
Die Sponsoren
Die Geldgeber sind die Geburtshelfer des CoT. Mit ihrer Unterstützung
werden die Basiseinrichtungen des CoT-Vereins aufgebaut, ohne die wir
eigentlich gar nicht vernünftig anfangen können.
Es muss Land in Australien besorgt werden, man braucht Werkzeuge,
ein Fahrzeug, das Guesthouse soll so bald wie möglich funktionieren. Es
wäre natürlich begrüßenswert, wenn auf dem CoT-Gelände schon ein
Gebäude vorhanden wäre, welches man als Guesthouse benützen bzw.
umbauen könnte.
Doch das ,,Hausbauen" ist in Australien relativ günstig und geht sehr
schnell ( Holzbauweise). Es ist möglich innerhalb 4 Wochen einen
schönen, zweckmäßigen Bau hinzustellen.
Der erste CoT-Mitarbeiter in Australien wird hauptberuflich für den Club
arbeiten. Er wird der Geschäftsführer des Guesthouses und Leiter der
Pflanzungen, muss also ein sehr verlässlicher und cleverer Partner sein,
dem man entsprechend entlöhnen muss.
Solche Leute zu suchen erübrigt sich, denn ich kenne qualifizierte
Idealisten, die sich sofort mit Hingabe dieser Aufgabe widmen würden.
Als Sponsoren sähe ich natürlich am liebsten Firmen oder Konzerne, die
selbst Umweltschäden verursachen (z. B. chemische Industrie) oder mit
ihren Produkten das Waldsterben unterstützen, also Autohersteller usw.
Solch große Apparate haben meist auch ein dementsprechend großes
Budget, das für Umweltschutz ausgegeben werden soll.
Ein kleiner Teil dessen, was für die Veranstaltung von gar nicht mehr so
populären Tennisturnieren ausgegeben wird, kann dem CoT schon bei
seiner Etablierung helfen.
18
This is my contribution...
Der Soundtrack zum ,,Club of Trees"!
"The Club of the Dreamtime Dancers"
KOSTENLOS!!!
Overture 2:54
Club of Trees II 4:25
Moondani 4:48
Whale Song 12:03
Adam 5:51
Dreamtime Dancer 4;20
Walking in your footsteps 6:20
Welcome to the Club of Trees 5:32
Die drei Säulen des CoT in der Übersicht
CoT-Bands & Album &
CoT-Sponsoren CoT-Verein
Merchandizing
- Fans können Mitglied werden
- sind
,,
Geburtshelfer
"
- Werden regelmäßig informiert
mit ihrer Unterstützung wird:
Band und Künstler geben 5%
(Flyer oder Heft; Internet)
,,Pflanzenanteil" aus CD-Verkauf
- können zu günstigen
-Land besorgt
CoT-Emblem wird auf Cover
- Bedingungen CoT-Artikel kaufen, auf
-Maschinen gekauft
aufgedruckt
CoT-Gelände übernachten oder
-Guesthouse aufgebaut
Kurse besuchen
Exekutive Instanz:
CoT-Emblem kann für ihre
- organisiert Pflanzungen und
CoT-Merchandize und Collection wird
Interessen eingesetzt werden
Guesthouse in Australien
eigenständiger Werbeträger
(ähnlich ,,Grüner Punkt")
- informiert
Mitglieder
10% des Umsatzes kann dem CoT
- zentrale Sammelstelle und
zugeteilt werden
Management
ERZEUGUNG VON BIOMASSE
...face to face...
Die Folgerungen
Wie Sie sehen, arbeitet der ,,Club of Trees" mit dem Zusammenspiel von
Kräften aus verschiedenen Richtungen.
Durch gerechtes und angemessenes Geben und Nehmen stellt sich ein
Gleichgewicht ein, welches uns allen dienlich sein wird.
Kein Beteiligter wird übermäßig belastet oder gar ausgenützt.
Im Gegenteil:
Sobald wir anfangen, kontinuierlich zu geben, werden wir immer mehr
erhalten, als wir abgeben können.
Es liegt in der Natur der universellen Energie, dass wir ein Vielfaches
dessen, was wir geben, zurück bekommen werden.
Wir pflanzen ein Bäumchen, pflegen ihn bis zu seiner Selbständigkeit
und Jahre später erhalten wir einen Urwaldriesen, dessen Substanz ein
Millionenfaches der Ausgangsmasse beträgt und sich selbst vermehrt.
Jeder kann profitieren und mit gutem Gewissen weiter seine Ziele und
Geschäfte verfolgen, denn in Zukunft wird mit jedem Geschäft, welches
über den CoT getätigt wird, das dadurch entstandene Übergewicht zu
Lasten der Umwelt durch die Unterstützung des ,,Wiederaufbaus" wieder
gutgemacht.
21
Wir sollten akzeptieren:
Der Homo Sapiens ist das höchst entwickelte Wesen (aus unserer Sicht)
auf dieser Erde, aber auch diese Lebewesen muss sich einer
übergeordneten Intelligenz, die es zweifellos gibt- (sonst gäbe es uns
nicht)-, fügen.
Die nächst höhere ,,greifbare" Instanz - so man es als Mensch erkennen
kann - ist die Erde selbst. Ihre Regeln müssen auch unsere sein.
Eine Regel lautet:
Alles besteht aus Kreisläufen, alles ist rund.
Ob Zeit oder Raum, Jahreszyklen oder die Erde selbst. Vom Gewesenen
ins Entstehende, der Tod als Dünger für das Leben, der Wechsel von
Geben und Nehmen als einzige Beständigkeit.
Ein anderer Grundsatz wird konkret:
Wir sind alle Eins.
Was früher noch als Klischeesatz religiöser Romantiker abgetan wurde,
findet in den modernen Naturwissenschaften, wie z. B. der
Quantenphysik, immer mehr Bestätigung. Neueste wissenschaftliche
Forschungsberichte gleichen inzwischen mehr den philosophischen
Ausführungen der Weisen Asiens oder des Alten Ägyptens.
Nach fünf Jahrhunderten intensivster Arbeit sind die Forscher zu uns
zurückgekehrt und berichten von der ,,Rückkehr der Mysterien in unsere
materielle Existenz".
Es ist offensichtlich:
Der moderne Mensch befindet sich auf der Erde, um sich bewusst weiter
zu entwickeln.
22
Wir selbst sind unsere eigene Evolution.
Der Sprung vom Homo Sapiens Sapiens zum Homo Sapiens Sapiens
Sapiens (von mir scherzhaft ,,Tripplesap" genannt) wird ein von unserer
Ratio initiierte und gelenkte spirituelle Entwicklung sein, vor dessen
Ausführung der Mensch des frühen dritten Jahrtausend steht.
,,Praktisch" sieht das so aus:
Wenn alles Eins ist, dann ändert mein Bewusstsein - das Bewusstsein
eines Menschen - das Bewusstsein von 1000 Menschen und das
Bewusstsein von einer Million Menschen kann das Bewusstsein von 100
Millionen verändern.
Unser Geist ist die wahre Kraft, die der Welt ihr Gesicht verleiht!
Alle großen Umbrüche der Weltgeschichte waren zuerst Umbrüche des
Bewusstseins.
Kriege, Revolutionen, Gesellschaftsformen und Entdeckungen: alles
beginnt im Kopf!
Und was immer sich grundlegend auf dieser Welt verändert hat, es hat
sich zuerst das Bewusstsein des einzelnen Menschen verändert.
Ist die kritische Masse ,,anders Gleichdenkender" einmal überschritten,
so wird eine neue Mentalität global verinnerlicht werden, was eine
radikale Umpolung des sozialen und ökologischen Verhaltens des
Menschen zu Folge hat.
Dies ist die einzige und größte Hoffnung, das System der Erde zu retten.
Der ,,Club of Trees" wird definitiv dazu beitragen, diese Zeit des
Umdenkens und Handelns voranzutreiben.
23
Wir können Musik genießen, schöne Kleidung tragen, Urlaub machen,
mit der Natur arbeiten.
Wir können dazulernen, uns entdecken und neue Wege gehen.
Wir pflanzen Bäume und beobachten sie beim Wachsen!
Eines Tages reisen wir zum Clubgelände und sagen:
,,Das ist unser Wald.
Dies haben wir geschaffen.
Die Luft ist rein und klar.
Jetzt ist der Kreis geschlossen."
Was glauben Sie, wie viel Bäume wachsen könnten, wenn nur einer der
CoT-Künstler einen Millionen-Seller landet?
Mir wäre ein Rolling-Stones-Wald lieber als ein Genisis-Auto. Finden Sie
nicht auch?
Zum Schluss noch einige interessante ,,Neuigkeiten" über Bäume, was
diese alles tun (und) können.
1. Aus wissenschaftlicher Sicht:
Am Beispiel einer 80-jährigen Buche wird deutlich, wie groß die Rolle der
Bäume als Sauerstofflieferant und chemische Fabrik ist:
Lebensalter 80
Jahre
Kronendurchmesser
15
m
Kronenrauminhalt 2700
m³
bedeckte
Standfläche
100
m²
Höhe
25
m
24
Zahl
der
Blätter
80.000
Stück
gesamte
Blattoberfläche
1600
m²
Fläche der Blattzellwände
100.000 m²
Holzmenge
15
m³
Holztrockengewicht
12.000
kg
davon
Kohlenstoff
6.000
kg
dazu verarbeitete Luft
40.000 m³
( in achtzig Jahren)
Kohlendioxidverbrauch
2352 g je Stunde
Wasserverarbeitung
960 g je Stunde
Energieverbrauch 25435
Joule
je
Stunde
Traubenzuckererzeugung
1600 g je Stunde
Sauerstofferzeugung
1721 g je Stunde
deckt den Sauerstoffbedarf von 10 Menschen.
2. Aus spiritueller Sicht:
Dass Pflanzen auf ihre Umwelt reagieren, ist inzwischen allgemein
bekannt.
Doch die wirkliche Empfindungsfähigkeit von Pflanzen ließ sich durch
den Baxter-Effekt beweisen, benannt nach dem amerikanischen
Wissenschaftler Cleve Baxter, einem internationalen anerkannten
Experten für Lügendetektoren.
Als Baxter in den sechziger Jahren zur Abwechslung einmal nicht
Menschen, sondern die in seinem Arbeitszimmer wachsenden
Zimmerpflanzen an seine Detektoren - sog. Polygraphen - anschloss
und untersuchte, wie Pflanzen reagieren, wenn man ihre Blätter oder
Blüten mit einer Kerze anbrennt, stellte er fest, dass die Messapparate
bereits in
25
dem Augenblick aufs Stärkste ausschlugen, als er nur den Gedanken
hatte, eine Pflanze anzusengen!
Pflanzen verstehen also Gedanken. In weiteren Versuchen konnte
Baxter erhärten, dass Topfpflanzen die Gedanken von Menschen, die
sie ,,kennen" (weil sich die betreffende Person oft im gleichen Zimmer
aufhält), noch auf tausende von Kilometern Entfernung empfangen und
darauf reagieren können.
Impressum:
Die Grafik auf Seite 5 entstammt aus ,,Chemie und Umwelt" von
A.Heintz/G.Reinhardt.
Die Konzertfotos wurden in der Charterhalle in München/Riem von Tony Edenhover
geschossen. Sie entstanden während eines ,,Young&What!"-Konzertes, bei denen ich
zwei Jahre als Gastmusiker mit tourte.
Das Foto auf Seite 14 ist von mir. Es ist ein CD-Cover, die ich vor ein paar Jahren
gemacht habe.
Der Absatz ,,Aus wissenschaftlicher Sicht" stammt aus einem Kinderlexikon, nämlich
Werner Lenz, ,,Wissenswertes von A Z"
Der Teil ,,Aus spiritueller Sicht" ist aus Joachim Ernst Behrendt`s ,,Nada Brahma".
Die beiden Gedichte am Schluss sind von Graf Hermann Kaiserin und Pandit
Patekar, ,,Unbedingt notwendige Verhaltensregeln".
"The Club of the Dreamtime Dancers" Der Club of Trees Soundtrack:
Die Songs 1,2,3,5 und 8 wurden von Tony Edenhover und mir komponiert. Song 4
stammt aus der Feder von ,,Young&What!". Er wurde auf dem Roskilde-Festival in
Dänemark aufgenommen. Der Song Nr.6 ist natürlich von ,,The Police". Tony und ich
instrumentierten ihn um und gaben ihm ein ,,Club of Trees"- Arrangement. Die Songs
sind keine professionelle Endprodukte, sondern sind als musikalische
Momentaufnahmen zu betrachten. Außer der Lieder Nr. 3 und 5 wurde keines auf
einem Tonträger veröffentlicht.
26
Vitus Viehbacher
www.cluboftrees.de
Nachwort
Ich darf ihnen an dieser Stelle noch zwei ,,musikalische Gedankenspiele"
aus dem hinduistischen Kulturkreis aufschreiben.
Ich lese sie oft, den sie machen mich sensibler und geben mir
gleichzeitig Power.
Auch lasse ich sie den Menschen lesen, die meine Musik hören oder
sich mit dem CoT beschäftigen.
,,Man erlebt nichts
Bestimmtes, nichts
Greifbares, indem man ihr
Lauscht. Und doch fühlt
Man sich aufs Intensivste
Leben. Man hört indem
Man dem Wechsel der
Töne folgt in Wahrheit
Sich selber zu."
27
,,Löse dich mit deinen Gedanken zeitweise von der
üblichen Art
des Denkens und konzentriere dich auf die höheren
geistigen
Aspekte des Lebens.
Musik liefert die beste Art zu solcher Konzentration.
Stelle das Universelle in den Vordergrund deiner
Betrachtungen und versuche, die Gewohnheit, Teilaspekte
Zu betrachten, abzulegen und zu vergessen.
Versenke dich in einer Stimmung der Meditation und
Kontemplation.
Stelle eine Verbindung her zu den übernatürlichen
Aspekten der
Wirklichkeit.
Lass` alle innere Voreingenommenheit bei Seite.
Versuche dich in den Künstler einzufühlen, d.h. versuche,
mit ihm
Zu fühlen und eins zu werden mit Künstler und Thema.
Sei still und vergeistigt. Innerlich und äußerlich.
Wenn du Humor hast: Lese den ,,Club of Trees" noch
einmal
Und visualisiere ihn. Vielleicht wird er dann wahr. Prost!"
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