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Hausarbeit, 2004, 28 Seiten
Autor: Cornelia Müeller
Fach: Psychologie - Lernpsychologie, Intelligenzforschung
Details
Tags: Entwicklung, Erprobung, Leistungstests, Grundwissen, Energie
Jahr: 2004
Seiten: 28
Note: sehr gut
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-07176-0
Dateigröße: 267 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Im Rahmen eines Methodenpraktikums vom Institut für Psychologie Schwerpunkt Methoden wurde ein lernzielorientierter Leistungstest zum Thema „Grundwissen Energie“ entwickelt. Die Aufgabenschwerpunkte umfassten den Entwurf, die Konstruktion, die Erprobung sowie die Analyse der Testergebnisse. Die vorliegende Hausarbeit unternimmt den Versuch, anhand des im Methodenpraktikums entwickelten Leistungstests „Grundwissen Energie“, den wissenschaftlichen Forschungsablauf einer Testkonstruktion darzulegen. Der Aufbau der Hausarbeit orientiert sich am Forschungsablauf einer Testkonstruktion und gliedert sich wie folgt: Die Definition des Testziels, die Bestimmung der Testpopulation, des Testtyps und die Bestimmung der Teststruktur fallen in die Phase des Testentwurfs. Mit dieser Phase wird sich der erste Abschnitt dieser Arbeit befassen. Im zweiten Abschnitt wird die Phase der Aufgabenkonstruktion behandelt. Anhand der entworfenen Teststruktur werden Fragen nach der Auswahl einzelner Aufgabenformen (offene vs. geschlossene), der Erstellung der einzelnen Items bezogen auf die ausgearbeitete Lernzielmatrix sowie der Bewertung der einzelnen Items betrachtet. Die Zusammenstellung aller konstruierten Items stellt den Leistungstest „Grundwissen Energie“ dar. Daran anschließend finden sich die Datenerhebung, die Datenerfassung sowie einige deskriptive statistische Auswertungen der Ergebnisse. Die Durchführung und Ergebnisse der Reliabilitätsanalyse stellen den vierten Abschnitt dieser Hausarbeit dar. Hierbei wird näher auf die Hauptgütekriterien eines Tests – die Objektivität, die Reliabilität und der Validität – eingegangen. Die Analyse der Erprobungsstichprobe verfolgt unter anderem den Zweck, den konstruierten Test im Hinblick auf eine höhere Reliabilität und Validität anzupassen. Die Ergebnisse der Aufgabenanalyse stellen daher Vorschläge einer Testrevision dar. Eine Zusammenfassung und Diskussion der Vorschläge für die Revision des im Methodenpraktikum entwickelten Leistungstests finden sich im abschließenden Abschnitt. Das Literaturverzeichnis, der Anhang sowie die Erklärung zur erbrachten Eigenleistung schließen diese Hausarbeit ab.
Volltext (computergeneriert)
Entwicklung und Erprobung eines lernzielorientierten Leistungstests „Grundwissen Energie“
Hausarbeit zu den Fernstudienkursen
03261 Einführung in die psychologische Forschungspraxis
04771 Beschreibende und schließende Statistik
angefertigt im Magister-Hauptfach
Soziale Verhaltenswissenschaften / Grundstudium
für das Fach Methoden
von Cornelia Müller
vorgelegt am: 10.05.2004
0. Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung ... 4
2.Testentwurfv 5
3.Konstruktion des lernzielorientierten Leistungstests ... 7
3.1.Aufgabenkonstruktion ... 7
3.2.Zusammenstellung der einzelnen Items zum Test ... 8
3.3.Festlegung der Aufgabenbewertung ... 9
4.Datenerhebung und Datenerfassung ... 10
5.Ergebnisse ... 12
5.1.Normalverteilung der erreichten Gesamtpunktzahl ... 12
5.2.Häufigkeitsverteilung der erreichten Gesamtpunktzahl ... 13
5.3.Häufigkeitsverteilung der einzelnen Items ... 14
6.Analyse des konstruierten Leistungstests ... 14
6.1.Objektivität ... 14
6.2.Reliabilität ... 14
6.3.Schwierigkeit ... 15
6.4.Trennschärfe ... 15
6.5.Validität ... 16
7. Vorschläge für eine Testrevision ... 17
8.Literaturverzeichnis ... 21
9.Anhang ... 22
9.1.Test zum Thema Wissen im Bereich nutzbarer Energien ... 23
9.2.Zusammenfassung der Feinlernziele ... 28
9.3.SPSS Ausgaben der Reliabilitätsanalyse ... 30
10. Erklärung ... 34
1. Einleitung
Im Rahmen eines Methodenpraktikums vom Institut für Psychologie Schwerpunkt Methoden wurde ein lernzielorientierter Leistungstest zum Thema „Grundwissen Energie“ entwickelt. Die Aufgabenschwerpunkte umfassten den Entwurf, die Konstruktion, die Erprobung sowie die Analyse der Testergebnisse. Die vorliegende Hausarbeit unternimmt den Versuch, anhand des im Methodenpraktikums entwickelten Leistungstests „Grundwissen Energie“, den wissenschaftlichen Forschungsablauf einer Testkonstruktion darzulegen.
Der Aufbau der Hausarbeit orientiert sich am Forschungsablauf einer Testkonstruktion und gliedert sich wie folgt:
Die Definition des Testziels, die Bestimmung der Testpopulation, des Testtyps und die Bestimmung der Teststruktur fallen in die Phase des Testentwurfs. Mit dieser Phase wird sich der erste Abschnitt dieser Arbeit befassen.[cmueller1]
Im zweiten Abschnitt wird die Phase der Aufgabenkonstruktion behandelt. Anhand der entworfenen Teststruktur werden Fragen nach der Auswahl einzelner Aufgabenformen (offene vs. geschlossene), der Erstellung der einzelnen Items bezogen auf die ausgearbeitete Lernzielmatrix sowie der Bewertung der einzelnen Items betrachtet. Die Zusammenstellung aller konstruierten Items stellt den Leistungstest „Grundwissen Energie“ dar.
Daran anschließend finden sich die Datenerhebung, die Datenerfassung sowie einige deskriptive statistische Auswertungen der Ergebnisse. Die Durchführung und Ergebnisse der Reliabilitätsanalyse stellen den vierten Abschnitt dieser Hausarbeit dar. Hierbei wird näher auf die Hauptgütekriterien eines Tests – die Objektivität, die Reliabilität und der Validität – eingegangen.
Die Analyse der Erprobungsstichprobe verfolgt unter anderem den Zweck, den konstruierten Test im Hinblick auf eine höhere Reliabilität und Validität anzupassen. Die Ergebnisse der Aufgabenanalyse stellen daher Vorschläge einer Testrevision dar. Eine Zusammenfassung und Diskussion der Vorschläge für die Revision des im Methodenpraktikum entwickelten Leistungstests finden sich im abschließenden Abschnitt.
Das Literaturverzeichnis, der Anhang sowie die Erklärung zur erbrachten Eigenleistung schließen diese Hausarbeit ab.
2. Testentwurf
Vor der Konstruktion des Leistungstests muss sich der Testentwickler zuerst mit Fragen über die Planung und dem Entwurf des Messinstrumentes beschäftigen. In diesem Zusammenhang werden folgende Fragen bedeutsam:
Was für ein Test soll konstruiert werden? Ein Intelligenztest, ein Leistungstest oder ein Persönlichkeitstest? Ein Niveau- oder Geschwindigkeitstest? Was möchte ich mit dem Test messen? Welche Zielgruppe soll angesprochen werden? Findet sich in der Fachliteratur ein vergleichbarer Test, auf den aufgebaut werden kann? Welche formale und inhaltliche Struktur sollen die Fragen und Antworten besitzen?
Die erste Frage, was für ein Test konstruiert werden soll, wurde durch die Aufgabenstellung vorgegeben. Es handelt sich um einen lernziel- und kriteriumsorientierten Leistungstest zum Thema „Grundwissen Energie“.
Dabei handelt es sich um einen Niveautest, bei dem keine Zeitbegrenzung bei der Bearbeitung des Fragebogens bestand. Der Test wurde als Paper-Pencil-Test konstruiert. Testziel ist, den Kenntnisstand im Bereich Energiewissen zu erforschen. Durch den vorgegebenen Testtyp „Leistungstest“ ist der Validitätsbereich klar umgrenzt. Lienert sagt hierzu: „In diesen Fällen verbürgt der Testinhalt gewissermaßen die Validität des Testes. Was der Test prüft, sagt der Test selbst, er ist logisch valide.“ (1969, S. 53)
Unter Berücksichtigung der Möglichkeit im Rahmen des Methodenpraktikums wurden alle Personen die mindestens 18 Jahre alt sind als mögliche Zielgruppe ausgesucht.
Ein Gütekriterium für Tests ist die Nützlichkeit. In Vorbereitung auf das Methodenpraktikum wurde eine Literaturrecherche nach vergleichbaren Leistungstests zum Konstrukt „Energiewissen“ durchgeführt. Es wurden keine vergleichbaren Tests gefunden. Womit die Nützlichkeit des Leistungstest „Grundwissen Energie“ gegeben ist.
Die letzte Frage zielt auf die Überlegung ab, wie das Konstrukt „Energiewissen“ operationalisiert werden kann. Die Aufgabenstellung sah die Erstellung einer Lernzielmatrix vor. Die formale Form der Antworten – offene und geschlossene Antwortformen – wurde ebenfalls durch die Aufgabenstellung vorgegeben.
Der konstruierten Lernzielmatrix liegt die Taxonomie von Lernzielen im kognitiven Bereich von Bloom (1956) zu Grunde. Bloom und seine Mitarbeiter entwickelten die Matrixmethode nach Tyler weiter.[1]
In der für den Leistungstest „Grundwissen Energie“ entwickelten Lernzielmatrix stellen die Spalten die drei kognitiven Bereiche Wissen, Verstehen und Anwenden dar. Der Inhalt der Lernziele geht vom Allgemeinen (z.B. bekannte Energieformen) über zu dem Speziellen (z.B. Treibhauseffekt) bis hin zur Umweltproblematik.
Mit Hilfe der erstellten Lernzielmatrix wurden die einzelnen Feinlernziele formuliert. Diese finden sich im Anhang dieser Hausarbeit. Um die Schwierigkeit des Testsbogens nicht zu schwer bzw. zu leicht zu wählen, wurde versucht eine Ausgeglichenheit bei der Verteilung der einzelnen Items in der Lernzielmatrix zu erhalten.

Abbildung 1: Verteilung der Feinlernziele in der erstellten Lernzielmatrix für das Konstrukt „Energiewissen“
Aufbauend auf den konstruierten Feinlernzielen wurden die Testaufgaben des Leistungstests „Grundwissen Energie“ erstellt.
3. Konstruktion des lernzielorientierten Leistungstests
Die Konstruktion des Leistungstests umfasste die Umwandlung der Teststruktur in konkrete Aufgaben, den provisorischen Testaufbau durch die Zusammenstellung aller Items zu einem gemeinsamen Test, sowie die Festlegung der Aufgabenbewertung.
3.1. Aufgabenkonstruktion
Die erstellten Feinlernziele aus der Phase des Testentwurfes stellen das Aufgabenkonzept für die konkreten Testaufgaben dar. Ausgehend von diesem Aufgabenkonzept wurden die einzelnen Testaufgaben formuliert.
Um eine inhaltliche Abgrenzung der einzelnen Aufgaben zu erreichen, wurden die Fragen zuerst umgangsprachlich formuliert. Daran schloss sich die Selektion des Aufgabentyps an. Diese erfolgte nach den Gesichtspunkten der Vor- und Nachteile einzelner Aufgabentypen bezüglich der Aufgabenreliabilität, -objektivität und -validität sowie der Auswertungsökonomie. Um eine geringe Ratewahrscheinlichkeit zu erreichen, wurden Antwort-Auswahl-Aufgaben mit 3 bis maximal 5 Auswahlantworten konstruiert.
Bei der endgültigen Formulierung der einzelnen Aufgaben wurde versucht, die Regeln für den sprachlichen Aufbau einer Testaufgabe möglichst gut umzusetzen.[2] Besonderes Augenmerk lag dabei auf den folgenden Aspekten:
- möglichst kurze Formulierungen: Lange und komplexe Formulierungen können zu viele unterschiedliche, verwirrende Stimuli für den Befragten enthalten.
- nur einen sachlichen Inhalt oder Gedanke je Aufgabe
- Doppeldeutigkeit der Begriffe vermeiden
- Vermeidung eines Halo-Effektes: Es muss sichergestellt werden, dass der Kontext einer Frage sich nicht auf deren Beantwortung auswirkt. Ein hervorstechendes Einzelmerkmal beeinflusst neben der Beantwortung der aktuellen Frage auch die Beantwortung der Folgefragen.
- Vermeidung von hypothetischen Konstrukten und Suggestionsfragen
- Erschöpfende und disjunkte Antwortkategorien
3.2. Zusammenstellung der einzelnen Items zum Test
Bei der Zusammenstellung der einzelnen Aufgaben zu einem Test sind Gesichtspunkte bezüglich der Reihenfolge von Bedeutung. Je nach Reihenfolge können Positions- und Reihenfolgeeffekte auftreten.
Die Position kann infolge der Platzierung des Items im Test die Schwierigkeit oder ein anderes Merkmal des Items (zum Beispiel die Trennschärfe) verändern. Diese Positionierungseffekte sind besonders am Testanfang (mangelndes Instruktions-verständnis) oder am Testende (Ermüdung, Testmotivation wird geringer) zu finden.
Die Beantwortung eines Items kann durch ein zuvor bearbeitetes Item beeinflusst werden. Befragte wollen zum Beispiel Widersprüche in ihren Antworten vermeiden. Diesen Reihenfolgeeffekten wird bei vielen Leistungs- und Intelligenztest entgegen gewirkt, indem die Aufgaben nach aufsteigender Schwierigkeit geordnet sind.
Die Zusammenstellung der einzelnen Aufgaben erfolgte im konkreten Fall ohne eine Berücksichtigung der oben erwähnten Gesichtspunkte. In einer Testrevision sollte der konstruierte Leistungstest auf mögliche Positionierungs- und Reihenfolgeeffekte überprüft werden.
Lienert schlägt vor, dass bei der Zusammenfassung der einzelnen Items „leichte
(RF-) und schwere (EG-) Aufgaben wechselweise aufeinander folgen.“[3] (1969, S.37). Bei der Erstellung der Feinlernziele wurde versucht, diesem Aspekt Rechnung zu tragen. Die Aufgaben wurden so zusammengestellt, dass leichte und schwere Aufgaben wechselweise aufeinander folgen.
3.3. Festlegung der Aufgabenbewertung
In der Phase des Testentwurfes wurde eine Lernzielmatrix, beruhend auf der Lernzieltaxonomie von Bloom erstellt. Bloom klassifiziert die Lernziele auf verschiedenen Leistungsniveaus bzw. auf verschiedenen Levels der Komplexität. Der Grad an Komplexität der einzelnen Klassen (Leistungsniveau) nimmt nach oben hin zu. Dieser Ansatz findet sich bei der Auswahl der Aufgabenbewertung wieder. Aufgaben der Spalte Wissen werden mit einem Gewicht von 1 bewertet. Aufgaben aus der Spalte Verstehen besitzen nach Bloom einen höheren Komplexitätsgrad als die Wissensaufgaben, so dass diese Aufgaben mit einem Gewicht von 2 bewertet werden. Alle restlichen Aufgaben werden mit einem Gewicht von 3 bewertet.
Durch die Aufgabenteilung in der Arbeitsgruppe und die Unerfahrenheit seitens der Testentwickler kam es zu einer Redefinition der Zuordnung in der Lernzielmatrix. Die Verteilung der Gewichtung bei der Bewertung weicht dadurch von der zuvor erstellten Lernzielmatrix ab.

Abbildung 2: Einordnung der Feinlernziele nach Bewertungsgewicht
In einer Testrevision sollte dieses Bewertungsmuster überarbeitet werden, um Verteilungsirregularitäten zu vermeiden. Lienert bemerkt zum Stichwort Bewertungsmuster: „Um Verteilungsirregularitäten zu vermeiden, sollten jedoch nicht mehr als ein Viertel der Aufgaben mit 2 Punkten und nicht mehr als ein Achtel mit 3 Punkten verrechnet werden.“ (1969, S.61)
4. Datenerhebung und Datenerfassung
Die Datenerhebung erfolgte mit Hilfe des zuvor konstruierten Fragebogens. Die befragten Personen unterlagen keiner Kontrolle während der Befragung. Eventuelle Zusammenarbeit und Hilfestellung konnten daher nicht ausgeschlossen werden.
Es handelt sich um ein Niveautest (Power-Test). Es bestand keine Zeitbegrenzung bei der Bearbeitung des Fragebogens. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit beträgt ca. 20 Minuten, wenn man davon ausgeht, dass eine Multiple-Choice-Aufgabe durchschnittlich eine Minute Bearbeitungsaufwand in Anspruch nimmt. Die tatsächlich benötigte Bearbeitungszeit wurde nicht erfasst.
Neben den während des Methodenpraktikums in Hagen-Holthausen aufgenommenen 14 Datensätzen wurden weitere Befragungen mit Hilfe des Fragebogens von jedem Kommilitonen der Arbeitsgruppe aufgenommen. Insgesamt umfasst die Erprobungsstichprobe 64 Datensätze.
Die Datenerfassung erfolgte mittels SPSS. Die Daten aus den verteilten Fragebögen wurden mit Hilfe einer Musterlösung in SPSS erfasst. Eine Musterlösung des Fragebogens findet sich im Anhang. An die Erfassung und Eingabe der Daten schloss sich eine Datenvalidierung an. Im Zuge dieser Datenbereinigung wurden Schreib-, Codier- und Übertragungsfehler behoben.
Ausfälle ergaben sich durch eine vorsätzliche Manipulierung der codierten Daten. Diese Fragebogenergebnisse wurden nicht mit Hilfe des Fragebogens „Grundwissen Energie“ aufgenommen, weswegen sie keine Berücksichtigung in der Datenmatrix erfahren haben. Es kam zum Ausfall von fünf Datensätzen.
5. Ergebnisse
64 Fragebögen waren auswertbar. Das Durchschnittsalter der Befragten in der Stichprobe betrug 40,1 Jahre. Im Durchschnitt wurde eine Gesamtpunktzahl von 46,8 Punkten erreicht. Die Rücklaufquote konnte nicht ermittelt werden, da die Anzahl der verteilten Fragebögen nicht erfasst wurde.
5.1. Normalverteilung der erreichten Gesamtpunktzahl
Die Darstellung der Häufigkeitsverteilung für die erreichte Gesamtpunktzahl ergab erste Hinweise auf eine Normalverteilung der erreichten Punkte im Leistungstest „Grundwissen Energie“.

Abbildung 3 : Häufigkeitsdiagramm „Erreichte Gesamtpunkt“ mit Normalverteilungskurve
Das dargestellte Q-Q Diagramm zeigt einen nicht sehr engen Verlauf um die Normalitätsgerade. Bei einer Normalverteilung wird ein Verlauf, eng um die Normalitätsgerade dargestellt. Die erreichte Gesamtpunktzahl der Probanden kann daher nicht als hinreichend genau normalverteilt angesehen werden.[4]
Abbildung 4: Normal Q-Q Plots der erreichten Gesamtpunktzahl
5.2. Häufigkeitsverteilung der erreichten Gesamtpunktzahl
Mit Hilfe eines Box-Plot wurde eine Charakterisierung der Häufigkeits-Verteilung der erreichten Gesamtpunktzahl durchgeführt.
Abbildung 5: Q-Q Plot
Spannweite: weiblich = 26 (Differenz zwischen 32 und 58), männlich 31 (Differenz zwischen 25 und 56). Die Mediane weichen geringfügig voneinander ab. Die Ergebnisse der männlichen Befragten sind durch Ausreißer und Extremwerte gekennzeichnet.
5.3. Häufigkeitsverteilung der einzelnen Items
Die Häufigkeitsverteilungen der Antworten auf die einzelnen Items sind auf dem im Anhang befindlichen Fragebogen eingetragen.
6. Analyse des konstruierten Leistungstests
6.1. Objektivität
Die Durchführungsobjektivität ist nicht vollständig gewährleistet. Den Probanden wurden die gleichen Testaufgaben vorgelegt, jedoch liegt keine Testinstruktion vor, mit der die standardisierte Durchführungsweise gewährleistet werden kann.
Die Auswertungsobjektivität ist durch die erstellte Musterlösung gegeben. Die Festlegung genauer Kriterien, die eine eindeutige Einstufung des Kurzaufsatz-Items (Frage 13 des Fragebogens „Grundwissen Energie“) zulassen, erhöhen die Auswertungsobjektivität zusätzlich. Die Festlegung dieser Kriterien sollte im Rahmen der Testrevision erfolgen.
Die Interpretationsobjektivität konnte nicht ermittelt werden. Diese Art der Objektivität „ist dann gegeben, wenn verschiedene Beurteiler das gleiche Auswertungsergebnis unabhängig voneinander in gleicher Weise interpretieren.“ (Birkel, 1976). Eine solche Beurteilung ist im Rahmen dieser Hausarbeit nicht erfolgt. Eine Testinstruktion, welche die Interpretationsobjektivität erhöht, sollte im Rahmen einer Testrevision erstellt werden.
6.2. Reliabilität
Die Interne Konsistenz wurde mit Hilfe des CRONBACH’s Alpha ermittelt. Sie liegt bei .56. Der entwickelte Leistungstest ist nicht reliabel. Der Ausschluss aller Items mit einem negativen Trennschärfe-Koeffizient erhöhte den Reliabilitätskoeffizienten auf .68. Werden in der Testrevision die Items mit negativen Trennschärfe-Koeffizienten ausgeschlossen, kann die Reliabilität für eine Testerprobung als ausreichend betrachtet werden.
6.3. Schwierigkeit
Der Schwierigkeitsindex dient der Messung und der Bewertung des Schwierigkeits-grades von Aufgaben, Fragen und Items im Kontext eines Testes. Eine Aufgabe erscheint im statistischen Sinne als „schwierig“, wenn vergleichsweise wenig Befragte sie bejahend beantworten. Der Schwierigkeitsindex ist bei dieser statistischen Betrachtung bei schwierigen Aufgaben niedrig, bei leichten hoch.
Der Schwierigkeitsindex lässt sich mit Hilfe der Formel berechnen:
NR stellt die Anzahl der Probanden, welche die Aufgabe richtig
beantwortet haben, dar. N ist die Stichprobengröße.[5]
Der (Item-) Schwierigkeitsindex des im Methodenpraktikum erstellten Leistungstests
beträgt 69,06%. Der Leistungstest muss als zu leicht bezeichnet werden. Der Schwierigkeitsindex der einzelnen Items liegt zwischen 4,69% und 98,44%. Die leichten Aufgaben, d.h. Aufgaben mit einem hohen Schwierigkeitsindex, überwiegen.
6.4. Trennschärfe
Die Trennschärfe eines Items kennzeichnet, wie gut oder wie schlecht das einzelne Item zwischen Probanden mit guten Leistungen und Probanden mit schlechten Leistungen differenziert. Die durchgeführte Reliabilitätsanalyse ermittelt für jedes Item einen korrigierten Trennschärfe-Koeffizienten, welcher mit der Technik des Trennschärfe-Koeffizienten berechnet wird.[6]
Ein hoher Koeffizient differenziert die guten Probanden und die schlechten Probanden gut. Ein Trennschärfekoeffizient um Null bringt zum Ausdruck, dass die Aufgabe von guten und schlechten Probanden etwa gleich häufig richtig beantwortet wird. Ein negativer Koeffizient kennzeichnet ein nicht brauchbares Item. Das Item wird von guten Probanden verfehlt und von schlechten Probanden richtig beantwortet. Items mit geringer, negativer oder fehlenderer Trennschärfe sollten aus dem erstellten Fragebogen entfernt werden.
Insgesamt ist die Trennschärfe des Fragebogens als sehr gering einzuschätzen. Die Items 3_2, 6_2, 8_5, 10_3, 12 und 15_3 besitzen einen negativen Trennschärfe- Koeffizienten. In der Testrevision sollten diese Items daher unbedingt hinsichtlich der Formulierung, Auswahl von Distraktoren etc. bearbeitet werden. Ein Ausschluss dieser Items sollte in Betracht gezogen werden. Eine Bewertung der restlichen Items aus dem Fragebogen wird an dieser Stelle nicht vorgenommen. Durch die große Anzahl von Items mit einem negativen Trennschärfe-Koeffizienten, sollten zuerst diese Items in der Testrevision berücksichtigt werden. Eine weitere Erprobungsstichprobe nach der Testrevision liefert aussagekräftigere Werte zu den restlichen Items.
6.5. Validität
Konstruktvalidität: Durch die Aufteilung in drei Schwerpunktgebiete (allgemeine Fragen, spezielle Fragen zum Treibhauseffekt, Fragen zur Umweltproblematik) wurde versucht, die Kenntnisse im Bereich „Energiewissen“ zu messen. Dabei besitzen die leichten Aufgaben zu Beginn des Tests einen Motivationsaspekt. Der Proband sollte für die weitere Beantwortung der Fragen motiviert werden. Die Aufgabenstellungen wurden möglichst einfach und kurz gehalten, um nicht die Lesefähigkeit oder Aufnahmefähigkeit der Probanden zu messen.
Die Inhaltsvalidität konnte nicht festgestellt werden. Hierfür ist eine externe Validitätsprüfung erforderlich. Der konstruierte Leistungstest wird Experten vorgelegt, die beurteilen sollen, inwieweit die Testaufgaben eine repräsentative Auswahl aus dem zu erfassenden Konstrukt „Energiewissen“ darstellen.
Die Übereinstimmungsgültigkeit konnte nicht ermittelt werden. Eine Literaturrecherche im Vorfeld des Methodenpraktikums lieferte keinen vergleichbaren Leistungstest zum Konstrukt „Energiewissen“.
7. Vorschläge für eine Testrevision
Um die Durchführungsobjektivität bei einer Testrevision zu gewährleisten, wird die Erstellung einer Testinstruktion empfohlen. Eine Testinstruktion ermöglicht es, den entwickelten Test unter standardisierten Bedingungen durchzuführen.[7]
Die Zusammenstellung der einzelnen Aufgaben zum Leistungstest „Grundwissen Energie“ berücksichtigte die Empfehlung von Lienert, leichte und schwere Aufgaben wechselweise aufeinander folgen zulassen. Positionseffekte und Reihenfolgeeffekte wurden nicht gesondert berücksichtigt. Eine Überprüfung des Tests auf diese Effekte wird daher empfohlen. Um z.B. eine Demotivierung der Probanden zu verhindern, wird empfohlen, das Kurzaufsatz-Item mittig im Testbogen einzufügen und weitere leichte bis mittelschwere, motivierende Testaufgaben in den Test zu integrieren. Eine Erweiterung des Tests mit weiteren Testaufgaben verringert zudem die Ratewahrscheinlichkeit und erhöht die zu erwartende Reliabilität.
In der Reliabilitätsanalyse wurde das Kurzaufsatz-Item (Frage 13 im Fragebogen) nicht berücksichtigt. In der Kürze der Zeit konnten keine genauen Kriterien für die Bewertung des Items zusammengestellt werden. Dies sollte in jedem Falle in einer Testrevision erfolgen.
Weiterhin wird für eine Testrevision empfohlen, das gewählte Bewertungsmuster zu überarbeiten. Durch die Gewichtung der einzelnen Items nach Komplexitätsgrad (Wissen, Verstehen, Anwenden) können Verteilungsirregularitäten auftreten.
Die Durchführung der Reliabilitätsanalyse lieferte für einige Items des Leistungstest einen negativen Trennschärfe-Koeffizienten. Betroffen sind die Items 3_2, 6_2, 8_5, 10_3, 12 und 15_3. Es wird empfohlen diese Items hinsichtlich der Auswahl der Antwortform, der Aufgabenformulierung, der Auswahl von Distraktoren und der Auswahl von Antwortintervallen zu überprüfen.
Beispielhaft werden für die drei folgenden Items Verbesserungsvorschläge dargestellt:
· Item 3_2: „Regenerative Energien sind Energien, die in nicht absehbarer Zeit ausgeschöpft sind!“ - Diese Formulierung kann zu Verwirrungen führen. Eine Alternative zur obigen Formulierung wäre: „...sind Energien, die in absehbarer Zeit nicht ausgeschöpft sind!“ . Die Alternative besitzt eine eindeutigere Formulierung.
· Item 6 ist eine Zuordnungsaufgabe mit 7 Auswahlmöglichkeiten. Mögliche Verbesserungsvorschläge sind:
- Minderung der Auswahlantworten und/oder eine Zusammenfassung der Auswahlantworten in Intervalle, so das max. 5 Auswahlantworten zur Verfügung stehen.[8]
- Eine Betrachtung des Trends. Eine Zusammenfassung der vorgegebenen Auswahlantworten in Intervalle unterstützt diese Möglichkeit.
· Item 11: „Füllen Sie die Lücke im folgenden Satz: 20% der Erdbevölkerung, die in den Industrieländern lebt, verbraucht in etwa ...% der heutigen Energieproduktion.“ Hier tritt ein Suggestionseffekt ein. Der Proband ist versucht, aufgrund seines Vollständigkeitsdenkens, 80% einzutragen. Dieser Wert entspricht jedoch auch der richtigen Antwort. Eine bessere Formulierung könnte lauten: „Füllen Sie die Lücke im folgenden Satz: 1/5 der Erdbevölkerung, die in den Industrieländern lebt, verbraucht in etwa ...% der heutigen Energieproduktion.“
Abschließend wird darauf hingewiesen, dass der Stichprobenumfang von 64 Probanden keine repräsentative Stichprobe darstellt.
Literaturverzeichnis
BIRKEL, P. und INGENKAMP, K. (1976): Hilfen zur Auswahl von Schultests. Mainz
ECKSTEIN, P. P. (2000): Angewandte Statistik mit SPSS – Praktische Einführung für Wirtschaftswissenschaftler. 3. Auflage. Wiesbaden: Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH.
HILKE, R. (1980): Grundlagen normorientierter und kriteriumorientierter Tests – Eine kritische Auseinandersetzung mit der klassischen Testtheorie und den logischen Testmodellen. Bern/Stuttgart/Wien: Verlag Hans Huber.
LIENERT, G. A. (1969): Testaufbau und Testanalyse. 3.Auflage. Weinheim/Berlin/Basel: Verlag Julius Beltz.
PORST, R. (2000): Question Wording – Zur Formulierung von Fragebogen-Fragen. Mannheim: ZUMA Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen, How-To-Reihe, Nr.2.
ROST, J. (2004): Lehrbuch Testtheorie – Testkonstruktion. 2. Auflage. Bern/Göttingen/Toronto/Seattle: Verlag Hans Huber.
SCHNELL, R., HILL, P. B. und ESSER, E. (1999): Methoden der empirischen Sozialforschung. München/Wien: R.Oldenburg Verlag.
STANGL, Taller (2004): Lernzieltaxonomie URL:
http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/LERNZIELE/
9. Anhang
Im Anhang dieser Hausarbeit befinden sich die nachfolgenden Unterlagen:
- der konstruierte lernzielorientierte Leistungstest „Grundwissen Energie“ mit Musterlösung und eingetragenen Antwort-Häufigkeiten der einzelnen Items .
- die in der Phase des Testentwurfes erstellten und zusammengefassten Feinlernziele. Auf diese bauen die einzelnen Testfragen auf.
- die Musterlösung zum Leistungstest „Grundwissen Energie“.
- ein Ausdruck der SPSS Ausgabe der Reliabilitätsanalyse.
9.1. Test zum Thema Wissen im Bereich nutzbarer Energien
Methodenpraktikum Holthausen 26.3.2004 – 28.03.04, Arbeitsgruppe 3
Laufende Nr.______
Geschlecht:
- männlich (Häufigkeit: 36)
- weiblich (Häufigkeit: 28)
Alter:_____ (Durchschnittsalter: 40,1)
Welche der aufgeführten Energieformen kennen Sie?
Bitte kreuzen Sie an!
(Häufigkeit keine Auswahl: ....... 1x)
a) Atomar (Häufigkeit eine Auswahl: .......... 3x)
b) Fossile (Häufigkeit zwei ausgewählt: ..... 5x)
c) Regenerative (Häufigkeit drei ausgewählt: ....... 55x)
- Ordnen Sie die folgenden Energien den oben genannten Energieformen zu!
Kennzeichnen Sie mit a), b), c)!
Wind ___c___ .................. (Häufigkeit: a = 0x, b = 3x, c = 59x)
Öl ___b___......................... (Häufigkeit: a = 1x, b = 62x, c = 1x)
Gas ___b____..................... (Häufigkeit: a = 0x, b = 62x, c = 2x)
Geothermie ___c_____...... (Häufigkeit: a = 4x, b = 12x, c = 42x)
Photovoltaik ___c_____..... (Häufigkeit: a = 11x, b = 2x, c = 45x)
Welcher der folgenden Definitionen würden Sie zustimmen?
Bitte ankreuzen!
Regenerative Energien sind:
o Energien, die keine nachhaltigen Umweltschäden anrichten!
(Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 28x, nicht ausgewählt = 36x)
o Energien, die in nicht absehbarer Zeit ausgeschöpft sind!
(Richtigantwort, Häufigkeit: ausgewählt = 31x, nicht ausgewählt = 33x)
o Energien, die im Laufe der Evolution entstanden sind!
(Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 57x, nicht ausgewählt = 7x)
o wieder aufladbare Batterien/Akkus!
(Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 53x, nicht ausgewählt = 11x)
4. Bitte kreuzen sie an ob die Aussage zutrifft oder nicht!
1. Atomar Energie ist eine nicht regenerative Energie!
o Ja (Richtigantwort, Häufigkeit = 48x)
o Nein (Distraktor, Häufigkeit = 14x)
(Häufigkeit fehlende Auswahl = 2x)
2. Nicht regenerative Energien schaden nachhaltig der Umwelt!
o Ja (Richtigantwort, Häufigkeit = 45x)
o Nein (Distraktor, Häufigkeit = 18x)
(Häufigkeit fehlende Auswahl = 1x)
3. Moderne Filteranlagen reduzieren den Ausstoß von CO2 bei
der Verbrennung fossiler Energien um 80%!
o Ja (Distraktor, Häufigkeit = 28x)
o Nein (Richtigantwort, Häufigkeit = 34x)
(Häufigkeit fehlende Auswahl = 2x)
Wie hoch schätzen Sie den Anteil regenerativer Energien am gesamt Energieverbrauch in Deutschland ein?
-------------8------%
Wie viele Jahre reichen die fossilen / konventionellen Energiereserven nach dem heutigen Erkenntnisstand? Bitte ordnen sie zu!
17 43 66 91 140 169 185
a) Erdöl: __43____ (Häufigkeiten: 17 = 3x, 43 = 19x, 66 = 14x, 91 = 6x, 140 = 7x, 169 = 2x, 185 = 7x, fehlend = 6x)
b) Erdgas:__140____ (Häufigkeiten: 17 = 0x, 43 = 6x, 66 = 10x, 91 = 12x, 140 = 11x, 169 = 11x, 185 = 7x, fehlend = 6x)
c) Kohle: ___17___(Häufigkeiten: 17 = 3x, 43 = 15x, 66 = 5x, 91 = 12x, 140 = 10x, 169 = 3x, 185 = 8x, fehlend = 8x)
Welche der genannten Beschreibungen trifft auf den Begriff
„Treibhauseffekt“ zu?
o Eine Vermischung von Luftschichten ist nicht möglich, aufgrund einer Inversions-Wetterlage!
(Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 3x, nicht ausgewählt = 61x)
o Durch einen erhöhten CO2 Ausstoß kommt es zu einer gesteigerten Erderwärmung!
(Richtigantwort, Häufigkeit: ausgewählt = 62x, nicht ausgewählt = 2x)
o Der „Treibhauseffekt“ führt zu einer gesteigerten Photosyntheseleistung der Pflanzen!
(Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 4x, nicht ausgewählt = 60x)
- Welche Auswirkungen hat der Treibhauseffekt?
Mehrfachnennung möglich!
o Zunahme von Sturm- und Unwetterschäden
(Richtigantwort, Häufigkeit: ausgewählt = 55x, nicht ausgewählt = 9x)
o Verminderte Wolkenbildung in der Stratosphäre
(Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 10x, nicht ausgewählt = 54x)
o Versinken von Küstenregionen im Meer
(Richtigantwort, Häufigkeit: ausgewählt = 52x, nicht ausgewählt = 12x)
o Ausdehnung der Wüstengebiete
(Richtigantwort, Häufigkeit: ausgewählt = 46x, nicht ausgewählt = 18x)
o Erdbeben nehmen zu
(Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 4x, nicht ausgewählt = 60x)
9. Welche Faktoren sind für den Treibhauseffekt verantwortlich?
Mehrfachnennung möglich!
o Vernichtung des Tropenwaldes
(Richtigantwort, Häufigkeit: ausgewählt = 51x, nicht ausgewählt = 13x)
o Atmosphärische Indifferenzen
(Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 5x, nicht ausgewählt = 59x)
o Luftverschmutzung durch Energieproduktion
(Richtigantwort, Häufigkeit: ausgewählt = 53x, nicht ausgewählt = 11x)
o Produktion und Anwendung von FCKW
(Richtigantwort, Häufigkeit: ausgewählt = 49x, nicht ausgewählt = 15x)
o Erhöhter Elektrosmog
(Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 6x, nicht ausgewählt = 58x)
10. Wie hoch schätzen Sie den prozentualen Anteil der Energieproduktion am
Treibhauseffekt ein?
o 0 bis < 25% (Distraktor, Häufigkeiten: ausgewählt = 9,
nicht ausgewählt = 55)
o 25 bis < 50% (Distraktor, Häufigkeiten: ausgewählt = 23,
nicht ausgewählt = 41)
o 50 bis < 75% (Richtigantwort, Häufigkeiten: ausgewählt = 14,
nicht ausgewählt = 50)
o 75 bis < 100% (Distraktor, Häufigkeiten: ausgewählt = 14,
nicht ausgewählt = 50)
o 100% (Distraktor, Häufigkeiten: ausgewählt = 1,
nicht ausgewählt = 63)
11. Füllen Sie die Lücke im folgenden Satz:
20% der Erdbevölkerung, die in den Industrieländern lebt, verbraucht in etwa …80…% der heutigen Energieproduktion
12. Wissen Sie wie sich der Energieverbrauch pro Kopf in den letzten 50 Jahren in den Industrieländern entwickelt hat?
o Rückläufig..................... (Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 9)
o konstant......................... (Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 0)
o leicht angestiegen.......... (Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 3)
o verdoppelt...................... (Richtigantwort, Häufigkeit: ausgewählt = 22)
o mehr als verdoppelt....... (Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 38)
13. Können Sie zu jeder dieser Komponenten zum Energieeinsparen ein Beispiel nennen?
Wärmeenergie:
Stromverbrauch:
Wasserverbrauch:
14. Wissen Sie, mit welcher Art von Energie Ihr Haushalt versorgt wird?
- regenerative.................. (Richtigantwort, Häufigkeit: ausgewählt = 4)
- nicht regenerative......... (Richtigantwort, Häufigkeit: ausgewählt = 26)
- Energiemix................... (Richtigantwort, Häufigkeit: ausgewählt = 22)
- weiß nicht..................... (Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 11)
(Häufigkeit fehlende Auswahl = 1)
15. Was berücksichtigt die neue Energiesparverordnung (01.02.2002)?
- nur die Wärmeschutzverordnung
(Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 5x, nicht ausgewählt = 53x, fehlend = 6)
- nur die Heizungsanlagentechnik
(Distraktor, Häufigkeit: ausgewählt = 11, nicht ausgewählt = 47x, fehlend = 6)
- das gesamte Gebäude in allen seinen energetischen Auswirkungen
(Richtigantwort, Häufigkeit: ausgewählt = 42x, nicht ausgewählt = 16, fehlend = 6x)
9.2. Zusammenfassung der Feinlernziele
Thema: Kenntnisse im Bereich nutzbare Energien
Grobziel: Kenntnisstand
| Nr. | Feinlernziel | Itembank. Nr. | Unteritems | Level |
| 1 | Welche Energieformen sind bekannt? (Wissen) | 1 | 1 | 1 |
| 2 | Definition regenerative Energieformen (Verstehen) | 2,3 | 2.1. bis 2.5. 3.1. bis 3.4. | 2 |
| 3 | Definition nicht regenerative Energieformen (Verstehen) | 2,4 | 2.1. bis 2.5. 4.1. bis 4.3. | 2 |
| 4 | Mengenverständnis konventionelle Energieformen (Wissen) | 5 | 5 | 1 |
| 5 | Mengenverständnis neue Energieformen (Wissen) | 5 | 5 | 1 |
| 6 | Problematik Energiebestand (Wissen) | 6 | 6.1. bis 6.3. | 1 |
| 7 | Definition Treibhauseffekt (Anwendung) | 7 | 7.1. bis 7.3. | 3 |
| 8 | Ursache Treibhauseffekt (Anwendung) | 9, 10 | 9.1. bis 9.5. 10.1. bis 10.5. | 3 |
| 9 | Auswirkungen Treibhauseffekt (Anwendung) | 8 | 8.1. bis 8.5. | 3 |
| 10 | Energiehunger Welt (Typ nicht angegeben) | 11 | 11 | 1 |
| 11 | Umweltschutz: Rangfolge schädlicher Energieformen (Skala) (Verstehen) | Rausgefallen (Schwierigkeiten bei sprachlicher Formulierung) | 2 | |
| 12 | Entwicklung Energieverbrauch (Verstehen) | 12 | 12.1. bis 12.5. | 2 |
| 13 | Energiesparverhalten, Was tun um zu Sparen? (Anwendung) | 13 | 13.1. bis 13.3. | 3 |
| 14 | Woher kommt Ihre Energie? (Typ nicht angegeben) | 14 | 14 | 1 |
| 15 | Abgasnorm (Typ nicht angegeben) | 15 | 15.1. bis 15.3. | 1 |
| Summe der Items | 15 |
9.3. SPSS Ausgaben der Reliabilitätsanalyse
R E L I A B I L I T Y A N A L Y S I S - S C A L E (A L P H A)
1. F1 Welche der aufgeführten Energieformen kennen Sie?
2. F2_1 Wind
3. F2_2 Öl
4. F2_3 Gas
5. F2_4 Geothermie
6. F2_5 Photovoltaik
7. F3_2 Energien, die in nicht absehbarer Zeit ausgeschöpft sind!
8. F4_1 Atomar Energie ist eine nicht regenerative Energie!
9. F4_2 Nicht regenerative Energien schaden nachhhaltig der Umwelt!
10. F4_3 Moderne Filteranlagen reduzieren den Ausstoß von CO2 bei der
11. F5 Wie hoch schätzen Sie den Anteil regenerativer Energien am
12. F6_1 Erdöl
13. F6_2 Erdgas
14. F6_3 Kohle
15. F7_2 Durch einen erhöhten CO2 Ausstoß kommt es zu einer gesteigerten
16. F8_1 Zunahme von Sturm- und Umweltschäden
17. F8_2 Verminderte Wolkenbildung in der Stratosphäre
18. F8_3 Versinken von Küstenregionen im Meer
19. F8_4 Ausdehnung der Wüstengebiete
20. F8_5 Erdbeben nehmen zu
21. F9_1 Verrichtung des Tropenwaldes
22. F9_2 Atmosphärische Indifferenzen
23. F9_3 Luftverschmutzung durch Energieproduktion
24. F9_4 Produktion und Anwendung von FCKW
25. F9_5 Erhöhter Elektrosmog
26. F10_3 Wie hoch schätzen Sie, den .... 50 bis kleiner 75 %
27. F11 20% der Erdbevölkerung, die in den Industrieländern lebt
28. F12 Wissen Sie wie sich der Energieverbrauch pro Kopf in den
29. F14 Wissen Sie mit welcher Art von Energie Ihr Haushalt versorgt
30. F15_3 das gesamte Gebäude in allen seinen energetischen Auswirkungen
R E L I A B I L I T Y A N A L Y S I S - S C A L E (A L P H A)
Mean Std Dev Cases
1. F1 ,9844 ,1250 64,0
2. F2_1 ,9219 ,2705 64,0
3. F2_2 ,9688 ,1754 64,0
4. F2_3 ,9688 ,1754 64,0
5. F2_4 ,6563 ,4787 64,0
6. F2_5 ,7031 ,4605 64,0
7. F3_2 ,5156 ,5037 64,0
8. F4_1 ,7500 ,4364 64,0
9. F4_2 ,7188 ,4532 64,0
10. F4_3 ,5313 ,5030 64,0
11. F5 ,5781 ,4978 64,0
12. F6_1 ,2969 ,4605 64,0
13. F6_2 ,1563 ,3660 64,0
14. F6_3 ,0469 ,2130 64,0
15. F7_2 ,9688 ,1754 64,0
16. F8_1 ,8594 ,3504 64,0
17. F8_2 ,8438 ,3660 64,0
18. F8_3 ,8125 ,3934 64,0
19. F8_4 ,7188 ,4532 64,0
20. F8_5 ,9375 ,2440 64,0
21. F9_1 ,7969 ,4055 64,0
22. F9_2 ,9219 ,2705 64,0
23. F9_3 ,8281 ,3803 64,0
24. F9_4 ,7656 ,4270 64,0
25. F9_5 ,9063 ,2938 64,0
26. F10_3 ,2188 ,4167 64,0
27. F11 ,5313 ,5030 64,0
28. F12 ,3438 ,4787 64,0
29. F14 ,8125 ,3934 64,0
30. F15_3 ,6563 ,4787 64,0
R E L I A B I L I T Y A N A L Y S I S - S C A L E (A L P H A)
Correlation Matrix
F1 F2_1 F2_2 F2_3 F2_4
F1 1,0000
F2_1 -,0367 1,0000
F2_2 -,0226 ,6170 1,0000
F2_3 -,0226 ,2823 -,0323 1,0000
F2_4 -,0912 ,1571 -,1300 ,2482 1,0000
F2_5 -,0819 ,3206 ,0799 ,0799 ,3938
F3_2 -,1221 -,0491 ,0056 -,1741 -,1090
F4_1 -,0727 ,1008 ,1037 -,1037 -,1140
F4_2 ,2014 ,0769 ,0874 -,1124 -,0137
F4_3 -,1183 -,0401 -,1687 ,0112 ,0453
F5 ,1475 ,1050 ,0284 ,2103 ,2477
F6_1 ,0819 ,0617 -,0799 ,1167 ,1823
F6_2 ,0542 -,3558 -,1700 -,1700 -,2322
F6_3 ,0279 ,0646 ,0398 ,0398 ,0049
F7_2 -,0226 ,2823 -,0323 ,4839 ,0591
F8_1 -,0510 -,1178 -,0727 ,1857 -,1035
F8_2 -,0542 -,1253 -,0773 -,0773 ,2322
F8_3 ,2623 ,0093 -,0863 -,0863 ,0737
F8_4 ,2014 ,3359 ,2871 ,2871 -,0869
F8_5 -,0325 ,1654 -,0464 ,3246 -,0510
F9_1 -,0636 ,2872 ,1325 ,1325 ,2070
F9_2 -,0367 -,0847 -,0523 -,0523 ,0345
F9_3 ,2765 ,1760 ,1562 -,0818 ,1063
F9_4 -,0697 ,3887 ,3246 ,1126 ,0655
F9_5 -,0405 ,1061 -,0578 ,2503 ,3315
F10_3 ,0667 -,1276 -,1222 -,1222 -,0149
F11 -,1183 ,1932 ,1912 ,1912 ,3090
F12 ,0912 ,0881 ,1300 -,2482 -,0996
F14 ,2623 ,0093 -,0863 -,0863 ,1580
F15_3 ,1741 ,1571 ,0591 -,1300 -,0390
R E L I A B I L I T Y A N A L Y S I S - S C A L E (A L P H A)
Correlation Matrix
F2_5 F3_2 F4_1 F4_2 F4_3
F2_5 1,0000
F3_2 ,0545 1,0000
F4_1 ,0987 ,0181 1,0000
F4_2 ,2781 ,1586 -,0401 1,0000
F4_3 ,0750 ,1547 ,3254 ,1088 1,0000
F5 ,4144 -,1316 ,0913 ,0990 -,0416
F6_1 ,3474 -,1230 -,1777 ,0261 -,0064
F6_2 -,0029 -,0135 ,0497 ,0778 -,0269
F6_3 ,1441 -,0809 -,0427 -,0257 -,0880
F7_2 ,0799 -,1741 -,1037 -,1124 ,0112
F8_1 -,0661 -,1223 ,1816 -,0531 ,1604
F8_2 ,2855 -,0727 ,2485 ,0179 ,1132
F8_3 ,2136 ,1752 -,2774 ,1447 ,1103
F8_4 ,1260 ,0891 ,0401 ,0725 -,1001
F8_5 -,0265 ,0081 -,1491 -,1615 ,0162
F9_1 ,1820 -,0231 ,1570 ,2025 ,0705
F9_2 -,0617 ,0674 -,0336 -,0526 ,1932
F9_3 ,3385 -,1101 ,0239 -,0086 -,0960
F9_4 ,1249 ,0542 -,1491 -,1820 -,2241
F9_5 ,2603 ,0101 -,0619 ,0373 ,0201
F10_3 ,0129 -,0165 -,1309 -,0053 -,0331
F11 ,3491 -,0333 ,0362 -,0305 -,1922
F12 -,1778 -,0885 -,0380 ,0869 ,0206
F14 ,1260 ,0150 ,1849 ,1447 ,1905
F15_3 ,0338 -,0432 -,1140 ,0595 -,2843
R E L I A B I L I T Y A N A L Y S I S - S C A L E (A L P H A)
Correlation Matrix
F5 F6_1 F6_2 F6_3 F7_2
F5 1,0000
F6_1 ,3473 1,0000
F6_2 ,1933 ,3797 1,0000
F6_3 ,1894 ,1795 -,0954 1,0000
F7_2 ,2103 ,1167 -,1700 ,0398 1,0000
F8_1 ,0185 ,1645 ,1741 -,1229 ,1857
F8_2 ,1552 ,1854 ,0667 ,0954 -,0773
F8_3 ,0760 ,1369 ,0965 -,0829 -,0863
F8_4 ,3101 ,1783 -,0179 ,1387 ,2871
F8_5 -,0899 ,0265 -,2444 ,0573 ,3246
F9_1 -,0381 ,1581 -,1036 ,1120 -,0907
F9_2 -,0129 ,1892 -,0351 ,0646 -,0523
F9_3 ,2817 ,2960 ,0820 ,1010 -,0818
F9_4 -,0245 ,1980 -,1683 -,0518 ,1126
F9_5 ,1594 ,0917 -,3045 ,0713 ,2503
F10_3 -,0837 ,2353 ,1887 -,1173 -,1222
F11 ,2754 ,2677 -,0269 ,0602 ,0112
F12 -,1811 -,1103 -,2208 ,3064 -,0591
F14 -,0051 ,2245 ,0965 -,0829 -,0863
F15_3 ,0479 -,0338 ,0396 ,1605 -,1300
F8_1 F8_2 F8_3 F8_4 F8_5
F8_1 1,0000
F8_2 -,0503 1,0000
F8_3 -,1943 -,0965 1,0000
F8_4 ,0469 ,1137 ,1447 1,0000
F8_5 -,1044 -,1111 ,0413 ,1256 1,0000
F9_1 ,2426 ,2106 ,0560 ,2025 -,1304
F9_2 -,1178 ,1954 ,1585 -,0526 -,0752
F9_3 ,0540 ,1461 ,4178 ,2677 ,0535
F9_4 -,0116 -,1365 -,0768 ,1461 ,0095
F9_5 ,0241 ,1569 -,0172 ,0373 ,3599
F10_3 ,1053 -,1887 ,0605 -,1734 -,1757
F11 ,1604 ,2857 ,0301 ,2481 ,0162
F12 -,0858 -,2322 -,1580 -,2058 -,2208
F14 ,1511 ,3445 ,0769 ,0556 -,1240
F15_3 -,0089 -,1302 -,0948 ,0595 -,0510
R E L I A B I L I T Y A N A L Y S I S - S C A L E (A L P H A)
Correlation Matrix
F9_1 F9_2 F9_3 F9_4 F9_5
F9_1 1,0000
F9_2 -,1470 1,0000
F9_3 ,0788 -,1326 1,0000
F9_4 ,0874 -,0236 ,0412 1,0000
F9_5 -,0291 ,1061 ,1376 -,0514 1,0000
F10_3 ,0793 ,0132 ,0407 ,1143 -,0891
F11 -,0073 ,1932 ,3190 ,2194 ,2350
F12 ,0383 ,0881 -,1935 ,0121 -,2187
F14 ,2550 ,1585 ,0995 -,0768 ,1202
F15_3 ,0434 -,2107 ,1935 ,2208 -,1199
F10_3 F11 F12 F14 F15_3
F10_3 1,0000
F11 -,1089 1,0000
F12 -,0647 -,1772 1,0000
F14 -,0363 ,1103 -,1580 1,0000
F15_3 -,0149 -,1524 ,0390 -,0105 1,0000
* * * Warning * * * Determinant of matrix is close to zero: 4,067E-33
Statistics based on inverse matrix for scale ALPHA
are meaningless and printed as .
N of Cases = 64,0
N of
Statistics for Mean Variance Std Dev Variables
Scale 20,7188 9,9196 3,1495 30
Item Means Mean Minimum Maximum Range Max/Min Variance
,6906 ,0469 ,9844 ,9375 21,0000 ,0672
R E L I A B I L I T Y A N A L Y S I S - S C A L E (A L P H A)
Item-total Statistics
Scale Scale Corrected
Mean Variance Item- Squared Alpha
if Item if Item Total Multiple if Item
Deleted Deleted Correlation Correlation Deleted
F1 19,7344 9,8172 ,1108 . ,5594
F2_1 19,7969 9,2755 ,3465 . ,5380
F2_2 19,7500 9,7460 ,1305 . ,5575
F2_3 19,7500 9,7460 ,1305 . ,5575
F2_4 20,0625 9,0119 ,2361 . ,5413
F2_5 20,0156 8,2061 ,5691 . ,4906
F3_2 20,2031 9,8152 -,0473 . ,5844
F4_1 19,9688 9,6498 ,0293 . ,5699
F4_2 20,0000 9,2698 ,1611 . ,5524
F4_3 20,1875 9,5516 ,0370 . ,5719
F5 20,1406 8,5990 ,3675 . ,5198
F6_1 20,4219 8,4382 ,4745 . ,5056
F6_2 20,5625 9,8690 -,0362 . ,5743
F6_3 20,6719 9,6843 ,1433 . ,5560
F7_2 19,7500 9,8095 ,0722 . ,5606
F8_1 19,8594 9,6148 ,0838 . ,5609
F8_2 19,8750 9,2857 ,2242 . ,5453
F8_3 19,9063 9,4196 ,1430 . ,5546
F8_4 20,0000 8,8254 ,3301 . ,5281
F8_5 19,7813 10,0149 -,1002 . ,5733
F9_1 19,9219 8,9938 ,3131 . ,5329
F9_2 19,7969 9,7517 ,0561 . ,5623
F9_3 19,8906 8,8926 ,3891 . ,5249
F9_4 19,9531 9,4740 ,1002 . ,5603
F9_5 19,8125 9,4881 ,1908 . ,5506
F10_3 20,5000 9,9365 -,0725 . ,5816
F11 20,1875 8,6310 ,3505 . ,5224
F12 20,3750 10,5238 -,2683 . ,6124
F14 19,9063 9,1022 ,2792 . ,5378
F15_3 20,0625 9,8373 -,0489 . ,5828
Reliability Coefficients 30 items
Alpha = ,5620 Standardized item alpha = ,5687
10. Erklärung
Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Hausarbeit mit dem Thema
Entwicklung und Erprobung eines lernzielorientierten Leistungstests „Grundwissen Energie“
ohne fremde Hilfe erstellt habe. Alle verwendeten Quellen wurden angegeben. Ich versichere, dass ich bisher keine Hausarbeit oder Prüfungsarbeit mit gleichem oder ähnlichem Thema an der FernUniversität oder einer anderen Hochschule eingereicht habe.
Herzogenrath / 10.05.2004
Unterschrift
[1] Tyler schlug vor, die in einem Lernziel enthaltenen Inhalte von den ebenfalls im Lernziel angesprochenen Verhaltensweisen zu trennen und eine zweidimensionale Matrix aufzustellen. In den Zeilen dieser Matrix sind die Inhalte und in den Spalten die Verhaltensweisen des Lernziels eingetragen. Aufbauend auf die von Tyler vorgeschlagenen Inhalts-Verhaltensmatrix, formulierten Bloom und seine Mitarbeiter eine umfangreiche Taxonomie für die Klassifizierung von Lernzielen auf verschiedenen Leistungsniveaus. Die kognitiven Lernziele werden dabei in sechs Klassen eingeteilt, wobei der Komplexitätsgrad der einzelnen Klassen (Leistungsniveau) nach oben zunimmt. Als erste und nicht komplexe Verhaltensweise sieht Bloom die Wiedergabe von Wissen. Daran anschließend Verstehen, Anwendung, Analyse, Synthese und die Bewertung. Weiterführende Informationen zur Lernzieltaxonomie finden sich bei Hilke(1980) und Stangl (2004).
[2] Vertiefende Literatur und Beispiele zur Anwendung und Bedeutung der sprachlichen Regeln bei der Aufgabenformulierung finden sich in Rost (2004), Porst (2000) und Lienert (1969).
[3] RF steht für Richtig-Falsch. Bei einer RF Aufgabe kann der Proband zwischen einer richtigen und einer falschen Antwort auswählen. EG steht bei Lienert für Ergänzungsaufgabe. Bei diesem Aufgabetyp soll die Aufgabe durch Eintragung eines Wortes oder durch eine kurze Darstellung (z.B. ein Symbol, eine Zeichnung) vervollständigt werden.
[4] Eine Interpretation des in Abbildung 5 dargestellten Q-Q Diagramms unterliegt der Objektivität des Betrachters. Eckstein weist darauf hin: „Mitunter ist eine angestrebte Entscheidung darüber, ob für eine Grundgesamtheit ein spezielles Verteilungsgesetz oder eine Normalverteilung unterstellt werden kann, mit Hilfe eines aus der Stichprobe konstruierten Q-Q Plot bzw. P-P Plot nicht ohne Weiteres zu beantworten.“ Die in der Hausarbeit verworfene Verteilungshypothese “Die erreichte Gesamtpunktzahl im konstruierten Leistungstest ist in der Grundgesamtheit normalverteilt.“ sollte daher durch einen K-S-Anpassungstest ergänzt werden.
[5] Diese einfache Formel vernachlässigt eine Zufallskorrektur. Der ermittelte Schwierigkeitsindex ohne Zufallskorrektur ist somit identisch mit dem arithmetischen Mittelwert des Items.
[6] In der Literatur finden sich zwei unterschiedliche Techniken: Trennschärfe-Indizes und Trennschärfe-Koeffizienten. Auf die Unterschiede dieser beiden Techniken wird in dieser Hausarbeit nicht näher eingegangen.
Eine Zusammenfassung beider Techniken finden sich in Schnell, Hill, Esser (1999). Detaillierte Beschreibungen zum Trennschärfe-Indiz finden sich bei Lienert (1969) und Eckstein (1980).
[7] Die Durchführungsobjektivität wurde in der Probeerhebung durch die gemeinsame Entwicklung des Tests in der Arbeitsgruppe realisiert. Eine genaue Testinstruktion war bei der Erprobung nicht erforderlich. Die Testleiter stellten gleichzeitig die Mitglieder der Arbeitsgruppe dar, wodurch die äußeren Bedingungen der Testsituation möglichst gleich gehalten werden konnten.
[8] Birkel bemerkt zur Anzahl der Auswahlmöglichkeiten: „Die Anzahl der Auswahlantworten sollte nicht größer sein als 5. Das hängt einerseits mit der Ratewahrscheinlichkeit, andererseits ...“ (1976, S.41).
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