Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Beratung close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Beratung

Scholary Paper (Seminar), 2001, 15 Pages
Author: Martina Meyer
Subject: Social Pedagogy / Social Work

Details

Event: Handlungskonzepte und Methoden der sozialen Arbeit – ein Überblick
Institution/College: Protestant University of Applied Sciences Reutlingen-Ludwigsburg (FB Sozialpädagogik)
Tags: Beratung, Handlungskonzepte, Methoden, Arbeit
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2001
Pages: 15
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V10960
ISBN (E-book): 978-3-638-17248-6

File size: 195 KB


Excerpt (computer-generated)

Beratung

von Martina Meyer



Literatur

Galuske, Michael (1992 2. Auflage): Methoden der Sozialen Arbeit. Eine Einführung. 
Weinheim: Juventa, Kapitel 13: Sozialpädagogische Beratung

Pfeiffer Rolf: Folien zur sozialpädagogischen Beratung

 


Gliederung

Einleitung

Theorie der sozialpädagogischen Beratung

1. Merkmale der sozialpädagogischen Beratung

2. Vergleich von drei Beratungsmodellen

2.1. Das klinische Beratungsmodell

2.2. Das Informationsmodell

2.3. Das transdisziplinäre Modell

Die Praxis der sozialpädagogischen Beratung

1. Die Lebenswelt des Zu- Beratenden

2. Wichtige Punkte für ein Beratungsgespräch

3. Anforderungen an ein Beratungsgespräch

4. Die Beratungsbeziehung

5. Die Hermeneutik

6. Anforderungen an den äußeren Rahmen

7. Praktische Übung zu einem Beratungsgespräch

Schluss

 


Einleitung

Beratung ist eine Dienstleistung, die man überall bekommen kann. Egal ob am Schalter der VVS oder beim Handwerker.
Doch diese Beratungen sind alle nur auf einen Teilbereich des täglichen Lebens beschränkt. Eine besondere Art der Beratung dagegen ist die sozialpädagogische Beratung.
Sie gehört zur Sozialen Arbeit und ist grundliegend die Arbeit jedes Sozialarbeiters. Das Besondere an ihr ist, dass sie auf alle Lebenslagen des Zu-Beratenden eingeht und versucht, ihm bei seinen Problemen weiter zu helfen.
Welche verschiedenen Beratungsmodelle es gibt, wo ihre Vor- und Nachteile sind und in welchen Bereichen sie eingesetzt werden, werde ich in der folgenden Hausarbeit beschreiben. Ein weiterer Hauptpunkt der Hausarbeit wird sich mit der praktischen Durchführung eines sozial-pädagogischen Beratungsgespräches befassen.
In meiner Hausarbeit werde ich mich hauptsächlich auf die Ausführungen von Herrn Pfeiffer aus der Vorlesung vom 08.04.2002 und dem entsprechenden Kapitel aus dem Buch von Herrn Galuske beziehen.

Theorie der sozialpädagogischen Beratung

In diesem theoretisch orientiertem Teil meiner Hausarbeit möchte ich zunächst auf Grundlagen der sozialpädagogischen Beratung eingehen. Hier möchte ich genauerbeschreiben, wie sich die sozialpädagogische Beratung sieht und drei Beratungsmodelle mit ihren Vor- und Nachteilen etwas genauer betrachten.

1. Merkmale der sozialpädagogischen Beratung

Wie Herr Galuske in seinem Kapitel über die sozialpädagogische Beratung schreibt, wird Beratung zu über 80 % in der Familie, von Freunden oder dem Partner geleistet. Nur wenige Hilfesuchende vertauten sich bisher professionellen Beratern an. Durch die zunehmende Modernisierung unserer Gesellschaft wird die sozialpädagogische Beratung aber immer mehr in Anspruch genommen. Doch was sind die Merkmale der sozialpädagogischen Beratung? Mit dieser Frage werde ich mich nun genauer Beschäftigen und dabei hauptsächlich die Erkenntnisse von Herrn Galuske verwenden.

Um die Merkmale der sozialpädagogischen Beratung erklären zu können ist es wichtig, zuerst die Eckpunkte einer normalen Beratung aufzuzeigen.
Das Spezifische einer Beratung ist die Tatsache, dass es sich hier um eine Rollenbeziehung handelt. Ein Teilnehmer sucht Hilfe und will einen Nutzten aus dem Gespräch ziehen. Die andere Person dient dabei als Mittel zum Zweck. Sie hilft dem Zu Beratenden bei der Suche nach einer Lösung seines Problems. In der alltäglichen Beratung sind diese Rollen, je nach Situation, austauschbar, während sie in der professionellen Beratung von vorne herein klar beschrieben sind.
Das Medium der Beratung ist die Sprache, da es sich dabei stets um eine Kommunikation handelt.
Außerdem ist es wichtig, dass der Berater sich auf dem Gebiet, das das Problem betrifft auskennt und er dem Hilfesuchenden Lösungen anbietet, die der auch umsetzen kann.
Die sozialpädagogische Beratung hat noch weitere Merkmale, die sie auszeichnen.
Sie umfasst einen festen Kompetenzbereich, der sich entweder auf die Personengruppen oder auf lokale Begrenzungen stützt.
Die sozialpädagogische Beratung befasst sich mit sämtlichen Problemen, die im Alltag der Hilfesuchenden entstehen können und ist somit sehr breit gefächert. Deshalb ist es wichtig, dass der Berater ein breites Alltagswissen hat und teils mit psychoanalytischen Ansätzen herausfinden muss, wo genau das jeweilige Problem liegt.
Die Beratung bei diesen Alltagsproblemen bedarf in den meisten Fällen mehrere Sitzungen, da sie auf viele Aspekte eingehen muss.
Das Ziel der sozialpädagogischen Beratung liegt darin, dem Hilfesuchenden soweit zu bringen, dass er Lösungen für seine Probleme findet und sie somit möglichst eigenständig beseitigen kann.
Dabei kann sowohl in festen institutionellen Beratungsstellen als auch im Alltag bei verschiedenen Problemsituationen stattfinden.
Bei der Suche nach Lösungen für den Klienten ist es wichtig, dass der Berater sich auf den Alltag des Hilfesuchenden eingeht und die jeweilige Lösung damit vereinbar ist.
Bei den Alltagsproblemen kann es sich um psychologische, rechtliche oder soziale Schwierigkeiten handeln.
Um das realisieren zu können benötigt der Berater drei zentrale Dimensionen. Dabei handelt es sich um Akzeptanz des Klienten, das heißt, er muss ihn so akzeptieren, wie er ist und sollte mit ihm zusammen Lösungen finden und sie ihm nicht einfach vor die Nase setzen, als ob der Klient sie nicht selbst finden könnte.
Außerdem benötigt er Sachkompetenz, das heißt, er muss sich auf vielen Gebieten auskennen und dem Klienten durch dieses Wissen behilflich sein können.
Drittens ist es wichtig für den Berater partizipieren zu können. Dabei steckt er gemeinsam mit dem Klienten Teilziele, die es gemeinsam zu erreichen gilt.

2. Vergleich von drei Beratungsmodellen

[...]

 


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

E-Learning

Author: Irka Schneider
Psychology - Work, Business, Organisational and Economic Psychology, 2002 Download as PDF-file for 5,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/10960/beratung
please wait Please wait