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Die Entwicklung der Weltbevölkerung

Presentation (Pre-University), 2006, 5 Pages
Author: Anja Barth
Subject: Social Studies/ Civics

Details

Institution/College: Gymnasium
Tags: Entwicklung, Weltbevölkerung
Category: Presentation (Pre-University)
Year: 2006
Pages: 5
Language: German
Archive No.: V109942
ISBN (E-book): 978-3-640-08120-2

File size: 218 KB


Fulltext (computer-generated)

Anja Barth

Die Entwicklung der Weltbevölkerung

 

 

Gliederung

 

Fakten, Prognosen

Entwicklung der Bevölkerung

Ursachen

Auswirkungen

Perspektiven

Lösungsansätze

 

 

Fakten:

Wachstum der Weltbevölkerung (Milliarden)
Zahl
Jahr
Zeitabstand
0,5 Mrd.
1500
1 Mrd.
1804
304 Jahre später
2 Mrd.
1927
123 Jahre später
3 Mrd.
1960
33 Jahre später
4 Mrd.
1974
14 Jahre später
5 Mrd.
1987
13 Jahre später
6 Mrd.
1999
12 Jahre später
6,51 Mrd.
2006
7 Jahre später

jede Sekunde 2,6 Menschen –Alle 14 Jahre 1Mrd.

Prognosen:


Weltbevölkerung in 1000
(mittlere UNO-Projektion von 1998 bis ins Jahr 2050)


Region
1998
2025
2050

Welt
5′901′054
7′823′703
8′909′095

Entwickelte Länder
1′182′184
1′214′890
1′155′403

Weniger entwickelte Länder
4′718′869
6′608′813
7′753′693

Am wenigsten entwickelte Länder
614′919
1′092′623
1′494′925

 

Der jährliche Zuwachs beträgt

Entwicklungsländern 1,7%.
Industrieländern 0,3%


Afrika

2,6%

Lateinamerika

1,5%

Asien

1,4%

Nordamerika

0,8%

Europa

Null Wachstum

 

Entwicklung der Bevölkerung: 


vorindustrielle Gesellschaft

hohe Sterberate, höhere Geburtenrate
- leichtes Bev.anwaschsen,
Kinder stellen Altersversorgung dar-lebenswichtig


während Ind. Revolution

verbesserte Lebensbed.-Verringerung d. Sterberate, Geburtenrate bleibt gleich, sprunghafter Anstieg

Ende 19. Jh

Geburtenrate nimmt ab, wenig Anzahl v. Kindern -höherer Standard, durch Renten u. Sozialversicherung unterstützt

postindustrielle Gesellschaft derzeit in Industriestaaten

Geburtenrate und Sterberate auf niedrigem Niveau, Bev. stagniert, steigt langsam „demograph. Übergang“
(Emanzipierung, Technik)

 

Ursachen in den Entwicklungsländern: 

a) ungewollte Geburten

b) Wunsch nach mehr als 2 Kindern pro Paar

c) Junge Alterstruktur in Entwicklungsländern

d) Frühe Heirat(Teenagerehen) und Armut: Mädchen früh verheiratet- entlasten Familienbudget, Stellen Fruchtbarkeit unter Beweis

e) Armut: besonders in ländl. Regionen viele Kinder um zu helfen

f)     Hohe Kindersterblichkeitsrate: Eltern sind sich unsicher über das Überleben Absicherung mit vielen Kindern über möglichen Verlust

g) Kinder als Alters- und Lebensversicherung: Länder ohne soz. Absicherung, sind Kinder Altersvorsorge, wichtig für Überleben der Familie

h) Niedriger Status der Frau: -keine Möglichkeit über wann und wie viele zu bestimmen,


-  können Mann nicht von Verhütungsmitteln überzeugen

-  Söhne bevorzugt, solange Kinder bis Söhne kommen

i)     Mangelnde Bildung: Schule gibt Zeit über Lebensplanung nach zu denken, verschiebt Mutter da Sein nach hinten

j)     Unzureichender Zugang zu Verhütungsmitteln und Familienplanung: mangelnde Informationen über Verhütung, zuverlässige Methoden

 

Auswirkungen:

  • Ressourcendruck, besonders auf landwirtschaftlich nutzbaren Boden und Wasser (10mrd Menschen Erde)
  • fortschreitende Zerstörung der Regenwälder
  • weitere Ausdehnung der Steppen und Wüsten flächen
  • zunehmendes Müllaufkommen und steigende Umweltbelastung
  • weitere Erwärmung der Atmosphäre und Intensivierung des Treibhauseffektes
  • Versorgungsengpässe, Landknappheit
  • Welternährungsprobleme und Hunger
  • Verschlechterung des Gesundheitszustandes durch Wassermangel, 
  • Landflucht – Arbeitsplätze, bessere Lebensbedingungen, Gesundheitswesen, Schulen..
  • Städtewachstum/Megastädte
  • Verarmung, abnehmender Wohlstand
  • internationale und interkontinentale Migrationsbewegungen
  • Internationale Arbeitskräftemigration
  • „Oma Boom“ statt „Kinder Boom“- Umkehrung der Alterspyramide

 

Auswirkungen in den Industrieländern:

  • drohende Bevölkerungsschrumpfung
  • System der Generationen funktioniert nicht mehr
  • ethnische und interkulturelle Spannungen und Konflikte
  • steigender Enegiebedarf

 

Perspektiven und Risiken:

  •  internat. Konferenzen der UN, in Kairo, und Peking
  •  Wasserknappheit -> Afrika, Naher Osten , bis 2050 3, 1 Milliarden
  •  Waldsterben- 2050 3mrd. Menschen mit 0,1ha Wald
  •  Artenvielfalt- Mensch lebt vom Tier, Mehr Menschen weniger Tiere
  •  Klimaveränderung- zunehmender Wohlstand in Entwicklungs- und Schwellenländern mehr CO2-Ausstoß-> ½  des Gesamten Ausstoßes von Entwicklungsländern -Erwärmung
  •  Bodenproblem: Einsatz v. chem. Düngemitteln, Ertragssteigerung um Versorgung zu sichern, Gentechnologie Anpassen an Klimaveränderung, schneller Ertrag
  •  Alterung der Bevölkerung: wirtschaftl. mangelnde Investitionen, Rentenausgleich, Generationsvertrag, Gesundheitswesen, 1950 12:1, 2000 9:1, 2050 4:1

 

Lösungsansätze: 

a) gezielte Familienplanung- Vermeiden von ungewollten Schwangerschaften

b)        Sexualaufklärung

c) Bildungs-u. Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen und Mädchen

d)        Erhöhung des Heiratsalter

e) Armutsbekämpfung, Entwicklungshilfeprojekte

f)   Beschränkung der Kinderanzahl (China)

g) Bessere Nutzung der Weltmeere- moderne Fangmethoden Problem: Überfischung

 

Zusammenfassung:

  •  unzureichende Aufarbeitung der sozialen Defizite
  • globale Problematik höchste Priorität

 

Quellen:

Buchners Kolleg : „International Politik Im Zeichen der Globalisierung“

http://www.weltbevölkerung.de/


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