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Finanzierungsmöglichkeiten für Start-Ups

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2002, 29 Pages
Author: Jochen Döller
Subject: Economics / Business: Investment and Finance

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2002
Pages: 29
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 28  Entries
Language: German
Archive No.: V11008
ISBN (E-book): 978-3-638-17280-6

File size: 120 KB


Excerpt (computer-generated)

Friedrich-Alexander Universität Erlangen Nürnberg
Betriebswirtschaftliches Institut
Lehrstuhl für Industriebetriebslehre
Wintersemester 2002/03

Finanzierungsmöglichkeiten für Start-Ups

Verfasser: Jochen Döller
Fachrichtung: Betriebswirtschaftslehre
Semesterzahl: 11
Abgabetermin: 23.10.2002

 

 

Inhaltsverzeichnis  I

Abbildungsverzeichnis  III

Abkürzungsverzeichnis  IV

1 Problemstellung und Ziel der Seminararbeit  1

2 Begriffsklärung  2
2.1 Finanzierung  2
2.2 Finanzierungsarten  2
2.2.1 Eigen- und Fremdkapital  2
2.2.2 Mezzanine Finanzierung  3
2.2.3 Finanzierungsfunktionen  3
2.3 Der Prozess der Unternehmensgründung  3
2.3.1 Gründungsphasen  4
2.3.2 Gründungsformen  5

3 Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmensgründungen  6
3.1 Eigenkapitalfinanzierung  6
3.1.1 Ersparnisse und Sachmittel  6
3.1.2 Beteiligungen  7
3.1.2.1 Business Angel  7
3.1.2.2 Inkubator  8
3.1.2.3 Venture Capital  9
3.2 Fremdkapital  11
3.2.1 Hausbankdarlehen  11
3.2.2 Öffentliche Finanzierungsmittel  12
3.2.2.1 Bürgschaften  12
3.2.2.2 ERP – Existenzgründungsprogramm  13
3.2.2.3 ERP – Eigenkapitalhilfeprogramm (EKH)  14
3.2.2.4 DtA – Existenzgründungsprogramm  14
3.2.2.5 DtA – Startgeld  15
3.2.2.6 Kritik an der öffentlichen Förderung  15

4 Finanzierungsphasen und Finanzierungsstruktur  16
4.1 Gründungsfinanzierung  16
4.2 Expansions- und Wachstumsfinanzierungsphase  17
4.3 Späte Finanzierungsphase  17

5 Fazit  18

Anhang  V

Literatur   VIII

 

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 2-1: Beteiligungsfinanzierung in den Lebensphasen eines Unternehmens  4
Abbildung 3-1: Motivationsgründe von Business Angels für ihre Investitionen  7
Abbildung 3-2: Entwicklung der Bruttoinvestitionen in Venture Capital in Deutschland in Mrd. Euro  9
Abbildung 3-3: Zahl der Börsengänge von 1990 – 2001  10
Abbildung V-1: Angaben der Business Angels zum Geschäftsklima  V
Abbildung V-2: Zufriedenheit der Business Angels mit der Entwicklung ihrer Investition  V
Abbildung V-3: Attraktivität der einzelnen Branchen für Business Angels  VI
Abbildung V-4: Herkunft des investierten Vermögens  VI
Abbildung V-5: Entwicklung der Eigentümerstruktur der Start-Up´s  VII

Abkürzungsverzeichnis

AG   Aktiengesellschaft
BA    Business Angel
BMWI   Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Bsp   beispielsweise
BVK   Bundesverband deutscher Venture Capital Gesellschaften
DtA   Deutsche Ausgleichsbank
ERP   European Recovery Program
EKH   Eigenkapitalhilfeprogramm
IPO   Initial Public Offering
VC   Venture Capital

 

1 Problemstellung und Ziel der Seminararbeit

In Deutschland wurden allein im letzen Jahr mehr als 750000 Unternehmen gegründet.1 Bei einer Unternehmensgründung entstehen durchschnittlich vier neue Arbeitsplätze, wobei gerade kleine und mittlere Unternehmen besonderen Anteil an der Wirtschaftsleistung Deutschlands haben.2

Eine notwendige Voraussetzung für den Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands ist eine hinreichend große Anzahl von Existenzgründern, die die damit verbundenen Herausforderungen und Risiken auf sich nehmen.3 Viele Unternehmen scheitern allerdings in den ersten fünf Jahren. Zu den häufigsten Gründen für dieses Scheitern zählen neben Informationsdefiziten auch Finanzierungsmängel.4

Die Unternehmer haben verschiedene Möglichkeiten die Finanzierung sicherzustellen. Sie reichen von der Eigenkapitaleinlage der Gründer über die Aufnahme von Venture Capital (VC) bis hin zu öffentlichen Förderprogrammen. Das Ziel dieser Seminararbeit ist die alternativen Finanzierungsformen aufzuzeigen und ihre Relevanz für die einzelnen Gründungsphasen zu analysieren. Die Unternehmer haben verschiedene Möglichkeiten die Finanzierung sicherzustellen. Sie reichen von der Eigenkapitaleinlage der Gründer über die Aufnahme von VC. In Kapitel 2 und 3 werden deshalb die verschiedenen Eigenkapital- und Fremdkapitalformen definiert und erläutert sowie deren Vor- und Nachteile herausgearbeitet. In Kapitel 4 werden anschließend die Finanzierungsphasen und –strukturen dargestellt und die Relevanz der Finanzierungsformen für die einzelnen Phasen untersucht. Abschließend wird ein Fazit gezogen und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Gründungsfinanzierung gegeben.

2 Begriffsklärung

Im folgenden Kapitel werden grundlegende Begriffe im Rahmen der Finanzierungsmöglichkeiten für junge Unternehmen erläutert.

2.1 Finanzierung
Unter Finanzierung versteht man alle Maßnahmen zur Deckung des Kapitalbedarfs eines Unternehmens. Dabei kann die Kapitalbeschaffung von außen in Form von Eigen- und Fremdkapital (Außenfinanzierung) oder aus dem betrieblichen Umsatzprozess heraus (Innenfinanzierung) erfolgen.5

2.2 Finanzierungsarten
Die Finanzierungsarten einer Unternehmung haben unterschiedliche Charakterzüge. Die Besonderheiten der einzelnen Möglichkeiten werden im Folgenden erläutert.

2.2.1 Eigen- und Fremdkapital
Die Unterscheidung zwischen Eigen- und Fremdkapital kann anhand der Rechtstellung der Kapitalgeber erfolgen und somit entsprechend deren Haftung bzw. Nichthaftung getroffen werden.6 Eigenkapital nimmt wichtige Funktionen wahr. Es schafft die Grundlage für die Aufnahme wirtschaftlicher Tätigkeiten des Unternehmens. Im Konkursfall haftet der Eigenkapitalgeber mit seinen Einlagen für Verbindlichkeiten gegenüber den Fremdkapitalgebern. Eigenkapitalgeber sind zudem mit Eigentümerrechten ausgestattet. Diese Rechte umfassen einen anteiligen Anspruch am Vermögen des Unternehmens am Gewinn und Verlust sowie ein i.d.R. begrenztes Mitbestimmungsrecht. Eigenkapital wird dem Unternehmen grundsätzlich zeitlich unbegrenzt zur Verfügung gestellt.

Die Aufnahme von Fremdkapital begründet ein Schuldverhältnis zwischen dem Unternehmen und den Kapitalgebern. Der Fremdkapitalgeber haftet nicht als Gläubiger im Konkursfall. Weiterhin hat er einen Anspruch auf Zinszahlungen und auf Rückzahlung des Kreditbetrages, welcher dem Unternehmen - im Gegensatz zum Eigenkapital - zeitlich begrenzt zur Verfügung steht. Im Vergleich zum Eigenkapitalgeber hat der Fremdkapitalgeber keine Mitbestimmungsrechte. Die Höhe des Fremdkapitals, auf welches das Unternehmen maximal zugreifen kann, richtet sich nach der Einschätzung des Risikos, das mit der Investition in ein Unternehmen verbunden ist.7

 

[...]


1  Vgl. o.V. (Neugründungen 2001).
2  Vgl. BMWI (Junge Unternehmen 2001), S. 4.
3  Vgl. Daferner (Existenzgründungen 2000), S. 25.
4  Vgl. Von Collrepp (Handbuch Existenzgründung 2000), S. 5.
5  Vgl. Wöhe/Bilstein (Unternehmensfinanzierung 2002), S. 11.
6  Vgl. Nathusius (Gründungsfinanzierung 2001), S. 18.
7  Vgl. Olfert (Finanzierung 1999), S. 25f.


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