Research Paper (Pre-University), 2006, 26 Pages
Author: Maximilian Bernöcker
Subject: Physics
Details
Tags: Foucault-Pendel
Year: 2006
Pages: 26
Grade: 14
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-08272-8
File size: 3452 KB
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Gymnasium Miesbach
Kollegstufe
Abiturjahrgang 04/06
Facharbeit
aus der Physik
Das Foucault-Pendel
Verfasser:
Max Bernöcker
Leistungskurs:
Physik
Abgabetermin:
27. Januar 2006
Inhaltsverzeichnis
1
Historischer Hintergrund
3
1.1
Jean Bernard Léon Foucault .
3
2
Herleitung des Foucault Effekts
5
2.1
Pendel am Pol
.
5
2.2
Pendel am Breitengrad
.
6
3
Bau eines Foucault-Pendels
12
3.1
Probleme .
12
3.2
Foucaults Lösung .
12
3.3
Mein Pendel .
13
3.3.1
Der Antrieb .
13
3.3.2
Der Charronring .
14
4
Versuch
16
5
Literatur
19
5.1
Software .
20
6
Anhang
20
6.1
Abb. Charron Ring .
21
6.2
Abb. Pendel komplett .
22
6.3
Abb. Schaltplan Steuerung
.
23
Seite
3
Da endlich sah ich das Pendel. Die Kugel, frei schwebend am Ende eines
langen metallischen Fadens, der hoch in der Wölbung des Chores befestigt
war, beschrieb ihre weiten konstanten Schwingungen mit majestätischer
Isochronie.
-- Umberto Eco in (Eco04, S. 9)
1 Historischer Hintergrund
Nachdem Kopernikus im 16. Jahrhundert entdeckte, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des
ganzen Universum ist, sondern dass sich die Erde um die Sonne und ihre eigene Achse dreht
und nachdem Kepler seine Gesetze der Planetenbewegungen veröffentlichte, stellte sich die
Frage, wie man das Ganze experimentell bestätigen könne.
Für den Nachweis der Eigenrotation der Erde schlug Newton vor, einen Stein in einen sehr
tiefen Brunnen zu werfen und dann die von ihm vorhergesagte östliche Abweichung zu messen.
Dieser Vorschlag scheiterte aber an den ungenauen Messgeräten und einem Brunnen, der tief
genug war.
Poisson veröffentlichte 1837 eine theoretische Abhandlung darüber, wie sich die Flugbahn
eines Geschosses durch den Einfluss der Corioliskraft (die nach einem seiner Schüler benannt ist)
ändere. Er rechnete sogar den Einfluss dieser Kraft auf ein schwingendes Pendel aus; er meinte
aber, dass der Einfluss zu gering sei, um einen bemerkbaren Effekt hervorzurufen (vgl Tob03,
S. 150). Dabei betrachtete er aber nur die Ablenkung, die entsteht, wenn das Pendel eine Periode
durchläuft und übersah, dass sich die Ablenkung, die bei einem Schwingungsdurchgang entsteht,
nicht verlorengeht, sondern sich über die Zeit aufsummiert; im Endeffekt ist sie also doch zu
sehen. Die Geschossablenkung war wie Newtons Vorschlag mit dem damaligen Messmethoden
nicht nachweisbar.
1.1 Jean Bernard Léon Foucault
Laut Louis Figuier kam Foucault auf die Idee seines Pendelexperiments als er mit einem
Dampfschiff auf rauher See von Honfleur nach Le Havre fuhr. Obwohl das Schiff durch den
hohen Wellengang hin und her geschleudert wurde, verharrte ein Querbalken des Mastens in
einer festen Position (vgl Tob03, S. 138).
Im Jahr 1851 lies er sich einen 5 kg schweren Pendelkörper anfertigen und baute sich damit
in seinem Keller ein 2 m langes Pendel. Er hatte aber mit zahlreichen Problemen zu kämpfen:
So zwangen ihn Vibrationen von Dampfmaschinen und trampelnden Fußgängern dazu, in der
Nacht zu arbeiten. Ein weiteres Problem beschrieb er in seinem Tagebuch (Tob03, S. 139):
Seite
4
Abb. 1:
Foucaults Pendel 1851 im Panthéon. Es ist neben der Absperrung für
die Zuschauer deutlich der kleine, sandbedeckte Tisch zu sehen, in den das
Pendel Spuren hineinritzte.
Friday, [1851 January 3] 12 a.m.: first trial, encouraging result; the wire breaks.
Wednesday, [1851 January 8] 2 a.m.: the pendulum turned in the direction of the
diurnal motion of the celestial sphere.
Nachdem der Versuch mit einem 11 m langen Pendel und einer überarbeiteten Aufhängung in
der Pariser Sternwarte nun deutlich besser verlief, veröffentlichte er seine Ergebnisse. Darin
bezieht er sich ausdrücklich auf Poisson und stellt auch fest, dass die Geschwindigkeit, mit
der sich die Pendelebene dreht, vom Sinus des Breitengrades abhängt. Eine genaue Erklärung
bleibt er aber dem Leser schuldig (Tob03, S. 140):
To derive the sine factor one must resort either to analysis or to considerations of
mechanics and geometry which are outside the limits of this note. . .
Einige Zuschauer forderten nun ein Pendel, das für die Öffentlichkeit zugänglich wäre und so ließ
sich Foucault ein Pendel anfertigen, das 67 m lang war und eine 28 kg schweren Pendelkörper
hatte. Dieses gigantische Pendel hängte er in das Panthéon und bis zum Abbau war es die
Hauptattraktion in Paris. Reisende aus aller Welt bestaunten das Muster, das das Pendel in
den Sand ritzte.
Dieser Versuch machte Foucault weltberühmt; es brach eine richtige ,,pendulum ma-
nia" (Tob03, S. 148) aus. Weltweit wurden Pendel aufgebaut, die alle eindrucksvoll die Erdrota-
Seite
5
tion nachwiesen.
Daraufhin wurden viele Erklärungsansätze diskutiert, warum der sog. Foucault Effekt vom
Breitengrad abhängt. Der Erste, der eine vollständige Erklärung lieferte, war Binet. Er konnte,
von Poisson angeregt, mithilfe der Corioliskraft herleiten, dass die Winkelgeschwindigkeit mit
der sich die Pendelebene dreht, direkt proportional zum Sinus des Breitengrad ist.
Danach veröffentlichte auch Foucault seine Abhandlung, die von Belfield-Lefèvre vereinfacht,
die Basis meine eigenen Herleitung ist. (vgl Tob03, S. 153)
2 Herleitung des Foucault Effekts
2.1 Pendel am Pol
Als erstes betrachten wir ein Fadenpendel, das an einem Pol der Erde aufgestellt ist. Bei schwin-
gendem Pendel wirken auf den Pendelkörper verschiedene Kräfte (Gewichtskraft, Zugkraft des
Fadens) die eine resultierende Kraft ergeben, aus der die Pendelbewegung entsteht. Diese Kräfte
liegen alle in der Schwingungsebene, die durch den Aufhängepunkt und die beiden Punkte
maximaler Elongation festgelegt ist. Um nun erklären zu können, warum sich die Schwingungs-
ebene träge verhält, also Newtons 1. Axiom genügt und somit bezogen auf einen Fixpunkt im
Universum in Ruhe ist, ersetzen wir das schwingende Pendel durch eine Hilfsvorstellung1, wie
es auch schon Foucault machte (vgl Tob03, S. 152f): Ein schwingendes Pendel ist im Prinzip
nichts anderes als ein Metallstab, der in der Mitte an einem Faden aufgehängt ist. Die Enden
des Stabes entsprechen nun den Punkten maximaler Elongation des Fadenpendels2. Auf diesen
Stab wirkt keine resultierende Kraft, da die Gewichtskraft durch die Zugkraft der Aufhängung
kompensiert wird. Nach dem 1. Axiom Newtons bleibt er also in Ruhe, wenn er in Ruhe
aufgehängt wurde.
Wenn man dieses Gebilde nun an einem Faden mit unendlich kleiner Torsionssteifigkeit am
Nordpol aufhängen würde, würde man feststellen, dass der Stab scheinbar pro Sternentag3
eine 360 Drehung im Uhrzeigersinn (vgl Sch99) um den Aufhängefaden machen würde. Der
Stab oder wenn wir die Hilfsvorstellung wieder verlassen, die Schwingungsebene eines Pendels,
verhalten sich träge und sind bezogen auf einen Fixpunkt im Universum in Ruhe während sich
die Erde darunter wegdreht. Für einen Beobachter, der sich mit der Erde mitdreht, sieht es nun
so aus, als drehe sich die Pendelebene.
1Wir brauchen ein Hilfsvorstellung, da man die Newton Axiome nur auf Körper anwenden kann und nicht auf
etwas Abstraktes wie eine Schwingungsebene.
2Der Hub, den der Pendelkörper durch die Auslenkung erfährt wird vernachlässigt. Von der Seite betrachtet
beschreibt ein schwingendes Pendel bei dieser Vereinfachung nun tatsächlich eine Gerade.
3Für eine ganze Umdrehung braucht die Erde etwas weniger als einen Tag. Ein normaler Tag, oder auch
Sonnentag, ist ,,die Zeit von einem Sonnenhöchststand bis zum nächsten Sonnenhöchststand" (Wik05a). Da
sich die Erde aber um die Sonne dreht, ist der Sterntag, also die Zeit für eine volle Umdrehung der Erde ,,um
ca. ein
1
kürzer als ein bürgerlicher Tag bzw. Sonnentag" (Wik05b).
365
Seite
6
Im Winter 2001 wurde tatsächlich ein Foucault-Pendel am Südpol aufgebaut.(Bak01)
2.2 Pendel am Breitengrad
B
l
C
M
r
R
2A
0
P0
Q0
O
P1
Q1
l
Abb. 2:
Erde mit Kegel an der Breite ,
Abb. 3:
Kegelmantel aus Abb. 2 ohne Be-
nach (Sch99)
achtung des Foucault-Effekts
Es stellt sich nun die Frage, wie sich ein Fadenpendel verhält, dass am Breitengrad aufgestellt
ist. Um dieses Problem zu lösen, gibt es zwei Ansätze: Im ersten legt man sein Bezugssystem
auf die Erde an den Breitengrad. Bei dieser Methode hat man aber dann das Problem, dass man
sich auf der Erde in einem beschleunigten Bezugssystem befindet und dadurch sog. Scheinkräfte
auftreten. Neben der Kraft, die aus der Bewegung der Erde um die Sonne resultiert, wirkt
auf einen Körper auf der Erdoberfläche die Fliehkraft und die Corioliskraft. Wenn nur die
letzte betrachtet wird, lässt sich eine Differentialgleichung aufstellen, aus deren Lösung man die
Drehung der Pendelebene ableiten kann (vgl Kip03). Auch Binet ging diesen Lösungsweg.
Einfacher ist es, das Bezugssystem außerhalb der Erde festzulegen. Im Folgenden wird nun
die Erde isoliert betrachtet, d. h. man stelle sich eine um sich selbst drehende Erde alleine im
Kosmos vor, auf die man von außen blickt. Meine Herleitung stützt sich auf (Sch99) und auf
(Dor05), die der von Belfield-Lefèvre (vgl Tob03, S. 153) sehr ähnlich ist.
Auch hier wird das Pendel durch die Hilfsvorstellung ersetzt. Der Stab wird in Nord-
Süd Richtung gebracht; er ist eine Tangente an die Erdoberfläche am Breitengrad . Seine
Verlängerung schneidet sich mit der Verlängerung der Erdachse in Punkt B. Dieser Linienzug
wird nun um die Erdachse rotiert; es entsteht Abb. 2; also ein Kegel, dessen Mantel die Erde
tangential im Punkt M berührt. M ist der Mittelpunkt des Stabes. Wenn dieser Kegel, bezogen
auf das Universum, in Ruhe bleibt, während sich die Erde und somit auch der Stab samt Faden
dreht, bewegt sich der Stab in dem Mantel des Kegels.
Seite
7
Der abgewickelte Mantel des Kegels ergibt Abb. 3. Die Endpunkte des Stabes sind P0 bzw.
Q0. Kurze Zeit später sind diese Punkte durch die Erddrehung gewandert und nun P1 bzw. Q1.
M ist Mittelpunkt der Strecke P0Q0. Da der Foucault Effekt hier noch nicht berücksichtigt wird,
ist die Stabrichtung
immer
in N-S Richtung, egal zu welchem Zeitpunkt der Stab betrachtet
wird. Für einen Beobachter auf der Erde dreht sich der Stab also noch nicht.
Im Folgenden soll nun gezeigt werden, dass der Stab wie Abb. 3 dargestellt, nicht immer in der
gleichen Richtung bleiben kann, sondern sich in irgendeiner Weise gegenüber der Mantelfläche
drehen muss. Wenn sich die Erde mit der Winkelgeschwindigkeit E um ihre eigene Achse
dreht, bewegt sich der Punkt M und somit der Stab P Q mit der Geschwindigkeit vM :
vM = E r
(HHH02, S.19, 7.4.5)
(1)
Im Gegensatz zum Pendel am Pol wirkt aber eine resultierende Kraft auf den Stab, da er sich
in einer Kreisbahn um die Erdachse bewegt. Diese Zentripetalkraft wirkt aber in Richtung
des Radius r und steht senkrecht auf vM . Dies ändert an ihrem Betrag nichts, sondern nur
an ihrer Richtungen. Wenn sich nun aber M , P und Q mit der gleichen Geschwindigkeit
bewegen, muss P0P1 genau so lang sein wie Q0Q1, da diese Kreisbögen in der gleichen Zeit t
zurückgelegt werden; dies ist aber nicht möglich, da sie sich zwar um den gleichen Winkel, aber
auf unterschiedlichen Radien bewegen:
0 (l - A)
P0P1 =
(BMNW03, S.30)
180
0 (l + A)
Q0Q1 =
180
= P0P1 = Q0Q1
(2)
Gesucht ist also eine Figur, bei der der noch nicht genau bestimmte Kurvenzug4 P2P3 genauso
lang wie Q2Q3 ist. Mithilfe von Abb. 4 bzw. Abb. 5 soll nun gezeigt werden, dass, wenn P3Q3
durch Parallelverschiebung von P2Q2 entsteht, die beiden Kurvenzüge gleich lang sind.
x = cos() l - A
(3)
x = cos() l + A
(4)
y = sin() l
(5)
Der Punkt P ist durch (3) und (5) festgelegt, während Q durch (4) und (5) bestimmt wird.
4Wir wissen ja (noch) nicht, ob P2 und P3 bzw. Q2 und Q3 jeweils auf einem Kreis liegen
Seite
8
y
2 A
P3
Q3
P
1
2
Q2
x
1
P2
Q2
P3
Q3
l
l
Abb. 5:
Abb. 4 gedreht und vergrößert
Abb. 4:
Kegelmantel aus Abb. 2 mit Beach-
tung des Foucault-Effekts, nach (Sch99)
Durch die trigonometrische Beziehung
sin2() + cos2() = 1
(BMNW03, S.38)
sin() = ±
1 - cos2()
(6)
kann folgende Funktion für die P Punkte aufgestellt werden:
x + A
cos() =
(3*)
l
y = ±
1 - cos2() l
(6) in (5)
(7)
x + A 2
f (x) =
1 -
l
(3*) in (7)
(8)
l
x + A 2
g(x) = -
1 -
l
(9)
l
Analoges für die Q Punkte:
x - A
cos() =
(4*)
l
y = ±
1 - cos2() l
(6) in (5)
(10)
x - A 2
h(x) =
1 -
l
(4*) in (10)
(11)
l
x - A 2
i(x) = -
1 -
l
(12)
l
Seite
9
Diese Funktionen5 beschreiben einen Einheitskreis, der um l skaliert ist und um A nach links
oder rechts verschoben ist.
Wir können nun durch diese Funktionen beschreiben, wie sich P und Q, also die Enden des
Stabes im Foucault Modell oder die Punkte maximaler Elongation im Fadenpendel auf dem
abgewickelten Kegelmantel bewegen.
Da gilt (analog für g(x) und i(x)):
x - 2A + A 2
f (x - 2A) =
1 -
l
l
x - A 2
=
1 -
l = h(x)
(13)
l
Und ebenfalls gilt:
xP = x
- 2A
y
= y
(14)
i
Qi
Pi
Qi
xP
= x
- 2A
y
= y
(15)
i+1
Qi+1
Qi+1
Qi+1
= PiPi+1 = QiQi+1
f (x) und g(x) gehen also durch Verschiebung von h(x) und i(x) nach links um 2 A hervor. Da
man aber Pi durch die gleiche Verschiebung aus Qi erhalten kann, heißt dies nichts anderes,
dass PiPi+1 genau so lang ist wie QiQi+1.
Da nun geklärt ist, dass sich die Enden des Stabes auf Kreisen auf dem Kegelmantel bewegen,
muss jetzt nur noch gezeigt werden, wie die Drehung des Stabes aussieht, wenn der Kegelmantel
wieder an die Erde gelegt wird. Hierzu betrachten wir Abb. 7. Die Strecken vom Mittelpunkt
der roten Linien zum Mittelpunkt des Kreissegments stellen ja die N-S Richtung dar. Somit ist
4 der Winkel, um den sich die Schwingungsebene an einem Sterntag gegenüber N-S Richtung
dreht. Es gilt:
4 = 360 -
(16)
Für den Umfang des Kreissegments gilt:
l (360 - )
U =
(BMNW03, S.30)
(17)
180
5Wir brauchen jeweils zwei Funktionen für einen Punkt, da eine Funktion eine eindeutige Abbildung ist, d. h.
ihr Graph darf höchstens einen Schnittpunkt mit jeder beliebigen Parallelen zur y-Achse haben.
Seite
10
3
2
4
l
1
Abb. 6:
Graph f (x), g(x), h(x), i(x) mit
Abb. 7:
4: Drehung des Foucault-Pendels
l = 5; A = 1, 5
an einem Tag.
Der Umfang dieses Kreissegments muss aber genau so groß wie der Umfang des Kreises mit
Radius r (vgl Abb. 2) sein, da man den Kegelmantel lückenlos an die Erde anlegen können
muss um den Kegel zu bilden. Also gilt ebenfalls:
l (360 - )
2 r =
(18)
180
Aus Abb. 2 ist folgender trigonometrischer Zusammenhang ersichtlich:
r
sin(90 - ) =
OM C in Abb. 2
R
r
cos() =
(19)
R
Man kann nun in (18) r ersetzen:
r = cos() R
(19*)
l (360 - )
2 cos() R =
(19*) in (18)
(20)
180
l (360 - )
cos() R =
(20*)
360
360 - kann durch 4 ersetzt werden:
4 = 360 -
(16)
l 4
cos() R =
(16) in (20*)
(21)
360
360 cos() R
4 =
(21*)
l
Seite
11
Schließlich kann durch die trigonometrische Beziehung in
OM B R und l eliminiert werden:
l
tan(90 - ) =
OM B in Abb. 2
R
l
cot() =
(22)
R
l = cot() R
(22*)
360 cos()
4 =
(22*) in (21*) gekürzt
(23)
cot()
cos()
cot() =
(BMNW03, S.36)
(24)
sin()
4 = 360 sin()
(24) in (23) gekürzt
(25)
Da nun bekannt ist, wie groß 4 ist, kann die Winkelgeschwindigkeit P , mit der sich die
Pendelebene dreht, in Abhängigkeit von E bestimmt werden:
P =
(HHH02, S.18,7.4.3)
t
4
P =
(26)
tSterntag
360 sin()
P =
(25) in (26)
(27)
tSterntag
360
E =
(28)
tSterntag
360
tSterntag =
(28*)
E
P = sin() E
(28*) in (27) gekürzt
(29)
Da wir (29) allgemeingültig hergeleitet haben, sollte sie P für alle Orte richtig beschreiben.
Wenn wir nun festlegen, dass positives P eine Drehung im Uhrzeigersinn und ein negatives P
eine Drehung gegen der Uhrzeiger bedeutet und ferner festlegen, dass für die Nordhalbkugel
positiv, für die Südhalbkugel negativ ist, dann stimmt (29) vollkommen mit den Ergebnissen
zahlreicher Foucault Versuche überein. Es wurde beobachtet, dass sich am Äquator die Schwin-
gungsebene eines Pendels überhaupt nicht ändert (sin(0) = 0) und sich die Schwingungsebene
am Südpol im Gegenuhrzeigersinn (sin(-90) = -1) dreht.
Für Miesbach ergibt sich für P :
2
1
P = sin(47,8)
= 5,40 10-5
8,616 104 s
s
Seite
12
3 Bau eines Foucault-Pendels
3.1 Probleme
Bei dem Bau eins Foucault-Pendels ergeben sich im allgemeinen drei größere Probleme:
1. Um den Foucault Effekt beobachten zu können, muss man das Pendel über eine längere
Zeitspanne beobachten können. Da die Schwingung des Pendels gedämpft ist, ist meist
ein Antrieb nötig, der, ohne den Foucault Effekt zu beeinflussen, die Pendelbewegung
aufrecht erhält.
2. Durch Asymmetrien des Pendelkörpers, der Aufhängung oder des Fadens kommt es durch
den Luftwiderstand zu kleinen Kräften, die senkrecht zur Schwingungsebene wirken.
Diese Kräfte bewirken, dass sich der Pendelkörper, von oben betrachtet, nicht mehr auf
einer Stecke hin und her bewegt, sondern eine Ellipse beschreibt. Die Schwingungsebene
eines Pendels, dessen Pendelkörper sich auf einer Ellipse mit der Hauptachse a und
der Nebenachse b bewegt, dreht sich aber von sich aus, ohne den Foucault Effekt, mit
der Winkelgeschwindigkeit f = 3 A (Cra81, S. 1004), wobei A die Fläche der Ellipse
4 l2 T
(A = a b (BMNW03, S. 42)), l die Fadenlänge und T die Schwingungsdauer ist (vgl
Cra81, S. 1004). f ist bei einem Pendel mit l = 3 m, T = 3,5 s und a = 30 cm bei einer
seitlichen Ablenkung des Pendelkörpers im Ruhepunkt von b = 2,4 mm bereits so groß
wie P von Miesbach.
3. Ein nicht zu unterschätzendes Problem stellt die Aufhängung des Fadens dar. Zunächst soll
sie möglichst reibungsarm gegenüber der Pendelschwingung sein. Da man aber meistens
einen Antrieb braucht (siehe 1.) ist dies nicht die Hauptsorge. Die viel schwerer zu
erfüllende Anforderung ist, dass sie in
jede
Richtung die gleiche Reibung haben muss, da
sich ja die Schwingungsebene bezogen auf die Aufhängung dreht.
3.2 Foucaults Lösung
Nun stellt sich in Anbetracht dieser Probleme erst einmal die Frage, warum der Urversuch von
Foucault im Panthéon 1851 überhaupt so überzeugend funktionierte, da dieses Pendel nur ein
langes Metallseil mit einem bleigefüllten Pendelkörper war, das in einer ziemlich primitiven
Aufhängung6 an der Decke befestigt war.
Foucaults Rettung war das sehr lange Seil (67 m). Da für Auslenkwinkel, die im Bereich
der Kleinwinkelnäherung liegen, T
l (Tob03, S. 307) gilt, bewegte sich Foucaults Pendel
relativ langsam und hatte dadurch einen geringen Luftwiderstand. Dennoch musste das Pendel
6Es war eine horizontal an der Decke befestigte Metallscheibe, die in der Mitte ein Loch für das Pendelseil
hatte und am äußeren Rand eine Schraube, um das Seil festzuklemmen (vgl Tob03, S. 140)
Seite
13
mehrmals am Tag angehalten und von Neuem gestartet werden. Eine große Fadenlänge und ein
schwerer Pendelkörper verringern zusätzlich noch den Fehler, der sich durch die elliptische Bahn
ergibt, da zu einem die Nebenachse wegen der großen Masse des Pendelkörpers meist geringer
ist als bei einem kleinerer Masse und zum anderen f mit der 5 Potenz von l abnimmt. Dieser
2
Fehler wurde zusätzlich noch verringert, weil durch das wiederholte Neustarten des Pendels sich
b nicht auf große Werte aufschaukeln konnte. Da Foucault sein Pendel dadurch startete, dass
er den Pendelkörper mit einem Faden auslenkte, den er dann, wenn das Pendel vollkommen
in Ruhe war, durchbrannte (vgl Str58, S. 116), wurde das Pendel mit der kleinstmöglichen
seitlichen Ablenkung in Bewegung gesetzt.
Die simple Aufhängung von Foucault garantierte zwar eine nahezu gleiche Reibung in
alle Richtungen (die Reibung ist umso homogener, je mehr Einzeldrähte der Pendelfaden hat
und je feiner diese sind). Die große Gefahr dieser Aufhängung ist aber ein Ermüdungsbruch
des Pendelseils an der Stelle, an der es die Aufhängung verlässt. Foucault war sich dieser
Gefahr durchaus bewusst (bei seinem ersten Pendel in seinem Keller brach das Seil nach
kürzester Zeit) und deswegen war der Boden des Panthéon mit einer dicken Erdschicht vor dem
herunterfallenden Pendelkörper geschützt. Auch für die Zuschauer wurde sicherheitshalber eine
Absperrung gebaut.
3.3 Mein Pendel
Bei meinem eigenen Pendel konnte ich die Probleme nicht durch einen langen Faden lösen,
da ich auf eine Gesamtlänge von ca 3,10 m (Höhe eines Raumes im Altbau des Gymnasium
Miesbach) festgelegt war. So muss mein Pendel sowohl einen Antrieb haben als auch eine
Einrichtung, die die Ellipsenbahn des Pendelkörpers soweit wie möglich einschränkt.
3.3.1 Der Antrieb
Bei der Suche nach einem geeigneten Antrieb bin ich auf das Pendel der Bergischen Universität
Wuppertal gestoßen (Kin00): Auch hier musste ein ziemlich kurzes Pendel (l ca. 2,5 m) mit
einer ähnlich schweren Metallkugel als Pendelkörper für ,,immer" am Laufen gehalten werden.
Da die meisten Pendelkörper aus Stahl sind, liegt eine magnetische Anregung nahe. So
ist auch bei meinem Pendel kozentrisch unter der Ruhelage ein Ringmagnet angeordnet, in
dessen Mitte sich ein Infrarotdetektor befindet. In der Metallkugel ist eine Infrarotdiode, die
über den metallenen Faden und über einen Kupferlackdraht mit der Stromquelle verbunden
ist. Der Mikrocontroller (Schaltplan siehe S. 23) misst nun nach dem Einschalten durch die
Lichtschranke die Zeit vom ersten Durchlaufen der Ruhestellung des Pendels bis zum zweiten
Durchgang. Aus dieser Zeitmessung ( T ) kann er nun den Zeitpunkt bestimmen, an den das
2
Pendel maximal ausgelenkt ist. Wenn es soweit ist, schaltet der Mikrocontroller den Magneten
Seite
14
Abb. 8:
Magnetspule
Abb. 9:
Ansteuerung für die Magnetspule, µ-Controller
ein; beim Durchlaufen der Ruhestellung schaltet er ihn wieder aus. Durch dieses zyklische
Ein und Ausschalten des Magneten wird dem Pendel die Energie zugeführt, die es durch die
Luftreibung verliert. Wenn der Magnet exakt kozentrisch unter der Ruhelage platziert ist,
kommt es durch diese Art von Antrieb zu keiner Verfälschung des Foucault-Effekts. Durch das
Anziehen des Pendelkörpers zur Ruhelage hin wird außerdem die elliptische Bahn ein wenig
eingeschränkt. Bei einem sehr kurzen Pendel (l ca. 70cm) reicht das Anziehen des Magneten
bereits aus, um Problem 2 vollständig zu eliminieren. Allerdings muss hier in dem Pendelkörper
ein starker Dauermagnet sein und auch der Elektromagnet muss entsprechend dimensioniert
sein (vgl Cra81, S. 1005). Bei einem längeren Pendel muss eine weitere Vorkehrung getroffen
werden.
3.3.2 Der Charronring
Im Jahr 1931 fand F. Charron eine elegante Lösung, um die elliptische Bahn des Pendels
einzuschränken (vgl Tob03, S. 308): Ein exakt kozentrisch unter der Aufhängung positionierter
Ring, an dem der Pendelfaden nahe des Umkehrpunkte jedesmal anschlägt. Wenn nun der
Pendelkörper eine Ellipse beschreibt, trifft der Faden nicht mehr mittig auf den Ring, sondern
schleift an der Krümmung der Rings entlang. Dadurch wird die Energie der seitlichen Bewegung
bezogen auf die Schwingungsebene in Wärme umgesetzt und somit unschädlich gemacht. Man
kann auch sagen, dass der Pendelkörper das Pendel bei jeder Berührung mit dem Charronring
neu startet. Allerdings verfälscht der Charronring den Foucaulteffekt in geringer Weise, denn
für die Zeit, an der der Pendelfaden am Charronring anliegt, wird die Erddrehung auf das
Pendel übertragen. Bei meinem Pendel ist die Aufhängung zu einer Hülse nach unten verlängert;
der Charronring ist also direkter Bestandteil der Aufhängung. Die eigentliche Befestigung des
Pendelfadens unterscheidet sich nicht sonderlich von der Foucaultschen. Der einzige Unterschied
Seite
15
Abb. 11:
Ansteuerung für die Magnetspule, Leistungs-
Abb. 10:
Charronring mit Reduzierhülse
elektronik
ist, dass der Draht nicht durch ein zylindrisches Loch in die Aufhängung läuft, sondern in eines,
deren Radius nach unten hin immer größer wird. Dies soll den Ermüdungsbruch des Fadens
verhindern, da hier der Faden nun nicht mehr an einer einzigen Stelle geknickt wird, sondern
sich der Bereich auf eine größere Fadenlänge verteilt.
Diese Aufhängung ist mit drei Schrauben über drei Federn mit einer weiteren Scheibe
verbunden, die an der Decke befestigt ist. Mit jeweils einer Mutter an diesen drei Schrauben
kann man nun die Hülse exakt vertikal ausrichten (vgl S. 21). Wenn dies der Fall ist, ist das
untere Ende der Hülse, das ja den Charronring darstellt, automatisch kozentrisch bezüglich des
Fadens in der Ruhestellung des Pendels. Der restliche mechanische Aufbau ist den Abbildungen
auf S. 21 und S. 22 zu entnehmen.
Seite
16
Passing from theory to practice, the physicist must expect disappoint-
ments; and, in the present case, he must think himself very happy if
with a real pendulum he is able to obtain an unequivocal deviation in
the expected direction.
-- Foucault in Journal des Débats 1851, aus (Tob03, S. 155)
4 Versuch
80
70
60
50
in
40
30
20
Messwert
10
Gg1
Theoriewert
0
0
2000 4000 6000 8000 10000 12000 14000 16000 18000 20000
t in s
Abb. 12:
Auswertung des 1. Versuchs
Für den 1. Versuch war der Charronring noch unverändert wie er auf der Abb. auf S. 21 zu
sehen ist.
Das Pendel wird zum Schwingen gebracht, indem der Pendelkörper soweit ausgelenkt wird,
dass der Pendelfaden den Charronring kurze Zeit vor seinem Umkehrpunkt berührt und es
wird der Winkel gemessen, um den sich die Schwingungsebene gegenüber der Ausgangslage
verdreht. In Abb. 12 sind diese Winkel gegenüber der Zeit aufgetragen. Für die Ausgleichsgerade
Gg durch diese Messwerte ergibt sich folgende Gleichung:
1
g1(t) = m1 t = 3,9052 10-3
t
(30)
s
Seite
17
was für P ergibt:
1
P =
(31)
1
180 t
m1
P =
(30) in (31)
(32)
1
180
1
P = 6,82 10-5
1
s
Dies ist ein prozentualer Fehler von:
|P - P |
|6,82 10-5 1 - 5,40 10-5 1 |
f
1
s
s
p
=
100 % =
100 % = 26,3 %
1
P
5,40 10-5 1s
Da die gemessene Winkelgeschwindigkeit P größer ist als
1
P lässt sich dieser hohe Fehler nur
dadurch erklären, dass sich der Pendelkörper immer noch auf einer Ellipsenbahn bewegt. Die
daraus resultierende Winkelgeschwindigkeit f addiert sich zu der, die durch den Foucault
1
Effekt entsteht.
f könnte natürlich auch ein negatives Vorzeichen haben (die Ellipse wird dann vom
1
Pendelkörper in der anderen Richtung durchlaufen) und in diesem Fall könnte man nicht mehr
genau sagen, ob der Fehler nun durch eine Ellipsenbahn verursacht wird oder durch Reibung, die
die Drehung der Pendelebene abbremst. Auch der Fehler, den der Charronring selbst verursacht,
indem die Erddrehung auf das Pendel übertragen werden kann, wenn der Pendelfaden ihn
berührt, führt zu einer Verlangsamung der Drehgeschwindigkeit der Schwingungsebene.
Die wirkungsvollste Gegenmaßnahme, um f zu verringern ist, wie in 3.2 dargestellt, die
Fadenlänge l zu vergrößern, da dies mit der 5 Potenz in
2
f eingeht. Da dies aber ausscheidet,
bleibt als letzte Möglichkeit nur noch die Amplitude zu verringern, da dann, bei gleicher setlicher
Ablenkung, die Ellipsenfläche kleiner wird. Im Gegensatz zur Fadenverlängerung wirkt sich die
Amplitudenverkleinerung aber nur noch mit der 1. Potenz auf f aus.
Wenn aber die Amplitude verkleinert wird, muss auch der Charronring verkleinert werden,
da sonst der Faden nicht mehr anschlagen würde. Wie in Abb. 10 zu sehen ist, habe ich den
Charronring mit einer Kunststoffhülse auf den Durchmesser von 20 mm reduziert. Nun muss
das Pendel weniger weit ausgelenkt werden, damit der Pendelfaden den Charronring berührt.
Für die Ausgleichsgerade Gg durch die Messwerte ergibt sich:
2
g2(t) = m2 t = 3,23136 10-3
t
s
P ist somit:
2
1
P = 5,64 10-5
2
s
Seite
18
250
200
150
in
100
50
Messwert
Gg2
Theoriewert
0
0
10000
20000
30000
40000
50000
60000
70000
t in s
Abb. 13:
Auswertung des 2. Versuchs
Dies ist ein prozentualer Fehler von:
|5,64 10-5 1 - 5,40 10-5 1 |
f
s
s
p
=
100 % = 4,44 %
2
5,40 10-5 1s
Der Fehler konnte also deutlich reduziert werden.
Um nun ein aussagekräftiges Messergebnis zu erhalten, müsste das Pendel über einen längeren
Zeitraum (im Bereich von Tagen) beobachtet werden. Dies stellt bei meinem Pendel aber noch
ein Problem dar, da nach ca. einem halben Tag die ersten Drähte im Pendelseil brechen.
Der Pendelkörper ist dann zwar noch lange davon entfernt herunterzufallen, die gebrochenen
Drahtenden spleißen aber auf und wickeln sich durch die Drehung der Schwingungsebene kurz
unter der Aufhängung um den Faden. Dies hat nun zur Folge, dass es nun mehrere Positionen
gibt, an denen die Schwingungsebene ,,hängen" bleibt.
Ich habe nun mit unterschiedlichen Materialien (Kunststoff, Naturfaser) und auch unter-
schiedlichen Fadendicken experimentiert, aber die besten Ergebnisse ergab dennoch das feine
Stahlseil. Um den Ermüdungsbruch zu verhindern, müsste nun der Auslenkwinkel des Pendels
verringert werden. Dies geschieht wieder am effektivsten dadurch, indem man die Pendellänge
vergrößern würde.
Alles in allem betrachtet, wäre der nächste logische Schritt, ein sehr viel längeres Foucault-
Pendel zu bauen.
Seite
19
5 Literatur
[Bak01] Baker:
South Pole Foucault Pendulum
. Version: Winter 2001. http://www.
phys-astro.sonoma.edu/people/students/baker/SouthPoleFoucault.html.
OnlineRessource, Abruf: 24. 12. 2005
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Mathematische Formeln
und Definitionen
. 7. Auflage. München : Bayrischer Schulbuchverlag, J. Lindauer
Verlag, 2003
[Cra81] Crane, H.: Short Foucault pendulum: A way to eliminate the precession due
to ellipticity. In:
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10041006
[Dor05] Dornbusch, M.:
Zur Funktonsweise
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de/foucault/Texte/Funktion.htm. OnlineRessource, Abruf: 24. 12. 2005
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Das Foucaultsche Pendel -- Roman
. 16. Auflage. München : Deutscher
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Physikalische Formeln und Tabellen
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8. Auflage. München : J. Lindauer Verlag, 2002
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Das Foucaultsche Pendel der Bergischen Universität Wuppertal
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Version: Okt. 2000.
http://www.delphi.uni-wuppertal.de/~kind/fcwupmec.
html. OnlineRessource, Abruf: 24. 12. 2005
[Kip03] Kip:
Theoretische Herleitung des Foucault-Effekts
. Version: Mai 2003. http://www.
kip.uni-heidelberg.de/OeffWiss/Pendel-Internetauftritt/theorie.pdf.
OnlineRessource, Abruf: 24. 12. 2005
[Sch99] Schnack, J.:
Das Foucault-Pendel am Breitenkreis
.
Version: Februar
1999. http://obelix.physik.uni-osnabrueck.de/~schnack/foucault/node3.
html. OnlineRessource, Abruf: 24. 12. 2005
[Str58] Strong, C. L.: How to make a pendulum that will demonstrate the rotation of
the earth. In:
The Amateur Scientist
(1958), Juni, S. 115124
[Tob03] Tobin, W.:
The Life and Science of Léon Foucault -- The Man who Proved the
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. 1. Edition. Cambridge UK : Cambridge University Press, 2003
[Wik05a] Wikipedia:
Sonnentag
. Version: Dez. 2005. http://de.wikipedia.org/wiki/
Sonnentag. OnlineRessource, Abruf: 24. 12. 2005
[Wik05b] Wikipedia:
Sterntag
. Version: Dez. 2005. http://de.wikipedia.org/wiki/
Sterntag. OnlineRessource, Abruf: 24. 12. 2005
Seite
20
5.1 Software
· Textsatz: LATEX 2, BibTEX mit AucTEX auf GNU Emacs
· Illustration: METAPOST
· Platinenlayout: Eagle
· Compiler: GCC-MSP430
· CAD: CATIA V5
· Versuchsauswertung: Gnuplot
6 Anhang
10/03/2005 19:07:45 /home/max/Entwicklung/TeX/ph_facharbeit/PH FA Foucault-Pendel STRG.sch (Sheet: 1/1)
X5
D2
BYW80
12V - 20V
X6
L1
GND
9V
Q3
R6
10k
Q2
BUZ22
X4
X3
bcw60
R4
GND
1k
R5
10k
R7
10k
X10
X2
C6
OUT
IN
C2
C3
OUT
IN
C4
GND
GND
GND
10µF 44AC
10µF
10µF LM 7805
10µF
GND
IC2GND GND
GND
IC3GND
GND
R8
IC1
30
18
D07
+VCC
3,0V 47
2
21
29
DS1
1A
IR Sender in Kugel
VCC
P1.0/TACLK
D06
C1
C5
22
28
D3 OP233
P1.1/TA0
D05
LCD 4 Zeilen HD4478
R1
D4
4
23
27
191S
VSS
P1.2/TA1
D04
VLCD
10µF 100nF
24
20
10k
P1.3/TA2
GND
GND
JTAG
RS
R2
100k
R9
15k
GND GND
GND
7
25
22
1E
NMI/RST
P1.4/SMCLK/TCK
E
OPL810
1
Q1
32768Hz
1
26
21
X1
3
TEST
P1.5/TA0/TMS
D00
D01
D02
D03
D-A
D-C
GND
R/W
GND
2
6
27
X11
GND
2
IR-Detektor 2
XIN
P1.6/TA1/TDI/TCLK
OUT
3
5
28
X12
GND
1
XOUT
P1.7/TA2/TDO/TDI
VCC
4
23
24
25
26
31
32
17
5
8
XR2
P2.0/ACLK
6
9
P2.1/INCLK
GND
7
10
P2.2/CAOUT/TA0
OPL810
8
GND
19
X8
3
P2.3/CA0/TA1
GND
9
20
X7
2
IR Detektor in MAG Spule
P2.4/CA1/TA2
OUT
10
3
X9
GND
1
P2.5/ROSC
VCC
11
12
11
XR1
P3.0/STE0
13
12
P3.1/SIMO0
R3
14
13
P3.2/SOMI0
14
P3.3/UCLK0
15
D1
3,0V
15k
P3.4/UTXD0
16
P3.5/URXD0
17
P3.6
GND
18
P3.7
MSP430F123PW
Seite
24
Ich erkläre, dass ich die Facharbeit ohne fremde Hilfe angefertigt und nur die im Literaturver-
zeichnis angeführten Quellen und Hilfsmittel benutzt habe.
, den
Ort
Datum
Unterschrift des Schülers
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