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Scholarly Research Paper, 2001, 39 Pages
Author: Alexander Kunde
Subject: Industrial Engineering and Management
Details
Institution/College: Mannheim University of Applied Sciences (Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen)
Tags: Mobile Commerce, Mobile Payment, E-Commerce, M-Commerce, mcommerce, mpayment, Zahlungssystem, Paybox, Zahlungsmittel
Year: 2001
Pages: 39
Grade: 1,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-10686-3
File size: 423 KB
Weitere Informationen unter: www.kunde.biz . 521 KB
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Excerpt (computer-generated)
Studienarbeit
Mobile Payment -
Entwicklungsperspektiven mobiler
elektronischer Zahlungssysteme
erstellt an der
Fachhochschule Mannheim
Hochschule für Technik und Gestaltung
von
Alexander Kunde
Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen
im Wintersemester 2001/2002
Abgabetermin: 21.12.2001
Inhaltsverzeichnis:
1 Zahlungsmittel im Wandel der Zeit ... 1
2 Theoretische Grundlagen und Begriffsdefinitionen ... 3
2.1 Was ist M-Commerce ... 3
2.2 Anwendungen von M-Commerce ... 4
2.2.1 Business to Consumer (B2C) ... 4
2.2.2 Business to Business (B2B) ... 5
2.3 Mobile Payment als B2C-Anwendung ... 5
2.4 Ausprägungen des Mobile Payment in Abhängigkeit der Höhe der
Zahlungsbeträge ... 6
2.4.1 Micropayment ... 7
2.4.2 Picopayment ... 7
2.4.3 Macropayment ... 7
2.5 Heutige und zukünftige Schlüsseltechnologien zur Realisierung von
Mobile Payment-Systemen ... 8
2.5.1 Die drei Mobilfunkgenerationen ... 8
2.5.2 Netzwerktechnologien: GPRS und EDGE ... 9
2.5.3 Short Message Service (SMS ... 10
2.5.4 Wireless Application Protocol (WAP) ... 10
2.5.5 Bluetooth ... 11
3 Realisierte Zahlungssysteme des Mobile Payment ... 11
3.1 Paybox - Paybox.net AG ... 12
3.2 Mobile-Pay - Sonera Finnland ... 15
4 Chancen und Risiken von Mobile Payment- Systemen -
heute und in der Zukunft ... 17
4.1 Die ,,Player" im Mobile Payment - wer kann profitieren ... 17
4.1.1 Der Endverbraucher und seine (neuen?) Bedürfnisse ... 17
4.1.2 Die Systemanbieter von Mobile Payment-Systemen ... 18
4.1.3 Die Netz- und Serviceprovider im Mobilfunksektor ... 18
4.1.4 Die Kreditinstitute und Banken ... 19
4.1.5 Der Handel ... 20
4.1.6 Die Hersteller mobiler Endgeräte ... 21
4.2 Was muss ein Mobile- Payment- System leisten ... 23
4.2.1 Die vier Erfolgskriterien ... 23
4.2.1.1 Sicherheit ... 23
4.2.1.2 Benutzerfreundlichkeit ... 24
4.2.1.3 Transparenz ... 26
4.2.1.4 Anonymität ... 26
4.2.2 Globale Einsatzmöglichkeiten und ständige Verfügbarkeit ... 27
4.3 Denkbare Zahlungs-Szenarien in der Zukunft ... 27
4.3.1 Automatenzahlung ... 28
4.3.2 Einzelhandel ... 28
4.3.3 Tickets und Eintrittskarten ... 29
4.4 Nachteile, Hürden und Gefahren des Mobile Payment ... 29
5 Zusammenfassung und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten von
mobilen elektronischen Zahlungssystemen ... 31
Literaturverzeichnis ... 34
Abbildungsverzeichnis ... 36
1 Zahlungsmittel im Wandel der Zeit
,,Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt...
Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf..."1
In der Downloadversion enthalten:
Abbildung 1: Handel in der Zeit von Asterix und Obelix
Schon Asterix und Obelix besaßen ihr eigenes Zahlungssystem. Neben den damals üblichen Tauschgeschäften, bei denen der Käufer seine Schuld für die zum Kauf beabsichtigte Ware gleichermaßen mit einer entsprechenden Gegenleistung in Form von Naturalien tilgen konnte, hatte sich schon damals das Bargeld als Zahlungsmittel etabliert. Das Bargeld hat sich bis zur heutigen Zeit als Zahlungsmittel durchgesetzt und stellt bei den Bundesbürgern ein unverändert beliebtes Zahlungsmittel dar. So ist der Bargeldumlauf in den letzten zehn Jahren kontinuierlich angewachsen.2 Im Laufe des 20. Jahrhunderts haben sich eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten von Zahlungsmitteln entwickelt und in unterschiedlicher Ausprägung durchgesetzt. Man spricht von dem bargeldlosen Zahlungsverkehr. Dazu gehören neben den Bar-, Verrechnungs- und Reiseschecks, dem elektronischen Lastschrifteinzugsverfahren, Überweisung, Vorkasse und Nachnahme die Zahlungsmittel des klassischen Electronic Commerce, die kartengestützten Zahlungssysteme.3 Ein sehr einfaches und beliebtes Zahlungsmittel ist die weltweit einsetzbare Kreditkarte und die von den Kreditinstituten ausgegebene ElectronicCash-Karte, die sogenannte EC-Karte. In einer von Abkürzungen und Schlagworten geprägten Zeit ist M-COMMERCE oder MOBILE COMMERCE der nächste dominierende Begriff.4 Das Internet ist seit seinem Beginn in den Sechziger-Jahren zu einer mittlerweile fast unüberschaubaren Größe herangewachsen. Mit ihm hat sich das E-Business, der Electronic Commerce oder auch E-Commerce, der weltweite elektronische Handel, entwickelt. In einer Zeit, in der die Menschheit von digitalen Informationsnetzen, innovativen Kommunikationstechnologien sowie neuartigen Funknetzwerken mit einer möglichst unbegrenzten Bandbreite zur Datenübertragung geprägt ist, wird zwischen Wunsch und Erfüllung keine Zeitspanne mehr vergehen. Der Mensch hat das Bedürfnis, zu jeder Zeit, von jedem Ort der Welt aus und mit jeder Art von Gerät zu kommunizieren, sich mit Informationen zu versorgen, Unterhaltungsangebote wahrzunehmen und vor allem aber auch Geschäfte zu tätigen. MOBILE PAYMENT als Segment des M-Commerce soll die Möglichkeit bieten, auf einfache Art und Weise von unterwegs oder zu Hause mit Hilfe von mobilen Endgeräten, Geschäfte der verschiedensten Art tätigen zu können, wobei insbesondere das Handy als ,,Alltagswerkzeug" dabei eine bedeutende Rolle spielt.5 Viele Unternehmen, darunter Kreditinstitute, Zahlungssystemanbieter, Netzbetreiber und Firmen, die sich im Terminal- und Netzbetrieb und Electronic-Payment-Bereich einen Namen gemacht haben, arbeiten fieberhaft an neuen Lösungen für MOBILE PAYMENT. Nur wenige haben bereits das Stadium des Pilotbetriebs überwunden und das reguläre Geschäft aufgenommen, weltweit stehen jedoch etliche Unternehmen und Konsortien in den Startlöchern, um diesen dynamischen Zukunftsmarkt zu erschließen. In meiner Studienarbeit möchte ich dem Leser einen Überblick darüber verschaffen, wie sich verschiedene Zahlungssysteme des MOBILE PAYMENT entwickelt haben, welche Möglichkeiten in ihnen stecken, welche Anforderungen an ein mobiles Zahlungssystem gestellt werden und auch einen Ausblick in die Zukunft wagen, wohin der Weg im Bereich des Mobile Payment führen kann.
1 Asterix-Band 23 (1989) S. 3
2 vgl. Deutsche Bundesbank - http://www.bundesbank.de/de/statistik (05.10.2001)
3 vgl. Gerloff, Dorothea (2000) S. 11
4 vgl. Graeve, Claudia - M-Commerce - Mobilität, Machbarkeit und Manie (2001) S. 5
5 vgl. Artikel in Wirtschaftswoche vom 17.05.2001 ,,Paybox-Chef: Handy das persönlichste Gerät"
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