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"Ökonomie des Alltags" - Wieviel Bier soll ich heute Abend trinken?

Hausarbeit, 2006, 25 Seiten
Autor: Markus Lamest
Fach: Wirtschaft - Volkswirtschaftslehre

Details

Veranstaltung: Integrierte Einführung
Institution/Hochschule: Universität Trier
Tags: Alltags, Wieviel, Bier, Abend, Integrierte, Einführung
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2006
Seiten: 25
Note: 1,00
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V110883
ISBN (E-Book): 978-3-640-09023-5

Dateigröße: 212 KB
Anmerkungen :
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Volltext (computergeneriert)

Universität Trier
Fachbereich IV
Wirtschaftswissenschaften

  Integrierte Einführung im Grundstudium 
Sommersemester 2006

 

" Ökonomie des Alltags"

" Wie viel Bier soll ich heute Abend trinken?"

 

Vorgelegt am 14.08.2006 von:
Markus Lamest
1. Semester VWL

 

 

Inhaltsverzeichnis 

Inhaltsverzeichnis II

Abbildungsverzeichnis III

Tabellenverzeichnis III

1. Einleitung 1

2. Biertrinken – Ein Für und Wider 3

2.1 Vorteile und Nutzen des Bierkonsums 3

2.2 Nachteile und Kosten des Bierkonsums 3

2.3 Das Bier als Ungut 4

3. Ökonomische Theorien bezüglich des Bierkonsums 5

3.1 Die Nutzen- und Grenznutzentheorie 5

3.2 Kosten und Grenzkosten 7

3.3 Die Generierung von Zielsystemen nach der Theorie des rationalen Entscheidens  8

4. Konsumverhalten im Fall des Bieres: Theorie und Praxis 10

4.1 Nutzen und Kosten des Bieres 10

Grenznutzen 13

4.2 Der Bierkonsum: Ziele und Entscheidungen 14

4.2.1 Beispiele 14

4.2.2 Analyse der Beispiele 16

5. Fazit 17

Anhang 19

1. Auswirkungen des Promillewertes auf den Menschen zu Kapitel 4.1   19

2. Quellen der Zielfindung in den Beispielen aus Kapitel 4.2.1 20

Literaturverzeichnis 21

 

Abbildungsverzeichnis

Abb.1: Der Gesamtnutzen  6

Abb.2: Gesetz des abnehmenden Grenznutzens 7

Abb.3: Vergleich Grenznutzen / Gesamtnutzen 11

Abb.4: Grenznutzen und Grenzkosten des Bieres 14

Abb.5: Entscheidungsschema beim Bierkonsum 17

   

Tabellenverzeichnis

Tab.1: Gesamt- und Grenznutzen des Bieres 10

Tab.2: Grenznutzen und Grenzkosten beim Bierkonsum 13

 

 

1. Einleitung

Zu Anfang dieser Arbeit soll eine Situation geschildert werden, die sehr alltäglich ist, die aber auch von einer wissenschaftlichen Seite betrachtet werden kann. Nahezu jeder hat sich schon einmal mit Freunden zu einer geselligen Runde getroffen und dabei das ein oder andere Bier zuviel getrunken. Oft genug wird dabei nicht über die negativen Folgen des Alkoholkonsums nachgedacht, nur wenige stellen sich die Frage „Wie viel Bier soll ich heute Abend eigentlich trinken?“ bewusst.

Es handelt sich um eine Frage, die sich jeder von uns stellen sollte, denn in unserem Alltag steht die Konfrontation mit Bier an der Tagesordnung. Es gibt kaum eine Geburtstagsfeier, eine Hochzeit oder ein Volksfest, bei dem einem kein Bier angeboten wird. Ferner konnte man kein einziges Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ansehen, ohne nicht mindestens zwei Mal den Werbespot einer bekannten Brauerei zu sehen, in der uns ein deutscher Nationalspieler zum Bierkonsum animiert.

Beim wissenschaftlichen Angehen des Themas begegnen einem Fragestellungen über optimale Mengen auch in ökonomischen Zusammenhängen, beispielsweise in Zusammenhang mit der Ermittlung von Produktions- oder Lagermengen. Allen diesen Fragestellungen ist gemeinsam, dass ein möglichst optimaler Zustand durch einen Vergleich von Kosten und Nutzen erreicht werden soll.

Zunächst muss geklärt werden, wieso überhaupt Bier getrunken wird, worin also für den Einzelnen von uns ein Vorteil bzw. ein Nutzen im Biertrinken liegt.

Da das Bier im Vergleich zu anderen Konsumgütern des täglichen Bedarfs jedoch sowohl negative Auswirkungen auf den Körper als auch eine berauschende Wirkung auf den Geist hat, muss mit seinem Konsum besonders vorsichtig umgegangen werden. Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, ob es einen gesunden Mittelweg zwischen übermäßigem Bierkonsum und völligem Verzicht gibt und wie er am besten erreicht werden kann. Bei der Betrachtung der Fragestellung unter ökonomischen Gesichtspunkten gilt es, ein Optimierungsproblem zu lösen, indem diese Kosten minimiert werden und gleichzeitig der größtmögliche Nutzen erreicht wird. 

Dazu werden im zweiten Teil dieser Arbeit sowohl Gründe für und gegen das Konsumieren von Bier aufgeführt, als auch die Bezeichnung „Ungut“, die es wegen des enthaltenen Alkohols trägt, erläutert und differenziert. Außerdem sollen aktuelle Statistiken über den Alkoholkonsum die Relevanz der Behandlung dieser Problematik weiter verdeutlichen.

Im darauf folgenden dritten Teil folgt die Beschreibung zweier ökonomischer Theorien, die eine zentrale Rolle bei der Beantwortung der Fragestellung spielen: Die Nutzen- und Grenznutzentheorie sowie die Generierung von Zielsystem als Teil der Theorie des rationalen Handelns. Der vierte Teil führt schließlich die Praxis des ersten Teils und die Theorie des zweiten Teils zusammen, während im fünften Teil die Ergebnisse dieser Arbeit abschließend dargestellt werden.

 

2. Biertrinken – Ein Für und Wider  

Der folgende Teil zeigt die positiven und negativen Effekte auf, die mit dem Biertrinken verbunden sind. Diese umfassen sowohl individuelle, auf den Einzelnen von uns bezogene, als auch gesamtgesellschaftliche Auswirkungen.

2.1 Vorteile und Nutzen des Bierkonsums

Zunächst werden die Vorteile, die der Bierkonsum einem bringt, beschrieben.

So kann ein kühles Bier, besonders an heißen Tagen, den Durst stillen: Die Einen trinken es im Biergarten nach einem Spaziergang in der Sonne, andere im Vereinsheim nach einem anstrengenden Fußballspiel.

Ein anderer, weitaus bedeutenderer Grund ist jedoch sicherlich nicht die erfrischende Wirkung eines eisgekühlten Bieres, sondern sein Alkoholgehalt. So kann das Bier in geselliger Umgebung die Stimmung heben, es wird lauter gelacht und ausgiebiger geplaudert. Bei vielen Menschen sinkt die Hemmschwelle, Dinge zu tun für die sie ohne Alkohol im Blut viel zu schüchtern wären. So konsumieren viele Menschen alkoholische Getränke, wenn sie auf der Suche nach einem Partner sind oder flirten wollen, da sie sich angeheitert mehr zutrauen. Es lässt sich kaum abstreiten, dass die berauschende Wirkung von Alkohol den Spaß und das Vergnügen auf Partys und an geselligen Abenden bei den meisten Menschen erheblich steigert.

Der Konsum von Alkoholgütern wird trotz zahlreicher unten dargestellter Nachteile in unserer Gesellschaft geduldet und im Grunde ist dagegen auch nichts einzuwenden, solange es sich in Maßen hält. Doch genau dieses Maß fehlt vielen Menschen, die Rede ist dabei nicht nur von Alkoholabhängigen.

2.2 Nachteile und Kosten des Bierkonsums

Die negativen Auswirkungen, die dem Nutzen gegenüberstehen, machen sich im harmlosesten Fall nach übermäßigem Konsum am nächsten Morgen in Form von Übelkeit und Kopfschmerzen bemerkbar. Viele Menschen bereuen ihren Bierkonsum im Nachhinein, wenn sie wieder nüchtern sind. Es ist für sie oft nicht mehr nachvollziehbar, wie es so weit kommen konnte. Im schlimmsten Fall gerät man noch am selben Abend in eine ungewollte Situation, die dem Alkohol zu " verdanken" ist. Die Spanne der alkoholbedingten kritischen Situationen geht zum Beispiel bei Autofahrern vom Verlust des Führerscheins bis hin zu schweren, oftmals tödlichen Verkehrsunfällen. Beispielsweise konnte man allein im Jahre 2004 knapp 21.000 Verkehrsunfälle mit Personenschäden auf den Alkoholkonsum der beteiligten zurückführen[1].

Manche Menschen trinken außerdem dann Bier, wenn sie einen schlechten Tag hatten oder sie vor unlösbaren Problemen stehen. Der Alkohol lässt sie diese Sorgen vorübergehend vergessen und wird dadurch ihr einziger „Begleiter“ in einsamen Stunden. Für viele ist dies der Beginn einer krankhaften Alkoholsucht. So leben nach Auskunft der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. in Deutschland etwa 2,5 Millionen behandlungsbedürftige Alkoholkranke[2].

Gerade die oben genannten Fälle von Alkoholmissbrauch machen es in meinen Augen so sinnvoll, die Frage nach dem „wie viel“ zu stellen und Möglichkeiten aufzuweisen, wie der eigene Alkoholkonsum verringert werden kann.  

2.3 Das Bier als Ungut

Eine spezielle Art von Gütern stellen die Ungüter dar. Während der Konsum eines Gutes stets ohne Bedenken angestrebt werden kann, bringt der Konsum eines Unguts negative Effekte mit sich. In der Literatur wird “bad“ folgendermaßen bezeichnet: “Good, for which less is preferred rather than more“[3] Bei einem Ungut strebt der Mensch also danach, so wenig wie möglich davon zu konsumieren. Anders als bei alkoholfreien Getränken (Güter) sollte demnach beim Konsum alkoholhaltiger Getränke (Ungüter) darauf geachtet werden, dass sie nicht regelmäßig verzehrt werden sondern nur bei speziellen Gelegenheiten und auch dann nur in Maßen.

 

3. Ökonomische Theorien bezüglich des Bierkonsums 

Im nun folgenden Teil werden die grundlegenden Theorien der Wirtschaftswissenschaften, die Aussagen zu dem behandelten Themengebiet machen, dargestellt. 

3.1 Die Nutzen- und Grenznutzentheorie  

Gehen wir zunächst einmal nur vom Nutzen des Bieres aus, so gibt die Volkswirtschaftslehre Antworten durch die Nutzentheorie.

Der " Grad des Glücks oder der Zufriedenheit, den eine Person aus ihren Lebensumständen erzielt" [4], wird als Nutzen bezeichnet.

Die Theorie geht davon aus, dass “der Nutzenzuwachs jeder zusätzlich konsumierten Einheit eines Gutes abnimmt, bis schließlich Sättigung eintritt.“[5] Dies entspricht dem ersten Gossenschen Gesetz und bedeutet, dass mit der ersten Einheit des Gutes der für mich persönlich größte Nutzen erzielt wird. Man nehme als Beispiel den Sportler, der nach einem Wettkampf mit dem ersten Glas Wasser seinen Durst stillt. Die Einnahme jeder weiteren Einheit des Gutes, bringt immer noch einen Nutzenzuwachs, jedoch verringert sich dieser. Man kann dieses Phänomen, wie nachfolgend in Abbildung 1 dargestellt, durch eine streng monoton steigende Kurve veranschaulichen, in der auf der x-Achse die Menge an verbrauchten Gütern und auf der y-Achse der Gesamtnutzen dargestellt wird.

Abb.1: Der Gesamtnutzen

Auf unser Beispiel mit dem Sportler bezogen bedeutet dies, dass jedes weitere Glas Wasser immer noch seinen Durst stillt, jedoch der Effekt mit jedem weiteren Glas abnimmt. Nach mehreren Gläsern wird der Sportler keinen Drang mehr nach Wasser verspüren, sein Durst ist gelöscht.

Der Nutzenzuwachs pro zusätzlicher Einheit des nützlichen Gutes, der in der Volkswirtschaftslehre als Grenznutzen bezeichnet wird,[6] hat den Wert 0 erreicht. In Analogie zu dem obigen Graphen lässt sich der Grenznutzen als streng monoton fallende Kurve wie in Abbildung 2 darstellen, wobei die x-Achse die Menge an verbrauchten Gütern darstellt und die y-Achse den Nutzenzuwachs.

 

Abb.2: Gesetz des abnehmenden Grenznutzens[7]

Wurde der Gesamtnutzen, den der Sportler durch Trinken von Wasser höchstens erreichen kann, somit erreicht, so tritt Sättigung ein. Man kann also abschließend sagen, dass von einem bestimmten Gut in einer bestimmten Zeit genau soviel konsumiert wird, bis Sättigung eintritt, sprich, bis der Grenznutzen den Wert 0 erreicht hat. Genau dann wurde der maximale Gesamtnutzen erreicht.[8]

3.2 Kosten und Grenzkosten

In Analogie zu dem Nutzen und Grenznutzen wird für die durch den Konsum entstehenden negativen Aspekte der Begriff Kosten bzw. Grenzkosten verwendet. Während diese Kosten in der Theorie oft mit den geldlichen oder

zeitlichen Kosten eines Guts verknüpft werden[9], so beschränkt sich der Begriff in dieser Arbeit hauptsächlich auf die negativen Auswirkungen, die das oben beschriebene Ungut vom Gut abgrenzen. 

Während der Grenznutzen mit dem Verzehr jeder weiteren Einheit des Unguts abnimmt, spiegeln sich dessen negativen Auswirkungen auf den Menschen in den zunehmenden Grenzkosten.

3.3 Die Generierung von Zielsystemen nach der Theorie des rationalen Entscheidens

“Ohne Klarheit über die Ziele ist keine rationale Entscheidung möglich“[10]. Ein wichtiger Schritt auf der Suche nach der richtigen Entscheidung ist also die Erarbeitung von Zielen. Nach der Theorie von Eisenführ und Weber bieten sich verschiedene Quellen[11] an, aus denen ein Akteur sich Ziele formen kann. Die für diese Arbeit wichtigsten Quellen der Zielfindung werden nachfolgend aufgelistet:

  1. Hat der derzeitige Zustand einer Person irgendwelche Mängel, so sollte die Behebung dieser Mängel das Ziel dieser Person sein. Stellt ein Zahnarzt beispielsweise fest, dass die Zähne schlecht gepflegt sind, so sollte es das Ziel sein, die Zähne in Zukunft häufiger und gründlicher zu putzen.
  2. Stehen einem mehrere Alternativen mit unterschiedlichen Eigenschaften zur Auswahl, so deuten bei einem Vergleich dieser die für einen persönlich wichtigsten Eigenschaften auf Ziele hin. Beim Autokauf unterscheiden sich die Modelle beispielsweise nach Preis, Verbrauch, Größe, Leistung usw. Welcher dieser Aspekte mit besonderer Priorität betrachtet wird, gibt das persönliche Ziel beim Autokauf an, sprich:

Ein Student legt beim Autokauf eher Wert auf einen möglichst niedrigen Anschaffungspreis als auf Größe und Leistung des Fahrzeugs, also richtet sich seine Kaufentscheidung hauptsächlich nach dem von ihm gesetzten Ziel “niedriger Preis“.

  1. Strategische Ziele sind übergeordneter Natur und können für den Einzelnen zum Beispiel die Erhaltung der Gesundheit oder das Wohlergehen der Familie sein.
  2. Bei der Formulierung des Ziels ist es wichtig, an von den Konsequenzen dieser Entscheidung betroffene Personen zu denken. Zieht ein Student in die Nähe einer weit entfernten Universität, die sich auf die von ihm angestrebte Fachrichtung spezialisiert hat, so kann dies für das Studienziel und die Karriere sehr vorteilhaft sein. Welche Konsequenzen dies für die Beziehung zu seinem Partner, seinen Freunden, seiner Familie und deren möglichen Ziele hat, sollte er jedoch überdenken und in seine Entscheidung mit einbeziehen.

Sind die Ziele und Alternativen klar, so muss zwischen ihnen entschieden werden. Diese Entscheidung sollte möglichst rational getroffen werden, damit ein “im Durchschnitt erfolgreichere(s)“[12] Ergebnis erzielt werden kann.

Es geht also im Grunde darum, die Entscheidung nicht aus dem Bauch heraus zu treffen, sondern ihre Konsequenzen durch Vernunft und Voraussicht abzuwägen und dann schließlich den für einen selbst besten Weg zu wählen. In Kapitel 4.2 wird diese Art der Zielfindung sowohl auf den Bierkonsum übertragen als auch der irrationale[13] Weg als Gegendarstellung aufgeführt.

 

4. Konsumverhalten im Fall des Bieres: Theorie und Praxis

Nach dieser allgemeinen Darstellung der ökonomischen Theorien des rationalen Handelns wird im folgenden Teil 4.1 eine an der Nutzentheorie angelehnte Untersuchung des Bierkonsums anhand eines praktischen Bezugs durchgeführt. In Teil 4.2 wird anschließend die bisher erarbeitete Theorie auf die Ziel- und Entscheidungsfindung von Bierkonsumenten in Form von Beispielen übertragen, welche anschließend erläutert werden.

4.1 Nutzen und Kosten des Bieres 

Bei einer Übertragung der im Kapitel 3.1 beschriebenen Nutzentheorie auf die Problematik der Fragestellung stellt sich heraus, dass einem das erste Glas Bier den größten Nutzen bringt: Es stillt im besten Fall sogar den Durst, während die negativen Wirkungen des Alkohols noch kaum zu spüren sind.

Jedes weitere Glas Bier wird bereits weniger getrunken um den Durst zu stillen, sondern vielmehr um die berauschende Wirkung des Alkohols zu steigern, die sich mehr und mehr bemerkbar macht. Wie groß der Nutzen tatsächlich für jeden Einzelnen von uns ist, lässt sich weder objektiv messen, noch von Person zu Person vergleichen[14]. Was sich allgemein festhalten lässt ist, dass der Grenznutzen, in welcher Form dieser auch vorliegt, mit jedem weiteren Glas Bier abnimmt, bis Sättigung eintritt. Gleichzeitig nimmt der Gesamtnutzen den größtmöglichen Wert an, der durch Biertrinken erreicht werden kann. Dieses Verhalten veranschaulicht die folgende Tabelle 1.

Tab.1: Gesamt- und Grenznutzen des Bieres

Verbrauch in Gläsern Bier
Gesamtnutzen
Grenznutzen
0
0
1
15
15
2
25
10
3
32
7
4
36
4
5
37
1
6
37
0 (Sättigung)
7
37
0 (Sättigung)

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an: Hardes, Schmitz (2000); S.128

Die Werte der obigen Tabelle lassen sich durch zwei Graphen, wie in Abb.3 auf der nächsten Seite dargestellt, veranschaulichen. Auf der x-Achse ist die Anzahl der bereits getrunkenen Gläser Bier dargestellt während auf der linken y-Achse der Grenznutzen und auf der rechten der Gesamtnutzen abzulesen ist.  

Abb.3: Vergleich Grenznutzen / Gesamtnutzen

Es erhöht sich jedoch mit jedem weiteren Glas Bier auch eine in der oben beschriebenen Nutzentheorie unbeachtete Größe, nämlich die negativen Auswirkungen des Alkohols. Diese spielen bei dem Ungut Bier eine entscheidende Rolle. Sieht man einmal von den gesundheitlichen Langzeitfolgen des Alkoholkonsums ab und beschränkt sich auf seine unmittelbaren Auswirkungen und Folgen, so bleibt als Variable der berühmte Promillewert des Alkoholgehaltes im Blut[15]. Anhand dieses Wertes lässt sich wissenschaftlich messen, in welchem Ausmaß sich die getrunkene Menge Bier im Körper bemerkbar macht. Daraus lassen sich wiederum Schlüsse auf das persönliche Befinden ziehen. So vermindert sich bereits ab einem Alkoholgehalt von 0,2 Promille im Blut das Seh- und Hörvermögen, ab 0,5 Promille lassen sich Störungen des Gleichgewichts, Probleme mit der Konzentrationsfähigkeit und eine Verlängerung der Reaktionszeit erkennen und ab 1,0 Promille befindet sich der Konsument in einem Rauschzustand aus Verwirrtheit und Orientierungslosigkeit. Bei maßlosem und übermäßigem Alkoholkonsum reichen die Folgen von Erbrechen über Bewusstlosigkeit und komaartigen Zuständen bis hin zu Atemstillstand, welcher schließlich zum Tod führt.[16] Eine ausführliche Tabelle mit den Auswirkungen des Promillewertes auf den Menschen finden Interessierte im Anhang unter Punkt 1.

In wiefern lässt sich also die oben erwähnte Nutzentheorie, die vom Konsum eines Gutes ausgeht, auf das Bier mit seinen speziellen Eigenschaften als Ungut übertragen?

Denkbar ist Folgendes:

Zum einen nimmt der Grenznutzen bei einem Ungut je nach Person und Situation auf Grund der verzerrten Wahrnehmung langsamer ab als bei einem Gut, denn während letzteres die vergleichbar schnell gesättigten Bedürfnisse wie Durst oder Hunger stillt, so lässt sich die berauschende Wirkung des Alkohols durch den Bierkonsum auch nach einer großen Anzahl an konsumierten Einheiten noch steigern. Man kann sich dies am Vergleich von Bier und Cola verdeutlichen. Während der Autofahrer nach dem 2. Glas Cola seinen Durst gestillt hat und ihm somit ein weiteres Glas kaum noch einen Nutzenzuwachs verschaffen würde, bestellt der Biertrinker einen Humpen nach dem anderen und macht sich über die enorme, bereits konsumierte, Menge Bier immer weniger Gedanken. Nicht umsonst wird das Bier beispielsweise auf dem Münchener Oktoberfest, aber auch auf jedem anderen größeren Volksfest, in Maß angeboten.

Der andere Aspekt ist, dass pro getrunkener Einheit Bier der Promillewert steigt und somit auch sein kurz- oder mittelfristig negativer “Beigeschmack“, mit anderen Worten die Kosten des Bieres. Auf die oben abgebildete Tabelle 1 wirken sich diese Erkenntnisse, wie in der unten abgebildeten Tabelle 2 dargestellt, aus. Den Wertereihen von Gesamt- und Grenznutzen pro konsumierter Einheit Bier wurden die des Promillewertes und den damit in Verbindung stehenden Grenzkosten als Gegenüberstellung hinzugefügt.

Tab.2: Grenznutzen und Grenzkosten beim Bierkonsum

Verbrauch in
Gläsern Bier
Gesamtnutzen
Grenznutzen
Promillewert
[17]

Grenzkosten
[18]

0
0
0,00
1
15
15
gegen 0,00
1
2
25
10
0,10
4
3
32
7
0,36
7
4
36
4
0,61
10
5
37
1
0,87
15
6
37
0 (Sättigung)
1,13
21
7
37
0 (Sättigung)
1,39
28

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an: Hardes, Schmitz (2000); S.128

Mit jeder konsumierten Einheit Bier nimmt der Grenznutzen ab und der Promillewert steigt an, wodurch die Grenzkosten zunehmen.

Das wievielte konsumierte Glas Bier sollte nun das Letzte sein?

Fasst man die bisher herausgearbeiteten Erkenntnisse zusammen, so stellen Grenznutzen und Grenzkosten den Wert der positiven und negativen Auswirkungen auf das persönliche Wohlbefinden dar, die der Konsument mit dem nächsten Glas Bier erreicht. Solange der Grenznutzen die Grenzkosten also übersteigt, lohnt es sich für ihn, das nächste Glas Bier zu trinken.

Die Graphen der Grenznutzen- und Grenzkostenfunktion sind in der folgenden Abbildung 4 dargestellt, wobei auf der x-Achse die Menge der konsumierten Einheiten Bier und auf der y-Achse Wert des Grenznutzen bzw. der Grenzkosten abzulesen sind. Am Schnittpunkt der beiden Graphen liegt der Punkt, ab dem die Grenzkosten größer sind als der Grenznutzen. Der x-Wert dieses Punktes gibt also das letzte Glas Bier an, das es sich noch zu trinken lohnt.  

Abb.4: Grenznutzen und Grenzkosten des Bieres

 

So einfach und logisch der obige Graph unser Problem auch zu lösen scheint, mit der Praxis lassen sich dich Begriffe Grenznutzen und Grenzkosten nur schwer verbinden. Woran lässt sich nun ausmachen, welchen Nutzen  der Bierkonsum pro Glas bringt und ab dem wievielten Glas die Kosten überhand gewinnen? Das nächste Kapitel befasst sich mit genau dieser Fragestellung.

4.2 Der Bierkonsum: Ziele und Entscheidungen

4.2.1 Beispiele

Eröffnet wird dieses Kapitel mit der Darstellung von vier Szenen, wie sie sich tagtäglich in der Realität abspielen.

  1. Michael trifft sich abends mit Freunden im Biergarten. Da der Treffpunkt in einem Nachbarort liegt, kommt Michael mit dem Auto und muss später selbst heimfahren. Er bietet einem Kumpel an, ihn auf dem Nachhauseweg mitzunehmen. Für ihn spielt demnach die Fahrtüchtigkeit und damit auch die gesetzlich festgelegte Grenze von höchstens 0,3 Promille für Kraftfahrer eine Rolle. Da ihm sein Führerschein und das Wohl seines Beifahrers lieb sind, entscheidet er sich, nur ein Bier zu trinken, obwohl er aufgrund der geselligen Atmosphäre im Biergarten gerne mehr getrunken hätte.
  2. Hans ist es gewohnt sich jeden Freitag mit seinen Arbeitskollegen in der Dorfkneipe zu treffen um dort bei einem gemütlichen Bier über die Geschehnisse der Woche zu plaudern. Bei seinem letzten Arztbesuch riet ihm sein Hausarzt, wegen gesundheitlicher Probleme vorerst ganz auf den Alkoholkonsum zu verzichten. Die von seinem Arzt festgelegte Promillegrenze liegt also bei 0,0 und somit wird Hans an diesem und den folgenden Abenden ganz auf den Alkoholkonsum verzichten, obwohl er gerne ein Bier mit seinen Kollegen trinken würde.
  3. Daniels Schwester feiert ihren 18. Geburtstag und die Party ist in vollem Gange. Daniel hat schon einige Bier getrunken und sein Promillewert ist bereits dementsprechend gestiegen. Er weiß jedoch dass er am nächsten Tag um 13:00 Uhr seine Eltern, die aus dem Urlaub kommen am Frankfurter Flughafen abholen muss. Da sich der Alkoholgehalt nach einer Faustregel um 0,1 Promille in der Stunde abbaut, trinkt Daniel aus Vorsicht nach 0 Uhr kein weiteres Bier mehr, damit er sicher sein kann, dass sein Promillewert bis zur Abfahrt wieder gegen Null gesunken ist.
  4. Jürgen hat seine Abiturprüfung bestanden. Zur Zeugnisvergabe erscheint er mit dem Auto und trinkt mit seinen Kollegen voller Freude und Euphorie über den Abschluss Bier und andere alkoholische Getränke, obwohl ihm sein Führerschein lieb ist und er vor hatte, nüchtern heimzufahren. Auf dem Nachhauseweg gerät er in eine Alkoholkontrolle der Polizei...

4.2.2 Analyse der Beispiele 

Bei der Entscheidung, wie viel Bier ein Konsument zu sich nimmt, muss er sich klar machen, welches Ziel er mit dem Biertrinken verfolgt bzw. welche Konsequenzen er bereit ist, in Kauf zu nehmen. Er muss sich im Klaren darüber sein, ob ihm der Kater am nächsten Morgen es wert ist, heute Abend länger zu feiern und mehr Bier zu trinken, oder ob ihm das Risiko, von der Polizei angehalten und kontrolliert zu werden es wert ist, ein paar Bier zu trinken, obwohl er noch fahren muss.

Er muss also die Folgen seines Handelns mit seinen Zielen abwägen.

Die vier oben dargestellten Beispiele erinnern vermutlich an Situationen, in denen jeder Einzelne von uns selbst schon einmal war, in denen er eventuell mehr oder weniger vernünftig gehandelt hat.

Die Personen in den ersten drei Beispielen haben sich Ziele gesetzt[19] und danach auf eine rationale Art und Weise ihre Entscheidung getroffen. Bei ihnen stiegen die Grenzkosten relativ schnell an, denn jedes getrunkene Glas Bier hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit bzw. die Gesundheit. Bezieht man dies auf Abbildung 4 aus Kapitel 4.1, so ist der Schnittpunkt von Grenznutzen und Grenzkosten und damit die optimale Menge Bier bereits nach wenigen Einheiten erreicht, in Beispiel 2 sogar vor dem Konsum des ersten Bieres. 

Für die Person aus Beispiel 4 ist das Feiern auf den ersten Blick wichtiger als das Risiko, durch Trunkenheit am Steuer den Führerschein zu verlieren oder mit einem Unfall sich und andere Personen zu gefährden. Womöglich war sie sich diesem Risiko auch nicht bewusst oder sie wurde von seinen Freunden so sehr zum Trinken animiert, dass sie nicht widerstehen konnte und gegen ihren eigenen Willen handelte. Es lässt sich also nicht eindeutig herauslesen, in wiefern dieses Verhalten als rational oder irrational einzustufen ist. Dieses Beispiel zeigt wie viele unterschiedliche Faktoren auf unser Handeln einwirken können und wie schwer es demnach ist, eine Musterlösung für dieses Problem herzuleiten. Gibt es sie überhaupt, so muss sie folglich sehr allgemein formuliert werden.

 

5. Fazit

Fasst man die Ergebnisse des letzten Kapitels zusammen, so könnte ein Entscheidungsschema für den potentiellen Bierkonsumenten wie folgt aussehen:

Abb.5: Entscheidungsschema beim Bierkonsum

 

Man kann also durchaus beim Bierkonsum einen optimalen Mittelweg eingehen. Wichtig ist dafür bei einem Ungut wie Bier zunächst einmal, sich seine Ziele vor Augen zu führen und daraus seine Präferenz, also genau das Ziel, das von einem als Höchstes bewertet wird, auszuwählen. 

Das gewählte Ziel wirkt sich nun darauf aus, welche Werte Grenznutzen und Grenzkosten des Bieres für einen haben. Wird das Erreichen des persönlichen Ziels also durch den Alkoholkonsum stark gefährdet, wie in den oben dargestellten Beispielen 1 bis 3, so steigen die Grenzkosten pro konsumierter Einheit Bier sehr schnell an. Die vernünftigste Entscheidung ist es nun, den Bierkonsum einzustellen, bevor die Grenzkosten den Grenznutzen übersteigen. Denn genau dann wurde der oben erwähnte optimale Mittelweg zwischen Bierkonsum und Bierverzicht erreicht.

Wird der Bierkonsum fortgesetzt, so ist diese Verhaltensweise irrational und hat das Nichterreichen der persönlichen Ziele und damit möglicherweise großen Schaden zur Folge.

Würden sich die Menschen die Frage nach dem „wie viel“ in der Realität öfter stellen und besser überdenken, so wären erheblich weniger Todesfälle in Folge von Alkoholkonsum zu erwarten. So sollte die Verhinderung dieser Unfälle jedem von uns ein Ziel sein, zum Beispiel bei einem gemütlichen Brauereibesuch an einem Samstagabend.

 

Anhang

1. Auswirkungen des Promillewertes auf den Menschen zu Kapitel 4.1
2. Quellen der Zielfindung in den Beispielen aus Kapitel 4.2.1

Promillewert (Stadium)
 
Auswirkungen

0,5 bis 0,5 Promille

-    Leichte Verminderung von Seh- und Hörvermögen

-    Nachlassen von Aufmerksamkeit, Konzentration und Reaktionsvermögen

ab 0,5 Promille

-    Probleme mit Nachtsicht

-    Störung des Gleichgewichts

-    Probleme mit Konzentrationsfähigkeit,
     Verlängerung der Reaktionszeit


-    Enthemmung und Selbstüberschätzung nehmen zu

ab 0,8 Promille

-    Weiterer Rückgang der Sehfähigkeit
      (Tunnelblick)


-    Steigende Gleichgewichtsstörung

-    Stark verringerte Reaktionszeit

-    Enthemmung und Selbstüberschätzung nehmen zu

1,0 bis 2,0 Promille

(Rauschstadium)

-    Weitere Verschlechterung des räumlichen Sehens

-    Starke Gleichgewichtsstörungen

-    Verwirrtheit, Sprechstörungen, Orientierungsstörungen

-    Enthemmung und Verlust der Kritikfähigkeit

2,0 bis 3,0 Promille

(Betäubungsstadium)

-    Reaktionsvermögen kaum noch vorhanden

-    Muskelerschlaffung

-    Gedächtnis- und Bewusstseinsstörrungen

-    Erbrechen

ab 3,0 Promille

(Lähmungsstadium)

-    Bewusstlosigkeit, Gedächtnisverlust

-    Schwache Atmung, Unterkühlung

-    Reflexlosigkeit

ab 4,0 Promille

-    Lähmungen, Koma mit Reflexlosigkeit

-    Unkontrollierte Ausscheidungen

-    Atemstillstand und Tod

 

Die Beispiele lassen nicht jeweils exakt auf eine Quelle der Zielfindung schließen, da diese fließend ineinander übergehen. Es lassen sich lediglich Schlüsse darauf ziehen, welche Quellen am ehesten berücksichtigt wurden.

Beispiel 1: Michael musste sich entscheiden, ob er lieber mit seinen Freunden einen möglichst lustigen Abend erlebt oder ob er sicher nach Hause kommt und seinen Führschein in jedem Fall behält. Er hatte also die Wahl zwischen mehreren Alternativen und hat daraus die für ihn sinnvollste als Ziel gewählt.

Außerdem dachte Michael bei seiner Entscheidung an die Konsequenzen für seinen Kumpel, die entstehen, wenn er durch seinen Alkoholkonsum fahruntüchtig wird und einen Unfall verursacht.

Beispiel 2: Hans entscheidet sich dafür, in Zukunft kein Bier mehr zu trinken, weil seine Gesundheit laut seinem Hausarzt bereits geschadet ist und durch den zukünftigen Konsum weiteren Schaden davon tragen wird. Er hat sein Ziel demnach strategisch gewählt, aufgrund des Mangels an seiner derzeitigen gesundheitlichen Situation. 

Beispiel 3: Daniel wählt, ähnlich wie Michael aus Beispiel 1, die für ihn vernünftigste aus den Alternativen Fahrtüchtigkeit und Partyspaß aus. Dabei berücksichtigt er die Konsequenzen, die für seine Eltern entstehen, wenn er sie nicht abholen kommen kann.

Beispiel 4: Jürgen entscheidet sich Anfangs für eine sichere Heimfahrt, sein Abend endet jedoch mit dem sicheren Verlust des Führerscheins. Ohne Frage fällt ihm die Wahl der für ihn wichtigsten Alternative nicht leicht, wodurch ihm im Endeffekt negative Konsequenzen entstehen.

 

Literaturverzeichnis

Eisenführ, F., Weber, M. (2003); Rationales Entscheiden;

4., neubearbeitete Auflage; Berlin, Heidelberg, New York

Hardes, H.D., Schmitz, F. (2000); Grundzüge der Volkswirtschaftslehre;

7., neubearbeitete Auflage; München, Wien

Pindyck, R.S., Rubinfeld, D.C. (2005); Microeconomics;

Sixth edition; New Jersey

Mankiw, N. (2004); Grundzüge der Volkswirtschaftslehre;

3., überarbeitete Auflage; Stuttgart

Oberender, P.O. (2004); Hans im Glück; in:

Wissenschaftliches Studium; Heft 5; Mai 2004; S.295-298

o.V.; Abgerufen am: 21.06.06

http://www.destatis.de/basis/d/verk/verktab9.php

o.V.; Abgerufen am 01.06.06

http://www.krebsgesellschaft.de/

o.V.; Abgerufen am 10.07.06

http://www.sfa-ispa.ch


[1] o.V.; http://www.destatis.de/basis/d/verk/verktab9.php; Abgerufen am 21.06.06

[2] o.V.; http://www.krebsgesellschaft.de/alkohol_wertrinktwas,1060.html; Abgerufen am 01.06.06

[3] Pindyck, Rubinfeld (2005); S.73

[4] Mankiw (2004); S. 467

[5] Hardes, Schmitz (2000); S.127

[6] Vgl. Hardes, Schmitz (2000); S.128

[7] Die beiden, in dem Graph erkennbaren, Knicke sind dadurch zu erklären, dass sich auf Grund der geringen Anzahl der in der Quelle vorhandenen Werte durch das Tabellenprogramm „Microsoft Excel“ keine geglättete Kurve darstellen lässt. Dies gilt ebenso für alle folgenden Graphen von Grenznutzenfunktionen.

[8] Vgl. Hardes, Schmitz (2000); S.127

[9] Vgl. Mankiw (2004); S.6

[10] Eisenführ, Weber (2003); S.53

[11] Vgl. Eisenführ, Weber (2003); S.54 f.

[12]  Eisenführ, Weber (2003); S.5

[13] “irrational“ meint hier das Gegenteil von “rational“, im Sinne von “unvernünftig“

[14] Vgl. Oberender (2004); S.295

[15] Dieser Wert wird im Folgenden der Einfachheit halber als „Promillewert“ bezeichnet.

[16] o.V.; http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDtheme=71& IDarticle=1114& IDcat16visible=1& langue=D; Abgerufen am 10.07.06

[17] Berechnet mit Promillerechner nach http://www.lycos.de/ mit folgenden Daten: Größe in cm: 180; Gewicht in kg: 80kg; Geschlecht: männlich; Mageninhalt vor Trinkbeginn: leer; Trinkanfang: 19:00 Uhr; Trinkende: 22:00 Uhr

[18] Die Beziehung zwischen Grenzkosten und Promillewert ist beispielhaft gewählt und dient lediglich der Veranschaulichung, da es in der Realität schwer ist, eine von vielen subjektiven Faktoren abhängige Funktion herzuleiten.

[19] Wichtig ist hier, dass sich die einzelnen Beispielpersonen Ziele gesetzt haben. Die Erläuterung, welche der in Kapitel 3.3 beschriebenen Quellen der Zielfindung auf  die einzelnen Beispiele zutreffen, würde an dieser Stelle den Textfluss zu sehr stören. Interessierte können dies im Anhang unter Punkt 2 nachlesen.


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