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Scholary Paper (Seminar), 2007, 22 Pages
Author: Oliver Tissen
Subject: Communications: Multimedia, Internet, New Technologies
Details
Institution/College: Cologne University of Applied Sciences (Institut für Informations- und Kommunikationswissenschaften )
Tags: Analyse, WCMS, Imperia, Vergleich, Content-Management-Systeme, CMS-Evaluation, Content-Management-Systeme, CMS-Evaluation
Year: 2007
Pages: 22
Grade: 2,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-09676-3
ISBN (Book): 978-3-640-13712-1
File size: 812 KB
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Abstract
Im Rahmen dieser Seminar-Arbeit, sollen zwei Content-Management-Systeme (CMS) verglichen und bezüglich ihrer Einsatzgebiete und -möglichkeiten betrachtet werden. In erster Linie soll in dieser Arbeit auf eine Evaluierung des kostenpflichtigen CMS „IMPERIA“ hingearbeitet werden. Um dies zu erreichen, wird das oben genannte System analysiert und mit einem anderen, populären, kostenfreien CMS verglichen. „TYPO3“ ist eine kostenfreie Open-Source-Lösung und kommt wie auch Imperia auf verschiedenen Gebieten zum Einsatz. Der direkte Vergleich kann dazu dienen, Unterschiede aufzuzeigen und somit herauszufinden, welches System Stärken bzw. Schwächen in der Handhabung im redaktionellen Alltag aufweist. Im Vorfeld muss aber vorausgeschickt werden, dass die Auswahl einer Content-Management-Lösung stark von den Anforderungen an das zu realisierende Projekt abhängt.
Fulltext (computer-generated)
Fachhochschule Köln
Seminar:
Content-Management-Systeme und CMS-Evaluation
Thema:
Analyse des kostenpflichtigen WCMS Imperia im Vergleich zur Open-Source Alternative Typo3
vorgelegt am Institut für Informations- und Kommunikationswissenschaften
der Fachhochschule Köln im Sommersemester 2007
von
Oliver Tissen
im
Studiengang Online-Redakteur
Sommersemester 2007
Inhalt
1 Einleitung und Thema der Arbeit 3
2 Vorstellung der beiden CMS-Lösungen Imperia und TYPO3 5
2.1 Exkurs Online-Demo Imperia 6
2.1.1 Einrichten von Dokumenten und Content-Publikation 10
2.1.2 Betrachtung Work-Flow-Engine: CMS Imperia 12
2.2 Exkurs Typo3 15
2.2.1 Einrichten von Dokumenten und Content-Publikation 16
3 Vergleich beider Systeme 19
3.1 Schwächen und Stärken des CMS Imperia 19
3.2 Schwächen und Stärken des CMS Typo3 19
4 Fazit 20
5 Quellen 21
Bildquellen 21
5.2 Internet-Quellen 21
1 Einleitung und Thema der Arbeit
Im Rahmen dieser Seminar-Arbeit, sollen zwei Content-Management-Systeme (CMS) verglichen und bezüglich ihrer Einsatzgebiete und -möglichkeiten betrachtet werden.
In erster Linie soll in dieser Arbeit auf eine Evaluierung des kostenpflichtigen CMS „IMPERIA“ hin gearbeitet werden. Um dies zu erreichen, wird das oben genannte System analysiert und mit einem anderen, populären, kostenfreien CMS verglichen. „TYPO3“ ist eine kostenfreie Open-Source-Lösung und kommt wie auch Imperia auf verschiedenen Gebieten zum Einsatz.
Der direkte Vergleich kann dazu dienen, Unterschiede aufzuzeigen und somit herauszufinden, welches System Stärken bzw. Schwächen in der Handhabung im redaktionellen Alltag aufweist. Im Vorfeld muss aber vorausgeschickt werden, dass die Auswahl einer Content-Management-Lösung stark von den Anforderungen an das zu realisierende Projekt abhängt.
Für ein Projekt, das beispielsweise in eine bestehende Infra-Struktur eingegliedert werden soll oder als Erweiterung für bereits bestehende, sich wiederholende Prozesse ohne Individualisierung funktioniert, ist es sicher einfacher, auf ein standardisiertes System mit geringem Betriebs - und Einarbeitungsaufwand zurück zugreifen.
Im Hinblick auf laufende betriebliche Kosten bei bequemer Abbildung mehrschichtiger Prozesse könnte in einem solchen Fall die Anschaffung eines einfach zu erlernenden dafür aber kostenpflichtigen CMS sinnvoll sein. Verlockend sind hingegen die geringen Anschaffungskosten einer Open-Source-Lösung wie TYPO3, bei mittlerweile oft gleichem Funktionsumfang.
Aleksander Stojanovic nimmt in einem Artikel einige der oben kurz genannten Aspekte auf und kommt bei der Betrachtung einer Open-Source-Lösung unter anderem zu folgender Erkenntnis:
„Gegenüber kommerziellen Systemen verfügen Open Source Lösungen über einige interessante Merkmale. Dies ist nicht nur der frei verfügbare Quellcode, sondern zum Beispiel auch eine höhere Zukunftssicherheit, da hier normalerweise kein Unternehmen, sondern eine Community die Weiterentwicklung unabhängig von finanziellen Aspekten sicherstellt.[1]“
Des Weiteren werden im zitierten Text verschiedene Argument für bzw. gegen den Einsatz beider Lösungen vorgebracht. Ein direkter Vergleich scheint daher ohne eine Anforderungsdefinition nicht sinnvoll. Aus diesem Grunde werde ich die grundlegenden Unterschiede der beiden Systeme, zum Beispiel in der Organisation des Work-Flow, beschreiben und in Bezug setzen.
2 Vorstellung der beiden CMS-Lösungen Imperia und TYPO3
Imperia bietet grundsätzlich zwei Standardlösungen des Dokument-Managements.
Zum einen gibt es eine ECMS[2] - und zum anderen eine WCMS[3] -Lösung. Beide Lösungen lassen sich durch Erweiterungs-Module miteinander verzahnen. Mit diesem Angebot stellt Imperia grundsätzlich das zur Verfügung, was den Einsatz eines kostenpflichtigen CMS rechtfertigen könnte. Der schnelle Aufbau einer Webseiten-Struktur durch grundlegendes Web-Content-Management und „Zentralisiertes Know-How“ (Stojanovic 2006a) auf Herstellerseite. Sowie die weiterführende Integration verschiedener Module, um die Erweiterung auf ein spezialisiertes Web-Angebot zu gewährleisten. In diesem Fall dient das Angebot, beide Bereiche der Dokument-Verwaltung abzudecken als transparentes Argument gegenüber den Kunden. Als kommerzieller Anbieter auf dem Feld gängiger CMS-Lösungen positioniert sich Imperia primär durch kundenfreundliche, für den Anwender bequeme Abläufe. Von der Bestellung bis hin zum Support, der neben der Lösung technischer Probleme auch das Durchführen von Schulungen mit einschließt.
TYPO 3 beschränkt sich nicht auf das Anbieten zweier Produktzweige, sondern stellt dem Kunden eine recht umfassende Lösung in Form eines kostenfreien CMS zur Verfügung. Natürlich lassen sich die oben genannten Arten der Dokument-Verwaltung mit TYPO 3 ebenfalls realisieren, aber dazu bedarf es eines gewissen Aufwandes in der Programm-Struktur (Core) des CMS.
„Mit TYPO3 loszulegen erfordert Zeit und Hingabe. Es bietet viele viele Möglichkeiten und ist ausgesprochen mächtig. Aber keine Angst, die Dokumentation ist sehr gut. Aber es wird seine Zeit brauchen, bis Sie durch die Referenzen und Tutorials durch sind - 1600 Seiten immerhin, und es werden mehr...[4]“
Mit der Skript-Sprache Typo-Script, lassen sich verschiedene Anwendungen in TYPO3 implementieren. Support bei auftretenden Problemen ist im Gegensatz zu Imperia oftmals nur in Themen-Foren zu bekommen. Hier spiegelt sich der Open-Source-Grundgedanke wider. Schließlich kann jeder an der Weiterentwicklung des Systems arbeiten, was zur Folge hat, dass viele Probleme und Lösungen von verschiedenen Standpunkten aus betrachtet werden. Das Innovations-Potential ist also insgesamt höher einzustufen. Zudem gibt es bereits viele Unternehmen, die TYPO3 im Einsatz haben und Erfahrungsberichte liefern können.
2.1 Exkurs Online-Demo Imperia
Zum Kennenlernen der Imperia-Struktur bietet das Unternehmen eine Online-Demo des CMS an. Den ganzen Funktionsumfang der Software kann man in der Demo-Version nicht erfassen, aber sie ist hilfreich um einen ersten Eindruck über die grundlegenden Funktionalitäten zu bekommen. Hervorgehoben werden die Anmutung und Nutzerfreundlichkeit des Front-Ends und die strukturelle Verständlichkeit des Back-Ends.
Die Online-Demo ist mit einer Live-Ansicht verknüpft, so dass man die vorgenommenen Änderungen direkt in einer Preview sehen kann. Die Eingabe des Contents erfolgt im Front-End mit den Stil-Angaben der Browser-Preview (siehe Abb8). Der alltägliche Arbeitsablauf ist somit realitätsnah am Endprodukt abgebildet.
Einloggen kann sich jeder interessierte User, ohne die CMS-Software vorher auf seinem Rechner installieren zu müssen.
Abbildung 1 Login: Demo-Version Imperia
Nach dem Einloggen bekommt der User Zugriff auf den Content-Management-Bereich (Back-End) des CMS (siehe Abb2), um dort ein neues Dokument anzulegen oder einen neuen Work-Flow als Prozess zu definieren.
Imperia wirbt mit dem Zusatz ein prozessorientiertes CMS bereitzustellen. Auf der Unternehmens-Seite heißt es dazu:
„Interne Prozesse steuern die Erfassung, Weitergabe oder Veröffentlichung von Informationen in jedem Unternehmen. Ein [...] Content Management System orientiert sich an diesen Arbeitsabläufen [...][5]“
Zur Verdeutlichung wird auf der Web-Site ein typischer Arbeitsablauf zur Erstellung eines Dokumentes und dessen Publikation beschrieben. Eine detaillierte Nachzeichnung dieses Prozesses würde zu weit führen, so dass im Folgenden nur die Funktionen im Back-End erläutert werden. Die grundlegenden Arbeitsabläufe im CMS ändern sich nicht, so dass ein kurzer exemplarischer Exkurs zur Erklärung der Funktionsweise ausreichen müsste. Nach Herstellerangaben bietet Imperia Vorteile bei der Reproduktion und Erweiterung bestehender Prozesse durch eine Work-Flow-Engine (siehe Abb7).Dementsprechend werden diese Rahmen-Funktionen exponiert in der linken Navigation dargestellt (siehe Abb2). Alle dem Navigationspunkt zugewiesenen Elemente finden sich auch im mittleren Bereich wieder. Um nun einen neuen Prozess zu definieren oder ein Dokument zu erstellen, klickt der User auf das entsprechende Icon - entweder in der Navigation oder im Mittel-Bereich.

Abbildung 2 Dokumentverwaltung im Back-End
Die Anmutung ist recht übersichtlich, der Nutzer sieht, was er tut. Imperia erfüllt damit bereits in den ersten Schritten der Content-Produktion die Anforderungen eines WhatYouSeeIsWhatYouGet-Editors (WYSIWYG) zur Erstellung von Web-Seiten und arbeitet Objekt orientiert.
Der Vollständigkeit halber werden nun kurz die einzelnen Icons erläutert (siehe Nummerierung in Abb2).
1. Icon „Dokument erzeugen“
2. Icon „Schreibtisch“
3. Icon Media-Datenbank
Zu 1. Durch Auswahl dieses Icon wird dem Redakteur eine kurze Auswahl erzeugt, in der er eine Rubrik für die Publikation des neuen Dokumentes wählen kann. Zur Auswahl stehen z.B. Nachrichten, Stellenangebote etc. (siehe Abb3).
Abbildung 3 Ansicht Neues Dokument erzeugen/Auswahl der Rubrik-
Zu 2. Unter dem Punkt Schreibtisch erhält der Redakteur eine Übersicht aller Dokumente und deren Status. Er kann hier die aktuellen Dokumente verwalten, veröffentlichen oder sperren (siehe Abb4). Zur Verwaltung der Dokumente, gehört hier auch die Einsichtnahme in den jeweils aktuellen (Grid) und folgenden Schritt in der Work-Flow-Kette.

Abbildung 4 Ansicht Schreibtisch/Dokument-Status
Zu 3. In die Medien-Datenbank können über den „Hochladen“- Button Bilder, Video- und Audio-Files sowie Content im pdf - und Word-Format eingepflegt werden. Die Auswahl erfolgt über ein Pull-Down-Menü. Das Menü ist in einer eigenständigen Seite eingebettet (siehe Abb6), auf der neben einem Alt-Text noch andere optionale Angaben gemacht werden können. Die Inhalte werden in einer Ordner-Struktur angelegt, die am linken Rand dargestellt wird (siehe Abb5). In den Media-Bereich gelangt man über den „Zurück“ - Button, alle Eingaben werden mit „Qkay“ bestätigt. Nach dem Einpflegen der Daten wird das Fenster geschlossen. Danach befindet sich der User wieder im Dokument-Bereich des Back-Ends.

Abbildung 5 Ansicht Imperia Medien-Datenbank

Abbildung 6 Ansicht Media-Upload
2.1.1 Einrichten von Dokumenten und Content-Publikation
Wie unter 2.1, Abb1 beschrieben lassen sich neue Dokumente mit Imperia leicht erstellen. Alle Angaben, Titel, Tags etc. können in eine Eingabemaske eingetragen werden. Als Zusatzoption lässt sich beispielsweise vorgeben, in welcher Sprache das Dokument vorliegen und wann es veröffentlicht werden soll. Auch CSS-Angaben zum Ausgabe-Stil des Dokuments können durch Markieren mit einem Haken festgelegt werden (siehe Abb7).

Abbildung 7 Meta-Informationen/Dokumenteigenschaften
Die Einpflege des Contents in das Dokument erfolgt dann in der Browser-Ansicht des Front-Ends (siehe Abb8).

Abbildung 8 Ansicht Front-End/Demo-Auftritt " Ionensturm"
2.1.2 Betrachtung Work-Flow-Engine: CMS Imperia

Abbildung 9 Ansicht Work-Flow bearbeiten
Um einen bereits bestehenden Work.Flow zu bearbeiten oder einen neuen zu definieren, wählt der Nutzer im Back-End die entsprechende Option und erhält eine Auswahl der bereits vorhandenen Workflows (siehe Abb10).
Diese können nun bearbeitet oder neu aufgesetzt werden. Das erfolgt in einer dynamischen Java[6]-Umgebung. Dort kann der Redakteur oder Personalverantwortliche unter Zuhilfenahme vordefinierter Symbole einen Work-Flow (Urlaubsvertretung, Arbeitsverteilung) neu gestalten. Die einzelnen Symbole sind verschiedenen Prozessen zugeordnet und tauchen als Grids auch in der Ansicht Schreibtisch (siehe Abb4) auf. Es gibt u.a. Symbole für den Prozess der Wiedervorlage oder zum Veröffentlichen von Dokumenten. Die Symbole werden per drag& drop auf eine Arbeitsoberfläche gezogen und dort angeordnet und miteinander verknüpft (siehe Abb11). Zusammenhängende Prozesse können somit aus vielen Einzel-Prozessen generiert und transparent dargestellt werden. Imperia funktioniert auch als Intranet-Lösung, mit Zugriff auf den laufenden Betriebs der Publikation von Inhalten. Den Beteiligten können entsprechende Rollen und Rechte innerhalb des Prozesses zugewiesen werden, um Interferenzen während der Abarbeitung zu vermeiden.
Für den orange markierten Prozess „Bearbeiten“ in Abb11 kann im Auswahlfester rechts daneben festgelegt werden, wer welche Rechte, z.B. Lesen, Löschen, am Dokument im Prozess hat (siehe Abb11).

Abbildung 10 Ansicht Auswahl Work-Flows

Abbildung 11 Ausriss Ansicht Schreibtisch vgl. Abb4
Abbildung 12 Ansicht Bearbeiten Work-Flow
Für die Dokument-Verwaltung in der Ansicht „Schreibtisch“ bedeutet die Zuordnung der Symbole eine Vereinfachung. Jeder weitere Schritt kann bereits im Back-End abgefragt werden.

Abbildung 13 Status Work-Flow im Back-End
2.2 Exkurs Typo3
Typo 3 kann als kostenfreies System direkt von der Hersteller-Seite heruntergeladen und installiert werden. Eine Online-Demo für Typo3 gibt es dennoch[7].

Abbildung 14 Startansicht Back-End Typo3
Die Typo3-Benutzeroberfläche ist anders aufgebaut und weicht stark von Imperia ab. Es gibt neben einem Verzeichnisbaum, der an den Windows-Explorer erinnert, ein Glossar zu den verwendeten Icons (siehe Abb14).

Abbildung 15 Ansicht Texteingabe Back-End Typo3
Die Auswahl der Rubriken oder Navigationspunkte, unter denen der Content aufgehängt werden soll, erfolgt über einen Verzeichnisbaum. Die Einpflege und Kategorisierung (Seitentitel, Metadaten) der Inhalte in den dafür vorgesehenen Eingabefeldern.
2.2.1 Einrichten von Dokumenten und Content-Publikation
Das Einpflegen von Inhalten erfolgt durch Anwahl der Icons. Es besteht die Möglichkeit neue Seiten und neue Datensätze in einem Inhalts-Element anzulegen. Ein Datensatz entspricht dann z.B. einem neuen Absatz auf einer Seite und kann mit Bildern versehen werden. Legt der Nutzer eine neue Seite als Inhalts-Element an (siehe Abb17), so kann er bestimmen, an welcher Position im Verzeichnisbaum diese dann liegen soll. Zu diesem Zweck wird der Verzeichnisbaum im Bearbeiten-Bereich abgebildet (siehe Abb16).
Als Feature bietet Typo3 die Option „Schnelleingabe“ an, die aber auf den ersten Blick, wegen der allgemein recht klein gewählten Schriftgröße nicht direkt zu finden ist (siehe Abb18). Die vorgenommen Änderungen am Content können dann im Front-End betrachtet werden (siehe Abb19).

Abbildung 16 Ansicht Bearbeiten-Bereich/Seite einfügen

Abbildung 17 Seiteninhalt auswählen

Abbildung 18 Schnelleingabe-Option bei Typo3
Abbildung 19 Ansicht aus Front-End Typo3
3 Vergleich beider Systeme
Der Vergleich der beiden CMS-Lösungen gestaltet sich an den betrieblichen, redaktionellen Anforderungen gemessen nachvollziehbar. Schwächen und Stärken werden in den folgenden Kapiteln noch einmal kurz umrissen.
3.1 Schwächen und Stärken des CMS Imperia
Imperia lässt sich intuitiv erlernen und besitzt Stärken im Prozess-Management. Die Work-Flow-Engine ist hilfreich, um einen laufenden Betrieb zu gewährleisten, da es auch als Intranet-Lösung in den Redaktionsalltag eingebaut werden kann. Für den Einsatz in Unternehmen, die neben einer großen Anzahl von Web-Publikationen, beispielsweise auch Print-Erzeugnisse erstellen, bietet Imperia viele Möglichkeiten anfallende Arbeiten in Prozessen aufzuzeichnen und mehrer Instanzen zu delegieren. Prozesse werden verändert und repetiert. Dokumente können innerhalb eines Prozesses online gestellt und in einem zweiten Schritt auch als Druckerzeugnis oder pdf-Dokument ausgeliefert werden. Die Druckerei kann in den Publikation-Prozess mit eingebunden, eventuelle Ausfallzeiten kalkuliert werden. Hier rechtfertigt der hohe Preis auf Dauer eine Minimierung der laufenden Betriebskosten.
Als Kunde ist man aber vom CMS-Anbieter und dessen Wissenshoheit abhängig.
3.2 Schwächen und Stärken des CMS Typo3
Vorteil des CMS Typo3 ist in erster Linie die nicht vorhandene Lizenz - und Preisbindung. Es gibt keine Wissenshoheit und die Entwicklung wird von allen Usern getragen, was besonders hohen Wissenstransfer und viel Innovationen in der Weiterentwicklung nach sich zieht. Auf dem Gebiet der Nutzerfreundlichkeit gibt es Dinge zu verbessern. Das Back-End erschließt sich nur nach mehrmaligem Gebrauch und einer gewissen Computer-Affinität. Die Strukturen orientieren sich sehr an Software-Architekturen gängiger Betriebs-Systeme und sind nicht immer intuitiv zu erfassen. Die Darstellung von Schriften und Icons sind klein und liegen zu nah beieinander. Eine Work-Flow-Implementierung wie beim Imperia-System ist so nicht verfügbar, so dass Arbeitsabläufe immer individuell aufgesetzt werden müssen.
4 Fazit
Die Auswahl eines CMS sollte sich immer an der Grundidee des zu realisierenden Projektes ausrichten. Für viele Idee bieten sich unterschiedliche Systeme an. Wie ist die bestehende Infra-Struktur? Oder soll eine individuelle Struktur erst aufgesetzt werden und danach auch weitgehend unabhängig bleiben. Wie verändern sich die Anforderungen, und wie schnell muss ein Unternehmen, ein Webseitenbetreiber, in der Lage sein darauf zu reagieren ohne sich an ein Produkt fest zu binden?
5 Quellen
Bildquellen
Abbildung 1 Login: Demo-Version Imperia. 6
Abbildung 2 Dokumentverwaltung im Back-End. 7
Abbildung 3 Ansicht Neues Dokument erzeugen/Auswahl der Rubrik-. 8
Abbildung 4 Ansicht Schreibtisch/Dokument-Status. 9
Abbildung 5 Ansicht Imperia Medien-Datenbank. 9
Abbildung 6 Ansicht Media-Upload. 10
Abbildung 7 Meta-Informationen/Dokumenteigenschaften. 11
Abbildung 8 Ansicht Front-End/Demo-Auftritt " Ionensturm" 11
Abbildung 9 Ansicht Work-Flow bearbeiten. 12
Abbildung 10 Ansicht Auswahl Work-Flows. 13
Abbildung 12 Ansicht Bearbeiten Work-Flow.. 13
Abbildung 13 Status Work-Flow im Back-End. 14
Abbildung 14 Startansicht Back-End Typo3. 15
Abbildung 15 Ansicht Texteingabe Back-End Typo3. 16
Abbildung 16 Ansicht Bearbeiten-Bereich/Seite einfügen. 17
Abbildung 17 Seiteninhalt auswählen. 17
Abbildung 18 Schnelleingabe-Option bei Typo3. 18
Abbildung 19 Ansicht aus Front-End Typo3. 18
Die Abbildungen 1-13 wurdender offiziellen Imperia Unternehmens-Seite als Sreen-Shots entnommen.
Die Abbildungen 14-19 wurden der Web-Seite http://www.newmedecon.com/ als Screen-Shots entnommen.
5.2 Internet-Quellen
NewMedecon
http://www.newmedecon.com/online_demo.php
NewMedecon a:
http://www.typo3.newmedecon.com/typo/typo3/alt_main.php
NewMedecon b:
http://www.typo3.newmedecon.com/
Stojanovic, Alexander: CMS – Open Source vs. Lizenssoftware
http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_863_cms_open_source_lizenzsoftware.html
Stojanovic, Alexander a: CMS – Open Source vs. Lizenssoftware
http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_863_cms_open_source_lizenzsoftware.html
typo3.com
http://typo3.com/Support.1228.0.html?& L=2
[1] Quelle: http://www.contentmanager.de/
[2] ECMS Enterprise-Content-Management-System
[3] WCMS Web-Content-Management-System
[4] Quelle: http://typo3.com/
[5] Quelle: http://imperia.de/produkt/
[6] Java ist eine objektorientierte Programmiersprache und dient u.a. zur grafischen Darstellung realer Prozesse und Erfahrungen
[7] http://www.newmedecon.com/online_demo.php
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