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Die Einzelgrabkultur in Schleswig-Holstein und dem überregionalen Umfeld

Subtitle: Probleme und Perspektiven

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2005, 37 Pages
Author: Hilthart Pedersen
Subject: Archaeology

Details

Event: Die Vorgeschichte Schleswig-Holsteins
Institution/College: Christian-Albrechts-University of Kiel (Institu für Ur- und Frühgeschichte)
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2005
Pages: 37
Bibliography: ~ 39  Entries
Language: German
Archive No.: V111774
ISBN (E-book): 978-3-640-12530-2
ISBN (Book): 978-3-640-12777-1
File size: 6547 KB

Abstract

Die Einzelgrabkultur ist eine Begriffsprägung von Johanna Mestorf (1829-1909) aus dem Jahre 1892. Ihre Ergebnisse fasste sie in einem Kurzbericht über die „Gräber ohne Steinkammer unter Bodenniveau“ im fünften Heft, 1892, der Mitteilungen des Anthropologischen Vereins in Schleswig- Holstein zusammen. Die Einzelgrabkultur gilt als nördlicher Zweig der Schnurkeramischen Kulturen. Charakteristisch für die Einzelgrabkultur sind meist einzelne Gräber unter Erdhügeln. Sie existierte in der Zeit von ca. 2800-2300 v. Chr. und erstreckte sich über die Gebiete Norddeutschlands (hauptsächlich Niedersachsen und Mecklenburg Vorpommern), Dänemarks (hier insbesondere Jütland) und der Niederlande. Forschungsgeschichte: Die wissenschaftliche Untersuchung der EGK hat gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit Kaptein Andreas Peter Madsen (1822-1911) im westjütischen Ribe Amt ihren Anfang genommen (Amundsen, Hilde R. 2000: 55f.), der niedrige Grabhügel entdeckt und diese untersucht hat. Johanna Mestorf hat im Zuge dessen, als erstes den dualistischen Charakter des Neolithikums (TRB u. EGK) erkannt. Sie veröffentlichte ihre Ergebnisse „über die Gräber ohne Steinkammer unter Bodenniveau“ im fünften Heft der Mittheilungen des Anthropologischen Vereins in Schleswig-Holstein 1892.


Fulltext (computer-generated)






































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