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Scholarly Research Paper, 2008, 34 Pages
Author: Daniel Krüger
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology
Details
Institution/College: University of Cooperative Education Mannheim
Tags: Methoden, Application, Monitoring, Systementwicklung
Year: 2008
Pages: 34
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 22 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-10410-9
ISBN (Book): 978-3-640-21836-3
File size: 173 KB
Diese Studie hat zum Ziel, einen theoretischen Einstieg in die Anwendungsüberwachung zu finden. Aktuelle Lösungen aus dem Bereich der Netzwerküberwachung werden bezüglich ihrer Möglichkeiten und Grenzen bewertet. Auch die Schwachstellen bei der Überwachung verschiedener Anwendungsarchitekturen werden aufgezeigt. Die Überwachungsmethoden sollen den Anforderungen einer SOA gerecht werden.Diese Studie hat zum Ziel, einen theoretischen Einstieg in die Anwendungsüberwachung zu finden. Aktuelle Lösungen aus dem Bereich der Netzwerküberwachung werden bezüglich ihrer Möglichkeiten und Grenzen bewertet. Auch die Schwachstellen bei der Überwachung verschiedener Anwendungsarchitekturen werden aufgezeigt. Die Überwachungsmethoden sollen den Anforderungen einer SOA gerecht werden.Diese Studie hat zum Ziel, einen theoretischen Einstieg in die Anwendungsüberwachung zu finden. Aktuelle Lösungen aus dem Bereich der Netzwerküberwachung werden bezüglich ihrer Möglichkeiten und Grenzen bewertet. Auch die Schwachstellen bei der Überwachung verschiedener Anwendungsarchitekturen werden aufgezeigt. Die Überwachungsmethoden sollen den Anforderungen einer SOA gerecht werden.Diese Studie hat zum Ziel, einen theoretischen Einstieg in die Anwendungsüberwachung zu finden. Aktuelle Lösungen aus dem Bereich der Netzwerküberwachung werden bezüglich ihrer Möglichkeiten und Grenzen bewertet. Auch die Schwachstellen bei der Überwachung verschiedener Anwendungsarchitekturen werden aufgezeigt. Die Überwachungsmethoden sollen den Anforderungen einer SOA gerecht werden.
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Abstract
Unternehmen befinden sich in Konkurrenz. Um sich auf dem Markt behaupten zu können, müssen die Geschäftsprozesse der Unternehmen immer wieder verändert und optimiert werden. Davon ebenfalls betroffen sind die am jeweiligen Geschäftsprozess beteiligten Anwendungen. Auch wenn der Einsatz von Anwendungen gut geplant und durchdacht erfolgt, so ist es dennoch notwendig, zumindest den Betrieb der Kernprozesse abzusichern. Nicht selten werden Geschäftsprozesse durch den Ausfall von beteiligten Anwendungen unterbrochen. Deshalb ist es notwendig, Anwendungen ganzheitlich maschinell zu überwachen. Derzeit existieren Lösungen aus dem Bereich der Netzwerküberwachung. Diese versprechen viel, haben jedoch nur eine externe bzw. hardwarenahe Sichtweise auf Anwendungen. Ausschlaggebend ist deshalb auch die Anwendungsarchitektur. Diese hat den Spagat zwischen den bestehenden Flexibilitätsansprüchen (zB. einer SOA) und einer soliden Überwachungsmöglichkeit zu meistern. Interessant ist in diesem Zusammenhang die historische Analyse und Bewertung verschiedener Anwendungsarchitekturen. Die fortschreitende Komplexität von innovativen Paradigmen verschleiert die eigentlichen Gründe dieser Entwicklung. Es ist nicht offensichtlich, welche Möglichkeiten verschiedene Anwendungsarchitekturen zur Überwachung anbieten. Diese Studienarbeit betrachtet zunächst die Möglichkeiten und Grenzen der Netzwerküberwachung anhand definierter Kriterien. Ergebnisse werden in einer Übersicht zusammengefasst. Aus den Grenzen der Netzwerküberwachung resultiert die Notwendigkeit einer weiterführenden, historisch aufsteigenden Betrachtung verschiedener Anwendungsarchitekturen. Die Architekturen werden Anhand von Kriterien bezüglich ihrer Überwachungsmöglichkeiten evaluiert. Die Bewertung erfolgt anhand eines kohärenten, tabellarischen Vergleichs. Die Lösung der Java Management Extensions (JMX) wird aufgezeigt.
Excerpt (computer-generated)
Fachrichtung
Wirtschaftsinformatik
Studienarbeit
Methoden des Application Monitoring
Daniel Krüger
Kurs :
WWI 05 G
Unternehmen :
Stadt Mannheim
Abstract
Abstract
Unternehmen befinden sich in Konkurrenz. Um sich auf dem Markt behaupten zu können, müssen die
Geschäftsprozesse der Unternehmen immer wieder verändert und optimiert werden. Davon ebenfalls
betroffen sind die am jeweiligen Geschäftsprozess beteiligten Anwendungen. Eine fortschreitende,
flexible Modellierung von Geschäftsprozessen erfordert eine ebenfalls flexible Anwendungsarchitektur,
die sich den veränderbaren Anforderungen anpassen kann.
Auch wenn der Einsatz von Anwendungen gut geplant und durchdacht erfolgt, so ist es dennoch
notwendig, zumindest den Betrieb der Kernprozesse abzusichern. Nicht selten werden
Geschäftsprozesse durch den Ausfall von beteiligten Anwendungen unterbrochen. Dies hat
weitreichende Konsequenzen. Schaden in Form von entgangenem Gewinn oder Imageverlust kann
die Folge sein.
Dass eine Anwendung regulär funktioniert, darf nicht nur wenn überhaupt vom Anwender
abhängen. Deshalb ist es notwendig, Anwendungen ganzheitlich maschinell zu überwachen.
Derzeit existieren Lösungen aus dem Bereich der Netzwerküberwachung. Diese versprechen viel,
haben jedoch nur eine externe Sichtweise auf Anwendungen. Ausschlaggebend ist deshalb auch die
Anwendungsarchitektur. Diese hat den Spagat zwischen den bestehenden Flexibilitätsansprüchen
und einer soliden Überwachungsmöglichkeit zu meistern.
Interessant ist in diesem Zusammenhang die historische Analyse und Bewertung verschiedener
Anwendungsarchitekturen. Die fortschreitende Komplexität von innovativen Paradigmen verschleiert
die eigentlichen Gründe dieser Entwicklung. Es ist nicht offensichtlich, welche Möglichkeiten
verschiedene Anwendungsarchitekturen zur Überwachung anbieten.
Diese Studienarbeit betrachtet zunächst die Möglichkeiten und Grenzen der Netzwerküberwachung
anhand definierter Kriterien. Ergebnisse werden in einer Übersicht zusammengefasst. Aus den
Grenzen der Netzwerküberwachung resultiert die Notwendigkeit einer weiterführenden, historisch
aufsteigenden Betrachtung verschiedener Anwendungsarchitekturen. Die Architekturen werden
Anhand von Kriterien bezüglich ihrer Überwachungsmöglichkeiten evaluiert. Die Bewertung erfolgt
anhand eines kohärenten, tabellarischen Vergleichs. Die Lösung der Java Management Extensions
wird aufgezeigt.
Daniel Krüger Seite
I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Abstract I
Inhaltsverzeichnis II
1 Einführung 1
1.1 Motivation 2
1.2 Aufbau der Studienarbeit 3
2 Anforderungen an die Anwendungsüberwachung 4
2.1 Überwachungsmethodik 4
2.2 Überwachungskriterien 5
3 Netzwerküberwachung 7
3.1 Management Information Base 8
3.2 Simple Network Management Protocol 9
3.3 Remote Network Monitoring 10
3.4 Agent 10
3.5 Bewertung 11
4 Überwachungsmöglichkeiten von Anwendungsarchitekturen 13
4.1 Prozedurales und Funktionales Modell 13
4.1.1 Konventionelle Architektur 13
4.1.2 Client-Server Architektur 14
4.1.3 Remote Procedure Call Architektur 15
4.2 Objektorientiertes Modell 16
4.2.1 Common Object Request Broker Architecture 17
4.2.2 Remote Method Invocation Architektur 18
4.3 Komponenten-Modell 19
4.3.1 Enterprise Java Beans 19
4.3.2 Java Management Extensions 21
4.4 Bewertung 22
5 Zusammenfassung und Ausblick 25
Literaturverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis VII
Abbildungsverzeichnis VIII
Daniel Krüger Seite
II
Einführung
1 Einführung
Informations- und Kommunikationstechnologien sind inzwischen im unternehmerischen Alltag fest
verwurzelt. Viele wirtschaftliche Funktionsbereiche wie Finanzbuchhaltung, Beschaffung, Fertigung,
Vertrieb, Logistik und Personalwesen werden durch Anwendungen unterstützt1. Die dabei anfallende
Informationsverarbeitung beinhaltet Standardoperationen wie drucken, ordnen, sortieren, vergleichen,
rechnen, speichern und darstellen2.
Die Operationen von Anwendungen sind fest in Geschäftsprozesse integriert. Dabei bestehen
zwischen Geschäftsprozessen und dem Zustand der Anwendungen Abhängigkeiten. Ausfälle oder
unberechenbares Anwendungsverhalten können negative Auswirkungen auf den Ablauf von
Prozessen haben. Indirekt besteht somit auch eine Abhängigkeit zwischen dem Anwendungszustand
und den Kosten.
Gerade in größeren Unternehmen existieren häufig verschiedene Anwendungen nebeneinander.
Solche komplexen Anwendungssysteme teilen sich meistens aus finanziellen Gründen Ressourcen,
Subsysteme und Daten. Aufgrund der Komplexität solcher Systeme werden Störungen eventuell erst
nach einer gewissen Verzögerung festgestellt. Oftmals entdeckt der Anwender selbst eine Störung
nicht der technische Verantwortliche. Bleiben Störungen im Anwendungssystem längere Zeit
unentdeckt, so können sie weitere Kosten verursachen. Für das Unternehmen kann ein
unvorhergesehener Schaden entstehen. Stellt ein Anwender immer wieder aufs Neue fest, dass eine
Anwendung fehlerhaft ist, nimmt seine Akzeptanz ab und er reagiert frustriert.
Aus diesen Gründen wird von vielen Unternehmen eine hohe Anwendungsverfügbarkeit angestrebt.
Kernprozesse des Unternehmens sollen möglichst nicht unterbrochen oder eingeschränkt werden. Um
die fortwährende Funktion von Geschäftsprozessen zu gewährleisten ist es erforderlich, die daran
beteiligten Anwendungen zu überwachen. Eine professionelle ,,Anwendungsüberwachung" (engl.
application monitoring) ist notwendig.
Interessant in diesem Zusammenhang ist die Frage, wie eine optimale Anwendungsüberwachung
aussehen sollte und welche Realisierungsmöglichkeiten die aktuellen Informations- und
Kommunikationstechnologien anbieten.
1 Vgl. [OHW04] S.53
2 Vgl. [OHW04] S.23
Daniel Krüger Seite
1
Einführung
1.1 Motivation
Moderne kaufmännische Anwendungen lassen sich nicht mehr auf Standardoperationen
beschränken. Damit ein Unternehmen neben der Konkurrenz bestehen kann, müssen
Geschäftsprozesse und die jeweils daran beteiligten Anwendungen möglichst schnell und flexibel
modelliert werden. Der Weg vom Modell zur fertigen Anwendung wird dabei zunehmend
automatisiert.3
Serviceorientierte Architekturen (SOA) zielen deshalb darauf ab, Anwendungen flexibel zu halten.
Mittels SOA lassen sich Anwendungen aus verschiedenen Komponenten oder Funktionsbausteinen
zusammensetzen. Bei Bedarf können Komponenten einfach neu hinzugefügt oder substituiert
werden.4
Solch ein Komponenten-Modell verspricht ein hohes Maß an Flexibilität. Allerdings wirft das Modell
unter dem Aspekt der Anwendungsüberwachung auch weitere Fragen auf. Interessant ist deshalb die
Frage, inwiefern aktuelle Überwachungsmethoden den Anforderungen einer flexiblen SOA gerecht
werden können. Eine genauere Untersuchung verschiedener Überwachungsmethoden ist notwendig.
Motivierend wirkt zudem eine Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner. Gemäß der Studie
sind 40% der Ausfallzeiten auf Fehler in Anwendungen zurückzuführen.5
Nur wenn ein Fehler in einem frühen Stadium erkannt wird, kann schnell reagiert werden. Diese
Studie hat deshalb zum Ziel, einen theoretischen Einstieg in die Anwendungsüberwachung zu finden.
Aktuelle Lösungen aus dem Bereich der Netzwerküberwachung sind bezüglich ihrer Möglichkeiten
und Grenzen zu bewerten. Die Schwachstellen bei der Überwachung verschiedener
Anwendungsarchitekturen sind aufzuzeigen. Es erfolgt die historisch aufsteigende Bewertung der
Architekturen unter dem Aspekt der Überwachungsmöglichkeit. Die Überwachungsmethoden sollen
den Anforderungen einer SOA gerecht werden.
3 Vgl. [MI02] S. V
4 Vgl. [FR07] S.7
5 Vgl. [GAR08] S.1
Daniel Krüger Seite
2
Einführung
1.2 Aufbau der Studienarbeit
Der Begriff ,,Anwendungsüberwachung" setzt sich aus ,,Anwendung" (Objekt) und ,,Überwachung"
(Vorgang, Methode) zusammen. Zunächst werden grundlegende Anforderungen an die
Anwendungsüberwachung bestimmt. Die geforderte Überwachungsmethodik wird definiert und
relevante Überwachungskriterien werden ausgewählt.
Im Anschluss werden die aktuellen Methoden der Netzwerküberwachung aufgezeigt. Die
Möglichkeiten und Grenzen der Netzwerküberwachung werden evaluiert. Aus den Grenzen resultiert
die Relevanz einer näheren Betrachtung unterschiedlicher Anwendungsarchitekturen.
Der Aufbau von Architekturen wird historisch aufsteigend, anhand der anfänglich definierten
Überwachungskriterien, bewertet. Es erfolgt eine kohärente Bewertung der Architekturen. Die Lösung
der Java Management Extensions wird dabei aufgezeigt.
Ergebnisse werden zusammengefasst und ein Ausblick wird gegeben.
Daniel Krüger Seite
3
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