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Reggio-Pädagogik

Scholary Paper (Seminar), 2002, 22 Pages
Author: Silke Reichert
Subject: Pedagogy - School Pedagogics

Details

Event: Bildungsprozesse im Elementarbereich
Institution/College: University of Würzburg (Pädagogik)
Tags: Reggio-Pädagogik, Elementarbereich
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2002
Pages: 22
Grade: 1
Language: German
Archive No.: V11209
ISBN (E-book): 978-3-638-17429-9

File size: 272 KB


Excerpt (computer-generated)

Reggio-Pädagogik

Vorgelegt von: Silke Reichert


INHALT

1 Einleitung  4

2 Historische Entwicklung 5

3 Definition  7

4 Das Bild vom Kind  9

5 Ziele der reggianischen Erziehung 11

6 Projekte  12

6.1 Projekt allgemein  12
6.2 Projekte in der Reggio-Pädagogik 12
6.2.1 Bedeutung 13
6.2.2 Projekte: Der Weg ist das Ziel  13
6.2.3 Die Dimension des Spiels  14
6.2.4 Was Kinder in Projekten lernen  15

7 Rolle des Erziehers 15

7.1 Projektdokumentation / Ausstellungen  16

8 Raumgestaltung 17

8.1 Der Raum als „dritter Erzieher“  17

9 Zusammenfassung 20

10 Übertragungsschwierigkeiten
/ Transferprobleme 20

11 Literaturverzeichnis  22

 

 


1 Einleitung

Aufgrund meines Pädagogik-Studiums, wurde in mir das Interesse an der Erziehung, die ich als Kind genoss, geweckt. Von meiner Neugier getrieben ging ich in den Kindergarten, in dem ich von 3 bis 6 Jahren meine Zeit verbrachte. Als ich nach anfänglichen Orientierungsproblemen auf dem Kindergartengelände, endlich den Eingang gefunden hatte, kam ich mir wie in eine andere Welt versetzt vor. Dies war aber keineswegs eine Welt, die ich kannte, sondern eine völlig fremde. Dieser Kindergarten hatte nichts mehr mit dem, den ich noch kannte, und den damaligen Erinnerungen gemeinsam, außer einer Erzieherin. Nach einem längeren Gespräch und täglich folgenden Gesprächen und Diskussionen mit den Erzieherinnen, während meines Praktikums, musste ich feststellen, dass sich in den letzten Jahren sehr viel in den Kindergärten und somit auch in der Elementarpädagogik verändert hat und sich auch verändern musste. Aber nicht nur der gesamte Tagesablauf mit den Aktivitäten und Fördermaßnahmen hat sich geändert, sondern auch das gesamte Umfeld des Kindergartens, wie die Architektur, die räumliche Gestaltung, die Gestaltung des Gartens, und somit auch die Interessen, Möglichkeiten und Aktivitäten der Kinder.

Ein Paradebeispiel für die Veränderung der Erziehung zu der, die ich als Kind im Kindergarten erfuhr, ist eine jüngere Pädagogik-Bewegung, die Reggio-Pädagogik. Unterschiede lassen sich schon an dem reggianischen Bild des Kindes feststellen und geht von den Tätigkeiten der Kinder hin bis zu der räumlichen Gestaltung der Kindergärten. Was man unter Reggio-Pädagogik versteht, möchte ich in dieser Arbeit vorstellen. Zuerst werde ich den historischen Hintergrund der Reggio-Pädagogik erläutern, um den gesellschaftlichen Bezug derselbigen zu verdeutlichen. Danach werde ich versuchen die Reggio-Pädagogik zu definieren. Warum das nicht, im Gegensatz zu anderen Pädagogik- Konzepten, so ohne weiteres möglich ist, wird dabei deutlich werden. Fortfahren werde ich dann mit dem reggianischen Bild vom Kinde. Anschließend komme ich zu den Zielen der Reggio-Pädagogik und dem Wesentlichen dieser Pädagogik, der Projektarbeit. Des weiteren stelle ich die Rolle, die die Erzieher/innen in der Reggio-Pädagogik spielen, mit ihren Aufgaben, wie zum Beispiel der Dokumentation von Geschehnissen, dar. Durch die Bedeutsamkeit der Räume in der Reggio-Pädagogik, welchen die Rolle des dritten Erziehers zugeschrieben wird, zeige ich im Anschluss die architektonische Gestaltung einer solchen Kindertagesstätte oder Krippe auf. Beenden werde ich diese Arbeit mit einer Zusammenfassung und im Folgenden meine Meinung hinsichtlich der Probleme der Durchsetzung dieser Pädagogik in anderen Ländern aufzeigen.

2 Historische Entwicklung

Die Grundgedanken der Reggio-Pädagogik sind bereits ab Mitte des 18. Jahrhunderts formuliert worden. Ein Vorreiter war zum Beispiel Rousseau, der für die Achtung vor Freiheit und Würde des Kindes, eintrat. In der Reformpädagogik schritt diese besondere Wertschätzung gegenüber der Kinder weiter voran. Circa 1920 formulierte der polnische Arzt und Pädagoge Janusez Korczak drei Rechte der Kinder, die sie vor einer Allmacht der Erwachsenen schützen sollen.

1948 wurde auf der Kinderrechtscharta die Rechte der Kinder in die Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen aufgenommen. Darin wurden Standards der Lebensqualität von Kindern kulturunabhängig festgesetzt.1

Der Name Reggio-Pädagogik, rührt von der norditalienischen Stadt Reggio-Emilia her, in der sie entwickelt wurde. Diese Namensgleichheit drückt die enge Verbundenheit dieses Vorschulkonzeptes mit den situativen Gegebenheiten dieser Stadt aus.2

[...]


1 Vgl.: Knauf: Einführung in das Thema, in PÄD Forum,..., 2001, S. 175.

2 Vgl.: Schäfer: Grundlagen der Reggio-Pädagogik,..., 2002.


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http://www.grin.com/e-book/11209/reggio-paedagogik
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