Arbeitsmarktprobleme in den USA

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Details

Titel: Arbeitsmarktprobleme in den USA
Autor: Bino Mathew
Fach: Wirtschaft - Volkswirtschaftslehre
Veranstaltung: Gesellschaftliche und Volkswirtschaftliche Probleme
Institut: Lueneburg (Volkswirtschaftslehre)

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2001
Seiten: 25
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 144 KB
Archivnummer: V1123
ISBN (E-Book): 978-3-638-10703-7

Textauszug (computergeneriert)

Arbeitsmarktprobleme in den USA

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 2

2. Struktur des US-Arbeitsmarktes 3
2.1 Entwicklung des Arbeitsmarktes 3
2.2 Primär - und Sekundärmarkt 5
2.3 Aufteilung nach Branchen 6
2.4 Lohnentwicklung 7

3. Einordnung des US-Arbeitsmarktes zwischen: Markt und staatlicher Regulierung 8
3.1 Ausmaß staatlicher Regulierung auf den Arbeitsmarkt 8
3.1.1 Arbeitsmarktprogramme der Regierung 9
3.2 Konzepte zur Charakterisierung des Arbeitsmarktes 11
3.2.1 EPL (Employment Protection Legislation) 11
3.2.2 Abwanderung und Widerspruch 12

4. Gründe für das Jobwunder 14
4.1 Geringe soziale Sicherung 14
4.1.1 Staatliche Leistungen 14
4.1.2 Betriebliche Leistungen 14
4.1.3 Hohe Mobilität der US-Arbeitnehmer 15
4.2 Kooperationsbereitschaft und schwindender Einfluß der Gewerkschaften 15
4.3 Der Dienstleistungssektor als Jobmotor 16
4.4 Venture Capital 17

5. Problembereiche des US-Arbeitmarktes 17
5.1 Phänomen ,,working poor" 17
5.2 Zerfall der Familienstruktur 18
5.3 Große Lohnspreizung 18
5.4 Geringer Bildungsstand in großen Bevölkerungsteilen 18
5.5 Probleme der US-Statistiken 19

6. Ausblick 20

7. Schlußfolgerung 21

Literaturverzeichnis 23

1. Einleitung
Der amerikanische Arbeitsmarkt zeigte unter der Regierung Clintons eine derart positive Entwicklung, daß immer mehr Ökonomen in diesem Modell ein Jobwunder sehen. Die Arbeitslosenquote sank nahezu unter das einstige Vollbeschäftigungsniveau. Kennzeichnend für das Jobwunder war der Rückzug staatlicher Aktivitäten vom Arbeitsmarkt. Wichtige Begleiterscheinung war die Schwäche der Gewerkschaften. Beides führte dazu, daß der Faktor Arbeit immer billiger wurde und die Position der Arbeitnehmer sich zugunsten der Unternehmen verschlechterte. Rezepte zur Verbilligung der Arbeit waren drastische Einschnitte in die soziale Sicherung, Lohnzurückhaltung und ein vergleichsweise geringer Kündigungsschutz. Die Menschen wurden zur Aufnahme einer Beschäftigung gezwungen, weil die staatliche Sicherung allein nicht mehr genügte. Da eine große Zahl von Sozialhilfeempfängern von den Kürzungen betroffen war, drängten immer mehr Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt. Die Folge waren sinkende Reallohnsätze und ein großer Arbeitsmarkt für Geringqualifizierte.

Bei der Betrachtung der Arbeitsmarktdaten stechen auf dem ersten Blick die niedrige Arbeitslosenquote und die anhaltend hohe Zahl an geschaffenen Arbeitsplätzen hervor. Beachtenswert ist, daß dieses keineswegs nur für den Niedriglohnsektor gilt. Es entstand in der achtjährigen Amtzeit von Clinton seit 1992 eine hohe Zahl an Jobs für qualifizierte Arbeitnehmer, die gut entlohnt wurden. Mit dem Begriff Jobs soll zum Ausdruck gebracht werden, daß es sich um keine mit dem deutschen Arbeitsplatz vergleichbare Arbeitsstelle handelt.

Eine zentrale Frage ist, ob ein solches Jobwunder erstrebenswert ist. Dazu sollen neben den Fakten zum Arbeitsmarkt auch negative Begleiteffekte hervorgehoben werden. Denn geringqualifizierte Arbeitnehmer sind die großen Verlierer des Jobwunders.

Bei der Bearbeitung des Jobwunders wurde wie folgt vorgegangen. Nach einer Darstellung des Arbeitsmarktes in Kapitel 2, soll in Kapitel 3 der amerikanische Arbeitsmarkt zwischen Markt und staatlicher Regulierung eingeordnet werden. Nach der Darstellung der Arbeitsmarktprogramme der Regierung Clintons in Abschnitt 3.1.1. sollen diese anhand zweier Theorien in Abschnitt 3.2 eingeordnet werden. In Kapitel 4 werden die Hauptgründe für das Jobwunder genauer untersucht. Als wesentliche Gründe werden die geringe soziale Sicherung (4.1), die Kooperationsbereitschaft der Gewerkschaften (4.2), der Dienstleistungssektor (4.3) und das Wagniskapital (4.4) bearbeitet. Die Problembereiche des US-Arbeitsmarktes werden in Kapitel 5 dargestellt. Hier soll vor allem kritisch auf die sozial höchst bedenklichen Konsequenzen des Jobwunders eingegangen werden. Nach einem Ausblick für den amerikanischen Arbeitsmarkt in Kapitel 6, folgt eine Stellungnahme in Kapitel 7.

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