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Internship Report, 2008, 14 Pages
Author: Philip Leitner
Subject: Mathematics For Pre-University Students
Details
Tags: Bieten, Rechenspiele, Möglichkeiten, Schulanfängern, Lernstoff, Beteiligung
Year: 2008
Pages: 14
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 5 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-14791-5
File size: 205 KB
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Abstract
Schule ist normalerweise für jeden ein bekannter Ort. Bisher habe ich das Geschehen innerhalb eines Klassenzimmers nur aus der Schülerperspektive kennengelernt. Ich habe mir vom Orientierungspraktikum versprochen, den Rollentausch vom Schüler zum Lehrer bewusst zu erleben, und zum ersten Mal den Schulalltag aus der Lehrerperspektive zu erfahren. Ich habe mir zudem vorgenommen, einige Praxisphasen selber zu leiten, um erste Erfahrungen im Unterrichten zu sammeln und mir einen ersten Einstieg ins spätere Berufsleben zu ermöglichen. Im Rahmen meines Praktikums habe ich eine erste Klasse unter Leitung von Frau S. begleitet und somit sämtliche Schulfächer durchlaufen. Des Weiteren habe ich am Englischunterricht einer vierten Klasse als Beobachter teilgenommen. Ich habe die Möglichkeit wahrgenommen, über die Wochen verteilt, einige Schulstunden im Schulfach Mathematik zu geben. Im Förderunterricht und bei Gruppenarbeiten habe ich bei Bedarf eine betreuende Funktion eingenommen. Einen weiteren aktiven betreuenden Part habe ich bei der Durchführung der Winterbundesjugendspiele gehabt. In diesem Bericht wird die Schule zunächst in einem Kurzportrait vorgestellt. Im Anschluss daran wird die Leitfrage entwickelt und thematisiert. Im Schlussteil reflektiere ich die Leitfrage sowie meinen Lernprozess im Praktikum und ziehe die Konsequenzen für mein weiteres Studium und mein Kernpraktikum. [...]
Excerpt (computer-generated)
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
2
1
Schulportrait 2
1.1
Gründung 2
1.2
Lage 3
1.3
(Schul-)Struktur 3
1.4
Räumliche Gegebenheiten 3
1.4.1 Schulgebäude 3
1.4.2 Schulhof 3
2
Entwicklung der Leitfrage 3
Hauptteil
4
3
Untersuchung der für Schulanfänger angemessenen Rechenspiele im Hinblick auf
Effektivität und Beteiligung 5
3.1
,,Mister X" 5
3.1.1 Effektivität 5
3.1.2 Beteiligung 6
3.2
,,Mathe-Bingo" 6
3.2.1 Effektivität 6
3.2.2 Beteiligung 6
3.3
,,Tafelfußball" 7
3.3.1 Effektivität 7
3.3.2 Beteiligung 8
3.4
,,Gruppenrechnen" 8
3.4.1 Effektivität 8
3.4.2 Beteiligung 9
3.5
,,Gruppenzählen" 9
3.5.1 Effektivität 9
3.5.2 Beteiligung 9
Schlussbetrachtung
10
4
Reflexion des Lernprozesses im Praktikum 10
4.1
Bezug auf die eigenen Erwartungen 10
4.2
Bezug auf die Leitfrage 10
5
Konsequenzen für das weitere Studium und das Kernpraktikum 11
6
Literaturverzeichnis 13
1
Einleitung
Schule ist normalerweise für jeden ein bekannter Ort.
Bisher habe ich das Geschehen innerhalb eines Klassenzimmers nur aus der Schülerperspektive
kennengelernt.
Ich habe mir vom Orientierungspraktikum versprochen, den Rollentausch vom Schüler zum
Lehrer bewusst zu erleben, und zum ersten Mal den Schulalltag aus der Lehrerperspektive zu
erfahren. Ich habe mir zudem vorgenommen, einige Praxisphasen selber zu leiten, um erste Er-
fahrungen im Unterrichten zu sammeln und mir einen ersten Einstieg ins spätere Berufsleben zu
ermöglichen.
Im Rahmen meines Praktikums habe ich eine erste Klasse unter Leitung von Frau S. begleitet
und somit sämtliche Schulfächer durchlaufen. Des Weiteren habe ich am Englischunterricht einer
vierten Klasse als Beobachter teilgenommen.
Ich habe die Möglichkeit wahrgenommen, über die Wochen verteilt, einige Schulstunden im
Schulfach Mathematik zu geben. Im Förderunterricht und bei Gruppenarbeiten habe ich bei Be-
darf eine betreuende Funktion eingenommen. Einen weiteren aktiven betreuenden Part habe ich
bei der Durchführung der Winterbundesjugendspiele gehabt.
In diesem Bericht wird die Schule zunächst in einem Kurzportrait vorgestellt. Im Anschluss dar-
an wird die Leitfrage entwickelt und thematisiert. Im Schlussteil reflektiere ich die Leitfrage sowie
meinen Lernprozess im Praktikum und ziehe die Konsequenzen für mein weiteres Studium und
mein Kernpraktikum.
1 Schulportrait
Angefangen von ihrer Gründung über die Lage, ihrer (Schul-)Struktur bis
hin zu ihren räumlichen Gegebenheiten soll die Gemeinschaftsgrundschule L. im Folgenden vor-
gestellt werden.1
1.1 Gründung
Der heutige Schulbezirk der Gemeinschaftsgrundschule L. hat eine lange Tradition: Seit dem 30-
jährigen Krieg hat es dort erste ,,private" Schulen, darunter sogenannte Hofes- und Winkelschu-
len gegeben, die im Laufe der Zeit durch ,,Bauernschaftsschulen" abgelöst wurden. Die Gemein-
schaftsvolksschule L. entstand im Jahre 1907 und wurde 1966 in eine Gemeinschaftsgrundschule
umgewandelt. Seitdem wurde die Schule durch umfangreiche Sanierungs- und Erweiterungsmaß-
nahmen moderner und schülergerechter gestaltet als der ursprüngliche Bau.
1http://www.grundschule-loesenbach.de/schulprogramm.htm
2
1.2 Lage
Die Grundschule L. liegt in einer ruhigen Stadtrandlage der ca. 80.000 Einwohner zählenden
Stadt Lüdenscheid. Im Einzugsgebiet stehen neben Mehrfamilienhäusern auch viele Eigenheime.
1.3 (Schul-)Struktur
Die Grundschule L. besuchen z. Zt. 247 SchülerInnen, die von 11 LehrerInnen sowie einer Leh-
ramtsanwärterin unterrichtet werden.
Den offenen Ganztag, der an der Grundschule erfolgreich im vierten Jahr läuft, nehmen 46 Schü-
lerinnen und Schüler mit seinem vielfältigen Angebot - von Hausaufgabenbetreuung über
Schwimm-, Computer-, Flöten- und Sportgruppen - wahr. Der offene Ganztag beginnt morgens
um 7.30 Uhr und endet um 16.00 Uhr.
Ebenfalls um 7.30 Uhr beginnt die Halbtagsbetreuung, die um 13.30 Uhr endet. Hier werden die
SchülerInnen vor und nach dem Regelunterricht betreut. Die Halbtagsbetreuung besuchen z.Z.
58 Schülerinnen und Schüler.
1.4 Räumliche Gegebenheiten
1.4.1 Schulgebäude
Für jede der insgesamt 12 Klassen steht ein eigener Klassenraum zur Verfügung. Die Hälfte der
Räume hat einen Gruppenraum. Außerdem stehen der Schule folgende Fachräume zur Verfü-
gung: Musik-, Medienraum (mit 14 internetfähigen Computern), nach Absprache Küche und
Werkraum, Schülerbücherei, Turnhalle und Schwimmbad.
1.4.2 Schulhof
Der Schulhof bietet an mehreren Stellen mit wasserfester Farbe aufgemalte Spielfelder und einen
Fahrradparcours. Ausgehend von den räumlichen Gegebenheiten dieses Schulhofs haben die
Kinder so die Möglichkeit, verschiedenartige Aktivitäten gemeinsam wahrzunehmen: Fußball und
Basketball, auf die Torwand schießen, Turnen an Klettergerüsten, Schaukeln, Seilchen springen,
Hüpfspiele auf dem Hof, Malen mit Straßenmalkreide etc.
2 Entwicklung der Leitfrage
,,Kinder können und sollen nicht den ganzen Vormittag still an ihrem Platz sitzen" 2, so heißt es
auf der Homepage der Gemeinschaftsgrundschule L..
Im Laufe meines Praktikums habe ich beobachten können, dass viele Lehrer Spiel- und Bewe-
gungsphasen in ihren Unterricht einbauen, um auf spielerische Art und Weise das Konzentrati-
2http://www.grundschule-loesenbach.de/schulprogramm.htm
3
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