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Übergang in den Ruhestand und nachberufliche Tätigkeiten - Ehrenamt im Alter close

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Übergang in den Ruhestand und nachberufliche Tätigkeiten - Ehrenamt im Alter

Scholary Paper (Seminar), 2008, 23 Pages
Author: Caroline Billert
Subject: Social Pedagogy / Social Work

Details

Event: Übergang in den Ruhestand und nachberufliche Tätigkeiten
Institution/College: University of Vechta (Gerontologie)
Tags: Ruhestand, Tätigkeiten, Ehrenamt, Alter, Ruhestand, Tätigkeiten, Gerontologie
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2008
Pages: 23
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 13  Entries
Language: German
Archive No.: V112764
ISBN (E-book): 978-3-640-12897-6
ISBN (Book): 978-3-640-13086-3
File size: 202 KB

Abstract

Im Rahmen des Seminars Übergang in den Ruhestand und nachberufliche Tätigkeit wurden u.a. die Rente mit 67, verschiedene Übergänge in den Ruhestand und nachberufliche Tätigkeitsfelder diskutiert. Eines der erörterten Tätigkeitsfelder im Ruhestand war die ehrenamtliche Arbeit. Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es die Vor- und Nachteile des Ehrenamts und deren Bezug auf das dritte Lebensalter herauszuarbeiten. Ist es sinnvoll sich für das Ehrenamt als nachberufliche Tätigkeit zu entscheiden? Und welche Rolle spielt die Partizipation Älterer im Ehrenamt für die Gesellschaft? Außerdem soll geklärt werden, wie ein älterer Mensch bestmöglich für die Arbeit für ein Ehrenamt gewonnen wird. Die Antwort auf diese Fragen wird im Rahmen dieser Hausarbeit als Ziel verfolgt. In Folge des demographischen Wandels bleibt den Menschen durch den immer früheren Austritt aus dem Erwerbsleben und der steigenden behinderungsfreien Lebenserwartung, eine größere Zeitspanne in der so genannten nachberuflichen Lebensphase [Vgl. Höpflinger und Stuckelberger (1999), S.15]. Im Durchschnitt erhöhen sich das Wohlstandniveau, der Bildungsstand und der Gesundheitszustand der Gruppe der älteren Menschen [Vgl. Olk, T. (2002), S.25]. Diese Gegebenheiten bedeuten, dass ein großes Handlungs- und Engagementpotenzial im Ruhestand und der Pensionierung besteht. Somit steigt für einen Grossteil der Älteren die Anzahl der Jahre, in denen sie in der Gesellschaft „nützlich“ sein können. Jedoch finden sie oft keinen Zugang zu Aktivitäten, oder werden in öffentlichen Programmen nicht mit einbezogen. Die Gesellschaft befindet sich in einem Prozess, die genannte Phase des Lebens sinnvoll zu strukturieren und zu füllen. Nachberufliche Tätigkeitsfelder wie Hobbys, Familien- und Pflegearbeit, weiter betriebliche Aktivitäten oder das Ehrenamt sind einige der Aktivitäten, die dem Lebensabschnitt Ruhestand eine Struktur geben. Zu Beginn wird die ehrenamtliche Arbeit definiert und ähnliche Begrifflichkeiten werden unterschieden. Des Weiteren werden altersunabhängige strukturelle Merkmale des Ehrenamts aufgezeigt. Es folgt eine Erläuterung über die positiven wie ggf. negativen Auswirkungen der Arbeit als Ehrenamtler auf die Gesellschaft und auf die ausübende Person. Im Anschluss wird aus gerontologischer Sicht spezifisch auf die ehreamtliche Arbeit im dritten Lebensalter eingegangen.


Excerpt (computer-generated)

Universität Vechta

Institut für Gerontologie

WS 07/ 08


Übergang in den Ruhestand und nachberufliche Tätigkeiten

Thema: Ehrenamt im Alter


Abgabetermin: 01. April 2008

Caroline Billert

Ilten, 22. März 2008



Inhalt

Abbildungsverzeichnis III

Vorwort IV

1. Einleitung ___ 1

1.1. Zielsetzung der Hausarbeit ___ 1

1.2. Problemstellung ___ 1

1.3. Aufbau der Hausarbeit ___ 1

2. Ehrenamt: Was ist das eigentlich? ___ 2

2.1. Definition ___ 2

2.2. Von der Tradition bis zur Modernisierung ___ 2

2.3. Strukturelle Merkmale ___ 4

3. Freiwilliges Engagement: Chance oder Risiko? ___ 7

3.1. Aus Sicht der Gesellschaft ___ 7

3.2. Aus Sicht der Engagierten ___ 8

4. "Ehrenamt im Alter" ___ 9

4.1. Motive ___ 9

4.2. Gewinnung von älteren Ehrenämtern ___ 10

4.3. Modellprojekt ,,Beispiele guter Praxis" des BMFSJ ___ 11

4.3.1. Beispiel 1: Bürgerschaftliches Engagement in Isernhagen ___ 12

4.3.2. Beispiel 2: Trisektorale Unterstützung des bürgerschaftlichen EngagementsInternetcafé für Senioren, Finnetrop ___ 12

4.4. Perspektiven ___ 13

5. Fazit ___ 14

Literaturverzeichnis ___ 16


Seite II


Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Typen der Erwartungen an die freiwillige Tätigkeit ___ 5

Abbildung 2: Engagement in verschiedenen Engagementbereichen ___ 6

Abbildung 3: Motive für das freiwillige Engagement in 2 Altersklassen ­ 2004 ___ 9

Abbildung 4: Erworbene Fähigkeiten, die für sich selbst wichtig sind, durch die freiwillige Tätigkeit ___ 10


Seite III


Vorwort

Es würde oftmals umständliche Formulierungen bedürfen, um den weiblichen wie auch männlichen Sprachgebrauch gerecht zu werden. Doppelformulierungen können den Lesefluss erschweren. Deshalb habe ich mich in dieser Arbeit für die männliche Form entschieden. Gemeint ist aber ebenfalls die weibliche Form.


Seite IV


1. Einleitung

1.1 Zielsetzung der Hausarbeit

Im Rahmen des Seminars Übergang in den Ruhestand und nachberufliche Tätigkeit wurden u.a. die Rente mit 67, verschiedene Übergänge in den Ruhestand und nachberufliche Tätigkeitsfelder diskutiert. Eines der erörterten Tätigkeitsfelder im Ruhestand war die ehrenamtliche Arbeit. Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es die Vor- und Nachteile des Ehrenamts und deren Bezug auf das dritte Lebensalter herauszuarbeiten. Ist es sinnvoll sich für das Ehrenamt als nachberufliche Tätigkeit zu entscheiden? Und welche Rolle spielt die Partizipation Älterer im Ehrenamt für die Gesellschaft? Außerdem soll geklärt werden, wie ein älterer Mensch bestmöglich für die Arbeit für ein Ehrenamt gewonnen wird. Die Antwort auf diese Fragen wird im Rahmen dieser Hausarbeit als Ziel verfolgt.

1.2 Problemstellung

In Folge des demographischen Wandels bleibt den Menschen durch den immer früheren Austritt aus dem Erwerbsleben und der steigenden behinderungsfreien Lebenserwartung, eine größere Zeitspanne in der so genannten nachberuflichen Lebensphase [Vgl. Höpflinger und Stuckelberger (1999), S.15]. Im Durchschnitt erhöhen sich das Wohlstandniveau, der Bildungsstand und der Gesundheitszustand der Gruppe der älteren Menschen [Vgl. Olk, T. (2002), S.25]. Diese Gegebenheiten bedeuten, dass ein großes Handlungs- und Engagementpotenzial im Ruhestand und der Pensionierung besteht. Somit steigt für einen Grossteil der Älteren die Anzahl der Jahre, in denen sie in der Gesellschaft "nützlich" sein können. Jedoch finden sie oft keinen Zugang zu Aktivitäten, oder werden in öffentlichen Programmen nicht mit einbezogen. Die Gesellschaft befindet sich in einem Prozess, die genannte Phase des Lebens sinnvoll zu strukturieren und zu füllen. Nachberufliche Tätigkeitsfelder wie Hobbys, Familien- und Pflegearbeit, weiter betriebliche Aktivitäten oder das Ehrenamt sind einige der Aktivitäten, die dem Lebensabschnitt Ruhestand eine Struktur geben.

1.3 Aufbau der Hausarbeit

Zu Beginn wird die ehrenamtliche Arbeit definiert und ähnliche Begrifflichkeiten werden unterschieden. Des Weiteren werden altersunabhängige strukturelle Merkmale des Ehrenamts aufgezeigt. Es folgt eine Erläuterung über die positiven wie ggf. negativen Auswirkungen der Arbeit als Ehrenamtler auf die Gesellschaft und auf die ausübende Person. Im Anschluss wird aus gerontologischer Sicht spezifisch auf die ehreamtliche Arbeit im dritten Lebensalter [...]


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