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Bachelorarbeit, 2007, 53 Seiten
Autor: Bachelor of Science in Agriculture Martin Schneider
Fach: Agrarwissenschaften
Details
Tags: Kaliumdüngung, Böden, Düngung, Bodenbearbeitung, Landwirtschaft, Pflanzenbau, Planzenschutz, Agrarwirtschaft, Landtechnik
Jahr: 2007
Seiten: 53
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 40 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-12266-0
ISBN (Buch): 978-3-640-12403-9
Dateigröße: 1533 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Für jeden Landwirt sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass auch in Zeiten knapper Kassen nicht am falschen Ende zu sparen ist. Es leuchtet ein, dass in einem Pflanzenbaubetrieb das größte Einsparpotential am Einsatz von Düngemitteln sparen kann. Dies sollte aber nicht dazu führen, dass das größte Kapital eines Pflanzenbaubetriebes, welches zweifelsohne die Kulturpflanzen sind negativ beeinflusst wird. Durch falsches Düngemanagement oder gar Aussetzen der Pflanzenernährung und bei gleichzeitig intensiver Nutzung durch landwirtschaftliche Kulturen, werden dem Boden Grundnährstoffe in solchem Maß entzogen, dass die Ackerpflanzen regelrecht verhungern. Diese Arbeit soll als Leitfaden für die Kaliumversorgung leichter Böden dienen und Zusammenhänge zwischen der Kaliumversorgung, Mangelerscheinungen, Krankheiten und hohen Erträgen erläutern.
Textauszug (computergeneriert)
Fachbereich Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften
Fachgebiet Pflanzenernährung
Bachelor Studienarbeit
Thema: Kaliumdüngung auf leichten Böden
Zum Erlangen des Akademischen Grades
Bachelor of Science in Agriculture
vorgelegt von
Martin Schneider
Neubrandenburg im Oktober 2007
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 7
2 Allgemeiner Überblick 8
2.1
Arbeitswirtschaft 9
2.2
Bodenart 9
2.3
Höhe der Grunddüngung 9
3 Kalidüngung kontra Auswinterung 10
4 Berücksichtigung der Auswaschungsverluste 10
5 Allgemeine Grundlagen 13
5.1
Funktionen in der Pflanze 13
5.2
Kalium im Boden 14
5.3
Einfluss des Bodens auf Kaliumverbindungen 15
5.4
Kaliumverfügbarkeit 17
6 Kaliumvorkommen und Kaliumgewinnung 18
7 Einfluss von Standort und Bewirtschaftung 19
8 Eigenschaften der Sandböden 21
8.1
Porenvolumen 21
8.2
Nährstoffhaltevermögen 22
8.3
Bodenertragsleistung, Bodenertragsfähigkeit und Bodenfruchtbarkeit 24
9 Düngung auf sandigen Ackerböden 24
10
Anwendungszeit von KaliumPhosphatdüngern 27
11
Düngerbedarf 27
12
Pflanzenstress bei Kaliummangel 28
13
Zeitpunkt der Kaliumdüngung 29
14
Fruchtfolge und Kaliumdüngung 30
14.1 Bokharaklee/ Weißer Steinklee 30
14.1.1
Kalium - Für hohe Trockenmasseerträge 32
2
14.2 Kartoffeln 32
14.2.1 Kaliumdüngung 34
14.2.2 Veränderung der Stärkegehalte durch Kalium 37
14.2.3 Kalium gegen Schwarzfleckigkeit 38
14.2.4 Düngeempfehlung 39
14.2.5 Fruchtfolgestellung 39
14.2.6 Einfluss des Kalium auf den Knollenertrag 40
14.2.7 Reduzierende Zucker 41
14.2.8 Zusammenfassung 42
14.3 Winterroggen 42
14.3.1 Fruchtfolgestellung 43
14.3.2 Düngung 44
14.4 Wintergerste 44
14.4.2 Düngeempfehlung 45
14.4.3 Zusammenfassung 46
15 Anwendungsgebiete verschiedener Düngerformen 47
16 Anmerkungen 47
16.1 Korn-Kali zur Stoppel- und Herbstdüngung 47
16.2 Gründe für Kalium im Spätsommer und Herbst 48
17. Literaturverzeichnis 49
3
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 : Kaliumdynamik im Boden 14
Abbildung 2: Bedeutung der Porengrößenbereiche für das Wurzelwachstum
und die Nährstofflösung im Bodenwasser 16
Abbildung 3: Anteil schwarzfleckiger Knollen sinkt mit steigender
Kaliumversorgung 38
Abbildung 4: Ergebnisse Kali-Steigerung zu Wintergerste 2004 46
4
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Einfluss einer Differenzierten K-Düngung auf die Entwicklung der K(DL)-Werte im Boden und den Ertrag am Standort Müncheberg (28 BP) 8
Tabelle 2: Orientierungswerte unvermeidbarer Kaliumverluste in Abhängigkeit des
Standortes sowie des Niederschlages 11
Tabelle 3: Auswaschungsverlusten (dargestellt in % der ausgebrachten K2O-Menge)
durch die Herbstausbringung von wirtschaftseigenen Düngern oder
Sekundärrohstoffdüngern bzw. Ernterückständen 11
Tabelle 4: Ertrag und Düngereinsatz verschiedener Kulturen 12
Tabelle 5: Wirkung der K2O Düngung [Kg/ha] auf den GE Ertrag und den
Mehrerlös in einer 7jährigen Fruchtfolge, sowie auf die Veränderung der
verfügbaren Kaliumgehalte des Bodens (Standort: flachgründig, sandiger
Lehm, Diabasverwitterung) 20
Tabelle 6: Auswaschung und Abfuhr von Nährstoffen in landwirtschaftlichen
Böden 21
Tabelle 7: Düngeempfehlung von Kalium, Magnesium und Schwefel, bezogen auf
ausgewählte Kulturen 26
Tabelle 8: Düngungsempfehlungen für Phosphat und Kali [Kg/ha] in einer Fruchtfolge
mit einer mittleren jährlichen Nährstoffabfuhr von 57 Kg/ha P2O5 und 61
Kg K2O/ha in Abhängigkeit von der Nährstoffversorgung des Bodens *)
gerundete Werte 28
Tabelle 9: Nährstoffentzüge 32
Tabelle 10: Erforderliche Mineralstoffverhältnisse 32
Tabelle 11: Kaliumbedarf für verschiedene Verwertungsrichtungen
(Zielertrag 350-400 dt/ha) 34
Tabelle 12: Nährstoffentzüge durch Kartoffeln (kg/ha) 35
5
Tabelle 13: Einfluss von Kalium auf Qualitätsmerkmale und den Ertrag der Kartoffel 36
Tabelle 14: Kalium-Mengen bei Versorgungsstufe C und Ertragsniveau von 400-500 dt/ha 39
Tabelle 15: Ertragszuwachs dt/ha durch Kali-Düngung im Trockenjahr 2003 gegenüber ungedüngt 48
6
1
Einleitung
Für jeden Landwirt sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass auch in Zeiten
knapper Kassen nicht am falschen Ende zu sparen ist. Es leuchtet ein, dass in einem
Pflanzenbaubetrieb das größte Einsparpotential am Einsatz von Düngemitteln sparen
kann. Dies sollte aber nicht dazu führen, dass das größte Kapital eines
Pflanzenbaubetriebes, welches zweifelsohne die Kulturpflanzen sind negativ
beeinflusst wird. Durch falsches Düngemanagement oder gar Aussetzen der
Pflanzenernährung und bei gleichzeitig intensiver Nutzung durch landwirtschaftliche
Kulturen, werden dem Boden Grundnährstoffe in solchem Maß entzogen, dass die
Ackerpflanzen regelrecht verhungern. Diese Arbeit soll als Leitfaden für die
Kaliumversorgung leichter Böden dienen und Zusammenhänge zwischen der
Kaliumversorgung, Mangelerscheinungen, Krankheiten und hohen Erträgen
erläutern.
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