Autor: Bachelor of Business Administration Leonie Matzick
Fach: Wirtschaft - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Details
Institution/Hochschule: Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Düsseldorf
Jahr: 2006
Seiten: 54
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 54 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 500 KB
ISBN (E-Book): 978-3-640-13203-4
Zusammenfassung / Abstract
Unternehmen befinden sich auf dem heutigen Markt in einer schwierigen Situation. Ein Großteil aller Märkte ist gesättigt, woraus sich eine hohe Wettbewerbsintensität ergibt. Dabei gibt es immer mehr beworbene Produkte bzw. Marken, die in ihrer Funktionalität weitgehend austauschbar sind. Es reicht nicht mehr aus, ein nur qualitativ gutes Produkt zu entwickeln, um es erfolgreich auf dem Markt zu etablieren. Gerade für Markenartikelunternehmen ist es entscheidend, sich erfolgreich in den Köpfen der Verbraucher zu positionieren. Da die Positionierung über den funktionalen Nutzen kaum noch möglich ist, muss sich ein Unternehmen zusätzlich durch andere Eigenschaften abgrenzen und hervorheben. Eine Möglichkeit dies zu erreichen ist die Emotionalisierung der Marke. Das bedeutet, es wird ein werbliches Erlebnisprofil geschaffen, das die Marke emotional positioniert. Zu dieser ohnehin anspruchsvollen Herausforderung gesellt sich das Problem der Informationsüberlastung. Die Konsumenten werden täglich mit einer Unzahl an Werbereizen überflutet, von denen nur ein Bruchteil bewusst wahrgenommen werden kann. Somit ist es für ein Unternehmen wichtiger als je zuvor, seine werbliche Kommunikation hinreichend aufmerksamkeitsstark zu gestalten. Denn nur wer die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich ziehen kann, hat eine Chance den weiteren kognitiven Verarbeitungsprozess der Werbung einzuleiten um schließlich die gewünschte Wirkung zu erzielen. Eine Möglichkeit für ein Markenunternehmen aus der Flut von Informationen heraus zu stechen und sein Produkt emotional zu positionieren, kann neben einer sozialtechnischen Gestaltung, darin bestehen, die werbliche Kommunikation mit Testimonials umzusetzen. Der Einsatz eines Prominenten kann eine hohe Aufmerksamkeit erzeugen und zudem eine Marke anreichern und seine Markenpersönlichkeit prägen.
Textauszug (computergeneriert)
DIPLOMARBEIT
Analyse der werbepsychologischen
Auswirkungen bei
Werbung mit Testimonials
vorgelegt von:
Leonie Matzick
Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Düsseldorf
Wirtschaftswissenschaft
Wintersemester 2006/2007
Inhaltsverzeichnis
1
Einleitung 1
1.1
Problemstellung und Zielsetzung 1
1.2
Aufbau der Arbeit 2
2
Überblick Marktbedingungen 3
2.1
Die heutige Marktsituation 3
2.1.1
Marktsättigung 3
2.1.2
Zunehmende Marktdifferenzierung 4
2.1.3
Der Wertewandel der Gesellschaft 5
2.2
Kommunikationsbedingungen 6
2.3
Die Kommunikationspolitik als Instrument des Marketing 7
2.3.1
Die Rolle der Marke 8
2.3.2
Die Herausforderungen für eine Marke 10
3
Werbewirkung 11
3.1
Abgrenzung der Begriffe Werbewirkung und Werbeerfolg 11
3.2
Stufen der Werbewirkung 12
3.3
Nutzung von Sozialtechniken 13
3.3.1
Aktivierung 13
3.3.1.1 Physische Aktivierung 14
3.3.1.2 Emotionale Aktivierung 14
3.3.1.3 Kognitive Aktivierung 15
3.3.1.4 Gefahren der Aktivierung 15
3.3.2
Wahrnehmung/Informationsverarbeitung 16
3.3.2.1 Gestaltungsregeln 18
3.3.3
Verständnis 19
3.3.4
Emotionen vermitteln und verankern 21
3.3.5
Kontrollmöglichkeiten 22
4
Testimonials in der Werbung 23
4.1
Funktionen der Testimonialwerbung 23
4.2
Begriffserklärung 24
Inhaltsverzeichnis
4.3
Das Meinungsführerkonzept als Kommunikationsstrategie 25
4.4
Theoretische Grundlagen 26
4.4.1
Die Glaubwürdigkeit der Quelle 26
4.4.2
Die Attraktivität der Quelle 27
4.4.3
Kompatibilität von Testimonial und Marke 28
4.5
Risiken der Testimonialwerbung 29
5
Untersuchung einer Anzeige von Omega mit N. Kidman 31
5.1
Die Marke Omega 32
5.2
Zur Person Nicole Kidman 33
5.3
Anzeigenanalyse 33
5.3.1
Aktivierung 33
5.3.2
Wahrnehmung/Informationsverarbeitung 35
5.3.3
Verständnis 36
5.3.4
Emotionen vermitteln und verankern 37
5.3.5
Überzeugungskraft/Wirkung 39
5.3.5.1 Glaubwürdigkeit 39
5.3.5.2 Attraktivität 40
5.3.5.3 Kompatibilität 40
5.3.6
Risiken 41
5.4
Fazit 41
6
Schlussbemerkung 42
Literaturverzeichnis 45
1. Einleitung
1
1
Einleitung
1.1
Problemstellung und Zielsetzung
Unternehmen befinden sich auf dem heutigen Markt in einer schwierigen Situation. Ein
Großteil aller Märkte ist gesättigt, woraus sich eine hohe Wettbewerbsintensität ergibt.
Dabei gibt es immer mehr beworbene Produkte bzw. Marken, die in ihrer Funktionalität
weitgehend austauschbar sind. Es reicht nicht mehr aus, ein nur qualitativ gutes Produkt
zu entwickeln, um es erfolgreich auf dem Markt zu etablieren. Gerade für Marken-
artikelunternehmen ist es entscheidend, sich erfolgreich in den Köpfen der Verbraucher
zu positionieren. Da die Positionierung über den funktionalen Nutzen kaum noch
möglich ist, muss sich ein Unternehmen zusätzlich durch andere Eigenschaften
abgrenzen
und hervorheben. Eine Möglichkeit dies zu erreichen ist die
Emotionalisierung der Marke. Das bedeutet, es wird ein werbliches Erlebnisprofil
geschaffen, das die Marke emotional positioniert.
Zu dieser ohnehin anspruchsvollen Herausforderung gesellt sich das Problem der
Informationsüberlastung. Die Konsumenten werden täglich mit einer Unzahl an
Werbereizen überflutet, von denen nur ein Bruchteil bewusst wahrgenommen werden
kann. Somit ist es für ein Unternehmen wichtiger als je zuvor, seine werbliche
Kommunikation hinreichend aufmerksamkeitsstark zu gestalten. Denn nur wer die
Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich ziehen kann, hat eine Chance den weiteren
kognitiven Verarbeitungsprozess der Werbung einzuleiten um schließlich die
gewünschte Wirkung zu erzielen.
Eine Möglichkeit für ein Markenunternehmen aus der Flut von Informationen heraus zu
stechen und sein Produkt emotional zu positionieren, kann neben einer sozial-
technischen Gestaltung, darin bestehen, die werbliche Kommunikation mit Testimonials
umzusetzen. Der Einsatz eines Prominenten kann eine hohe Aufmerksamkeit erzeugen
und zudem eine Marke anreichern und seine Markenpersönlichkeit prägen.
Ziel dieser Arbeit ist es, die wichtigsten Grundregeln für die Gestaltung einer
wirksamen Anzeige in der heutigen Marktsituation aufzustellen. Dabei soll die Rolle
eines Testimonials untersucht und die wesentlichen Anforderungen an seine Person
herausgestellt werden.
1. Einleitung
2
1.2
Aufbau der Arbeit
Um die aktuellen Bedingungen für ein Markenartikelunternehmen zu verdeutlichen,
wird im zweiten Kapitel einleitend ein Überblick über die heutige Marksituation
gegeben. Dieser enthält die Aspekte der Marktsättigung und des gesellschaftlichen
Wertewandels sowie die Kommunikationsbedingungen, die die Grundlage für das
Vorgehen in der Kommunikationspolitik bilden. Die Kommunikationspolitik wird in
den Marketingprozess eingeordnet und es wird Aufschluss über ihre Aufgaben und ihre
Bedeutung im modernen Marketing gegeben.
Abschließend werden die Rolle der Marke und ihre Herausforderungen, die sich aus den
erörterten Bedingungen ergeben, klar dargelegt.
Im folgenden dritten Kapitel wird ausführlich auf die Werbewirkung, als ein Ziel der
Kommunikationspolitik, eingegangen. Hier ergeben sich die Ansätze zur Lösung des
Problems, in der heutigen Informationsflut hinreichend wahrgenommen zu werden,
sowie die Techniken zur Vermittlung und Verankerung von Emotionen. Hierbei steht
bei dieser Arbeit die Betrachtung einer Anzeige in einer Publikumszeitschrift im Fokus.
Der erste Teil des Kapitels widmet sich den Grundlagen der Werbewirkung, während
der zweite Teil in Anlehnung an ein Werbewirkungsmodell ausführlich auf die
sozialtechnischen Möglichkeiten der Werbegestaltung eingeht. Abgeschlossen wird das
dritte Kapitel mit einer kurzen Aufstellung der Kontrollmöglichkeiten in den einzelnen
Werbewirkungsstufen.
Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit dem Phänomen der vermehrten Verwendung von
Testimonials in der Werbung. Es erläutert die Funktionen von Testimonialwerbung und
die theoretischen Grundlagen dieses Kommunikationsprozesses. Sie bilden die Basis
zur erfolgreichen Vermittlung der Werbebotschaft durch einen Prominenten und zeigen
die verschiedenen Dimensionen auf, die bei dessen Einsatz in der Werbung eine Rolle
spielen können. Abschließend werden die Risiken, die bei dem Einsatz von
Testimonials in der Werbung berücksichtigt werden müssen, herausgestellt.
Im fünften Kapitel werden die zuvor erörterten theoretischen Grundlagen der
werbewirksamen Gestaltung im Allgemeinen und die der Werbung mit Testimonials am
Beispiel einer Anzeige der Luxusuhrenmarke Omega mit Nicole Kidman angewendet.
Die Analyse baut auf den in Kapitel drei zu Grunde gelegten Werbewirkungsstufen auf
und berücksichtigt dabei die in Kapitel vier erarbeiteten Bedingungen für eine
1. Einleitung
3
erfolgreiche Kommunikation mit Testimonials. Auf diese Weise werden die psycho-
logischen und gestalterischen Anforderungen an aufmerksamkeitsstarke Werbung mit
Testimonials noch einmal verdeutlicht und die Anforderungen an die prominente
Persönlichkeit unterstrichen.
In der Schlussbemerkung werden die relevanten Faktoren, die zu einer erfolgreichen
Kommunikation mit Prominenten beitragen, nochmals zusammengefasst. Zum Zwecke
einer klaren Übersicht werden hierzu kurze Grundregeln formuliert. Der erste Teil soll
als Leitfaden für die Gestaltung von aufmerksamkeitsstarker Werbung gelten, die eine
Marke emotional positionieren kann. Im zweiten Teil werden die Anforderungen an den
Prominenten aufgelistet, die bei der Wahl des richtigen Testimonials eine maßgebliche
Rolle spielen.
Anschließend wird auf die Eignung der Testimonialwerbung zur erfolgreichen
Positionierung einer Marke eingegangen sowie ein kurzer Ausblick zur künftigen
Entwicklung gegeben.
2
Überblick Marktbedingungen
2.1
Die heutige Marktsituation
2.1.1 Marktsättigung
Harrigan stellte in einer Untersuchung schrumpfender Märkte fest, dass weltweit rund
75 % aller Märkte in westlichen, hoch entwickelten Industriegesellschaften gesättigt
sind. Marktsättigung bezeichnet dabei eine Situation, in der das Marktvolumen
mengenmäßig stagniert bzw. kaum noch wächst.1 Das Marktpotenzial ist demnach
weitgehend ausgeschöpft und Unternehmen können ihren Marktanteil nur noch auf
Kosten ihrer Mitbewerber ausweiten. Dies führt zu einer verstärkten Konkurrenz und
Verdrängungswettbewerb. Aus dieser Situation ergeben sich verschiedene
Konsequenzen.
Die Güter auf den modernen Märkten sind zunehmend austauschbar. Die Stiftung
Warentest führte in den Jahren 1993 und 1994 eine umfassende Analyse von 102
Produkttests durch, die ergab, dass 85 % der gestesteten Konsumgüter eine gute oder
1 Vgl. Harrigan, K. R. (1989), S. 23 f.
2. Überblick Marktbedingungen
4
sehr gute Produktqualität aufwiesen.2 Die Güter sind so ausgereift, dass sie sich
qualitativ kaum noch unterscheiden. Die sachliche Produktqualität ist für den
Konsumenten selbstverständlich geworden. Dies bedeutet wiederum, dass es sich für
Unternehmen immer schwieriger gestaltet, sich über den objektiven Leistungsvorteil
ihres Produkts gegenüber ihrer Konkurrenz abzugrenzen.3 Die Produktqualität ist eine
notwendige Produkteigenschaft, reicht aber allein zur Differenzierung nicht aus.4 Dies
wirkt sich auf die Bedeutung der Produktinformationen aus. Fakten über nur kleine
Qualitätsunterschiede zwischen den Anbietern und über wenig innovative Produkte sind
für den Konsumenten auf vielen Märkten von immer geringerer Bedeutung, das
Interesse lässt nach.
Für die Werbung hat dies zur Konsequenz, dass allein mit sachlichen Informationen
keine ausreichende Werbewirkung mehr erzielt werden kann. Nicht nur die Produkte
sondern auch die Werbung der einzelnen Anbieter wird zwangsläufig austauschbar,
wenn sie lediglich die sachlichen Qualitätsinformationen herausstellt. Diese Art von
Werbung macht es den Anbietern unmöglich sich wirksam gegenüber der Konkurrenz
zu positionieren.5
2.1.2 Zunehmende Marktdifferenzierung
Um Produkte oder Dienstleistungen effektiver an die entsprechende Zielgruppe
vertreiben zu können, nehmen Unternehmen Marktsegmentierungen vor. Zu diesem
Zweck wird der Gesamtmarkt in homogene Teilmärkte aufgeteilt, die dann speziell
bearbeitet werden. Einzelne Segmente können so besser bedient und einzelne
Käufergruppen gezielter erreicht werden.6 Die Segmentierung kann nach unter-
schiedlichen Gesichtspunkten erfolgen, nach soziodemografischen, psychografischen
oder kaufrelevanten Kriterien.7
Die Segmentierung führt zunächst zu einer Differenzierung des Angebots. Die Produkte
werden speziell auf die verschiedenen Marktsegmente ausgerichtet, so dass der
2 Vgl. Michael, B. M. (1994), S. 8 f.
3 Vgl. Kroeber-Riel, W./Esch, F.-R. (2004), S. 24
4 Vgl. Biel, A. L. (2000), S. 75
5 Vgl. Kroeber-Riel, W./Esch, F.-R. (2004), S. 24 ff.
6 Vgl. Kotler, P./Bliemel, F. (1995), S. 420
7 Vgl. Kotler, P./Bliemel, F. (1995), S. 429 ff.
2. Überblick Marktbedingungen
5
Anspruchsdifferenzierung der Käufergruppen Rechnung getragen wird. Betroffen sind
von dieser Fächerung des Angebots vor allem gesättigte Märkte.8
Weiterhin folgt aus der Angebotsdifferenzierung die Differenzierung der Markt-
kommunikation. Dadurch kann dem unterschiedlichen Informationsverhalten der
Zielgruppe entsprochen und die Werbebotschaft genau auf sie und ihren Lebensstil
zugeschnitten werden.9
2.1.3 Der Wertewandel der Gesellschaft
Die gesellschaftlichen Bedingungen spielen in der Marktkommunikation eine große
Rolle. Die Werthaltungen der Bevölkerung dürfen nicht verletzt werden, wenn der
Werbetreibende die Rezipienten erfolgreich beeinflussen möchte. Nach Kroeber-Riel/
Esch versteht man unter den Werthaltungen ,,die in einer Kultur bestehenden
Überzeugungen und Normen, an denen sich das Verhalten orientiert."10
Als besonders prägend für die Marktkommunikation ist der Wandel zur Erlebnis-
orientierung zu sehen. Soziale Trends wie Humor, Spaß und Erlebnis, Gesundheit und
Wellness, klassisch traditioneller Konsum, Rückzug in ein Umfeld des Vertrauens,
Sinnsuche und Selbstfindung, Zeitknappheit und Convenience, sind im Vormarsch und
Emotionen spielen eine immer größere Rolle.11 In der heutigen Wohlstandsgesellschaft
sind die Grundbedürfnisse gestillt und die Menschen hegen (im Sinne von Maslow12)
,,höhere Bedürfnisse". Zu diesen Bedürfnissen zählen solche, wie Selbstverwirklichung
und sinnliche Stimulierung. Intensiviert wird dieses Verlangen durch die moderne
Umwelt, die beispielsweise den Menschen durch ihre Industrialisierung von der Natur
entrückt. So bietet der Konsum die Möglichkeit diesen Mangel auszugleichen.13 Ende
der 1990er Jahre zählten sich bereits knapp 50 % der Deutschen zu der Gruppe der
8 Vgl. Kroeber-Riel, W./Esch, F.-R. (2004), S. 27 f.
9 Vgl. Kroeber-Riel, W./Esch, F.-R. (2004), S. 29 f.
10 Kroeber-Riel, W./Esch, F.-R. (2004), S. 31
11 Vgl. Eggert, U. (2000), S. 14-19
12 Maslow, Abraham entwickelte 1958 das Modell der Maslowschen Bedürfnispyramide, nach dem der
Mensch in seinem Verhalten von hierarchisch strukturierten Bedürfnissen geleitet wird. Als Pyramide
dargestellt befindet sich an deren Basis die grundlegenden körperlichen Bedürfnisse und an der Spitze
das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung, was dann erfüllt werden kann, wenn alle grundlegenderen
Bedürfnisse befriedigt worden sind. Vgl. Maslow, A. H. (2002)
13 Vgl. Kroeber-Riel, W./Weinberg, P. (2003), S. 124
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